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Einbeck
Familienfest, persönliche Gespräche und der Wahlkampf-Endspurt standen für die SPD Einbeck in Dassensen im Mittelpunkt.

Dassensen (red). Die SPD Einbeck zieht nach ihrem Familienfest am vergangenen Sonntag am Schützenhaus in Dassensen eine positive Bilanz. Nach Angaben der Partei sei die Veranstaltung auf großen Zuspruch gestoßen. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger hätten die Gelegenheit genutzt, bei Musik, Essen und Getränken miteinander ins Gespräch zu kommen und die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD kennenzulernen.

Für die musikalische Begleitung sorgte die Band „Red Dirt“ mit Folk, Rock, Country und Oldies. „Die Musik hat hervorragend zum Nachmittag gepasst und für eine tolle Atmosphäre gesorgt“, so Bürgermeisterkandidat René Kopka.

Familienprogramm und Gespräche in Dassensen

Auch für Kinder gab es ein Angebot. Hüpfburg und Spiele sorgten für Unterhaltung, während Kaffee und Kuchen, Bratwürste und kühle Getränke zum Verweilen einluden.

Unter den Gästen war auch SPD-Landratskandidat Simon Hartmann, der gemeinsam mit seiner Familie nach Dassensen gekommen war. So hätten auch Fragen und Themen rund um den Landkreis und den Kreistag direkt angesprochen werden können.

Für René Kopka sei vor allem der direkte Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern wichtig. „Ich habe viele gute Gespräche geführt und interessante Anregungen mitgenommen. Auch in der Schlussphase des Wahlkampfs gilt es, vor Ort zu sein, zuzuhören und miteinander ins Gespräch zu kommen.“

Kopka sieht „zusätzlichen Rückenwind“

Das Fest sei zugleich ein motivierender Impuls für die letzten Tage bis zur Wahl gewesen. „Wir haben in den vergangenen Monaten viele Menschen in Einbeck und unseren 46 Ortschaften getroffen. Die positive Resonanz hier in Dassensen gibt uns noch einmal zusätzlichen Rückenwind“, erklärt Kopka.

Sein besonderer Dank gelte den Organisatorinnen und Organisatoren sowie allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen des Nachmittags beigetragen hätten. „Ein solches Fest lebt vom Engagement vieler Menschen. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken.“

SPD geht in die Schlussphase des Wahlkampfs

Mit diesem Rückenwind gehe die SPD Einbeck nach eigenen Angaben in die letzten Tage vor den Kommunalwahlen am 13. September 2026. Neben dem Bürgermeister und dem Stadtrat werden an diesem Tag auch der Landrat, der Kreistag sowie zahlreiche Ortsräte gewählt.

„Jetzt gilt es, noch einmal alles zu geben. Ich freue mich auf die kommenden Begegnungen und bitte die Bürgerinnen und Bürger um ihr Vertrauen. Kommunalpolitik lebt davon, dass sich die Menschen einbringen – und dazu gehört ganz besonders die Teilnahme an der Wahl. Eine hohe Wahlbeteiligung stärkt unsere Demokratie und gibt den gewählten Vertreterinnen und Vertretern ein starkes Mandat für ihre Arbeit vor Ort. Gehen Sie deshalb wählen oder nutzen Sie die Möglichkeit der Briefwahl. Entscheiden Sie mit über die Zukunft unserer Stadt, unserer Ortschaften und unseres Landkreises“, so René Kopka abschließend.

Fotos: Büro Kopka


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Holzminden. Was hinter der Durchführung kosmetischer Studien steckt, können Interessierte diesen Freitag, 4. September, bei den Normec Schrader Instituten erfahren. Die Institute veranstalten erstmals einen Tag der offenen Tür. Von 12 bis 16 Uhr können Besucherinnen und Besucher einen Blick in die Räumlichkeiten werfen und sich über die Arbeit des Instituts informieren.

Einblicke in die moderne Kosmetikforschung

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie moderne Kosmetikforschung funktioniert. Mitarbeitende aus unterschiedlichen Bereichen erläutern, wie Studien ablaufen, welche technischen Geräte dabei eingesetzt werden und mit welchen Methoden die Wirksamkeit von Produkten untersucht wird. Besucherinnen und Besucher können dabei auch Fragen zu den einzelnen Arbeitsbereichen stellen.

Wer sich für eine Tätigkeit als Probandin oder Proband interessiert, kann sich über den Ablauf entsprechender Studien und die Möglichkeiten einer Teilnahme informieren. Neue Probandinnen und Probanden sind jederzeit herzlich willkommen.

Angebote für die ganze Familie

Der Tag der offenen Tür richtet sich auch an Familien. Für Kinder bietet das Tantenwerk Kinderschminken an. Für die Verpflegung der Besucherinnen und Besucher sorgt Glänzer’s Imbiss mit einem Foodtruck.

Mit dem Tag der offenen Tür setzen die Normec Schrader Institute ein klares Zeichen: Forschung soll nahbar, transparent und für alle zugänglich sein. Sie laden alle Interessierten ein, Teil dieser Entwicklung zu werden – als Besucherin oder Besucher, als Testerin oder Tester oder einfach als neugieriger Gast, der einen Blick hinter die Kulissen werfen möchte.

