Hartmann und Kopka zu Gast beim „Esel“ – Bürokratie und Kulturförderung standen im Mittelpunkt
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EinbeckBeim Besuch des „Esels“ in Sülbeck haben Simon Hartmann und René Kopka über Soziokultur, Ehrenamt und bürokratische Herausforderungen gesprochen.
Sülbeck (red). Landratskandidat Simon Hartmann und Bürgermeisterkandidat René Kopka haben gemeinsam den Verein „Esel“ in Sülbeck besucht. Im Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern des Vereins ging es um die vielfältigen Angebote, die Bedeutung des historischen Veranstaltungsortes sowie die Herausforderungen, vor denen ehrenamtlich getragene Kulturarbeit steht.
„Gerade solche soziokulturellen Angebote machen unsere Region so wertvoll. Der Verein Esel hat sich überregional einen Namen gemacht und zeigt, was möglich ist, wenn Menschen mit viel Engagement einen Ort mit Leben füllen“, betonte René Kopka. Der Verein werde regelmäßig durch den Landkreis, das Land Niedersachsen und weitere Stiftungen gefördert. Diese Unterstützung sei aus seiner Sicht ein wichtiges Signal für die Bedeutung der Arbeit.
„Esel“ besteht seit mehr als 25 Jahren
Der „Esel“ besteht in seiner heutigen Form seit mehr als 25 Jahren. Aus der ehemaligen Dorfkneipe der Familie Böcker ist ein soziokultureller Treffpunkt geworden. Der Anspruch des Vereins ist es, dörfliches Leben zu erhalten, zu fördern und gleichzeitig neue kulturelle und politische Impulse zu setzen.
Dabei bietet der „Esel“ Raum für Musik, Theater, Kabarett und weitere Veranstaltungen. Einen besonderen Stellenwert haben zudem Angebote im Bereich Zeitzeugen- und Erinnerungskultur. Auch mit den Schulen in der Region arbeitet der Verein zusammen. Ziel sei es, Geschichte nicht nur zu bewahren, sondern sie für junge Menschen erfahrbar und verständlich zu machen.
Bürokratie bei Veranstaltungen thematisiert
Ein Thema des Gesprächs war auch die Bürokratie bei der Organisation und Beantragung von Veranstaltungen. „Ehrenamtliche wollen Kultur auf die Beine stellen und Menschen zusammenbringen. Wenn die Organisation dann durch komplizierte und zeitaufwendige Antragsverfahren erschwert wird, kostet das unnötig Kraft, die eigentlich in die eigentliche Vereinsarbeit fließen sollte“, sagte Simon Hartmann. Es müsse deshalb aus seiner Sicht darum gehen, Förderverfahren einfacher, transparenter und praxistauglicher zu gestalten.
Kopka spricht über Kultur und Heimatpflege
Für René Kopka gehört die Unterstützung von Kultur und Heimatpflege zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung. „Einbeck lebt von seiner reichen Geschichte, seiner einzigartigen Fachwerkarchitektur und einer vielfältigen Kulturlandschaft. Dazu gehören nicht nur unsere Museen und großen kulturellen Einrichtungen, sondern gerade auch die vielen Vereine und Initiativen in unseren Ortschaften. Der ‚Esel‘ in Sülbeck ist dafür ein hervorragendes Beispiel. Diese Vielfalt wollen wir erhalten und weiter fördern“, so Kopka.
Simon Hartmann und René Kopka waren sich einig, dass Landkreis und Stadt ihren Beitrag dazu leisten müssten, gute Rahmenbedingungen für ehrenamtliches und kulturelles Engagement zu schaffen. Dazu gehörten nach ihrer Auffassung verlässliche Fördermöglichkeiten, weniger Bürokratie und eine enge Zusammenarbeit mit den Vereinen vor Ort.
Kandidaten betonen Bedeutung von Begegnungsorten
Nach Einschätzung von Hartmann und Kopka seien Orte wie der „Esel“ weit mehr als Veranstaltungsräume. Sie seien Begegnungsorte, bewahrten Geschichte, ermöglichten kulturelle Teilhabe und stärkten den Zusammenhalt im Dorf und in der gesamten Region.
