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Landkreis Northeim
Erster Kreisrat Jörg Richert bei seiner Verabschiedung mit der Kreistagsvorsitzenden Frauke Heiligenstadt (links) und Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (rechts).

Northeim (lpd). Der Erste Kreisrat Jörg Richert ist im Vorfeld der Kreistagssitzung am Freitag, 3. Juli, verabschiedet worden. Seine Amtszeit endet mit Ablauf des 31. Juli 2026. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel würdigte Richerts langjährigen Einsatz für den Landkreis Northeim und die Kreisverwaltung.

Richert war seit 2018 Erster Kreisrat des Landkreises Northeim und damit allgemeiner Vertreter der Landrätin. Zugleich war er Dezernent des Dezernats II „Sicherheit und Ordnung“. Zu diesem Dezernat gehören unter anderem Aufgaben in den Bereichen Ordnungsrecht, Gefahrenabwehr und Katastrophenschutz.

„Jörg Richert hat über viele Jahre Verantwortung für zentrale Aufgaben unserer Kreisverwaltung getragen. Er hat Themen gründlich geprüft, rechtlich eingeordnet und dazu beigetragen, dass Entscheidungen sorgfältig vorbereitet und verantwortbar getroffen werden konnten“, sagte Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Gerade in anspruchsvollen Situationen seien fachliche Klarheit, Erfahrung und Verlässlichkeit von besonderer Bedeutung. „Dafür danke ich ihm im Namen des Landkreises Northeim, des Kreistages und auch persönlich.“

Schwerpunkt lag auf Sicherheit und Ordnung

Ein besonderer Schwerpunkt lag in den vergangenen Jahren im Bereich Sicherheit und Ordnung. Dazu gehörte zuletzt auch die Weiterentwicklung des Katastrophenschutzes angesichts neuer Anforderungen an Krisenvorsorge und Gefahrenabwehr.

„Die vergangenen Jahre haben deutlich gemacht, wie wichtig klare Strukturen, gute Vorbereitung und verlässliche Zusammenarbeit sind“, so Klinkert-Kittel. Richert habe in diesem Bereich Verantwortung getragen und dazu beigetragen, den Landkreis für anspruchsvolle Lagen weiter aufzustellen.

Richert begann seinen beruflichen Weg 1984 bei der Stadt Osnabrück. Dort war er zunächst im mittleren und gehobenen allgemeinen Verwaltungsdienst tätig. Parallel dazu qualifizierte er sich weiter, erwarb den Abschluss als Diplom-Verwaltungswirt und studierte anschließend Rechtswissenschaften an der Universität Osnabrück. 1998 legte er die Erste Juristische Staatsprüfung ab, im Jahr 2000 folgte die Zweite Juristische Staatsprüfung.

Mehr als 25 Jahre beim Landkreis Northeim

Anfang 2001 wechselte Richert zum Landkreis Northeim. Dort wurde er als Justiziar eingestellt und zum Kreisassessor ernannt. In den folgenden Jahren übernahm er zunehmend Verantwortung in der Kreisverwaltung.

2014 wurde ihm die Leitung des Fachbereichs I „Zentrale Dienste und Schulen“ übertragen. 2018 folgte die Bestellung zum Dezernenten des Dezernats II „Sicherheit und Ordnung“. Im selben Jahr wurde Richert zum Ersten Kreisrat ernannt.

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel hob hervor, dass Richert den Landkreis auch über die Kreisverwaltung hinaus vertreten habe, unter anderem im Abfallzweckverband Südniedersachsen sowie in verschiedenen Gremien des Niedersächsischen Landkreistages. Auch dort habe er sich für Zusammenarbeit, Vernetzung und Zukunftsfragen der Region eingesetzt.

Mit dem Ende seiner Amtszeit als Erster Kreisrat geht für Jörg Richert ein langer beruflicher Weg im öffentlichen Dienst zu Ende. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel wünschte ihm und seiner Familie für den neuen Lebensabschnitt Gesundheit, Zufriedenheit und alles Gute.

Foto: Landkreis Northeim


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Landkreis Holzminden

Holzminden (ber). Schwarzwald, Hunsrück und jetzt im Weserbergland: Das 49. Treffen des Isettaclubs findet in diesem Jahr vom 21. bis 23. August in Holzminden statt.

