Einbeck (red). Bürgermeisterkandidat René Kopka hat sich mit Vertretern der SVG Einbeck und des Einbecker Sportvereins über die Zukunft der örtlichen Sportanlagen ausgetauscht. Im Mittelpunkt standen notwendige Investitionen, bessere Trainingsbedingungen und die Frage, wie die Vereine langfristig verlässliche Perspektiven erhalten können.
Für die SVG Einbeck besitzt der Bau eines Kunstrasenplatzes nach Angaben Kopkas hohe Priorität. Die Anlage solle einen ganzjährigen Trainings- und Spielbetrieb ermöglichen und könne als städtischer Platz von mehreren Vereinen genutzt werden.
Kopka spricht sich für Kunstrasenplatz aus
„Ich unterstütze dieses Vorhaben ausdrücklich. Als städtischer Platz würde ein multifunktionaler Kunstrasenplatz allen Vereinen im Stadtgebiet und darüber hinaus zur Verfügung stehen können. Gerade mit Blick auf die große Zahl an Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die in den Sportvereinen und im Fußball aktiv sind, ist ein Kunstrasenplatz eine sinnvolle Investition in die Zukunft des Sports in unserer Stadt. Natürlich ist mir auch die finanzielle Situation der Stadt bewusst, aber wenn es externe Unterstützungsmöglichkeiten gibt, müssen wir sie auch nutzen“, erklärte Kopka.
Auch die Leichtathletikabteilung des Einbecker Sportvereins war Thema des Gesprächs. Der ESV habe sich nach Einschätzung Kopkas insbesondere im Hammerwerfen überregional einen Namen gemacht. Grundlage dafür seien engagierte Trainerarbeit, erfolgreiche Nachwuchsförderung und gute Trainingsbedingungen.
„Die vielen Erfolge des ESV zeigen, was mit engagierten Ehrenamtlichen, hervorragender Nachwuchsarbeit und guten Trainingsmöglichkeiten erreicht werden kann. Solche Vereine verdienen unsere Unterstützung“, sagte der Bürgermeisterkandidat.
Sportareal soll gemeinsam weiterentwickelt werden
Kopka bezeichnete das Gelände rund um das Stadion mit den verschiedenen Sportplätzen, dem angrenzenden Schwimmbad sowie den Tennis- und Reitanlagen als gute Grundlage für den Sportstandort Einbeck. Diese Infrastruktur müsse jedoch gemeinsam mit den Vereinen weiterentwickelt werden.
„Mit dem Areal rund um das Stadion, den verschiedenen Sportplätzen, dem Schwimmbad sowie der Tennis- und Reitanlage sind wir grundsätzlich gut aufgestellt. Jetzt müssen wir diese Infrastruktur gemeinsam in die Zukunft führen. Das gelingt nur im engen Schulterschluss mit den Vereinen, durch gezielte Förderung und vor allem dank des großen Engagements der vielen Ehrenamtlichen.“
Positiv bewertete Kopka die derzeit laufende Sanierung der Tartanbahn. Die Arbeiten lägen nach seinen Angaben im Zeitplan und seien ein wichtiges Signal für weitere Investitionen in die Sportinfrastruktur. Gleichzeitig dürfe sich die Stadt darauf aus seiner Sicht nicht ausruhen.
Verbesserungsbedarf sieht Kopka zudem bei der Beleuchtung der Sportanlagen. Dieses Thema wolle er gegenüber dem Landessportbund ansprechen. Nach seiner Einschätzung könnten bereits kurzfristig Verbesserungen für den Trainingsbetrieb erreicht werden.
Der regelmäßige Austausch mit den Sportvereinen sei für Kopka ein wichtiger Bestandteil politischer Entscheidungen. Die Vereine leisteten einen großen Beitrag für Jugendarbeit, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Deshalb müssten ihre Planungen und Bedarfe frühzeitig berücksichtigt werden.
Foto: Kopka