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Einbeck
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Jugendzeltfreizeit des SC „Hellas“ Einbeck genossen erneut ihre Zeit an der französischen Atlantikküste und auf der Île de Ré.

Einbeck (red). Ein entspanntes Gleiten über die Wellen rund um das Fort Boyard genossen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Jugendzeltfreizeit des SC „Hellas“ Einbeck bei einer Katamaran-Tour. Nach der Ausfahrt aus dem Hafen von La Rochelle setzte die Bootsbesatzung die Segel – mit mehr als neun Knoten „flog“ die „Harmony“ dann über den Atlantik in Richtung Île d’Oléron.

Ziel war das Fort Boyard, das „steinerne Schiff“ mitten im Rochefort Océan. Erbaut Anfang des 19. Jahrhunderts, war es erst eine Verteidigungsfestung, später lange Zeit ein Gefängnis. Aktuell wird es umfassend saniert, mitten im Meer entstehen auf ihm bis zu 160 Wohnungen. Zudem spielt seit 1990 die Spielshow „Fort Boyard“ auf der Festung, die immer noch im französischen Fernsehen läuft. Kandidatinnen und Kandidaten müssen verschiedene Aufgaben absolvieren und sich dabei gegen zwei Tiger, Schlangen und viele weitere Tiere erwehren.

Mit dem Katamaran rund um Fort Boyard

Die mehr als 70 „Hellas“-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer genossen die Katamaran-Tour. Einige liebten es, in den Bugnetzen die Wellen abzureiten und dabei nass zu werden, andere schauten dem Kapitän genau bei der Arbeit zu. Die rund vierstündige Tour endete bei Sonnenuntergang mit dem imposanten Einlauf in den Alten Hafen.

Spaß, Spiel, Sport, Sonne, Kreativität und Gemeinschaft standen erneut im Mittelpunkt der „Hellas“-Freizeit in Frankreich. Gespickt war sie wieder mit zahlreichen besonderen Momenten und Aktionen wie der Katamaran-Tour, Wellenreit-Kursen oder dem Besuch eines großen Wasserparks.

Zwei Wochen an der französischen Atlantikküste

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Betreuerinnen und Betreuer genossen die Zeit auf „ihrem“ Campingplatz in Frankreich, der für viele schon wie eine zweite Sommerheimat geworden ist. Tagsüber bot ein wunderschöner Strandabschnitt Möglichkeiten zum Baden, Chillen oder Sporttreiben, abends einen besonderen Platz, um eine unvergessliche Nacht unter dem Sternenhimmel zu erleben.

Der Aufenthalt an der französischen Atlantikküste war wieder etwas Besonderes. Einige in der Heimat hatten zwischendurch Bedenken wegen der Waldbrände in Frankreich. Doch diese waren meist in der Nähe von Bordeaux – rund 300 Kilometer von den „Hellas“-Teilnehmerinnen und -Teilnehmern entfernt.

Seit 1993 führt die Freizeit in die Vendée

Seit 1993 geht es für Einbecker Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Betreuerinnen und Betreuer in die Region Vendée. Zusammen wurde wieder die „schönste Zeit des Jahres“ verbracht. Beliebt ist die besondere Freizeit: Schon nach der Rückkehr kündigten einige ihr Interesse für 2027 an.

Seit der ersten Durchführung gab es rund 2.150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, jede und jeder nahm durchschnittlich zweimal oder häufiger teil. Rund 30 Mitfahrende kommen auf mehr als zehn Aufenthalte, zwölf auf mehr als 20. Einige waren zu Beginn als Kinder und Jugendliche dabei, inzwischen gehören sie zum Betreuerteam und nehmen auch ihre Familien mit.

Sonne und gemeinsames Zeltlager

Nach 17-stündiger Busfahrt erreichten die Einbeckerinnen und Einbecker wohlbehalten den Zeltplatz in Les Conches im Département Vendée. Sie bauten schnell ihre Zelte auf, da es sie zum Strand zog. Zur Eingewöhnung vor Ort war das Wetter passend. Es gab Sonnenschein bei Temperaturen bis zu 35 Grad, Nächte mit 15 bis 18 Grad sorgten für Abkühlung.

Die „Hellas“-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer verbrachten viel Zeit im Atlantik. In den ersten Tagen war dieser wie eine große Badewanne ohne große Wellen. Genutzt wurde die Zeit in Frankreich, um sich bei Spielen und Aktionen besser kennenzulernen, Namen zu erfahren sowie sich bei leckerem Essen die Gaumenfreuden schmecken zu lassen.

