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Landkreis Northeim

Northeim (red). Kürzlich haben sich acht Vereinsvertreterinnen und Vereinsvertreter aus ganz Südniedersachsen intensiv mit dem Schutz von Kindern und Jugendlichen im organisierten Sport auseinandergesetzt. Bei der ganztägigen „Schulung für Vertrauenspersonen“ in den Räumen der Geschäftsstelle des Kreissportbundes Northeim-Einbeck in Northeim stand das Thema „Prävention sexualisierter Gewalt im Sport“ (PSG) im Mittelpunkt.

Die Teilnehmenden erarbeiteten praxisnahe Konzepte, um Sportvereine zu sicheren Orten für Heranwachsende zu machen. Die Schulung der Vertrauenspersonen ist einer von insgesamt sieben Bausteinen zur Entwicklung eines individuellen Schutzkonzeptes für Sportvereine nach dem Leitfaden „Ausgezeichnet!“ des LandesSportBundes Niedersachsen.

Vertrauenspersonen sollen Handlungssicherheit gewinnen

Der Einladung zur Fortbildung waren engagierte Ehrenamtliche gefolgt, die sich in ihren Heimatvereinen bereiterklärt haben, als Vertrauenspersonen aktiv zu sein oder diese verantwortungsvolle Rolle neu zu übernehmen.

Sexualisierte Belästigung und Gewalt sind gesellschaftliche Probleme, vor denen auch der Sport nicht haltmacht. Da Trainerinnen und Trainer sowie Betreuende oft enge Bezugspersonen sind, kommt den Vereinen eine besondere Verantwortung zu. Die Schulung bot den Teilnehmenden den notwendigen Raum, um Handlungssicherheit zu gewinnen und die Aufgaben und Möglichkeiten ihrer neuen Rolle kennenzulernen.

Konkrete Situationen standen im Mittelpunkt der Schulung

Das Programm der sechseinhalbstündigen Veranstaltung war modular und praxisorientiert aufgebaut. Neben der Sensibilisierung für Grenzverletzungen und die Dynamiken von Gewaltverhältnissen lag der Fokus auf konkreten Interventionsketten: Was ist zu tun, wenn sich ein Kind anvertraut? Wie reagiert man bei einem konkreten Verdacht?

Die Referierenden Ina Strohmeier, selbst insoweit erfahrene Kinderschutzfachkraft (IEF) im Landkreis Northeim, und Sinja Pfeiffer, Sportjugendreferentin für die Sportregion Südniedersachsen, vermittelten rechtliche Grundlagen, zeigten Wege der kollegialen Beratung auf und stellten regionale Netzwerke sowie professionelle Beratungsstellen in Südniedersachsen vor, an die sich Vereine im Ernstfall wenden können.

Fallbeispiele und Präventionsmaßnahmen werden gemeinsam erarbeitet

Ein zentraler Bestandteil des Tages war der Erfahrungsaustausch untereinander. In Kleingruppen wurden Fallbeispiele diskutiert sowie Präventionsmaßnahmen für den Trainingsalltag und Möglichkeiten zur Bekanntmachung von Vertrauenspersonen entwickelt.

Die positive Resonanz der Teilnehmenden spiegelte nach Angaben der Veranstalter die Bedeutung der Schulung wider. Das gemeinsame Ziel sei es, eine Kultur des Hinsehens und der Offenheit in den südniedersächsischen Sportvereinen zu etablieren, damit betroffene Kinder und Jugendliche schnelle, kompetente Hilfe und vor allem Gehör finden.

Vereine können sich zum Schutzkonzept beraten lassen

Vereine, die sich ebenfalls auf den Weg zu einem individuellen Schutzkonzept machen und Kindern und Jugendlichen einen sicheren Raum bieten möchten, können sich an Sinja Pfeiffer unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder telefonisch unter 0157/56900887 wenden.


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– Politische Werbung – Video 1 von 3

Ich bin in unserer Region aufgewachsen. Geboren in Uslar, führte mich mein Weg über Ausbildung, Beruf und Verantwortung in viele Teile Niedersachsens – doch meine Heimat ist immer das Weserbergland geblieben.

Zurück im Einsatz heißt für mich zurückzukehren, um für die Menschen im Landkreis Holzminden wieder in den Einsatz zu gehen, dieses Mal nicht als Polizeichef ausschließlich für die Sicherheit und Ordnung, sondern als Landrat ganzheitlich Verantwortung zu übernehmen.

Auf diese Herausforderung bin ich aufgrund meiner vielfältigen Führungsaufgaben im Innenministerium, der Zentralen Polizeidirektion und zurzeit als Vizepräsident der Polizeidirektion Braunschweig mit 3.000 Beschäftigten bestens vorbereitet: neben den operativen Tätigkeiten habe ich Erfahrung in den Bereichen IT, Kommunikation und Innovation sowie Logistik und Beschaffung bis hin zu sozialen Servicedienstleistungen. Ich habe gelernt, Menschen zu führen, Krisen zu bewältigen und Veränderungen mit Augenmaß umzusetzen.

Gemeinsam mit meiner Frau Frauke habe ich mich bewusst entschieden, nach Holzminden zurückzukehren. Nicht, weil wir irgendwo anders gescheitert wären, sondern weil wir überzeugt sind: Hier gehört unsere Zukunft hin. Familie, Nachbarschaft und Heimat sind für uns keine Schlagworte, sondern gelebter Alltag.
Stark im Recht bedeutet mein Handeln richtet sich nach unseren rechtsstaatlichen Prinzipien. Ich handele nicht willkürlich, behandele alle Menschen gleich, bin als Landrat keinem Parteienzwang unterlegen und entscheide nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.

