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Landkreis Northeim
SPD-Landratskandidat Simon Hartmann will die Verantwortlichen an einen Tisch holen, um über mehr Sicherheit auf der A7 und eine Entlastung der Einsatzkräfte zu beraten.

Landkreis Northeim (red). Die Autobahn 7 ist eine wichtige Lebensader des Landkreises Northeim. Doch das steigende Verkehrsaufkommen und die zunehmende Zahl teils schwerer Unfälle belasten nach Ansicht des SPD-Landratskandidaten Simon Hartmann die Region sowie die Rettungskräfte massiv. Hartmann kündigt daher an, im Falle seiner Wahl zum Landrat alle verantwortlichen Akteure an einen Tisch zu holen. Ziel sei ein gemeinsames Sicherheitskonzept für den Autobahnabschnitt im Landkreis Northeim.

Der sechsspurige Ausbau der Autobahn 7 habe die Erreichbarkeit des Landkreises Northeim entscheidend verbessert und bleibe ein fundamentaler Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung und den Tourismus in Südniedersachsen.

Hartmann sieht zunehmende Belastung für Einsatzkräfte

„Die A7 ist eine Lebensader für unsere Region“, betont Simon Hartmann. „Gleichzeitig erleben wir jedoch immer häufiger schwere Unfälle. Diese stellen für die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Polizei eine enorme Belastung dar. Unsere Retter werden immer häufiger als sogenannte Blockfahrzeuge gerufen. Zu jeder Tages- und Nachtzeit und gerade nachts erhöht sich die Gefahr für die eingesetzten Kräfte deutlich.“

Die Folgen der Unfälle und die damit einhergehenden Vollsperrungen träfen nach Darstellung Hartmanns auch die Bevölkerung abseits der Autobahn hart. Der Ausweichverkehr verstopfe regelmäßig die inner- und außerörtlichen Straßen in der Region, was zu einer erheblichen Belastung für die Anwohnerinnen und Anwohner sowie zu massiven Verkehrsbehinderungen führe.

Koordinierter Vorstoß für mehr Sicherheit

Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, setzt Hartmann auf Kooperation und Dialog. „Ich werde als Landrat die für die Autobahn verantwortlichen Stellen – wie die Autobahn GmbH, VIA Niedersachsen –, die betroffenen Kommunen sowie die Vertretungen der Rettungsorganisationen an einen Tisch holen“, so der Landratskandidat.

Gemeinsam sollen auf der Basis fundierter Daten konkrete Lösungen erarbeitet werden, um Unfallschwerpunkte zu identifizieren, das Unfallrisiko zu senken sowie das Staumanagement bei Sperrungen zu optimieren. Ziel sei es, die Zahl der Unfälle und der Verletzten zu reduzieren und damit auch die Belastung für die „Blaulichtfamilie“ spürbar zu verringern.

Höchster Respekt für den Rettungseinsatz

Ein zentrales Anliegen ist Hartmann dabei die Unterstützung der Helferinnen und Helfer im Landkreis Northeim. „Unsere Einsatzkräfte leisten Tag für Tag Außergewöhnliches. Davor habe ich sehr großen Respekt und ich bin zutiefst dankbar für diese wichtige Arbeit“, erklärt Hartmann. „Alle, die im Ernstfall ihr eigenes Wohl hintenanstellen, um anderen zu helfen, verdienen die bestmögliche Unterstützung und den Rückhalt der Politik. Genau dafür werde ich mich als Landrat mit aller Kraft einsetzen.“

Foto: SPD-Unterbezirk Northeim-Einbeck


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Politische Werbung – Bodenwerder-Polle.

Mit großen Schritten rückt die Kommunalwahl am 13.09.2026 näher – schon jetzt habt ihr die Möglichkeit, eure Stimme per Briefwahl auf den Weg zu bringen.

Ich möchte die Gelegenheit nutzen, noch einmal deutlich zu machen, dass ich meinen Weg als Bürgermeister der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle mit euch weitergehen möchte. Es ist nicht immer alles gut, es ist nicht immer alles schön und ja – manchmal dauern Dinge auch zu lange. Mir übrigens auch!

Trotzdem haben wir in den vergangenen Jahren bei nicht immer einfachen Rahmenbedingungen eine ganze Menge auf den Weg gebracht. Wir haben bei den Feuerwehren stetig investiert, sind beim Ganztagsangebot unserer Grundschulen auf einem guten Weg, haben Förderzusagen für die Sanierung unseres Hallenbades und auch im Freibad ist einiges vorangegangen. Wir haben das Lichterfest in Bodenwerder wiederbelebt, mit dem Märchen- und Sagenwochenende in Polle ein weiteres Highlight etabliert und weitere Dinge angeschoben.

