Anzeige
commercial-eckfeld https://commercial.meine-onlinezeitung.de/images/Einbeck/Eckfeld/Balnace_Einbeck_Premium_13-11-25.gif#joomlaImage://local-images/Einbeck/Eckfeld/Balnace_Einbeck_Premium_13-11-25.gif?width=295&height=255
Anzeige
Einbeck

Einbeck (red). 15 Länder, rund 53.000 Kilometer und ein großes Ziel: Australien. Im Mai 2022 steigt Ralf Plachetka auf seine eigens für lange Reisen umgebaute BMW, legt den ersten Gang ein und fährt los.

Am Freitag, 28. August, nimmt er das Publikum ab 19 Uhr in der PS.Halle mit auf diese außergewöhnliche Reise. In seinem Live-Reisebericht „Don’t Panic Too Early“ erzählt er von unzähligen Kilometern auf zwei Rädern – mitten hinein ins indische Verkehrschaos und immer weiter bis ins australische Outback.

Humorvolle Geschichten von unterwegs

Dabei läuft längst nicht alles nach Plan. Plachetka berichtet mit viel Humor und Selbstironie von seinem Versuch, im Iran bloß nicht unhöflich zu sein, von einem mentalen Ringkampf an der pakistanischen Grenze und von der Frage, wie man in Nepal mit den richtigen Worten an Benzin kommt.

Besonders eindrucksvoll ist seine Begegnung mit dem Straßenverkehr in Indien. Zwischen Lkw, Rikschas, Mopeds und Kühen zählen vor allem Timing, Selbstbewusstsein und eine gut eingesetzte Hupe. Was zunächst wie pures Chaos wirkt, entwickelt bald seinen ganz eigenen Rhythmus.

Von Südostasien bis ins australische Outback

Nach Südostasien erreicht Plachetka schließlich Australien. Dort trifft er auf roten Staub, endlose Straßen und die besondere Stille des Outbacks. Nach drei Tagen ohne Begegnung bekommt selbst das erste gesprochene Wort plötzlich ein ganz anderes Gewicht.

Rückblickend sagt er: „Ich war skeptisch, ob ich tatsächlich auf dem Motorrad sitzend Sydney erreichen würde. Gut, dass ich losgefahren bin. Heute weiß ich: Die größten Hürden waren nur in meinem Kopf.“

Informationen zur Veranstaltung

Der Abend richtet sich an Motorradfahrer, Fernwehgeplagte und alle, die wissen möchten, was passiert, wenn aus einer verrückten Idee plötzlich eine 53.000 Kilometer lange Reise wird.

  • Datum: Freitag, 28. August 2026
  • Beginn: 19 Uhr
  • Einlass: ab 18:20 Uhr
  • Ort: PS.Halle im PS.SPEICHER, Tiedexer Tor 3, 37574 Einbeck
  • Eintritt: 10 Euro | ermäßigt für Schülerinnen und Schüler 5 Euro | FörderFreunde frei

Tickets sind im Vorverkauf online unter www.ps-speicher.de, im PS.SPEICHER sowie – nach Verfügbarkeit – an der Abendkasse erhältlich.

Pressevertreterinnen und Pressevertreter sind herzlich zu der Veranstaltung eingeladen. Um eine vorherige Anmeldung im Büro der FörderFreunde PS.SPEICHER wird gebeten.

Weitere Informationen zum Verein und zu den Veranstaltungen der FörderFreunde PS.SPEICHER gibt es unter www.ps-speicher.de/foerderfreunde.

Foto: Ralf Plachetka


Anzeige
Lesedauer: 2 Minuten
Anzeige

Politische Werbung – Einbeck. Seit 15 Jahren bin ich als Ortsbürgermeisterin von Avendshausen und Vardeilsen sowie ehrenamtlich im Rat der Stadt Einbeck tätig, seit neun Jahren zudem stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Einbeck. Das „Stellvertretende“ soll jetzt weichen!

Ich habe hier in Einbeck direkt vor Ort viel Erfahrung sammeln können und habe mein Ohr nah an den Einwohnerinnen und Einwohnern. Ich höre zu, kann ihre Sorgen empathisch nachvollziehen und bin mit gesundem Menschenverstand lösungsorientiert unterwegs. Mit all dieser Erfahrung bin ich bereit, die Verantwortung für die Kernstadt ebenso wie für alle Dörfer zu übernehmen. „Machen ist wie reden, nur krasser.“

Lasst uns gemeinsam gestalten und am 13. September die Bürgermeisterwahl zusammen entscheiden! Einfach machen!

Auftraggeber und finanziert durch CDU-Stadtverband Einbeck

V.i.S.d.P CDU Einbeck, Antje Sölter

Anzeige

Lesedauer: 6 Minuten
Holzminden

Eschershausen (red). Die Brauerei Allersheim GmbH hat beim Amtsgericht Bielefeld die Durchführung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung beantragt. Das Gericht hat dem Antrag entsprochen und die vorläufige Eigenverwaltung angeordnet. Nach Angaben des Unternehmens läuft der Geschäftsbetrieb uneingeschränkt weiter.

