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Moringen-Hardegsen-Uslar

Uslar (red). Die deutsche Brauereibranche steht seit Jahren unter erheblichem wirtschaftlichem Druck. Ein rückläufiger Bierkonsum, steigende Kosten für Energie, Rohstoffe, Verpackungen, Logistik und Personal setzen insbesondere kleinere und mittelständische Brauereien zunehmend unter Druck. Immer mehr traditionsreiche Betriebe sehen sich deshalb gezwungen, ihre Strukturen grundlegend zu verändern, Insolvenz anzumelden oder den Betrieb ganz einzustellen.

Ein prominentes Beispiel aus der Region ist die Brauerei Allersheim in Holzminden. Wie bereits berichtet (HIER), hatte das Traditionsunternehmen gemeinsam mit der Gräflich zu Stolberg'schen Brauerei Westheim Ende Juli ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Ziel ist eine wirtschaftliche Neuausrichtung und die Fortführung des Unternehmens.

Nun folgt die nächste traurige Nachricht aus Südniedersachsen: Die Traditionsbrauerei Bergbräu in Uslar beendet ihren Brauereibetrieb. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde die reguläre Liquidation der Bergbräu GmbH & Co. KG eingeleitet. Der entsprechende Liquidationsprozess wurde beim Handelsregister angemeldet.

Wirtschaftliche Entwicklung macht Fortführung unmöglich

Die Entscheidung sei den Verantwortlichen und Gesellschaftern nicht leichtgefallen. Über viele Jahrzehnte sei die Brauerei Bergbräu weit mehr als ein Produktionsstandort gewesen – sie habe die Stadt Uslar geprägt und für viele Menschen in der Region einen hohen emotionalen Stellenwert gehabt. Generationen verbänden mit Bergbräu Erinnerungen, Tradition und handwerklich gebrauten Biergenuss aus der Region.

Trotz des großen Engagements aller Beteiligten hätten die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eine Fortführung des Brauereibetriebs zunehmend erschwert. Ein anhaltend hoher Preisdruck sowie deutlich gestiegene Kosten für Rohstoffe, Verpackungsmaterialien, Energie und Personal hätten dazu geführt, dass ein wirtschaftlicher Betrieb nicht mehr möglich sei.

Produktion endet Ende September

Bis zum 30. September 2026 wird die Brauerei nach eigenen Angaben die geplante Ausproduktion durchführen. Anschließend beginnt der Abverkauf der vorhandenen Warenbestände direkt ab der Brauerei. Der Verkauf erfolgt, solange der Vorrat reicht.

Der Hofladen bleibt nach aktuellem Planungsstand bis zum 30. Oktober 2026 geöffnet. Über mögliche Änderungen oder weitere Entwicklungen will das Unternehmen rechtzeitig über seine Social-Media-Kanäle informieren.

Informationen für Genussscheininhaber

Die Inhaberinnen und Inhaber von Genussscheinen sollen über das weitere Vorgehen im Rahmen der Liquidation direkt und gesondert informiert werden. Bis zu dieser Information bittet das Unternehmen darum, von individuellen Anfragen möglichst abzusehen.

„Diese Entscheidung ist uns außerordentlich schwergefallen. Wir wissen, welche Bedeutung Bergbräu für viele Menschen in Uslar und der Region hat. Umso dankbarer sind wir für die jahrzehntelange Treue unserer Kundinnen und Kunden, unserer Partner sowie aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die Geschichte der Brauerei geprägt haben“, erklärt der geschäftsführende Gesellschafter der Bergbräu GmbH & Co. KG, Dr. Andreas Papp.

Bedeutendes Kapitel endet

Mit der Einstellung des Brauereibetriebs endet ein bedeutendes Kapitel der Uslarer Brauereigeschichte. Die Brauerei Bergbräu bedankt sich bei allen, die das Unternehmen über viele Jahre begleitet und unterstützt haben.

 


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Holzminden. Authentische persische Küche bereichert das gastronomische Angebot in der Holzmindener Innenstadt. In der RudBar an der „Oberen Straße“ serviert Sunny traditionelle Gerichte aus seiner Heimat und lädt Gäste dazu ein, neue Aromen und Spezialitäten kennenzulernen.

Seit mehr als 30 Jahren steht Sunny am Herd. Mit dem eigenen Restaurant hat er sich einen lang gehegten Traum erfüllt: persische Speisen frisch zuzubereiten und den Gästen die kulinarische Vielfalt des Landes näherzubringen.

Das Angebot richtet sich an Besucher, die zum Frühstück, Mittagessen oder Abendessen etwas Neues ausprobieren möchten. Die RudBar ist mittwochs und donnerstags von 9 bis 17 Uhr sowie freitags bis sonntags von 9 bis 21 Uhr geöffnet.

 

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Lesedauer: 2 Minuten
Northeim

Nörten-Hardenberg (red). Zu zwei Verkehrsunfällen auf der A7 sind die Ortsfeuerwehren Nörten-Hardenberg Mitte und Bishausen am Montagmorgen ausgerückt.

Streifenwagen überschlägt sich auf der A7

Um 5:44 Uhr alarmierte die Leitstelle die Einsatzkräfte mit dem Stichwort „eingeklemmte Person“ in Fahrtrichtung Norden zwischen den Anschlussstellen Nörten-Hardenberg und Northeim-West. Dort war ein Streifenwagen der Göttinger Autobahnpolizei auf dem Weg zu einem eigenen Einsatz bei Regen von der Fahrbahn abgekommen, hatte sich mehrfach überschlagen und war auf dem Dach im Graben zum Liegen gekommen. Die beiden Polizeibeamten erlitten leichte Verletzungen und wurden zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten stand dem Verkehr zeitweise nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.

Zweiter Einsatz bei Parensen

Noch während der Arbeiten an dieser Einsatzstelle alarmierte die Leitstelle die Feuerwehr um 6:13 Uhr zu einem zweiten Unfall kurz hinter dem Parkplatz Leineholz bei Parensen. Dort war in Fahrtrichtung Süden ebenfalls ein Pkw im Graben gelandet. Eine der beiden beteiligten Personen brachte der Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus. Die Feuerwehr sicherte beide Einsatzstellen ab und unterstützte den Rettungsdienst.

Fotos: Leon Hänel,  Fachzug Bevölkerungswarnung und Öffentlichkeitsarbeit, Landkreis Northeim

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