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Northeim

Northeim (red). Mit einer feierlichen Zeugnisübergabe hat die BBS 1 Northeim ihren diesjährigen Abiturjahrgang des Beruflichen Gymnasiums verabschiedet. Besonders war dabei nicht nur die Feierstunde, sondern auch der Jahrgang selbst: Lediglich acht Schülerinnen und Schüler erreichten in diesem Jahr die Allgemeine Hochschulreife – drei von ihnen sogar mit einer Eins vor dem Komma.

Schulleiter Peter Beushausen gratulierte den Absolventinnen und Absolventen herzlich und warf in seiner Ansprache einen Blick auf die Herausforderungen einer sich stetig wandelnden Welt. Er beschrieb die heutige Gesellschaft als sogenannte VUCA-Welt, die von Veränderungen, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit geprägt sei. „Ich hoffe, dass unsere Schule Sie gut auf die damit verbundenen Herausforderungen vorbereitet und Sie vor allem zum lebenslangen Lernen motiviert hat“, betonte Beushausen.

Herausforderungen als Chance begreifen

Dabei griff Beushausen Gedanken des Psychologen Jens Corssen auf, der dazu ermutigt, Fehler als Chance zur Weiterentwicklung zu begreifen. Entscheidend sei weniger der Fehler selbst als die Haltung, mit der man ihm begegne. Zum Abschluss dankte er den Lehrkräften für ihr großes Engagement und würdigte insbesondere Klassenlehrerin Susanne König, Bildungsgangleiterin Kirstin Bettenhausen, Jahrgangsleiterin Isabel Leineweber sowie den Abteilungsleiter und stellvertretenden Schulleiter Sven Tammen. Den Abiturientinnen und Abiturienten gab er das Motto der diesjährigen IdeenExpo mit auf den Weg: „Mach doch einfach.“

Im Anschluss blickte Sven Tammen auf die vergangenen drei Jahre Oberstufe zurück. Diese seien von Veränderungen geprägt gewesen – unter anderem durch einen Wechsel in der Koordination sowie den Abschied mehrerer Mitschülerinnen und Mitschüler, die andere Bildungswege eingeschlagen hätten. Umso größer sei die Freude darüber, dass alle zur Abiturprüfung zugelassenen Schülerinnen und Schüler ihr Ziel erreicht hätten.

Bergtour als Symbol für den Weg zum Abitur

Tammen verglich den Weg zum Abitur mit einer anspruchsvollen Bergtour: Anfangs richte sich der Blick voller Motivation auf den Gipfel, doch unterwegs zeigten sich steile Anstiege, Umwege und Phasen, in denen Zweifel aufkämen. Gerade Fächer wie Mathematik, Englisch, Deutsch oder Buchführung hätten dabei manchen Kraftakt bedeutet. „Sie sind ein sehr exklusiver Jahrgang.“ Entscheidend sei jedoch nicht die Größe des Jahrgangs, sondern die Fähigkeit, trotz Rückschlägen weiterzugehen. Diese Ausdauer werde in einer Welt voller Möglichkeiten und Konkurrenz häufig unterschätzt und sei eine wichtige Voraussetzung für den weiteren Lebensweg.

Ein besonderes Highlight der Feier setzte der ehemalige Koordinator des Beruflichen Gymnasiums, Peter Fiebag. Er knüpfte an die Begegnung des Jahrgangs mit dem deutschen Astronauten Dr. Thomas Reiter beim Science Festival 2024 in Göttingen an. Reiter ließ den Absolventinnen und Absolventen einen persönlichen Glückwunschbrief sowie individuell signierte Autogrammkarten zukommen.

Meteoritenstück als besonderes Erinnerungsstück

Fiebag nahm dies zum Anlass, über Träume, Zielstrebigkeit und Durchhaltevermögen zu sprechen. Als bleibende Erinnerung schenkte er jeder Absolventin und jedem Absolventen ein kleines Stück des argentinischen Eisenmeteoriten „Campo del Cielo“ – als Symbol dafür, dass große Ziele mit Begeisterung und Ausdauer erreichbar sind.

