Anzeige
commercial-eckfeld https://commercial.meine-onlinezeitung.de/images/Einbeck/Eckfeld/Balnace_Einbeck_Premium_13-11-25.gif#joomlaImage://local-images/Einbeck/Eckfeld/Balnace_Einbeck_Premium_13-11-25.gif?width=295&height=255
Anzeige
Einbeck

Einbeck (red). Die „RED Aces“ vom Jugendrotkreuz Einbeck haben beim diesjährigen Nachtorientierungslauf einen Doppelsieg erreicht. Zum Team gehörten Ian Franz, Vanessa Kreutzburg, Lea Helmke, Felix Fuchs, Aljoscha Dörel, Jana Rohmeier und Jannes Schwingel.

Ein Orientierungslauf ist eine besondere Form des Teamwettbewerbs: Die Teilnehmenden müssen mithilfe von Hinweisen oder einer Karte einen vorgegebenen Weg finden. Entlang der Strecke warten verschiedene Stationen, an denen Aufgaben gelöst werden müssen. Dabei kommt es nicht nur auf eine gute Orientierung an, sondern auch auf Wissen, Geschicklichkeit, Kreativität und vor allem auf eine gute Zusammenarbeit im Team.

Strecke führt durch Einbeck

Der Nachtorientierungslauf wird jedes Jahr vom Jugendrotkreuz Niedersachsen in Einbeck im Haus des Jugendrotkreuzes durchgeführt. Dieses Mal führte die Strecke durch ganz Einbeck.

Für die „RED Aces“ begann der Wettbewerb am Freitagabend um 21 Uhr. Zunächst mussten sie bei einer nachgestellten Erste-Hilfe-Situation zeigen, dass sie im Notfall richtig handeln können. Anschließend machten sie sich auf den Weg durch den Wald und die Stadt. Die Navigation übernahmen Jannes Schwingel, Aljoscha Dörel und Vanessa Kreutzburg.

Unterschiedliche Herausforderungen warten an den Stationen

An den verschiedenen Stationen warteten ganz unterschiedliche Herausforderungen auf das Team. Unter anderem musste ein Wurfzelt so schnell wie möglich abgebaut und eingepackt werden. Außerdem galt es, Musikinstrumente anhand ihres Klanges sowie verschiedene Lieder und deren Interpreten zu erkennen. Weitere Aufgaben waren ein Ballspiel, eine Fotostation, ein Wissensspiel rund um das Jugendrotkreuz und das Festival sowie der Dreh eines kurzen Festival-Trailers.

Auch soziale Themen spielten eine wichtige Rolle. An einer Station mussten die Teilnehmenden Aufgaben mit verschiedenen Einschränkungen bewältigen. Dadurch konnten sie erleben, welchen Herausforderungen Menschen mit einer Seh-, Hör- oder Mobilitätseinschränkung im Alltag begegnen. Weitere Stationen prüften das Gedächtnis, die Geschicklichkeit und die Zusammenarbeit der Gruppe.

Nach langer Nacht zurück im Borntal

Um 3:35 Uhr erreichten die „RED Aces“ nach einer langen und ereignisreichen Nacht wieder das Ziel im Borntal. Der Samstag begann mit einem gemeinsamen Brunch. Danach konnten die Teilnehmenden beim Siebdruck kreativ werden. Am Abend gab es Burger, bevor die mit Spannung erwartete Siegerehrung begann.

Im vergangenen Jahr hatte das Einbecker Team den neunten Platz belegt. Das Ziel für dieses Jahr war deshalb, sich zu verbessern. Als bei der Siegerehrung immer mehr Platzierungen aufgerufen wurden und der Name der „RED Aces“ weiterhin nicht fiel, stieg die Spannung. Schließlich stand fest: Das Team aus Einbeck hatte den ersten Platz gewonnen.

„RED Aces“ gewinnen auch den Wanderpokal

Doch damit war das erfolgreiche Wochenende noch nicht beendet. Jedes Jahr findet am Sonntag zusätzlich eine Spieleaktion statt, die vom Siegerteam des Vorjahres vorbereitet wird. In diesem Jahr wurde ein Wikinger-Schach-Turnier veranstaltet, bei dem ein Wanderpokal gewonnen werden konnte. Auch diesen Wettbewerb entschieden die „RED Aces“ für sich und erreichten erneut den ersten Platz.

Damit kehrte das Team des Jugendrotkreuzes Einbeck mit zwei ersten Plätzen und einem Wanderpokal nach Hause zurück. Eine Leistung, auf die das gesamte Jugendrotkreuz Einbeck sehr stolz sei.

Foto: Jugendrotkreuz Einbeck 


Anzeige
Lesedauer: 4 Minuten
Anzeige

Politische Werbung – Video 2 von 3 – Landkreis Holzminden

Ich bin in unserer Region aufgewachsen. Geboren in Uslar, führte mich mein Weg über Ausbildung, Beruf und Verantwortung in viele Teile Niedersachsens – doch meine Heimat ist immer das Weserbergland geblieben.

Zurück im Einsatz heißt für mich zurückzukehren, um für die Menschen im Landkreis Holzminden wieder in den Einsatz zu gehen, dieses Mal nicht als Polizeichef ausschließlich für die Sicherheit und Ordnung, sondern als Landrat ganzheitlich Verantwortung zu übernehmen.

Auf diese Herausforderung bin ich aufgrund meiner vielfältigen Führungsaufgaben im Innenministerium, der Zentralen Polizeidirektion und zurzeit als Vizepräsident der Polizeidirektion Braunschweig mit 3.000 Beschäftigten bestens vorbereitet: neben den operativen Tätigkeiten habe ich Erfahrung in den Bereichen IT, Kommunikation und Innovation sowie Logistik und Beschaffung bis hin zu sozialen Servicedienstleistungen. Ich habe gelernt, Menschen zu führen, Krisen zu bewältigen und Veränderungen mit Augenmaß umzusetzen.