Foto: SPD-Unterbezirk Northeim-Einbeck
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Tierpark Sababurg lädt zum 18. Mittelalterlichen Spectaculum mit Ritterturnier und Markt
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Hofgeismar. Im September ist es wieder so weit: Der Tierpark Sababurg lädt zum mittlerweile 18. Mittelalterlichen Spectaculum ein. Vor der Kulisse des kulturhistorischen Mauerparks unterhalb der Sababurg erwartet die Besucherinnen und Besucher ein Wochenende voller Geschichte, Musik und lebendigem Markttreiben.
Am Samstag, 5. September, und Sonntag, 6. September 2026, verwandelt sich das weitläufige Gelände in eine mittelalterliche Welt. Über 150 Darstellerinnen und Darsteller schlagen ihre Lager auf, errichten Stände und präsentieren ein buntes Treiben wie vor Jahrhunderten: Es wird gelebt, gefeiert, gekämpft, gefeilscht und gehandelt. Besucherinnen und Besucher erleben das Mittelalter hautnah – authentisch, lebendig und familienfreundlich.
Schaukämpfe und Ritterturnier gehören zum Programm
Mitreißende Schaukämpfe mit Blankwaffen, ein Ritterturnier, ein farbenfrohes Lagerleben und zahlreiche Mitmachangebote für Groß und Klein sollen das Mittelalter erlebbar machen. Zudem erwartet die Gäste am Samstag ein Ritterturnier auf Pferden, eine Vorführung der Senner-Pferde sowie ein abendlicher Fackelritt.
Handwerkerinnen und Handwerker sowie Händlerinnen und Händler zeigen vielfältige Handwerkskunst und bieten kunstvoll gefertigte Waren an. Verschiedene Leckereien sorgen für das leibliche Wohl.
Historische Handwerkskunst und mittelalterliches Markttreiben können die Besucherinnen und Besucher an beiden Veranstaltungstagen erleben.
Mittelalterbands sorgen an beiden Tagen für Musik
Auf der großen Bühne treten die Mittelalterbands „Tarranis“ und „Saltatio Draconum“ an beiden Tagen mit Marktmusik auf. Hoch über den Köpfen der Besucherinnen und Besucher schreitet zudem eine Stelzenläuferin durch das Marktgeschehen und präsentiert kunstvolle Bewegungen.
Das Feuerkünstler-Duo „Spiral Fire“ setzt mit einer Feuershow am Abend den Schlusspunkt des Programms.
Zahlreiche Mitmachangebote warten auf Kinder
Auch für die kleinen Gäste gibt es viel zu entdecken: Sie können auf dem hölzernen Kinderkarussell ihre Runden drehen, sich mit Mut und Geschick dem „Teufelswerk“ stellen, Wikingerschiffe angeln, historische Spielereien ausprobieren oder beim Korbflechten und Specksteinschnitzen selbst kreativ werden. Zahlreiche weitere mittelalterliche Mitmachaktionen laden zum Teilnehmen und Staunen ein.
Das Mittelalterliche Spectaculum findet in der Kulisse des Tierparks Sababurg zwischen Bad Karlshafen und Hofgeismar mitten im Reinhardswald statt.
Auch für Kinder bietet das Mittelalterliche Spectaculum im Tierpark Sababurg zahlreiche Attraktionen und Mitmachangebote.
Für das Spectaculum wird kein zusätzlicher Eintritt erhoben
Ein zusätzlicher Eintritt wird nicht erhoben. Es gelten die regulären Eintrittspreise des Tierparks: 12 Euro für Erwachsene, 7,50 Euro für Kinder von vier bis 15 Jahren und 31 Euro für Familien.
Alle Informationen und Preise sind auf www.tierpark-sababurg.de abrufbar. Kostenlose Parkplätze stehen zur Verfügung. Hunde dürfen angeleint mitgebracht werden.
Weitere Informationen gibt es bei der Tierparkverwaltung Sababurg unter der Telefonnummer 0561/997979-800, per E-Mail an info@tierpark-sababurg.de sowie im Internet unter www.tierpark-sababurg.de.
Fotos: Tierpark Sababurg
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Landkreis Holzminden
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