Fertig bin ich nicht, fertig sind wir nicht – also lasst uns gemeinsam weitermachen.

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Auftraggeber und finanziert durch: SPD Samtgemeindeverband Bodenwerder-Polle

Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Achim Timmermann, Stellvertretender Vorsitzender

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Landkreis Northeim

Einbeck (red). Eine Weltreise ist für die meisten Menschen ein einmaliges Erlebnis. Für Alexander Källner und Lovis Wiefelspütz wurde sie außerdem zu einer Geschichte über Freundschaft, gegenseitige Unterstützung und den Umgang mit unerwarteten Herausforderungen. Ein Jahr lang bereisten die beiden als interabled Duo „Hurdle the World“ 16 Länder auf sechs Kontinenten. Aus ihren Erfahrungen entstanden das Buch „Die Reise unseres Lebens“, eine große Community in den sozialen Medien sowie Vorträge, mit denen sie inzwischen deutschlandweit unterwegs sind. Am Freitag, 21. August, kommen sie auf Einladung von Pro Inklusion Northeim e. V. nach Einbeck.

Weltreise als interabled Duo

Alexander und Lovis kennen sich seit vielen Jahren. Alexander lebt mit der angeborenen Muskel- und Gelenkerkrankung Arthrogryposis multiplex congenita (AMC), Lovis mit ADHS. Gemeinsam planten sie ihre Reise rund um den Globus und stellten sich dabei immer wieder neuen Situationen: nicht barrierefreie Verkehrsmittel, spontane Planänderungen und ungewohnte Wege, aber auch große Hilfsbereitschaft sowie Begegnungen mit Menschen, die ihre Reise auf ganz unterschiedliche Weise bereicherten.

Ihre Erfahrungen haben sie in ihrem Buch „Die Reise unseres Lebens“ veröffentlicht und teilen diese in Lesungen und Vorträgen. Mit ihrer sympathischen Art konnten sie unter anderem bereits auf der Leipziger Buchmesse und in der NDR-Sendung „DAS! – Das Rote Sofa“ das Publikum begeistern.

Vortrag im PS.SPEICHER

Unter dem Titel „Von der Welt lernen. Vor Ort gestalten. – Impulse für gelingende Inklusion vor Ort“ kommen Alexander Källner und Lovis Wiefelspütz nun in den Victoria-Benz-Saal des PS.SPEICHERs/FREIgeist in Einbeck. Dort berichten sie von Erlebnissen, die nicht in jedem Reiseführer stehen: von Momenten, in denen Improvisation gefragt war, von Begegnungen, die in Erinnerung geblieben sind, und von einer Freundschaft, die auf Reisen immer wieder auf die Probe gestellt wurde.

Gleichzeitig geben sie Einblicke in ihren Alltag als interabled Duo und sprechen darüber, wie Barrieren Reisen beeinflussen können – und welche Rolle Offenheit, gegenseitige Unterstützung und kreative Lösungen dabei spielen.

Abschluss eines Projekts

Für Pro Inklusion Northeim e. V. ist die Veranstaltung mehr als ein Reisevortrag. Sie bildet den Abschluss des fünfjährigen Projekts „Netzwerk Inklusion und Teilhabe in Freizeit, Sport und Kultur“ und fällt in das zehnjährige Bestehen des Vereins.

„Mit Alexander und Lovis haben wir Gäste eingeladen, die auf authentische Weise zeigen, dass Inklusion nicht bei theoretischen Diskussionen beginnt, sondern im gemeinsamen Erleben“, erklärt der Verein. „Wir möchten den Abend nutzen, um Menschen zusammenzubringen und neue Perspektiven für ein inklusives Miteinander in unserer Region zu eröffnen.“

Kostenfreie Teilnahme nach Anmeldung

Die Veranstaltung beginnt am Freitag, 21. August 2026, um 17:30 Uhr im Victoria-Benz-Saal des PS.SPEICHERs in Einbeck. Im Anschluss an Vortrag und Lesung lädt Pro Inklusion Northeim e. V. bei Live-Musik und einem kleinen Imbiss zum Austausch ein.

Der Eintritt ist kostenfrei. Anmeldungen sind bis zum 14. August 2026 telefonisch unter 05551 9103995, per E-Mail an info@proinklusion-northeim.de oder online unter https://eveeno.com/proinklusion möglich. Unterstützungsbedarfe können bei der Anmeldung angegeben werden. Gebärdensprachdolmetschende begleiten die Veranstaltung.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit NORTkultur und der BBS Einbeck statt. Ermöglicht wird sie durch die Förderung der Bürgerstiftung Einbeck, Aktion Mensch und der AKB Stiftung.

Foto: Hurdle The World 

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