Gemeinsam mit meiner Frau Frauke habe ich mich bewusst entschieden, nach Holzminden zurückzukehren. Nicht, weil wir irgendwo anders gescheitert wären, sondern weil wir überzeugt sind: Hier gehört unsere Zukunft hin. Familie, Nachbarschaft und Heimat sind für uns keine Schlagworte, sondern gelebter Alltag.
Stark im Recht bedeutet mein Handeln richtet sich nach unseren rechtsstaatlichen Prinzipien. Ich handele nicht willkürlich, behandele alle Menschen gleich, bin als Landrat keinem Parteienzwang unterlegen und entscheide nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.

Mit dem Blick desjenigen, der gegangen ist und zurückkehrt, sehe ich die großen Stärken unseres Landkreises – und die Aufgaben, die vor uns liegen.

Nah am Menschen war und bin ich schon immer. Ich mag die Nähe von Menschen, ihre Ideen aufzunehmen und gemeinsam umzusetzen. Mit Herz und Verständnis und echtem Interesse an Anderen.

Ich trete als Uwe Lange an, mit eigenen Ideen und der Erfahrung, sie auch umzusetzen.

Mit vollem Engagement bin ich zurück im Einsatz.

Ihr
Uwe Lange

Politische Werbung. Auftraggeber und finanziert durch: CDU-Kreisverband Holzminden, Kirchstraße 2, 37603 Holzminden. Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Sabine Echzell, stellvertretende Vorsitzende

Anzeige

Lesedauer: 4 Minuten
Bodenwerder-Polle

Bodenwerder (awin). Die Feuerwehr Schoholtensen/Altenhagen ist Landesmeister 2026. Beim 18. Landesentscheid der niedersächsischen Feuerwehren setzte sich die Einheit am Sonntag, 6. September, in Bodenwerder gegen 39 weitere Gruppen durch. Platz zwei belegte die Feuerwehr Kalbe, Rang drei ging an die Feuerwehr Klein Meckelsen.

Rund 3000 Besucherinnen und Besucher verfolgten den Wettbewerb auf dem Gelände der Saint-Gobain Rigips GmbH. Ab 8 Uhr traten dort die 40 besten Feuerwehreinheiten Niedersachsens gegeneinander an.

Fünf Prüfungen entscheiden über den Titel

Die Gruppen hatten sich zuvor über Leistungsvergleiche auf Gemeinde-, Kreis- und Regionalebene für den Landesentscheid qualifiziert. In Bodenwerder mussten sie fünf Module absolvieren: einen Löschangriff, das Kuppeln einer Saugleitung, eine Fahrübung, eine Belastungsübung unter Atemschutz und eine Funkübung über Digitalfunk.

Insgesamt waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer rund eineinhalb Stunden mit den Prüfungen beschäftigt. Gefragt waren Schnelligkeit, Präzision, Kondition und Teamarbeit. Die Aufgaben orientieren sich am Feuerwehralltag und sollen zugleich den Ausbildungs- und Übungsdienst unterstützen.

Ein Jahr Planung für den Landesentscheid

Hinter der Veranstaltung stand ein erheblicher organisatorischer Aufwand. Rund ein Jahr liefen die Planungen für den Landesentscheid. Am Veranstaltungswochenende waren rund 150 Feuerwehrkräfte aus Bodenwerder, Linse, Rühle und Heinsen mit der Organisation beschäftigt. Ausgerichtet wurde der Wettbewerb von der Ortsfeuerwehr Bodenwerder gemeinsam mit der Münchhausenstadt Bodenwerder.

Regierungsbrandmeister Dascho Wehner hatte sich nach eigenen Angaben auf Landesebene persönlich dafür eingesetzt, den Landesentscheid nach Bodenwerder und damit in den Zuständigkeitsbereich Weser zu holen. Das damit verbundene Vertrauen in die Ortsfeuerwehr Bodenwerder und die Verantwortlichen vor Ort sei mehr als gerechtfertigt gewesen. „Dieses Vertrauen wurde nicht nur bestätigt, sondern weit übertroffen“, bilanzierte Wehner nach der Veranstaltung.

Viel Herzblut hinter den Kulissen

Besonders beeindruckt habe ihn, mit wie viel Herzblut, Zusammenhalt und persönlichem Einsatz der Landesentscheid vorbereitet und durchgeführt worden sei. Viele Beteiligte hätten über Monate zahlreiche Stunden investiert, Verantwortung übernommen und angepackt, erklärte der Regierungsbrandmeister.

Auch abseits der Wettbewerbsflächen wurde den Besucherinnen und Besuchern ein Programm geboten. Dazu gehörten moderne und historische Feuerwehrfahrzeuge, Feuerwehrtechnik sowie Angebote für Familien. Bereits am Samstagabend hatte eine Open-Air-Party im Rathauspark unter dem Motto „Baron on Fire“ den Auftakt des Wochenendes gebildet.

Bodenwerder im Mittelpunkt der Feuerwehrwelt

Mit dem Landesentscheid wurde Bodenwerder für ein Wochenende zum Treffpunkt der niedersächsischen Feuerwehrwelt. Für die 40 teilnehmenden Gruppen ging es um den Landestitel – und zugleich darum zu zeigen, was hinter sicheren Abläufen im Einsatz steckt: Ausbildung, regelmäßiges Training und viel persönlicher Einsatz.

{gallery}2026/Galerie/landesentscheid{/gallery}

Fotos: awin, Feuerwehr

Anzeige