Seit mehr als 170 Jahren steht die Brauerei Allersheim nach eigenen Angaben für handwerkliche Braukunst und hohe Qualität. Mit der Eigenverwaltung nutze das Unternehmen ein gesetzlich vorgesehenes Sanierungsinstrument, um seine wirtschaftliche Basis nachhaltig zu stärken und den traditionsreichen Betrieb langfristig zu sichern.

Die Auslieferung erfolge planmäßig. Kundinnen und Kunden aus Gastronomie, Getränkefachgroßhandel und Lebensmitteleinzelhandel sowie weitere Geschäftspartner könnten sich weiterhin auf die gewohnte Qualität, Zuverlässigkeit und Lieferfähigkeit verlassen.

Brauwirtschaft unter wirtschaftlichem Druck

Die deutsche Brauwirtschaft befindet sich nach Angaben der Brauerei seit Jahren in einem tiefgreifenden strukturellen Transformationsprozess. Der Bierkonsum gehe kontinuierlich zurück, Konsumgewohnheiten veränderten sich und gleichzeitig stiegen die Anforderungen an Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit. Hinzu kämen erhebliche Belastungen durch gestiegene Energie-, Rohstoff-, Verpackungs-, Logistik- und Personalkosten sowie die wirtschaftlichen Nachwirkungen der Corona-Pandemie.

Diese Entwicklung betreffe zahlreiche mittelständische Brauereien in Deutschland und habe in den vergangenen Jahren zu einer deutlichen Konsolidierung der Branche geführt. Auch die Brauerei Allersheim sei von diesen Veränderungen betroffen gewesen. Trotz verschiedener Maßnahmen zur Anpassung an die veränderten Marktbedingungen hätten sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter verschärft.

Restrukturierung soll Zukunft sichern

Nach Angaben des Unternehmens ist die Entscheidung für die Eigenverwaltung Ausdruck einer aktiven und verantwortungsvollen Unternehmensführung. Ziel sei es, den Betrieb frühzeitig an die veränderten Marktbedingungen anzupassen und eine langfristig tragfähige wirtschaftliche Basis zu schaffen.

Im Mittelpunkt der Restrukturierung stehen nach Unternehmensangaben die nachhaltige Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, die Weiterentwicklung von Unternehmens- und Prozessstrukturen, gezielte Investitionen in moderne Prozessabläufe, die Weiterentwicklung des Produktportfolios, die nachhaltige Stärkung der finanziellen Basis sowie die langfristige Sicherung des regionalen Marktes.

Die Geschäftsführung bleibt während des gesamten Verfahrens handlungsfähig und steuert die Restrukturierung gemeinsam mit erfahrenen Sanierungsexperten. Unterstützt wird das Unternehmen durch den Restrukturierungsberater Björn Herzog von der Wirtschaftskanzlei Römermann. Begleitet wird das Verfahren von einem gerichtlich bestellten Sachwalter.

Mehr als 170 Jahre Brautradition

Die Brauerei Allersheim blickt auf eine mehr als 170-jährige Unternehmensgeschichte zurück. Seit der Gründung im Jahr 1854 befindet sich das Unternehmen nach eigenen Angaben in den Händen regionaler Familien.

Die Marken Allersheimer und Caluna stehen nach Unternehmensangaben seit Jahrzehnten für handwerkliche Braukunst und hohe Qualitätsansprüche. Die Brauerei engagiert sich zudem als Partner zahlreicher Vereine, Veranstaltungen und gesellschaftlicher Initiativen in der Region.

Die Herstellung der Biere erfolgt seit 2014 mit Brauwasser aus drei eigenen Brunnen in Westheim. Mehrfach verliehene DLG-Goldmedaillen unterstreichen nach Angaben des Unternehmens die Qualität der Produkte.

Geschäftsführer sieht Chancen für die Zukunft

„Unsere Branche befindet sich mitten in einem tiefgreifenden Wandel. Diesem Wandel begegnen wir nicht mit Stillstand, sondern mit einer klaren Entscheidung für die Zukunft unseres Unternehmens. Die Eigenverwaltung verschafft uns den notwendigen Rahmen, unsere wirtschaftliche Basis nachhaltig zu stärken und unser Unternehmen langfristig erfolgreich weiterzuentwickeln“, erklärt Geschäftsführer Dirk Brüninghaus.

Für Kundinnen und Kunden, Lieferanten sowie alle Geschäftspartner ergeben sich nach Angaben der Brauerei durch das Verfahren keine unmittelbaren Änderungen. Vertrieb und Auslieferung würden uneingeschränkt fortgeführt, alle Ansprechpartner stünden weiterhin zur Verfügung.

Bei der Eigenverwaltung handelt es sich um ein gesetzlich vorgesehenes Sanierungsverfahren für Unternehmen mit einer grundsätzlich tragfähigen wirtschaftlichen Perspektive. Die Geschäftsführung bleibt dabei handlungsfähig und führt das Unternehmen gemeinsam mit Restrukturierungsexperten durch den Sanierungsprozess.

Foto: TKu

Anzeige