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Moringen-Hardegsen-Uslar
Helena Romanow (links) und Kerstin Blomeyer sind seit 20 Jahren engagiert im Albert-Schweitzer-Seniorenzentrum tätig und feierten ihr Dienstjubiläum.

Uslar (red). Seit 20 Jahren sind beide im Albert-Schweitzer-Seniorenzentrum tätig und glücklich mit ihrem Job: Kerstin Blomeyer und Helena Romanow. In der vergangenen Woche feierten sie nun gemeinsam ihr 20-jähriges Dienstjubiläum. Dafür gab es im Seniorenzentrum auch ein Dankeschön in Form eines Blumenstraußes und persönlicher Grüße.

Doch Helena Romanow und Kerstin Blomeyer verbindet mehr als ein gemeinsamer Arbeitsplatz, denn beide absolvierten bereits ihre Ausbildung im Seniorenzentrum Uslar. Sie erlernten ihren Herzensberuf damals noch unter der Bezeichnung Altenpflegerin und sind beide bis heute mit viel Freude ihrer Berufswahl treu geblieben.

Ausbildung führte beide ins Seniorenzentrum

Die Ausbildungszeit lag für beide in den Jahren von 2003 bis 2006. Helena Romanow sprach damals noch sehr wenig Deutsch und war sich deshalb unsicher, ob sie diesen Schritt wirklich wagen sollte. Erst durch die Ermutigung ihrer Kolleginnen und Kollegen entschloss sich Helena Romanow dazu, die Ausbildung zu starten, und wurde mit Erfolg und einem Ausbildungsberuf, in dem sie noch heute mit Engagement tätig ist, belohnt.

Ihre eigene Geschichte mag inzwischen 20 Jahre her sein, aber die Thematik, den Mut aufzubringen und sich mit noch nicht voll ausgebildeten Sprachkenntnissen einer anspruchsvollen Ausbildung zu stellen, ist hochaktuell. Helena Romanow hat diesen Schritt jedenfalls nie bereut.

Vielfältigkeit macht für beide den Pflegeberuf aus

Fragt man Helena Romanow und Kerstin Blomeyer, was die beiden bis heute besonders an ihrer Arbeit schätzen, dann folgt die Antwort unisono und ist eindeutig: die Vielfältigkeit bei der Arbeit. Kein Tag ist wie der andere, und genau das macht den Pflegeberuf für sie so spannend und erfüllend.

Kerstin Blomeyer ging den Weg der Ausbildung übrigens noch weiter und bildete sich direkt im Anschluss von 2007 bis 2009 zur Wohnbereichsleitung und Pflegedienstleitung weiter. Seit 2007 ist sie im Seniorenzentrum auch als Wohnbereichsleitung und stellvertretende Pflegedienstleitung tätig und sehr zufrieden mit diesen Aufgabengebieten.

Kerstin Blomeyer und Helena Romanow sind zwei Kolleginnen mit vielen Jahren Berufserfahrung, die eine große Leidenschaft teilen: die Freude an der Arbeit mit Menschen.

Hintergrund zum Seniorenzentrum Uslar

Das häusliche Umfeld ist ein prägender Faktor für das eigene Wohlbefinden. Egal, ob in den eigenen vier Wänden, im betreuten Wohnen oder stationär im Seniorenzentrum: Der Mensch als Individuum steht im Albert-Schweitzer-Seniorenzentrum im Mittelpunkt, und um diesen Mittelpunkt kümmern sich rund 100 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Um in jeder Lebenslage eine optimierte und ausgereifte Betreuung des Einzelnen gewährleisten zu können, bietet das Seniorenzentrum ein Leistungsspektrum, das von ambulanten Pflegemöglichkeiten in der eigenen Häuslichkeit über betreutes Wohnen bis hin zur stationären Rundumbetreuung in wohnlicher Atmosphäre reicht. An diese Angebote koppelt sich zudem eine umfangreiche Verpflegungsversorgung durch eigene Köchinnen und Köche sowie ein Küchenteam. Das vielfältige Freizeitangebot sorgt nicht nur für Abwechslung, sondern hilft gleichzeitig beim Erhalt der Mobilität.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.familienwerk.de sowie telefonisch unter 05571-3060.

Foto: Albert-Schweitzer-Familienwerk e.V.


