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Einbeck
Bestes Oldtimerwetter: Die FörderFreunde PS.SPEICHER gingen gemeinsam auf Sommertour.

Einbeck (red). Fahrspaß trifft Gemeinschaft – 31 Fahrzeuge, 58 Teilnehmende und ziemlich schnell ein echtes „Wir-Gefühl“: Die „FörderFreunde PS. Speicher“ waren gemeinsam auf Tour. Vom Klassiker bis zum Youngtimer, vom liebevoll gepflegten Oldtimer bis zum Mercedes SLK oder neueren Cabrio: Schon beim Start am PS. Speicher zeigte sich, wie bunt die diesjährige FörderFreunde-Ausfahrt werden würde. Denn einen Oldtimer muss hier niemand besitzen, um dazuzugehören. Was verbindet, ist die Freude an Mobilität, guten Geschichten und gemeinsamen Erlebnissen.

153 Kilometer durch das Weserbergland

Jens Jusaitis, geschäftsführender Vorstand der FörderFreunde, und Ursula Raschke, zuständig für Vereinsorganisation und Friendraising, begrüßten die 58 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren 31 Fahrzeugen. Zum Start gab es für jedes Team eine Fahrertüte mit Snacks und Getränken. Dann hieß es: einsteigen und los. Bei bestem Wetter führte die rund 153 Kilometer lange, kurvenreiche Strecke durch das Weserbergland zum Schloss Hämelschenburg.

Gefahren wurde individuell und im eigenen Tempo: keine Rallye, kein Kolonnenzwang – einfach eine gemeinsame Tour. An der Hämelschenburg wurden die Motoren abgestellt und die Gespräche umso lebendiger. Bei Suppe, Kaffee und Kuchen wurde gefachsimpelt, gelacht und so mancher neu erworbene „alte“ Schatz stolz vorgestellt.

Gespräche drehen sich um mehr als Fahrzeuge

Dabei ging es längst nicht nur um Autos. Reisen, Erlebnisse, Technik, Geschichte oder einfach das Leben lieferten genauso viel Gesprächsstoff. Viele kannten beim Start vermutlich vor allem die eigene Beifahrerin oder den eigenen Beifahrer – wenig später war aus den einzelnen Teams längst eine gemeinsame Runde geworden.

Genau das zeichnet nach eigenen Angaben die „FörderFreunde PS. Speicher“ aus: offen, vielfältig und aktiv. Nahezu jeden Monat gebe es etwas zu erleben – spannende Vorträge, außergewöhnliche Reiseberichte, Ausfahrten, besondere Veranstaltungen und reichlich Gelegenheit zum Austausch. Mal sei das Programm benzinlastig, mal historisch oder technisch und manchmal stehe einfach eine gute Geschichte im Mittelpunkt.

FörderFreunde werben für Mitgliedschaft

Mit einer Mitgliedschaft werde zugleich der PS. Speicher mit seinen Sammlungen unterstützt und dazu beigetragen, Mobilitätsgeschichte zu bewahren und erlebbar zu machen. Mitmachen könne jeder – bereits ab fünf Euro im Monat.

Gerade für Einbeckerinnen und Einbecker lohne sich das Mitmachen nach Angaben der FörderFreunde besonders: Sie könnten Veranstaltungen direkt vor der Haustür erleben, Gemeinschaft genießen und gleichzeitig den PS.SPEICHER unterstützen.

Unter dem Motto „Nicht nur fördern. Dazugehören. Gemeinsam etwas bewegen – und selbst viel erleben“ werben die FörderFreunde für weitere Mitglieder. Weitere Informationen gibt es unter www.ps-speicher.de/foerderfreunde.

Foto: FörderFreunde PS. Speicher


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Politische Werbung – Holzminden.

Wofür ich mich einsetzen will? 

Ich möchte die Gesundheitsversorgung im Landkreis dauerhaft in kommunaler Hand sichern und ausbauen. Für eine wohnortnahe Versorgung, die allen Menschen zugutekommt, unabhängig vom Einkommen.

Ich werde aktiv daran mitwirken, unsere Stadt weiterzuentwickeln. Sei es bei der Entwicklung neuer Konzepte gegen den Leerstand oder die Verbesserung der Aufenthaltsqualität.

Ich will erreichen, dass jedes Kind die gleichen Chancen erhält. Von der Krippe bis zur Hochschule. Hier muss im Sinne der Kinder, Eltern, der Lehrkräfte und des Weiteren schulischen Personals gedacht und verlässlich gehandelt werden.

Ich werde die Bürgerinnen und Bürger mitnehmen und mit frischen Ideen, transparent und lösungsorientiert gemeinsam unsere Region weiterentwickeln. 

Am 13. September zählt Deine Stimme – oder schon vorher ganz bequem per Briefwahl.

Ich freue mich über Deine Unterstützung!

Politische Werbung

Auftraggeber und finanziert durch: Benjamin Beineke – Fuchsfang 1 – 37603 Holzminden. Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Benjamin Beineke

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Höxter-Beverungen

Holzminden (awin). 15 Monate wurde gebaut, geplant, nachgebessert und immer wieder angepackt – der eigentliche Umzug war dann nach kaum eineinhalb Stunden geschafft. Seit dem 29. August leben die ersten Tiere im neuen Tierheim des Tierschutzvereins Holzminden-Höxter am Allernbusch. Damit endet für den Verein eine lange Bauphase, die nicht immer nach Plan verlief.