Kreativität und Teamfähigkeit gefragt

Immer wieder sorgten die Betreuerinnen und Betreuer für neue Anreize. Geschicklichkeit und Teamfähigkeit waren gefragt, um Herausforderungen zu meistern. Wie in den Vorjahren ging es auf dem Zeltplatz familiär zu. Mehrere Geschwisterpaare waren vor Ort. Begeistert waren die mitgereisten „Hellas“-Vorstandsmitglieder von der Zeltfreizeit, ebenso wie die Betreuerinnen und Betreuer sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Verschiedene Kreativangebote oder Brettspiele standen zur Auswahl. Sie wurden ebenso reichlich genutzt wie das riesige „Vier gewinnt“. Oft hielten UNO und Werwolf Einzug; kreative Angebote waren ebenfalls gefragt.

Erste Erfolge auf den Wellen

Dank kommunaler Unterstützung war es wie in den Vorjahren möglich, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einem Wellenreit-Kurs teilnehmen konnten. Dieser kam wieder gut an. Angeleitet von Surflehrerinnen und Surflehrern lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Grundlagen kennen, erste Erfolge traten schnell ein. Zahlreiche schafften es, aus dem Wasser auf das Brett zu springen und gekonnt die Wellen abzureiten. Gelerntes wurde in den Folgetagen auf vereinseigenen Brettern, die der SC „Hellas“ angeschafft hatte, gefestigt.

Ob Schwimmen, Volleyball- und Fußballspielen, Muschelsuche, Strandspaziergänge sowie Sonnen oder Ausruhen am Atlantik – die Möglichkeiten am eigenen „Beach“ waren groß. Auch abends zog es Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Sonnenuntergang an den Atlantik. Einige fanden das so schön, dass sie am Strand übernachteten.

Disco-Abende am Strand und auf dem Zeltplatz

Ebenfalls Höhepunkte waren die farbenfrohen Disco-Abende, die der SC „Hellas“ auf dem Zeltplatz und am Strand organisierte. Internationale, deutsche und französische Musik mit passender Lichtuntermalung sowie Nebel und Seifenblasen, erzeugt von der vereinseigenen Veranstaltungstechnik, sorgten für unvergessliche Momente. Knicklichter waren beliebte Utensilien für außergewöhnliche Arrangements.

Neben dem täglichen Strandprogramm fuhren die Einbeckerinnen und Einbecker mehrmals zum französischen Markt ins benachbarte La Tranche-sur-Mer. Dort konnten sie sowohl shoppen als auch die Vielfalt des Wochenmarktes erleben.

Jugendliche kochen in Kleingruppen

Täglich ging es für Mitglieder jeder Kochgruppe zum Einkauf in den Supermarkt. Auf dem Platz kochten die Jugendlichen in Kleingruppen selbst. Angetan waren sie von der hohen Qualität der Gemeinschaftsessen und den Kochkünsten des Projektteams. Schnitzel mit verschiedenen Saucen oder Gulasch mit selbst gemachten Knödeln kamen gut an.

Ein weiterer Höhepunkt war der französische Abend mit Spezialitäten wie Muscheln. Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer wagten sich an die für sie neuen Köstlichkeiten und genossen sie.

Ausflüge nach La Rochelle und in den Wasserpark

Vor der Katamaran-Tour hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch die Möglichkeit, in das mediterrane Leben der pulsierenden Universitätsstadt La Rochelle einzutauchen. Einige fuhren mit dem großen Riesenrad und erhaschten weite Blicke über die Stadt.

Eine zweite Tagestour führte in den beliebten O’Gliss Park, den größten natürlichen Wasserpark der Region. Rutschen für jede Altersstufe, Wellenbäder, Schaumparty und zahlreiche weitere Attraktionen begeisterten. Immer wieder ging es rasant zu.

Tagesfahrt auf die Île de Ré

Zudem lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einer Tagesfahrt die Île de Ré kennen, die sie von ihrem Strandabschnitt täglich sehen konnten. Der lebendige Hauptort Saint-Martin-de-Ré bot verschiedene Möglichkeiten, wunderschöne Stunden auf der Insel zu verbringen.

Als anerkannter Träger der freien Kinder- und Jugendarbeit bekommt der SC „Hellas“ jedes Jahr für die Jugendzeltfreizeit viel Lob sowie Unterstützung von Kommunen, von den Stiftungen des Landkreises Northeim und vom Landessportbund. Gedankt wurde allen Beteiligten, die erneut zum Gelingen beitrugen, wie auch der Firma FC Schramm Industriebau aus Einbeck, die in diesem Jahr die Teilnehmer-Shirts sponserte.

