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Landkreis Northeim
Neue Nachwuchskräfte Landkreis Northeim – Zu sehen sind die neuen Nachwuchskräfte des Landkreises Northeim, die zum 1. August bei der Kreisverwaltung angefangen haben, mit Ausbildungsleitung Anna-Lisa Moiseenko und Anessa Dittrich 1. und 2. v.l.), Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (3.v.l.) und Vertretern der Jugend und -Auszubildendenvertretung (ganz rechts).

Northeim (lpd). Beim Landkreis Northeim hat sich zum Ausbildungsstart einiges getan: Zehn neue Nachwuchskräfte haben am 3. August ihre Ausbildung beziehungsweise ihr Studium begonnen. Gleichzeitig wurden bei einer Feierstunde diejenigen geehrt, die ihre Ausbildung oder Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen haben.

Zehn neue Nachwuchskräfte starten

Von den zehn neuen Kolleginnen und Kollegen beginnen fünf ein duales Bachelorstudium im Bereich Verwaltungswissenschaft. Eine weitere Person startet mit dem dualen Studium Soziale Arbeit. Hinzu kommen eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration sowie zwei Ausbildungen zu Verwaltungsfachangestellten.

Eine weitere Nachwuchskraft beginnt zum 1. September 2026 das duale Studium Verwaltungsdigitalisierung und -informatik.

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel begrüßte die neuen Nachwuchskräfte persönlich in der Kreisverwaltung. Für die ersten Tage wurde außerdem eine Einführungswoche vorbereitet. Organisiert wird sie von der Jugend- und Auszubildendenvertretung gemeinsam mit der Ausbildungsleitung. Dabei lernen die neuen Kolleginnen und Kollegen verschiedene Bereiche der Kreisverwaltung kennen und erhalten einen ersten Einblick in ihre zukünftigen Aufgaben.

17 Nachwuchskräfte schließen Ausbildung erfolgreich ab

Neben der Begrüßung der neuen Nachwuchskräfte gab es auch Grund zum Gratulieren: 17 Personen haben ihre Ausbildung oder ihr duales Studium beim Landkreis Northeim erfolgreich beendet. 15 von ihnen bleiben der Kreisverwaltung erhalten und setzen dort ihren beruflichen Weg fort.

Sechs Personen schlossen die dreijährige Ausbildung zu Verwaltungsfachangestellten ab. Vier Absolventen beendeten das duale Bachelorstudium Allgemeine Verwaltung und dürfen nun den Titel Kreisinspektor tragen. Zwei weitere Personen schlossen das duale Studium Soziale Arbeit erfolgreich ab, eine Person eine Ausbildung zur Sozialmedizinischen Assistentin. Zudem beendeten jeweils eine Person eine Ausbildung zur Veterinärassistentin sowie zum Fachinformatiker der Fachrichtung Systemintegration.

 Fertige Nachwuchskräfte Landkreis Northeim – Zu sehen sind einige der ausgelernten Nachwuchskräfte bzw. Absolvent*innen des Angestelltenlehrgangs I und II der Kreisverwaltung, mit Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (4.v.r.), Ausbildungsleitung Anessa Dittrich (2.v.r.) und Anna-Lisa Moiseenko (1. v.r.), Personalratsvorsitzende Marion Niggl-Stadniczuk (6. v.l.) sowie Vertretungen der Jugend und Auszubildendenvertretung (1., 7. u. 10. v.r.)
Ehrung bei Feierstunde

Bei einer Feierstunde überreichte Landrätin Astrid Klinkert-Kittel die Abschlusszeugnisse und Urkunden. Als Erinnerung an den Beginn ihres Berufslebens erhielten die Absolventinnen und Absolventen außerdem ein Präsent. Auch Vertreterinnen des Personalrates, der Jugend- und Auszubildendenvertretung sowie des Referats 2 – Zentrale Dienste und Finanzen gratulierten.

Weiterhin haben zwei Personen den Angestelltenlehrgang II erfolgreich abgeschlossen. Damit haben sie sich für zusätzliche und anspruchsvollere Aufgaben innerhalb der Kreisverwaltung qualifiziert.

Fotos: lpd


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Holzminden. Am „Forster Weg 26“ in Holzminden steht ab sofort eine rund 125 Quadratmeter große Gewerbefläche zur Vermietung. Die gepflegten Räumlichkeiten befinden sich ebenerdig im Erdgeschoss und sind barrierefrei sowie stufenlos zugänglich.

Die Fläche eignet sich unter anderem als Büro, Arzt- oder Physiotherapiepraxis, Apotheke, Kanzlei oder für weitere gewerbliche und dienstleistungsorientierte Nutzungen.

Flexible Nutzungsmöglichkeiten

Die Raumaufteilung kann nach Absprache flexibel geplant und individuell an die Anforderungen der zukünftigen Mieterin oder des zukünftigen Mieters angepasst werden. Auch entsprechende Umbauten sind grundsätzlich möglich.

