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Einbeck
Die Einbecker Ausbildungsmesse wächst: Erstmals läuft sie an zwei Tagen – mit 123 Ausstellern, Mitmachaktionen und neuer App.

Einbeck (awin). Nicht nur schauen, sondern selbst ausprobieren, Fragen stellen und im besten Fall bereits einen wichtigen Kontakt für die eigene Zukunft knüpfen: Die Einbecker Ausbildungsmesse geht in diesem Jahr mit gleich mehreren Neuerungen an den Start. Am Donnerstag, 24. September, und Freitag, 25. September, verwandelt sich das Gelände der Berufsbildenden Schulen Einbeck am Hullerser Tor wieder in einen großen Treffpunkt für junge Menschen und Unternehmen. Erstmals findet die Messe an zwei Tagen statt. 123 Ausstellerinnen und Aussteller präsentieren Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in 13 verschiedenen Berufsfeldern. Dazu kommen 43 Mitmachaktionen und erstmals eine webbasierte Messe-App.

BBS-Schulleiter Renatus Döring möchte dabei vor allem eines: Jugendliche sollen die Veranstaltung nicht als weiteren Termin im Kalender betrachten, sondern als Chance, die sie gerne nutzen. „Es ist kein Pflichttermin, sondern man soll gerne hingehen“, sagte Döring bei der Vorstellung des Programms. Das Konzept ist entsprechend angelegt: weniger bloßes Vorbeigehen an Informationsständen, dafür mehr entdecken und miteinander ins Gespräch kommen.

Erstmals öffnet die Messe an zwei Tagen

Am Donnerstag ist die Ausbildungsmesse von 16.30 bis 18.30 Uhr geöffnet, am Freitag von 8.30 bis 13.30 Uhr. Mit dem zusätzlichen Nachmittag reagieren die Verantwortlichen unter anderem auf Wünsche aus dem Kreis der Aussteller. Gleichzeitig bietet der Termin Jugendlichen die Möglichkeit, gemeinsam mit Eltern oder Freunden über die Messe zu gehen und sich einen Überblick über die zahlreichen Angebote zu verschaffen.

Für Arbeitsagentur-Teamleiter Alfred Rother hat die Veranstaltung auch für den Wirtschaftsstandort Bedeutung. „Es ist wichtig für die Region, dass so ein Event auf die Beine gestellt wird“, betonte er. Die Vielzahl der vertretenen Unternehmen und Einrichtungen soll zeigen, welche beruflichen Möglichkeiten direkt vor der eigenen Haustür bestehen – vom Handwerk und der Industrie über soziale und pflegerische Berufe bis hin zu Verwaltung, Bildung und weiteren Bereichen.

43 Aktionen machen Berufe praktisch erlebbar

Wie praktisch die Messe angelegt ist, zeigen die 43 Mitmachangebote. Besucherinnen und Besucher können unter anderem professionelle Bewerbungsfotos machen lassen, bei einem Blind-Tasting alkoholfreie Sorten der Einbecker Brauerei testen oder sich an einem Escape-Game versuchen. Hinzu kommen kleine Herausforderungen der Polizei, Einblicke in die Welt der Baumaschinen und weitere praktische Angebote.

An vielen Ständen stehen nicht ausschließlich Personalverantwortliche für Fragen bereit. Auch Auszubildende geben Einblicke in ihren Alltag und können aus eigener Erfahrung berichten, wie Ausbildung und Beruf tatsächlich aussehen. So soll aus einer zunächst abstrakten Berufsbezeichnung ein möglichst konkretes Bild entstehen.

Schülerinnen und Schüler gestalten die Messe mit

Damit auf dem weitläufigen Gelände niemand lange nach einem bestimmten Stand suchen muss, sind Messescouts im Einsatz. Schülerinnen und Schüler aus dem Bereich der angehenden Erzieherinnen und Erzieher helfen an mehreren Stellen bei der Orientierung. Döring lobte bei der Vorstellung des Programms das Engagement der BBS-Schülerschaft: „Haben so tolle Schüler, die für uns an den Start gehen.“

Auch darüber hinaus wirken Schülerinnen und Schüler an der Veranstaltung mit. Unter anderem beteiligen sie sich am Catering und weiteren Angeboten. Wer während des Messebesuchs eine Pause benötigt, findet zudem Möglichkeiten zum Entspannen im Snoezelen-Raum der BBS.