Nächste Fahrt für 2027 bereits in Planung

Am Ende der Freizeit bauten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die eigenen Zelte ab, bevor die Tour mit dem Bus zurück in Richtung Einbeck startete. Nach zwei Wochen mit Wachbleiben, Feiern, Sonne tanken und Chillen verlief die Fahrt eher ruhig.

Die nächste Fahrt im kommenden Jahr ist bereits in Planung. Sie findet vom 30. Juli bis 15. August 2027 statt. Erste mündliche Anfragen gibt es bereits; schriftliche Anmeldungen sind unter den bekannten E-Mail-Adressen ebenfalls schon möglich.

Ein Höhepunkt war eine Katamaran-Tour bis zum Fort Boyard. Bei Sonnenuntergang ging es zurück in den Hafen von La Rochelle.
Bei den Wellenreit-Kursen stellten sich schnell Erfolge ein. Fast alle schafften es, erste Wellen mit den Boards abzufahren.

Fotos: SC „Hellas“


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Moringen-Hardegsen-Uslar

Uslar (red). Wenn der Herbst Einzug hält, beginnt die Zeit der Kartoffelernte. Dann sind die Landwirte in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland wieder auf ihren Feldern unterwegs, um die beliebten Knollen aus der Erde zu holen. Einst war eine reiche Kartoffelernte für viele Familien überlebenswichtig und sicherte die Versorgung für die kalte Jahreszeit. Die Stadt Uslar erinnert mit dem traditionellen Pekermarkt an diese besondere Bedeutung der Kartoffel. Am Sonntag, 13. September, lädt Uslar von 11 bis 18 Uhr zum beliebten Fest ein, das jedes Jahr am zweiten Sonntag im September gefeiert wird.

Ein Fest für die ganze Familie

Die Innenstadt verwandelt sich an diesem Tag in eine lebendige Festmeile. Rund 100 Händler haben ihr Kommen angekündigt und präsentieren ein buntes Angebot aus Kunsthandwerk, regionalen Produkten und Dienstleistungen. Lokale Akteure zeigen, was die Region zu bieten hat.

Für Kinder gibt es im Forstgarten zahlreiche Mitmachangebote. Eine mobile Kletterwand sorgt für Abenteuerlust bei den älteren Kindern und der Young Corner bietet Kinderschminken sowie spezielle Angebote für Jugendliche und jüngere Besucherinnen und Besucher. Bei den Schattenspringern klettern die Teilnehmenden unter professioneller Anleitung.

Musik auf zwei Bühnen

Das musikalische Programm verteilt sich auf zwei Bühnen, die sich am Alten Rathaus und in der „Kurzen Straße“ befinden. Die Solling-Blaskapelle Schönhagen, das Solling Swing Orchestra, die Young Sprouts, Alex im Westerland (Die Ärzte und Toten Hosen Tribute), Miss Who, Flo und Tommi sowie Dan und Ron sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung.

Traditionelles Pekeressen und Fassbieranstich

Um 11.15 Uhr wird das Fest offiziell mit dem Fassbieranstich der Brauerei Bergbräu durch Bürgermeister Torsten Bauer eröffnet. Redner Bode begleitet die Besucherinnen und Besucher mit Informationen rund um das gesamte Programm.

Ein kulinarisches Highlight ist das Pekeressen. Dabei handelt es sich um ein Kartoffelgericht, das mit gewürztem Mett, Zwiebeln und Gurken serviert wird. Früher wurden die Kartoffeln an den Ofen geklebt, was im Plattdeutschen „peken“ heißt. Heute sorgt ein spezielles Garverfahren für den typischen Geschmack. Neben dem klassischen Pekeressen gibt es weitere Kartoffelspezialitäten zu entdecken.

Verkaufsoffener Sonntag und Maskottchen Onkel Pelle

Auch die Geschäfte in der Innenstadt öffnen ihre Türen zum verkaufsoffenen Sonntag und laden zum Bummeln ein. Onkel Pelle, das Maskottchen der Stadt, ist ebenfalls auf dem Pekermarkt unterwegs.

Weitere Informationen sind bei der Stadt Uslar unter www.uslar.de und unter Telefon 05571/307-108 (Leah Bunke) erhältlich.

Foto: Touristik-Information Uslar/L. Bunke

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