Mit dem Blick desjenigen, der gegangen ist und zurückkehrt, sehe ich die großen Stärken unseres Landkreises – und die Aufgaben, die vor uns liegen.

Nah am Menschen war und bin ich schon immer. Ich mag die Nähe von Menschen, ihre Ideen aufzunehmen und gemeinsam umzusetzen. Mit Herz und Verständnis und echtem Interesse an Anderen.

Ich trete als Uwe Lange an, mit eigenen Ideen und der Erfahrung, sie auch umzusetzen.

Mit vollem Engagement bin ich zurück im Einsatz.

Ihr
Uwe Lange



Politische Werbung. Auftraggeber und finanziert durch: CDU-Kreisverband Holzminden, Kirchstraße 2, 37603 Holzminden. Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Sabine Echzell, stellvertretende Vorsitzende

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Holzminden

Holzminden (mhn). In diesem Sommer verwandelt sich Holzminden wahrlich in ein Mekka für Liebhaber seltener Automobile. Mitte August begeisterte der Isetta-Club mit seinem Jahrestreffen 2026 die Automobil-Enthusiasten der Region. Vom 3. bis 6. September finden die noch selteneren Volkswagen 411 und 412 ihren Weg in die Kreisstadt. Der Verein „VW411-412 Friends e. V.“ lädt in diesem Jahr zum 4. Internationalen Typ-4-Treffen ins Weserhotel Schwager ein.

Nach Vereinsangaben darf sich die Region auf 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit 35 Volkswagen dieses Typs aus den 1960er- und 1970er-Jahren freuen.

Fans dieses Klassikers haben am Freitag, 4. September, ab 16 Uhr die seltene Möglichkeit, die Typen 411 und 412 vor dem Weserhotel Schwager zu bestaunen, wenn zeitgleich der Teilemarkt veranstaltet wird.

Ein Blick auf die Fahrzeuge beim 3. Internationalen Jahrestreffen 2025 in Isny im Allgäu: Anfang September kommen zahlreiche VW Typ 4 nach Holzminden.
Nur noch 205 Fahrzeuge in Deutschland zugelassen

Welch eine Rarität Holzminden Anfang September besuchen wird, macht Vereinspräsident Dr. Hilmar Walde deutlich: „Der zugelassene Gesamtbestand dieser Fahrzeuge beträgt in Deutschland im Jahr 2026 nur noch 205 Fahrzeuge, wir werden also fast 20 Prozent dieser Fahrzeuge vor Ort in Holzminden zu besichtigen haben.“

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus Deutschland, Dänemark, Österreich oder den Niederlanden, wobei die längste Anreise ein Mitglied aus Graz in Österreich hat. Über eine Strecke von rund 1.000 Kilometern wird der Typ 4 auf einem Trailer nach Holzminden gebracht, um an diesem Jahrestreffen teilnehmen zu können. Die zweitweiteste Anreise hat ein Teilnehmer aus Dänemark: Sein VW Typ 4 wird rund 600 Kilometer bewältigen, bevor er im Weserbergland ankommen wird.

Ausfahrten führen nach Hessisch Oldendorf, Einbeck und Wolfsburg

Von der Kreisstadt aus organisiert der internationale Verein mehrere Ausfahrten und Besichtigungen. So dürfen sich die teilnehmenden Vereinsmitglieder unter anderem auf eine Führung durch die Grundmann-VW-Sammlung in Hessisch Oldendorf freuen. Nicht fehlen darf der Besuch der PS.SPEICHER-Erlebniswelt in Einbeck.

Zum Abschluss des Jahrestreffens ist eine Ausfahrt in Richtung Wolfsburg geplant. Dort erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Führung durch das VW-Automuseum und das Motorenkabinett, bevor die Vereinsmitglieder am Sonntag ihre Heimreise antreten.

Mehr als 100 Mitglieder aus elf Ländern

Nach eigenen Angaben sind die „VW411-412 Friends e. V.“ der einzige internationale Verein für Liebhaber des VW Typ 4. Der Verein zählt weltweit mehr als 100 Mitglieder aus elf Ländern. Unter anderem unterstützen sich die Vereinsmitglieder bei der Suche nach Ersatzteilen, beim Austausch technischer Informationen sowie bei Fragen rund um den Erhalt und die Nutzung der seltenen Fahrzeuge. Überdies gibt der Verein eine zweisprachige digitale Vereinszeitschrift heraus.

Vom VW 411 zum VW 412

Der VW Typ 4 wurde von 1968 bis 1974 gebaut. Bei dem Volkswagen handelt es sich um einen Mittelklasse-Pkw mit luftgekühltem Vierzylinder-Boxermotor.

Der VW 411 wurde zunächst im Volkswagenwerk Wolfsburg produziert, bevor seine Fertigung im Juli 1972 auslief. Auch der Nachfolger VW 412 wurde zunächst in Wolfsburg gebaut. Ab August 1973 verlagerte Volkswagen die Produktion jedoch in das Werk nach Salzgitter. Im Juli 1974 lief schließlich der letzte VW 412 vom Band.

Insgesamt wurden rund 370.000 Fahrzeuge des VW Typ 4 produziert. Davon entfielen rund 250.000 Exemplare auf den VW 411.

Wer mehr über den Verein und die Historie des VW Typ 4 erfahren möchte, findet weitere Informationen auf der Internetseite der „VW411-412 Friends e. V.“.

Seltene VW 411 und 412 beim 3. Internationalen Jahrestreffen der „VW411-412 Friends e. V.“ 2025 in Isny im Allgäu.

Fotos: Laurenz Blanck

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