Tag der offenen Tür am Freitag

Der Tag der offenen Tür findet am Freitag, 4. September, von 12 bis 16 Uhr bei den Normec Schrader Instituten in Holzminden, „Max-Planck-Straße 6“, statt.

Weitere Informationen gibt es unter normecgroup.com/de-de/schrader-hol-2026.

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Lesedauer: 6 Minuten
Holzminden

Holzminden (mhn). In diesem Sommer verwandelt sich Holzminden wahrlich in ein Mekka für Liebhaber seltener Automobile. Mitte August begeisterte der Isetta-Club mit seinem Jahrestreffen 2026 die Automobil-Enthusiasten der Region. Vom 3. bis 6. September finden die noch selteneren Volkswagen 411 und 412 ihren Weg in die Kreisstadt. Der Verein „VW411-412 Friends e. V.“ lädt in diesem Jahr zum 4. Internationalen Typ-4-Treffen ins Weserhotel Schwager ein.

Nach Vereinsangaben darf sich die Region auf 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit 35 Volkswagen dieses Typs aus den 1960er- und 1970er-Jahren freuen.

Fans dieses Klassikers haben am Freitag, 4. September, ab 16 Uhr die seltene Möglichkeit, die Typen 411 und 412 vor dem Weserhotel Schwager zu bestaunen, wenn zeitgleich der Teilemarkt veranstaltet wird.

Ein Blick auf die Fahrzeuge beim 3. Internationalen Jahrestreffen 2025 in Isny im Allgäu: Anfang September kommen zahlreiche VW Typ 4 nach Holzminden.
Nur noch 205 Fahrzeuge in Deutschland zugelassen

Welch eine Rarität Holzminden Anfang September besuchen wird, macht Vereinspräsident Dr. Hilmar Walde deutlich: „Der zugelassene Gesamtbestand dieser Fahrzeuge beträgt in Deutschland im Jahr 2026 nur noch 205 Fahrzeuge, wir werden also fast 20 Prozent dieser Fahrzeuge vor Ort in Holzminden zu besichtigen haben.“

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus Deutschland, Dänemark, Österreich oder den Niederlanden, wobei die längste Anreise ein Mitglied aus Graz in Österreich hat. Über eine Strecke von rund 1.000 Kilometern wird der Typ 4 auf einem Trailer nach Holzminden gebracht, um an diesem Jahrestreffen teilnehmen zu können. Die zweitweiteste Anreise hat ein Teilnehmer aus Dänemark: Sein VW Typ 4 wird rund 600 Kilometer bewältigen, bevor er im Weserbergland ankommen wird.

Ausfahrten führen nach Hessisch Oldendorf, Einbeck und Wolfsburg

Von der Kreisstadt aus organisiert der internationale Verein mehrere Ausfahrten und Besichtigungen. So dürfen sich die teilnehmenden Vereinsmitglieder unter anderem auf eine Führung durch die Grundmann-VW-Sammlung in Hessisch Oldendorf freuen. Nicht fehlen darf der Besuch der PS.SPEICHER-Erlebniswelt in Einbeck.

Zum Abschluss des Jahrestreffens ist eine Ausfahrt in Richtung Wolfsburg geplant. Dort erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Führung durch das VW-Automuseum und das Motorenkabinett, bevor die Vereinsmitglieder am Sonntag ihre Heimreise antreten.

Mehr als 100 Mitglieder aus elf Ländern

Nach eigenen Angaben sind die „VW411-412 Friends e. V.“ der einzige internationale Verein für Liebhaber des VW Typ 4. Der Verein zählt weltweit mehr als 100 Mitglieder aus elf Ländern. Unter anderem unterstützen sich die Vereinsmitglieder bei der Suche nach Ersatzteilen, beim Austausch technischer Informationen sowie bei Fragen rund um den Erhalt und die Nutzung der seltenen Fahrzeuge. Überdies gibt der Verein eine zweisprachige digitale Vereinszeitschrift heraus.

Vom VW 411 zum VW 412

Der VW Typ 4 wurde von 1968 bis 1974 gebaut. Bei dem Volkswagen handelt es sich um einen Mittelklasse-Pkw mit luftgekühltem Vierzylinder-Boxermotor.

Der VW 411 wurde zunächst im Volkswagenwerk Wolfsburg produziert, bevor seine Fertigung im Juli 1972 auslief. Auch der Nachfolger VW 412 wurde zunächst in Wolfsburg gebaut. Ab August 1973 verlagerte Volkswagen die Produktion jedoch in das Werk nach Salzgitter. Im Juli 1974 lief schließlich der letzte VW 412 vom Band.

Insgesamt wurden rund 370.000 Fahrzeuge des VW Typ 4 produziert. Davon entfielen rund 250.000 Exemplare auf den VW 411.

Wer mehr über den Verein und die Historie des VW Typ 4 erfahren möchte, findet weitere Informationen auf der Internetseite der „VW411-412 Friends e. V.“.

Seltene VW 411 und 412 beim 3. Internationalen Jahrestreffen der „VW411-412 Friends e. V.“ 2025 in Isny im Allgäu.

Fotos: Laurenz Blanck

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