Neue App wird zum digitalen Messebegleiter

Eine der größten Neuerungen steckt in diesem Jahr im Smartphone. Die neue webbasierte Messe-App kann bereits vor dem Besuch genutzt werden und soll auch auf dem Gelände die Orientierung erleichtern. In der Anwendung lassen sich Ausstellerinnen und Aussteller überblicken, Favoriten speichern, Standorte finden und Informationen zu den Mitmachaktionen abrufen.

Auch das Gewinnspiel ist in die App integriert. An den verschiedenen Ständen können Punkte gesammelt werden. Für einen Standbesuch gibt es 50 Punkte, für ein Gespräch 150 Punkte und für eine Mitmachaktion oder einen intensiveren Austausch 250 Punkte. Die entsprechenden QR-Codes werden vor Ort gescannt. Der aktuelle Highscore soll auf großen Leinwänden angezeigt werden. Auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer warten verschiedene Gewinne.

Ausbildungsmesse trifft am Freitag auf Jobmesse

Am Freitag wird das Angebot durch die zeitgleich stattfindende Jobmesse ergänzt. Während sich die Ausbildungsmesse vor allem an Jugendliche richtet, die vor der Entscheidung für Ausbildung oder Studium stehen, spricht die Jobmesse Menschen an, die eine neue berufliche Perspektive suchen. Damit kommen auf dem BBS-Gelände unterschiedliche Zielgruppen und Lebensphasen zusammen.

Die Einbecker Ausbildungsmesse findet als Präsenzveranstaltung zum 14. Mal statt. Unter dem Motto „Level up your future“ wollen die Verantwortlichen zeigen, wie vielfältig die beruflichen Möglichkeiten in Einbeck und der Region sind. Vielleicht führt dabei schon ein einziges Gespräch zu einer Idee, aus der später mehr wird. Standpläne, weitere Informationen und der Zugang zur Messe-App sind auf der Seite der Einbecker Ausbildungsmesse zu finden.

Foto: awin


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Holzminden. Eine Dachsanierung ist eine große Entscheidung – und gerade bei älteren Häusern zeigt sich oft erst während der Arbeiten, welche unerwarteten Herausforderungen auf Bauherren warten. Doch was passiert, wenn während der Sanierung plötzlich ein Problem auftaucht, mit dem niemand gerechnet hat?

„Wir hatten dann eine böse Überraschung. Beim Abriss der Kaminverkleidung stellte sich heraus, dass der obere Teil des Kamins nicht mehr zu retten war“, beschreibt der Bauherr die Situation.

Schnelle Lösung ohne Verzögerungen

Für das Team der Firma Mairose war schnell klar, dass nun eine zügige Lösung gefragt war. Die zusätzliche Arbeit wurde kurzfristig in den Bauablauf integriert. „Die Firma Mairose hat sich umgehend darum gekümmert, sodass dadurch keine Verzögerungen entstanden sind“, ergänzt der Bauherr.

Bereits zu Beginn des Projekts mussten zudem grundlegende Anpassungen am Gebäude vorgenommen werden – ganz nach den Wünschen der Bauherren. „Bei unserem Haus bestand die erste Herausforderung darin, dass wir ursprünglich überhaupt keine Dachüberstände hatten. Sowohl an der Giebelseite als auch an der Traufe musste alles verlängert werden“, berichtet die Bauherrin.

Individuelle Planung und sichtbare Fortschritte

Auch bei der Auswahl der neuen Dacheindeckung wurden die Bauherren eng in den Entscheidungsprozess eingebunden. „Wir haben im Vorfeld verschiedene Ziegelmuster bekommen und konnten uns bei der Firma Mairose vor Ort alle Varianten in Ruhe ansehen. Auch wenn sich kurzfristig noch etwas geändert hat, war das überhaupt kein Problem“, erzählt der Bauherr.

Während der gesamten Bauphase konnten die Eigentümer die Entwicklung ihres Projekts Schritt für Schritt verfolgen. „Man hat eigentlich jeden Tag Fortschritte gesehen. Darüber können wir wirklich nur Positives berichten“, sagt die Bauherrin. Sichtbare Fortschritte auf der Baustelle und eine transparente Kommunikation sorgten dafür, dass jederzeit das Gefühl bestand, das Projekt in guten Händen zu wissen.