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Politische Werbung – Video 2 von 3 – Landkreis Holzminden

Ich bin in unserer Region aufgewachsen. Geboren in Uslar, führte mich mein Weg über Ausbildung, Beruf und Verantwortung in viele Teile Niedersachsens – doch meine Heimat ist immer das Weserbergland geblieben.

Zurück im Einsatz heißt für mich zurückzukehren, um für die Menschen im Landkreis Holzminden wieder in den Einsatz zu gehen, dieses Mal nicht als Polizeichef ausschließlich für die Sicherheit und Ordnung, sondern als Landrat ganzheitlich Verantwortung zu übernehmen.

Auf diese Herausforderung bin ich aufgrund meiner vielfältigen Führungsaufgaben im Innenministerium, der Zentralen Polizeidirektion und zurzeit als Vizepräsident der Polizeidirektion Braunschweig mit 3.000 Beschäftigten bestens vorbereitet: neben den operativen Tätigkeiten habe ich Erfahrung in den Bereichen IT, Kommunikation und Innovation sowie Logistik und Beschaffung bis hin zu sozialen Servicedienstleistungen. Ich habe gelernt, Menschen zu führen, Krisen zu bewältigen und Veränderungen mit Augenmaß umzusetzen.

Gemeinsam mit meiner Frau Frauke habe ich mich bewusst entschieden, nach Holzminden zurückzukehren. Nicht, weil wir irgendwo anders gescheitert wären, sondern weil wir überzeugt sind: Hier gehört unsere Zukunft hin. Familie, Nachbarschaft und Heimat sind für uns keine Schlagworte, sondern gelebter Alltag.
Stark im Recht bedeutet mein Handeln richtet sich nach unseren rechtsstaatlichen Prinzipien. Ich handele nicht willkürlich, behandele alle Menschen gleich, bin als Landrat keinem Parteienzwang unterlegen und entscheide nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.

Mit dem Blick desjenigen, der gegangen ist und zurückkehrt, sehe ich die großen Stärken unseres Landkreises – und die Aufgaben, die vor uns liegen.

Nah am Menschen war und bin ich schon immer. Ich mag die Nähe von Menschen, ihre Ideen aufzunehmen und gemeinsam umzusetzen. Mit Herz und Verständnis und echtem Interesse an Anderen.

Ich trete als Uwe Lange an, mit eigenen Ideen und der Erfahrung, sie auch umzusetzen.

Mit vollem Engagement bin ich zurück im Einsatz.

Ihr
Uwe Lange

Politische Werbung. Auftraggeber und finanziert durch: CDU-Kreisverband Holzminden, Kirchstraße 2, 37603 Holzminden. Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Sabine Echzell, stellvertretende Vorsitzende

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Höxter-Beverungen

Holzminden (awin). 15 Monate wurde gebaut, geplant, nachgebessert und immer wieder angepackt – der eigentliche Umzug war dann nach kaum eineinhalb Stunden geschafft. Seit dem 29. August leben die ersten Tiere im neuen Tierheim des Tierschutzvereins Holzminden-Höxter am Allernbusch. Damit endet für den Verein eine lange Bauphase, die nicht immer nach Plan verlief.

Der Transport vom bisherigen Standort am „Ziegeleiweg“ verlief laut Tierheimleiter Julian Kusak ganz entspannt. Tierärzte begleiteten den Umzug. Inzwischen haben vier Hunde und 66 Katzen ihr neues Zuhause auf Zeit bezogen. Und sie treffen dort auf Bedingungen, die mit denen des bisherigen Tierheims kaum noch vergleichbar sind.

Mehr Platz und neue Möglichkeiten für die Tiere

Allein das Hundehaus umfasst rund 400 Quadratmeter. Insgesamt stehen 17 Zwinger zur Verfügung, vier davon als Quarantänebereiche. Die 13 regulären Zwinger verfügen über angeschlossene Ausläufe. Zudem ist am neuen Standort eine artgerechte Gruppenhaltung möglich.

Für die Katzen wurden auf rund 250 Quadratmetern unter anderem Vermittlungsräume mit Außengehegen geschaffen. Insgesamt ist der Bereich für etwa 80 bis 90 Katzen ausgelegt. Neu ist außerdem eine eigene Katzenquarantäne, die es am alten Standort nicht gab.

„Wir haben einen der höchsten Standards gebaut, die man aktuell bauen kann. Allein der Hygienestandard ist um ein Vielfaches höher im Vergleich zum alten Tierheim“, betont Jens-Uwe Müller, erster Vorsitzender des Tierschutzvereins Holzminden-Höxter.

