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Einbeck
Lions-Präsident Christian Grascha und die anwesenden Lionsfreunde überreichen die Spende des Lions Club Einbeck an Intendant Achim Lenz zur Unterstützung der theaterpädagogischen Arbeit der Gandersheimer Domfestspiele. Zuvor gewährte der Intendant den Clubmitgliedern einen Blick hinter die Kulissen der Festspiele.

Bad Gandersheim (red). Der Lions Club Einbeck hat die theaterpädagogische Arbeit der Gandersheimer Domfestspiele mit einer Spende in Höhe von 500 Euro unterstützt. Im Rahmen eines gemeinsamen Besuchs der Domfestspiele überreichte Präsident Christian Grascha die Spende an Intendant Achim Lenz. Mit dem Betrag sollen Projekte gefördert werden, die Kindern und Jugendlichen den Zugang zu Theater, Kultur und Persönlichkeitsbildung ermöglichen.

Einblicke hinter die Kulissen

Vor der Aufführung erhielten die Mitglieder des Lions Club Einbeck von Intendant Achim Lenz bei einem Rundgang spannende Einblicke hinter die Kulissen der Festspiele. Dabei wurden nicht nur die organisatorischen und technischen Abläufe einer großen Theaterproduktion vorgestellt, sondern auch die besondere Atmosphäre und das Engagement der zahlreichen Mitwirkenden erlebbar gemacht.

„Die Gandersheimer Domfestspiele sind weit über die Region hinaus ein kulturelles Aushängeschild. Beeindruckend ist nicht nur das, was auf der Bühne zu sehen ist, sondern auch die Arbeit, die hinter den Kulissen geleistet wird“, sagte Christian Grascha.

Spende soll jungen Menschen zugutekommen

„Mit unserer Spende möchten wir dazu beitragen, dass auch Kinder und Jugendliche die Möglichkeit erhalten, Theater zu erleben und selbst kreativ aktiv zu werden. Theaterpädagogik stärkt Kreativität, Selbstvertrauen und soziale Kompetenzen und leistet damit einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft.“

Intendant Achim Lenz bedankte sich für die Unterstützung und hob die Bedeutung der theaterpädagogischen Angebote hervor. Diese ermöglichen jungen Menschen einen niedrigschwelligen Zugang zur Kultur und fördern die aktive Auseinandersetzung mit Theater und darstellender Kunst.

Aufführung von „Die acht Frauen“

Im Anschluss an die Spendenübergabe besuchten die Mitglieder des Lions Club Einbeck die Aufführung von „Die acht Frauen“. Das Stück begeisterte die Besucherinnen und Besucher ebenso wie die besondere Atmosphäre der Domfestspiele.

Mit der Spende setzt der Lions Club Einbeck sein Engagement für Bildungs- und Jugendprojekte in der Region fort. Die Förderung junger Menschen gehört zu den zentralen Anliegen des Clubs und entspricht dem Lions-Motto „We Serve“.

Foto: Lions Club Einbeck


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Landkreis Northeim

Einbeck (red). Eine Weltreise ist für die meisten Menschen ein einmaliges Erlebnis. Für Alexander Källner und Lovis Wiefelspütz wurde sie außerdem zu einer Geschichte über Freundschaft, gegenseitige Unterstützung und den Umgang mit unerwarteten Herausforderungen. Ein Jahr lang bereisten die beiden als interabled Duo „Hurdle the World“ 16 Länder auf sechs Kontinenten. Aus ihren Erfahrungen entstanden das Buch „Die Reise unseres Lebens“, eine große Community in den sozialen Medien sowie Vorträge, mit denen sie inzwischen deutschlandweit unterwegs sind. Am Freitag, 21. August, kommen sie auf Einladung von Pro Inklusion Northeim e. V. nach Einbeck.

Weltreise als interabled Duo

Alexander und Lovis kennen sich seit vielen Jahren. Alexander lebt mit der angeborenen Muskel- und Gelenkerkrankung Arthrogryposis multiplex congenita (AMC), Lovis mit ADHS. Gemeinsam planten sie ihre Reise rund um den Globus und stellten sich dabei immer wieder neuen Situationen: nicht barrierefreie Verkehrsmittel, spontane Planänderungen und ungewohnte Wege, aber auch große Hilfsbereitschaft sowie Begegnungen mit Menschen, die ihre Reise auf ganz unterschiedliche Weise bereicherten.

Ihre Erfahrungen haben sie in ihrem Buch „Die Reise unseres Lebens“ veröffentlicht und teilen diese in Lesungen und Vorträgen. Mit ihrer sympathischen Art konnten sie unter anderem bereits auf der Leipziger Buchmesse und in der NDR-Sendung „DAS! – Das Rote Sofa“ das Publikum begeistern.

Vortrag im PS.SPEICHER

Unter dem Titel „Von der Welt lernen. Vor Ort gestalten. – Impulse für gelingende Inklusion vor Ort“ kommen Alexander Källner und Lovis Wiefelspütz nun in den Victoria-Benz-Saal des PS.SPEICHERs/FREIgeist in Einbeck. Dort berichten sie von Erlebnissen, die nicht in jedem Reiseführer stehen: von Momenten, in denen Improvisation gefragt war, von Begegnungen, die in Erinnerung geblieben sind, und von einer Freundschaft, die auf Reisen immer wieder auf die Probe gestellt wurde.

Gleichzeitig geben sie Einblicke in ihren Alltag als interabled Duo und sprechen darüber, wie Barrieren Reisen beeinflussen können – und welche Rolle Offenheit, gegenseitige Unterstützung und kreative Lösungen dabei spielen.

Abschluss eines Projekts

Für Pro Inklusion Northeim e. V. ist die Veranstaltung mehr als ein Reisevortrag. Sie bildet den Abschluss des fünfjährigen Projekts „Netzwerk Inklusion und Teilhabe in Freizeit, Sport und Kultur“ und fällt in das zehnjährige Bestehen des Vereins.

„Mit Alexander und Lovis haben wir Gäste eingeladen, die auf authentische Weise zeigen, dass Inklusion nicht bei theoretischen Diskussionen beginnt, sondern im gemeinsamen Erleben“, erklärt der Verein. „Wir möchten den Abend nutzen, um Menschen zusammenzubringen und neue Perspektiven für ein inklusives Miteinander in unserer Region zu eröffnen.“

Kostenfreie Teilnahme nach Anmeldung

Die Veranstaltung beginnt am Freitag, 21. August 2026, um 17:30 Uhr im Victoria-Benz-Saal des PS.SPEICHERs in Einbeck. Im Anschluss an Vortrag und Lesung lädt Pro Inklusion Northeim e. V. bei Live-Musik und einem kleinen Imbiss zum Austausch ein.

Der Eintritt ist kostenfrei. Anmeldungen sind bis zum 14. August 2026 telefonisch unter 05551 9103995, per E-Mail an info@proinklusion-northeim.de oder online unter https://eveeno.com/proinklusion möglich. Unterstützungsbedarfe können bei der Anmeldung angegeben werden. Gebärdensprachdolmetschende begleiten die Veranstaltung.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit NORTkultur und der BBS Einbeck statt. Ermöglicht wird sie durch die Förderung der Bürgerstiftung Einbeck, Aktion Mensch und der AKB Stiftung.

Foto: Hurdle The World 

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