Zufriedenheit auch nach Abschluss der Arbeiten

Heute genießen die Bauherren das Ergebnis jeden Tag aufs Neue. „Wir stehen oft hier im Garten oder sitzen auf der Terrasse und sagen, dass wir – was unsere Entscheidung betrifft – jederzeit wieder genauso entscheiden würden. Wir sind mit dem Ergebnis wirklich sehr zufrieden.“

Das Projekt zeigt, dass bei einer Dachsanierung nicht entscheidend ist, ob unerwartete Herausforderungen auftreten, sondern wie mit ihnen umgegangen wird. Gute Planung, eine offene Kommunikation und schnelle Lösungen können dazu beitragen, dass selbst unvorhergesehene Probleme den Bauablauf kaum beeinflussen und am Ende ein Ergebnis entsteht, mit dem die Bauherren langfristig zufrieden sind.

Firma Mairose
Burgbergblick 14
37603 Holzminden

Telefon: 05531 3339
https://mairose.de/

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Bodenwerder-Polle

Bodenwerder (awin). Die Feuerwehr Schoholtensen/Altenhagen ist Landesmeister 2026. Beim 18. Landesentscheid der niedersächsischen Feuerwehren setzte sich die Einheit am Sonntag, 6. September, in Bodenwerder gegen 39 weitere Gruppen durch. Platz zwei belegte die Feuerwehr Kalbe, Rang drei ging an die Feuerwehr Klein Meckelsen.

Rund 3000 Besucherinnen und Besucher verfolgten den Wettbewerb auf dem Gelände der Saint-Gobain Rigips GmbH. Ab 8 Uhr traten dort die 40 besten Feuerwehreinheiten Niedersachsens gegeneinander an.

Fünf Prüfungen entscheiden über den Titel

Die Gruppen hatten sich zuvor über Leistungsvergleiche auf Gemeinde-, Kreis- und Regionalebene für den Landesentscheid qualifiziert. In Bodenwerder mussten sie fünf Module absolvieren: einen Löschangriff, das Kuppeln einer Saugleitung, eine Fahrübung, eine Belastungsübung unter Atemschutz und eine Funkübung über Digitalfunk.

Insgesamt waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer rund eineinhalb Stunden mit den Prüfungen beschäftigt. Gefragt waren Schnelligkeit, Präzision, Kondition und Teamarbeit. Die Aufgaben orientieren sich am Feuerwehralltag und sollen zugleich den Ausbildungs- und Übungsdienst unterstützen.

Ein Jahr Planung für den Landesentscheid

Hinter der Veranstaltung stand ein erheblicher organisatorischer Aufwand. Rund ein Jahr liefen die Planungen für den Landesentscheid. Am Veranstaltungswochenende waren rund 150 Feuerwehrkräfte aus Bodenwerder, Linse, Rühle und Heinsen mit der Organisation beschäftigt. Ausgerichtet wurde der Wettbewerb von der Ortsfeuerwehr Bodenwerder gemeinsam mit der Münchhausenstadt Bodenwerder.

Regierungsbrandmeister Dascho Wehner hatte sich nach eigenen Angaben auf Landesebene persönlich dafür eingesetzt, den Landesentscheid nach Bodenwerder und damit in den Zuständigkeitsbereich Weser zu holen. Das damit verbundene Vertrauen in die Ortsfeuerwehr Bodenwerder und die Verantwortlichen vor Ort sei mehr als gerechtfertigt gewesen. „Dieses Vertrauen wurde nicht nur bestätigt, sondern weit übertroffen“, bilanzierte Wehner nach der Veranstaltung.

Viel Herzblut hinter den Kulissen

Besonders beeindruckt habe ihn, mit wie viel Herzblut, Zusammenhalt und persönlichem Einsatz der Landesentscheid vorbereitet und durchgeführt worden sei. Viele Beteiligte hätten über Monate zahlreiche Stunden investiert, Verantwortung übernommen und angepackt, erklärte der Regierungsbrandmeister.

Auch abseits der Wettbewerbsflächen wurde den Besucherinnen und Besuchern ein Programm geboten. Dazu gehörten moderne und historische Feuerwehrfahrzeuge, Feuerwehrtechnik sowie Angebote für Familien. Bereits am Samstagabend hatte eine Open-Air-Party im Rathauspark unter dem Motto „Baron on Fire“ den Auftakt des Wochenendes gebildet.

Bodenwerder im Mittelpunkt der Feuerwehrwelt

Mit dem Landesentscheid wurde Bodenwerder für ein Wochenende zum Treffpunkt der niedersächsischen Feuerwehrwelt. Für die 40 teilnehmenden Gruppen ging es um den Landestitel – und zugleich darum zu zeigen, was hinter sicheren Abläufen im Einsatz steckt: Ausbildung, regelmäßiges Training und viel persönlicher Einsatz.

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Fotos: awin, Feuerwehr

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