Anzeige
commercial-eckfeld https://commercial.meine-onlinezeitung.de/images/Einbeck/Eckfeld/Balnace_Einbeck_Premium_13-11-25.gif#joomlaImage://local-images/Einbeck/Eckfeld/Balnace_Einbeck_Premium_13-11-25.gif?width=295&height=255
Anzeige
Einbeck
Von Einbeck auf die große Bühne nach München: Nachwuchsschützin Lea Marie Langnickel hat die Einbecker Schützengilde bei den Deutschen Meisterschaften vertreten.

Einbeck (red). Jedes Jahr im Hochsommer finden auf der traditionsreichen Olympia-Schießanlage in München-Hochbrück die Deutschen Meisterschaften im Sportschießen statt. Mit rund 6.000 Sportlerinnen und Sportlern aus allen Bundesländern sowie über 10.000 gemeldeten Starts gehört die Veranstaltung zu den größten Sportmeisterschaften in Deutschland. Das Teilnehmerfeld ist dabei von nationaler und internationaler Spitzenklasse geprägt, weshalb die Qualifikation eine große Hürde darstellt. In diesem Jahr gelang es Lea Marie Langnickel, einer Nachwuchsschützin der Einbecker Schützengilde von 1457 e. V., sich für die Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren und den Verein auf Bundesebene zu vertreten.

Lea Marie Langnickel begann 2022 mit dem Schießsport

Der sportliche Weg dorthin ist das Ergebnis kontinuierlicher Aufbauarbeit. Die Schülerin trat im November 2022 in die Einbecker Schützengilde ein und begann damals ohne Vorkenntnisse mit dem Schießsport. Sie benötigte zunächst eine spezielle Ausnahmegenehmigung, um bereits mit elfeinhalb Jahren das Luftgewehrtraining beginnen zu dürfen – ab dem zwölften Lebensjahr ist dies regulär erlaubt.

Inzwischen schießt sie in der Schülerklasse, in der Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 14 Jahren antreten. Viele Konkurrentinnen in dieser Altersklasse trainieren ehrgeizig und mehrmals pro Woche. In Einbeck legt der Verein neben dem sportlichen Ehrgeiz nach eigenen Angaben großen Wert darauf, dass auch die Abwechslung und der Spaß am Sport nicht zu kurz kommen. Da eine Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften in dieser frühen Phase ihrer sportlichen Laufbahn im Vorfeld nicht fest eingeplant war, wurde das Trainingspensum im Sommer von ihrem Trainerteam gezielt angepasst und intensiviert, um die junge Athletin auf die Bedingungen vorzubereiten.

100 elektronische Anlagen prägen die Schießhalle in München

Der Wettkampftag in München war für Lea Marie und ihre Begleitung ein besonderes Erlebnis, da die Anreise genau auf ihren Geburtstag fiel. Vor Ort zeigte sich beim Betreten der Schießhalle die Dimension der nationalen Meisterschaften. Während im heimischen Schützenhaus in Einbeck auf neun modernen Ständen geschossen wird und auch die Landesmeisterschaften in Hannover mit rund 40 Bahnen einen großen Rahmen bieten, stellte die Halle mit ihren 100 elektronischen SIUS-Anlagen in München einen völlig neuen optischen und akustischen Eindruck dar.

Im Teilnehmerfeld der Schülerinnen mit insgesamt 212 gemeldeten Starterinnen aus dem gesamten Bundesgebiet zeigte Lea Marie eine konzentrierte Leistung. Am Ende des 20-Schuss-Wettbewerbs erzielte sie 187,6 Ringe und beendete den Wettkampf auf dem 186. Platz. Im Endklassement reihten sich noch zwei weitere Starterinnen aus Niedersachsen hinter ihr ein.

Nach der Deutschen Meisterschaft geht es direkt nach Markoldendorf

Viel Zeit zum Verschnaufen blieb nach der Rückkehr aus Bayern nicht. Da auf der Heimfahrt über die Autobahnen kaum nennenswerter Stau zu verzeichnen war, fiel im Auto kurzfristig der Entschluss, den Rückweg direkt für einen sportlichen Zwischenstopp zu nutzen. So ging es nach Markoldendorf, um noch am selben Tag beim traditionellen Ilmepokalschießen des Kreisschützenverbandes Einbeck anzutreten. Trotz der langen Anreise und der Belastungen des Vortags erreichte Lea Marie dort beim Luftgewehr-Auflage-Schießen den zweiten Platz.

Trainerteam begleitet den Nachwuchs der Schützengilde

Hinter den sportlichen Leistungen steht die Vereins- und Jugendarbeit der Einbecker Schützengilde. Maßgeblich begleitet und gefördert wird diese von Marcel Bünger, der als 1. Vorsitzender der Einbecker Schützengilde von 1457 e. V. und zugleich als Trainer fungiert. Er und sein Trainerteam investieren nach Angaben des Vereins Woche für Woche viel Zeit in die Betreuung des Nachwuchses, fördern die Jugendlichen individuell und schaffen die organisatorischen Rahmenbedingungen für die Teilnahme an Wettkämpfen.