Der Transport vom bisherigen Standort am „Ziegeleiweg“ verlief laut Tierheimleiter Julian Kusak ganz entspannt. Tierärzte begleiteten den Umzug. Inzwischen haben vier Hunde und 66 Katzen ihr neues Zuhause auf Zeit bezogen. Und sie treffen dort auf Bedingungen, die mit denen des bisherigen Tierheims kaum noch vergleichbar sind.

Mehr Platz und neue Möglichkeiten für die Tiere

Allein das Hundehaus umfasst rund 400 Quadratmeter. Insgesamt stehen 17 Zwinger zur Verfügung, vier davon als Quarantänebereiche. Die 13 regulären Zwinger verfügen über angeschlossene Ausläufe. Zudem ist am neuen Standort eine artgerechte Gruppenhaltung möglich.

Für die Katzen wurden auf rund 250 Quadratmetern unter anderem Vermittlungsräume mit Außengehegen geschaffen. Insgesamt ist der Bereich für etwa 80 bis 90 Katzen ausgelegt. Neu ist außerdem eine eigene Katzenquarantäne, die es am alten Standort nicht gab.

„Wir haben einen der höchsten Standards gebaut, die man aktuell bauen kann. Allein der Hygienestandard ist um ein Vielfaches höher im Vergleich zum alten Tierheim“, betont Jens-Uwe Müller, erster Vorsitzender des Tierschutzvereins Holzminden-Höxter.

Erstrahlen auf dem Gelände im neuen Glanz: Das Hundehaus (l.) und das Katzenhaus (r.)
Auch technisch auf einem neuen Stand

Zum Konzept gehören unter anderem säure- und urinbeständige Oberflächen, die Reinigung und Hygiene erleichtern sollen. Zwei Wärmepumpen versorgen Hunde- und Katzenhaus, hinzu kommen eine Fußbodenheizung und eine 40-Kilowatt-Photovoltaikanlage auf dem Dach. Ein Brunnen dient der Wasserversorgung, zusätzlich steht ein Frischwasserreservoir zur Absicherung bereit.

Von den Veränderungen profitieren jedoch nicht nur die Tiere. „Besonders freut es mich für unsere Mitarbeiter, dass wir ihnen einen vernünftigen Arbeitsplatz schaffen konnten“, sagt Müller. Im ehemaligen Wohnhaus stehen dem Team nun unter anderem Aufenthaltsräume, Umkleidemöglichkeiten, Bad und Küche zur Verfügung.

Der neue Aufenthaltsraum soll zugleich eine Begegnungsstätte für die mehr als 220 Vereinsmitglieder werden. Damit verbindet der Tierschutzverein auch die Hoffnung, weitere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer für die Arbeit im Tierheim zu gewinnen.

Der geplante Umzug im Juni musste warten

Eigentlich sollten Tiere und Beschäftigte bereits im Juni an den Allernbusch wechseln. Weil die vorgesehenen Hundeausläufe zu diesem Zeitpunkt noch nicht fertiggestellt waren, wurde der Umzug in Abstimmung mit dem Veterinäramt verschoben. Der Verein entschied sich, zunächst nachzurüsten, damit die Anlage anschließend ohne Mängel abgenommen werden konnte.

Für die zusätzlichen Arbeiten an den Hundeausläufen wurden noch einmal rund 30.000 Euro benötigt. Die Förderung stellte der Deutsche Tierschutzbund e. V. bereit. Auf die Situation aufmerksam geworden war der Verband auf Initiative der niedersächsischen Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Miriam Staudte.

1,5 Millionen Euro für den neuen Standort

Insgesamt kostete das neue Tierheim rund 1,5 Millionen Euro. Die Summe brachte der Verein unter anderem über Förderanträge und Spendensammlungen auf. Hinzu kamen Sachspenden und Arbeitsleistungen von Unternehmen und Handwerksbetrieben aus der Region. Auch die Photovoltaikanlage wurde dem Verein kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Auch personell musste der Verein während der Bauphase einen unerwarteten Umbruch bewältigen. Nachdem der damalige Tierheimleiter und seine Stellvertreterin am selben Tag gekündigt hatten, wurden innerhalb kurzer Zeit Julian Kusak als neuer Leiter und Jana Pruhs als stellvertretende Tierheimleiterin gewonnen. Kusak bringt langjährige Erfahrung als Tierpfleger und Gehegeleiter mit, Pruhs Erfahrungen aus Tierarztpraxen und der Arbeit in einem Tierheim.

Julian Kusak wird als "Glücksgriff" für das Tierheim Holzminden bezeichnet
Nach 15 Monaten ist der Kraftakt geschafft

Mit dem Einzug endet für den Tierschutzverein damit eine intensive Zeit. Verzögerungen, zusätzliche Arbeiten und der Personalwechsel mussten parallel zum laufenden Tierheimbetrieb bewältigt werden. Für Jens-Uwe Müller hat sich der Aufwand aber auf allen Ebenen gelohnt – schließlich gilt es einen hohen Maßstab zu erfüllen: „Wir wollen für den Landkreis ein gutes Tierheim sein.“

Damit sich die Tiere zunächst in Ruhe an ihre neue Umgebung gewöhnen können, bleibt das Tierheim in dieser Woche noch für Besucherinnen und Besucher geschlossen. Für spätere Tiervermittlungen bittet das Team grundsätzlich um eine vorherige telefonische Anmeldung. So könnten Termine besser mit dem laufenden Tagesgeschäft abgestimmt und ausreichend Zeit für die jeweiligen Tiere und Interessierten eingeplant werden. Die aktuellen Öffnungszeiten und weitere Informationen sind auf der Internetseite des Tierheims Holzminden zu finden.

Die aktuell jüngsten Bewohner des neuen Tierheims: Katzen-Babys, die erst wenige Wochen alt sind.

Fotos: awin

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