„Wir würden uns über jeden freuen, der uns auf dem Wesercampingplatz am Stahler Ufer besuchen kommt. Die Fahrzeuge stehen in der Nordkurve des Platzes zur Ausstellung. Das Treffen ist für Leute von jung bis alt oder von ganz frisch dabei bis zu lebenslangen Isettenliebhabern“, erklärt Adrian Hoffmann, Schatzmeister des Isettaclubs.

Darüber hinaus ist eine Tour durch den Landkreis Holzminden und den Landkreis Northeim geplant, um interessierten Zuschauern die Möglichkeit zu geben, die Fahrzeuge zu bestaunen.

Der Isettaclub umfasst mehr als 1.300 Mitglieder. Die Mitglieder kommen zum Beispiel aus Deutschland, Tschechien, Belgien, Brasilien oder Australien.

Holzminden wird zum Treffpunkt für Isetta-Fans

Organisiert wird das Treffen der bis zu 13 PS starken Fahrzeuge von Adrian Hoffmann, Schatzmeister des Isettaclubs, und Wolfgang Schoolmann. Hoffmann hat vor zweieinhalb Jahren dem Gremium die Idee „Holzminden“ vorgestellt. Nach einigen internen Abstimmungen konnte sich die Stadt der Düfte und Aromen durchsetzen und Hoffmann hat das „Go“ für die Planung bekommen. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Dr. Ullrich Stiebel Stiftung.

Ausfahrt zum PS.Speicher nach Einbeck

Am Samstag, 22. August, bietet der Isettaclub eine Ausfahrt für seine Mitglieder an und die Zuschauerinnen und Zuschauer können die Isetten bestaunen. Um 9 Uhr starten die Isetten in Holzminden. Die Strecke führt unter anderem über Lobach, Deensen, Merxhausen und Markoldendorf schließlich zum PS.Speicher nach Einbeck. Die Tour soll zwischen 50 und 60 Minuten dauern. Bis 14.30 Uhr treffen die Isetta-Fahrer wieder in Holzminden ein, um am Teilemarkt teilzunehmen. Dort ist es jedem möglich, Ersatzteile für seine Isetta zu kaufen oder sich einfach nur etwas Fachwissen anzueignen.

143 Anmeldungen und mehr als 40.000 Kilometer Anreise

Mittlerweile sind 143 Anmeldungen im Postfach des Schatzmeisters eingegangen. Auch die Anreise der Fahrer variiert dabei sehr. „Die ersten kommen bereits am kommenden Freitag, 14. August, an. Zusammengerechnet legen alle Teilnehmer 40.462,80 Kilometer nur für die Anreise zurück. Manche kommen mit der Isetta und schlafen im Zelt, manche kommen mit dem Wohnmobil“, erklärt Adrian Hoffmann. Die weiteste Anreise hat eine Isetta aus Freilassing an der deutsch-österreichischen Grenze. Sie wird auf den Anhänger geladen und muss 702 Kilometer zurücklegen. Die weiteste Anreise, bei der selbst mit der Isetta gefahren wird, beträgt 512 Kilometer. Auch aus der Region sind Teilnehmer dabei: Eine Isetta aus Grünenplan wird ihren Weg nach Holzminden finden, und Adrian Hoffmann aus Holzminden wird ebenfalls mit seiner eigenen Isetta vor Ort sein.

Werksführung und Ausflüge für die Teilnehmer

Für die Teilnehmer, die schon am kommenden Wochenende oder im Laufe der nächsten Woche anreisen, ist viel Programm geplant. Beispielsweise bekommen die Teilnehmer eine kostenlose Werksführung bei Stiebel Eltron. Es sind auch Fahrten zu Sehenswürdigkeiten wie dem Schloss Corvey, dem Weser-Skywalk bei Bad Karlshafen bis hin zu den Externsteinen im Teutoburger Wald geplant.

Gemeinsam mit der Tourismusinformation wurden 150 Willkommenstüten für die Teilnehmer besorgt. Diese wurden unter anderem mit 150 Flaschen Ketchup der Firma Riedel gefüllt. Außerdem bekommen alle Fahrer einen rabattierten Eintritt in Sensoria.

Kostenfreier Parkplatz am Stahler Ufer für eine Woche gesperrt

Der kostenfreie Parkplatz „Stahler Ufer“ wird vom 16. bis 23. August nicht mehr zur Verfügung stehen. Er wird genutzt, um die Logistik des Treffens unterzubringen. 

Bild vom Jahrestreffen 2022 in Naumburg (Schloss Bad Arolsen)

Fotos: Adrian Hoffmann/Isettaclub

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