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Landkreis Northeim
Die reiselustige Gruppe des Kreisfeuerwehrverbandes Northeim auf der 2.571 Meter hohen Edelweißspitze in den Hohen Tauern.

Northeim/Maishofen (red). Die Gruppe des Kreisfeuerwehrverbandes Northeim war vom 30. August bis 5. September 2026 zu einer abwechslungsreichen Reise ins Salzburger Land unterwegs. Ausgangspunkt und Unterkunft war Maishofen, wo die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im familiengeführten Quenhenberger’s Hotel untergebracht waren.

Nach der Anreise über München und Kufstein stand am ersten Tag das gemütliche Kennenlernen des Urlaubsortes auf dem Programm. Dieser wurde der Gruppe vom Chef des Hauses, Peter, und Juniorchefin Helene gezeigt. Anschließend folgte ein Besuch in Zell am See.

Großglockner und Rauriser Tal stehen auf dem Programm

In den folgenden Tagen warteten zahlreiche Ausflüge auf die Reiseteilnehmerinnen und Reiseteilnehmer. Auch der Großglockner mit der berühmten Hochalpenstraße und dem Blick auf den Pasterzengletscher gehörte am Dienstag zum Reiseprogramm.

Am Mittwoch ging es gemeinsam nach Maria Alm. Neben der bekannten Wallfahrtskirche blieb Zeit für einen Spaziergang. Anschließend ging es weiter ins Rauriser Tal, wo die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine kleine Wanderung unternehmen oder gemütlich in einer der urigen Almhütten einkehren konnten.

Krimmler Wasserfälle und Salzburg als weitere Höhepunkte

Ein weiterer Höhepunkt war am Donnerstag der Besuch der Krimmler Wasserfälle und des Nationalparkzentrums Hohe Tauern. Am Freitag folgte die Fahrt nach Salzburg. Bei einer Stadtführung lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die historische Altstadt kennen und hatten anschließend noch Zeit für eigene Unternehmungen.

Neben den Ausflügen kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Gemeinsame Abendessen und ein musikalischer Unterhaltungsabend im Hotel rundeten das Programm ab.

Nach sechs Tagen geht es zurück nach Hause

Am Samstag, 5. September, hieß es schließlich wieder Abschied nehmen. Nach dem Frühstück trat die Gruppe die Heimreise an. Sechs Tage voller Natur, Kultur und gemeinsamer Erlebnisse lagen hinter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Das Motto der Reise lautete: „Wir wollen zuhause nicht versauern – wir fahren in die Hohen Tauern!“

Foto: WU


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Bodenwerder-Polle

Bodenwerder (awin). Die Feuerwehr Schoholtensen/Altenhagen ist Landesmeister 2026. Beim 18. Landesentscheid der niedersächsischen Feuerwehren setzte sich die Einheit am Sonntag, 6. September, in Bodenwerder gegen 39 weitere Gruppen durch. Platz zwei belegte die Feuerwehr Kalbe, Rang drei ging an die Feuerwehr Klein Meckelsen.

Rund 3000 Besucherinnen und Besucher verfolgten den Wettbewerb auf dem Gelände der Saint-Gobain Rigips GmbH. Ab 8 Uhr traten dort die 40 besten Feuerwehreinheiten Niedersachsens gegeneinander an.

Fünf Prüfungen entscheiden über den Titel

Die Gruppen hatten sich zuvor über Leistungsvergleiche auf Gemeinde-, Kreis- und Regionalebene für den Landesentscheid qualifiziert. In Bodenwerder mussten sie fünf Module absolvieren: einen Löschangriff, das Kuppeln einer Saugleitung, eine Fahrübung, eine Belastungsübung unter Atemschutz und eine Funkübung über Digitalfunk.

Insgesamt waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer rund eineinhalb Stunden mit den Prüfungen beschäftigt. Gefragt waren Schnelligkeit, Präzision, Kondition und Teamarbeit. Die Aufgaben orientieren sich am Feuerwehralltag und sollen zugleich den Ausbildungs- und Übungsdienst unterstützen.

Ein Jahr Planung für den Landesentscheid

Hinter der Veranstaltung stand ein erheblicher organisatorischer Aufwand. Rund ein Jahr liefen die Planungen für den Landesentscheid. Am Veranstaltungswochenende waren rund 150 Feuerwehrkräfte aus Bodenwerder, Linse, Rühle und Heinsen mit der Organisation beschäftigt. Ausgerichtet wurde der Wettbewerb von der Ortsfeuerwehr Bodenwerder gemeinsam mit der Münchhausenstadt Bodenwerder.

Regierungsbrandmeister Dascho Wehner hatte sich nach eigenen Angaben auf Landesebene persönlich dafür eingesetzt, den Landesentscheid nach Bodenwerder und damit in den Zuständigkeitsbereich Weser zu holen. Das damit verbundene Vertrauen in die Ortsfeuerwehr Bodenwerder und die Verantwortlichen vor Ort sei mehr als gerechtfertigt gewesen. „Dieses Vertrauen wurde nicht nur bestätigt, sondern weit übertroffen“, bilanzierte Wehner nach der Veranstaltung.

Viel Herzblut hinter den Kulissen

Besonders beeindruckt habe ihn, mit wie viel Herzblut, Zusammenhalt und persönlichem Einsatz der Landesentscheid vorbereitet und durchgeführt worden sei. Viele Beteiligte hätten über Monate zahlreiche Stunden investiert, Verantwortung übernommen und angepackt, erklärte der Regierungsbrandmeister.

Auch abseits der Wettbewerbsflächen wurde den Besucherinnen und Besuchern ein Programm geboten. Dazu gehörten moderne und historische Feuerwehrfahrzeuge, Feuerwehrtechnik sowie Angebote für Familien. Bereits am Samstagabend hatte eine Open-Air-Party im Rathauspark unter dem Motto „Baron on Fire“ den Auftakt des Wochenendes gebildet.

Bodenwerder im Mittelpunkt der Feuerwehrwelt

Mit dem Landesentscheid wurde Bodenwerder für ein Wochenende zum Treffpunkt der niedersächsischen Feuerwehrwelt. Für die 40 teilnehmenden Gruppen ging es um den Landestitel – und zugleich darum zu zeigen, was hinter sicheren Abläufen im Einsatz steckt: Ausbildung, regelmäßiges Training und viel persönlicher Einsatz.

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Fotos: awin, Feuerwehr

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