Erstrahlen auf dem Gelände im neuen Glanz: Das Hundehaus (l.) und das Katzenhaus (r.)
Auch technisch auf einem neuen Stand

Zum Konzept gehören unter anderem säure- und urinbeständige Oberflächen, die Reinigung und Hygiene erleichtern sollen. Zwei Wärmepumpen versorgen Hunde- und Katzenhaus, hinzu kommen eine Fußbodenheizung und eine 40-Kilowatt-Photovoltaikanlage auf dem Dach. Ein Brunnen dient der Wasserversorgung, zusätzlich steht ein Frischwasserreservoir zur Absicherung bereit.

Von den Veränderungen profitieren jedoch nicht nur die Tiere. „Besonders freut es mich für unsere Mitarbeiter, dass wir ihnen einen vernünftigen Arbeitsplatz schaffen konnten“, sagt Müller. Im ehemaligen Wohnhaus stehen dem Team nun unter anderem Aufenthaltsräume, Umkleidemöglichkeiten, Bad und Küche zur Verfügung.

Der neue Aufenthaltsraum soll zugleich eine Begegnungsstätte für die mehr als 220 Vereinsmitglieder werden. Damit verbindet der Tierschutzverein auch die Hoffnung, weitere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer für die Arbeit im Tierheim zu gewinnen.

Der geplante Umzug im Juni musste warten

Eigentlich sollten Tiere und Beschäftigte bereits im Juni an den Allernbusch wechseln. Weil die vorgesehenen Hundeausläufe zu diesem Zeitpunkt noch nicht fertiggestellt waren, wurde der Umzug in Abstimmung mit dem Veterinäramt verschoben. Der Verein entschied sich, zunächst nachzurüsten, damit die Anlage anschließend ohne Mängel abgenommen werden konnte.

Für die zusätzlichen Arbeiten an den Hundeausläufen wurden noch einmal rund 30.000 Euro benötigt. Die Förderung stellte der Deutsche Tierschutzbund e. V. bereit. Auf die Situation aufmerksam geworden war der Verband auf Initiative der niedersächsischen Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Miriam Staudte.

1,5 Millionen Euro für den neuen Standort

Insgesamt kostete das neue Tierheim rund 1,5 Millionen Euro. Die Summe brachte der Verein unter anderem über Förderanträge und Spendensammlungen auf. Hinzu kamen Sachspenden und Arbeitsleistungen von Unternehmen und Handwerksbetrieben aus der Region. Auch die Photovoltaikanlage wurde dem Verein kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Auch personell musste der Verein während der Bauphase einen unerwarteten Umbruch bewältigen. Nachdem der damalige Tierheimleiter und seine Stellvertreterin am selben Tag gekündigt hatten, wurden innerhalb kurzer Zeit Julian Kusak als neuer Leiter und Jana Pruhs als stellvertretende Tierheimleiterin gewonnen. Kusak bringt langjährige Erfahrung als Tierpfleger und Gehegeleiter mit, Pruhs Erfahrungen aus Tierarztpraxen und der Arbeit in einem Tierheim.

Julian Kusak wird als "Glücksgriff" für das Tierheim Holzminden bezeichnet
Nach 15 Monaten ist der Kraftakt geschafft

Mit dem Einzug endet für den Tierschutzverein damit eine intensive Zeit. Verzögerungen, zusätzliche Arbeiten und der Personalwechsel mussten parallel zum laufenden Tierheimbetrieb bewältigt werden. Für Jens-Uwe Müller hat sich der Aufwand aber auf allen Ebenen gelohnt – schließlich gilt es einen hohen Maßstab zu erfüllen: „Wir wollen für den Landkreis ein gutes Tierheim sein.“

Damit sich die Tiere zunächst in Ruhe an ihre neue Umgebung gewöhnen können, bleibt das Tierheim in dieser Woche noch für Besucherinnen und Besucher geschlossen. Für spätere Tiervermittlungen bittet das Team grundsätzlich um eine vorherige telefonische Anmeldung. So könnten Termine besser mit dem laufenden Tagesgeschäft abgestimmt und ausreichend Zeit für die jeweiligen Tiere und Interessierten eingeplant werden. Die aktuellen Öffnungszeiten und weitere Informationen sind auf der Internetseite des Tierheims Holzminden zu finden.

Die aktuell jüngsten Bewohner des neuen Tierheims: Katzen-Babys, die erst wenige Wochen alt sind.

Fotos: awin

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