Die Gewerbefläche befindet sich in der Nähe des ehemaligen Krankenhauses. Parkmöglichkeiten stehen direkt vor dem Objekt zur Verfügung.

Provisionsfreie Vermietung

Die monatliche Miete beträgt 1.500 Euro. Die Vermietung erfolgt provisionsfrei direkt vom Eigentümer. Eine Kaution ist nach Absprache zu hinterlegen.

Kontakt

Johannes Rerich
Telefon: 01520 1549757
E-Mail: j.rerich@gmx.net

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Eschershausen-Stadtoldendorf

Deensen (mhn). Es sind Bilder, die das ganze Ausmaß des verheerenden Großbrandes vom Samstagabend zeigen. Am Tag danach ist der Einsatzort in der Straße „Kurze Breite“ in Deensen mit Flatterband der Polizei abgesperrt. Noch immer sind Löschschaum und die Spuren des Feuerwehreinsatzes zu sehen. Besonders deutlich wird die enorme Zerstörung am ersten Wohnhaus: Der Dachstuhl ist vollständig ausgebrannt, das Gebäude wurde völlig zerstört. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass der entstandene Sachschaden erheblich sein dürfte.

Wo am Samstagabend meterhohe Flammen loderten, zeigt sich am nächsten Morgen ein Bild der Verwüstung.
Großbrand entwickelt sich binnen kurzer Zeit

Es waren dramatische Szenen, die sich am Samstagabend kurz nach 20 Uhr in Deensen abspielten. Als um 20.18 Uhr die erste Alarmierung mit dem Einsatzstichwort „B2 Garage“ an die Einsatzkräfte der Feuerwehr erfolgte, konnten vermutlich nur die wenigsten erahnen, welches Ausmaß das Feuer kurze Zeit später annehmen würde.

Bereits beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte stand nach Angabe der Kreisfeuerwehr Holzminden ein Anbau zwischen zwei Wohnhäusern in Vollbrand. Aufgrund der vorgefundenen Lage wurde die Alarmstufe umgehend auf „B3“ erhöht und weitere Einsatzkräfte nachalarmiert.

Bereits aus großer Entfernung war die dichte schwarze Rauchsäule zu erkennen, die über Deensen in den Himmel stieg und das Ausmaß des Großbrandes erahnen ließ. Sogar im Kreis Höxter wurde die mächtige Rauchsäule am Horizont wahrgenommen.

Flammen greifen auf zwei Wohnhäuser über

Zunächst griffen die Flammen vom benannten Anbau auf das erste Wohnhaus über. Innerhalb kurzer Zeit stand der Dachstuhl in Vollbrand. Das Gebäude konnten die Einsatzkräfte nicht mehr retten – es fiel den Flammen zum Opfer. Die Bewohner sollen sich zum Zeitpunkt des Brandes offenbar im Urlaub aufgehalten haben.

Im weiteren Verlauf breitete sich das Feuer auch auf das benachbarte Wohnhaus aus. Dort griffen die Flammen ebenfalls auf den Dachstuhl über und richteten erhebliche Schäden an. Während der Löscharbeiten war aus dem Brandbereich ein lauter Knall zu hören. Nach ersten Erkenntnissen könnte es sich dabei um die Explosion einer Gasflasche gehandelt haben.

Rund 160 Einsatzkräfte der Feuerwehren kämpften stundenlang unter hohem körperlichem Einsatz gegen das Flammenmeer, um eine weitere Ausbreitung des Brandes zu verhindern. Die Brandbekämpfung erfolgte aus mehreren Richtungen. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte am Boden von den Hubrettungsfahrzeugen der Feuerwehren Stadtoldendorf und Holzminden. Die Einsatzleitung lag bei Ortsbrandmeister Matthias Sander.

Meterhohe Flammen schlagen aus dem Dachstuhl, während dichter schwarzer Qualm über Deensen aufsteigt.
Im Mittelpunkt des Großeinsatzes stand die enge Koordination der Einsatzkräfte. In der Spitze waren rund 160 Einsatzkräfte am Brandort im Einsatz.
Ein Bagger unterstützte die Einsatzkräfte bei den Abrissarbeiten am Brandobjekt, um verbliebene Glutnester freizulegen und die Löscharbeiten zu erleichtern.
Warnung an die Bevölkerung

Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde auch die Bevölkerung gewarnt. Über Lautsprecherdurchsagen sowie die Warn-App BIWAPP wurden die Bewohnerinnen und Bewohner in Deensen und der Umgebung aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Klima- und Lüftungsanlagen vorsorglich abzuschalten. Hintergrund waren die erhebliche Rauchentwicklung und der Rauchniederschlag.

Im weiteren Verlauf des Abends kam außerdem ein Bagger zum Einsatz, um Abrissarbeiten vorzunehmen und die Löscharbeiten zu unterstützen. Glücklicherweise wurde bei dem verheerenden Großbrand keine Person verletzt.

Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Fotos: red, Kreisfeuerwehr Holzminden

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