Dabei kommt nach Angaben des Vereins auch die Abwechslung abseits des Schießstandes nicht zu kurz. So steht im September beispielsweise ein gemeinsamer Jugendausflug ins Rasti-Land mit dem Kreisschützenverband Einbeck auf dem Programm, um den Teamgeist und die Gemeinschaft zu stärken.

Weitere Wettkämpfe stehen bereits im Terminkalender

Auch für die kommenden Monate ist der Terminkalender gefüllt. Nach den Sommerwochen und der Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften richtet der Verein den Blick bereits auf die nächsten Wettbewerbe. Im Dezember starten die Rundenwettkämpfe sowie der Tiger Cup, gefolgt von den Vereins- und Kreismeisterschaften, die als Qualifikationsgrundlagen für die kommende Saison dienen.

Interessierte Jugendliche sowie Neueinsteigerinnen und Neueinsteiger sind nach Angaben der Einbecker Schützengilde beim Jugendtraining willkommen. Das Training findet unter fachkundiger Anleitung jeweils donnerstags von 17:30 bis 19 Uhr statt.

Fotos: Einbecker Schützengilde von 1457 e.V.


Anzeige
Lesedauer: 1 Minute
Anzeige

Politische Werbung – Landkreis Holzminden

Ich möchte Verantwortung übernehmen und unseren Landkreis mit frischen Ideen, klaren Entscheidungen und einer modernen Verwaltung voranbringen. Nicht nur für die nächsten Jahre, sondern mit einem langfristigen Blick auf unsere gemeinsame Zukunft.

Am 13. September zählt deine Stimme – oder schon vorher ganz bequem per Briefwahl.

Ich freue mich über deine Unterstützung!

Politische Werbung. Auftraggeber und finanziert durch: SPD Unterbezirk Holzminden. Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Janett Brandt, Vorsitzende

Anzeige

Lesedauer: 4 Minuten
Moringen-Hardegsen-Uslar

Uslar (red). Wenn der Herbst Einzug hält, beginnt die Zeit der Kartoffelernte. Dann sind die Landwirte in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland wieder auf ihren Feldern unterwegs, um die beliebten Knollen aus der Erde zu holen. Einst war eine reiche Kartoffelernte für viele Familien überlebenswichtig und sicherte die Versorgung für die kalte Jahreszeit. Die Stadt Uslar erinnert mit dem traditionellen Pekermarkt an diese besondere Bedeutung der Kartoffel. Am Sonntag, 13. September, lädt Uslar von 11 bis 18 Uhr zum beliebten Fest ein, das jedes Jahr am zweiten Sonntag im September gefeiert wird.

Ein Fest für die ganze Familie

Die Innenstadt verwandelt sich an diesem Tag in eine lebendige Festmeile. Rund 100 Händler haben ihr Kommen angekündigt und präsentieren ein buntes Angebot aus Kunsthandwerk, regionalen Produkten und Dienstleistungen. Lokale Akteure zeigen, was die Region zu bieten hat.

Für Kinder gibt es im Forstgarten zahlreiche Mitmachangebote. Eine mobile Kletterwand sorgt für Abenteuerlust bei den älteren Kindern und der Young Corner bietet Kinderschminken sowie spezielle Angebote für Jugendliche und jüngere Besucherinnen und Besucher. Bei den Schattenspringern klettern die Teilnehmenden unter professioneller Anleitung.

Musik auf zwei Bühnen

Das musikalische Programm verteilt sich auf zwei Bühnen, die sich am Alten Rathaus und in der „Kurzen Straße“ befinden. Die Solling-Blaskapelle Schönhagen, das Solling Swing Orchestra, die Young Sprouts, Alex im Westerland (Die Ärzte und Toten Hosen Tribute), Miss Who, Flo und Tommi sowie Dan und Ron sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung.

Traditionelles Pekeressen und Fassbieranstich

Um 11.15 Uhr wird das Fest offiziell mit dem Fassbieranstich der Brauerei Bergbräu durch Bürgermeister Torsten Bauer eröffnet. Redner Bode begleitet die Besucherinnen und Besucher mit Informationen rund um das gesamte Programm.

Ein kulinarisches Highlight ist das Pekeressen. Dabei handelt es sich um ein Kartoffelgericht, das mit gewürztem Mett, Zwiebeln und Gurken serviert wird. Früher wurden die Kartoffeln an den Ofen geklebt, was im Plattdeutschen „peken“ heißt. Heute sorgt ein spezielles Garverfahren für den typischen Geschmack. Neben dem klassischen Pekeressen gibt es weitere Kartoffelspezialitäten zu entdecken.

Verkaufsoffener Sonntag und Maskottchen Onkel Pelle

Auch die Geschäfte in der Innenstadt öffnen ihre Türen zum verkaufsoffenen Sonntag und laden zum Bummeln ein. Onkel Pelle, das Maskottchen der Stadt, ist ebenfalls auf dem Pekermarkt unterwegs.

Weitere Informationen sind bei der Stadt Uslar unter www.uslar.de und unter Telefon 05571/307-108 (Leah Bunke) erhältlich.

Foto: Touristik-Information Uslar/L. Bunke

Anzeige