Für einen humorvollen Abschluss sorgten die Schülersprecher Finley Seehafer und Yanic Siemann. Augenzwinkernd versicherten sie, ihre Rede diesmal ganz ohne Unterstützung Künstlicher Intelligenz verfasst zu haben. Sie erinnerten an gemeinsame Erlebnisse – insbesondere an die Klassenfahrt nach Rom – und bedankten sich herzlich bei ihrer Klassenlehrerin Susanne König für ihre engagierte Begleitung während der gesamten Oberstufenzeit.

Erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen

Die Allgemeine Hochschulreife am Beruflichen Gymnasium der BBS 1 Northeim im Jahr 2026 haben erreicht:

Liana Büchert (Northeim), Leon Eggers (Northeim), Jan Hennes Jäger (Northeim), Lovis Keese (Northeim-Edesheim), Claire Sadryna (Northeim), Finley Seehafer (Katlenburg-Lindau), Yanic Lukas Siemann (Katlenburg-Lindau) und Marvin Tenschert (Northeim).

Den schulischen Teil der Fachhochschulreife erhielten:

Lukas Cichosz (Northeim), Andy Zehender (Northeim), Abdalohab Alabdo (Bad Gandersheim) und Claudia Jünemann (Northeim).

Foto: BBS 1


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Kontakt

Hans-Peter Zurmöhle Bedachungen GmbH
Wallstraße 17
37603 Holzminden

E-Mail: HPZ@Hans-Peter-Zurmoehle.de
Telefon: 05531/61209
Mobil: 01522/4261804

Foto: Hans-Peter Zurmöhle Bedachungen GmbH 

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Bad Driburg-Brakel

Brakel (red). Die Vorfreude steigt, denn in der Zeit von Freitag, 31. Juli, bis Montag, 3. August 2026 wird in Brakel der „Annentag“ gefeiert – ein traditionelles, lebendiges und familienfreundliches Fest mit kirchlichem Ursprung.

Schon jetzt laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, denn der „Annentag“ ist ein absoluter Höhepunkt im Brakeler Jahreskalender. Der kirchliche Ursprung, das Sicherheitskonzept, die sechs neuen Fahrgeschäfte sowie das abwechslungsreiche Programm in den beiden Festzelten wurden aktuell durch die Organisatorinnen und Organisatoren im Detail vorgestellt.

Programm und Organisation im Überblick

Neben Bürgermeister Alexander Kleinschmidt, seinem allgemeinen Vertreter Andreas Oesselke, dem zuständigen Fachbereichsleiter Benedikt Gönnewicht und dem Marktmeister Erwin Leopold nahmen auch Pfarrer Andreas Kurte und Sebastian Müller (Kreispolizeibehörde Höxter) an dem Gesprächstermin teil.

Die Festzeltbetreiber Stefan Friedrich („Annekens Tanzgarten“) sowie Angela Denecke vom „La Casa Zelt“ präsentierten ihr vielseitiges Programm an allen vier Festtagen. Die Besucherinnen und Besucher können sich auch in diesem Jahr wieder auf zahlreiche Highlights in den beiden Zelten freuen.

Tradition und Kirmesflair für die ganze Familie

„Der ‚Annentag‘ verbindet als lebendiges und familienfreundliches Fest die christliche Tradition mit dem modernen Zeitgeschehen.

Ob der Kirmesbummel mit der Familie, der Besuch der Festzelte und Gastronomie mit Freunden oder die Prozession am Annentag-Sonntag – der Brakeler „Annentag“ hält für alle Gäste das Passende bereit“, da ist sich Bürgermeister Alexander Kleinschmidt sicher.

Besuchen Sie den Brakeler „Annentag“ und lassen Sie sich von dem besonderen Kirmes-Flair am ersten Wochenende im August einfangen. Alle aktuellen Informationen rund um das Programm sowie alle Neuheiten der Fahrgeschäfte oder auch die Sonderverkehre von Bus und Bahn sind ab sofort unter www.annentag.de zu finden.

Foto: Stadt Brakel

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