Rund 120 Besucherinnen und Besucher nutzen „Coffee with a Cop“ in Einbeck für Gespräche mit der Polizei
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EinbeckArchivfoto: Bereits im vergangenen Jahr nutzten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger das Dialogformat „Coffee with a Cop“ auf dem Einbecker Marktplatz, um mit Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten ins Gespräch zu kommen. Auch in diesem Jahr fand die Veranstaltung erneut großen Zuspruch.
Einbeck (red). Am Samstag, 1. August, versammelten sich erneut zahlreiche Bürgerinnen und Bürger auf dem Marktplatz, um mit der Polizei vor Ort ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen. Trotz einer Trauung im angrenzenden Rathaus und der Ferienzeit besuchten zwischen 10:15 und 13:45 Uhr nach Angaben der Polizei rund 100 bis 120 Menschen den Polizeistand, um das niedrigschwellige Dialogangebot „Coffee with a Cop“ zu nutzen.
Bereits auf dem Weg vom Hallenplan zum Marktplatz wurden die Polizeibeamten von ersten Bürgerinnen und Bürgern angesprochen, die ihre Anliegen vorbringen wollten, noch bevor der Stand aufgebaut war. Andere kamen auf einen Kaffee vorbei, um sich mit den Einsatzkräften auszutauschen oder den beiden vor Ort eingesetzten Beamten, Polizeihauptkommissar Krüger und Polizeikommissar Lochocki, für das Veranstaltungsformat zu danken.
Verkehrsthemen standen im Mittelpunkt
Im Laufe des Vormittags entwickelten sich zahlreiche Gespräche. Immer wieder beteiligten sich auch Passantinnen und Passanten an bereits laufenden Diskussionen, sodass nach Angaben der Polizei ein reger Austausch zwischen den Besucherinnen und Besuchern sowie den Einsatzkräften entstand. Auch an die jüngsten Gäste wurde gedacht: Kinder durften im ausgestellten Streifenwagen Platz nehmen und Erinnerungsfotos machen, während ihre Eltern mit den Polizeibeamten ins Gespräch kamen.
Als zentrales Thema nannten die Bürgerinnen und Bürger insbesondere überhöhte Geschwindigkeiten in Wohngebieten sowie illegale Straßenrennen und sogenannte Poser in den Abend- und Nachtstunden. Die Polizei verwies darauf, dass bereits nach dem vergangenen Termin Hinweise aus der Bevölkerung in verstärkte, gebührenpflichtige Kontrollen eingeflossen seien.
Polizei kündigt weitere Kontrollen an
Auch die aktuellen Hinweise sollen nach Angaben der Polizei zeitnah aufgegriffen werden. Im Rahmen bereits geplanter Geschwindigkeitsüberwachungen in der kommenden Woche im Stadtgebiet sowie während der für September vorgesehenen Verkehrssicherheitswoche sollen die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger durch engmaschige Kontrollen berücksichtigt werden.
Zum Abschluss zog die Polizei eine positive Bilanz. Das Format „Coffee with a Cop“ habe sowohl bei den Besucherinnen und Besuchern als auch bei den eingesetzten Polizeibeamten erneut einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Ein Ehepaar habe das Anliegen der Veranstaltung mit den Worten zusammengefasst, Polizei und Bürgernähe seien genau das, was sie sich wünsche, und betont, dies in Einbeck vorzufinden. Ende September sollen die Polizeibeamten erneut mit einer Tasse Kaffee auf dem Marktplatz für Gespräche zur Verfügung stehen.
Foto: Archivfoto
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Flexible Gewerbefläche in Holzminden zu vermieten
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Provisionsfreie Vermietung
Die monatliche Miete beträgt 1.500 Euro. Die Vermietung erfolgt provisionsfrei direkt vom Eigentümer. Eine Kaution ist nach Absprache zu hinterlegen.
Großbrand in Deensen: Am Tag danach wird das ganze Ausmaß der Zerstörung sichtbar
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Eschershausen-Stadtoldendorf
Deensen (mhn). Es sind Bilder, die das ganze Ausmaß des verheerenden Großbrandes vom Samstagabend zeigen. Am Tag danach ist der Einsatzort in der Straße „Kurze Breite“ in Deensen mit Flatterband der Polizei abgesperrt. Noch immer sind Löschschaum und die Spuren des Feuerwehreinsatzes zu sehen. Besonders deutlich wird die enorme Zerstörung am ersten Wohnhaus: Der Dachstuhl ist vollständig ausgebrannt, das Gebäude wurde völlig zerstört. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass der entstandene Sachschaden erheblich sein dürfte.
Wo am Samstagabend meterhohe Flammen loderten, zeigt sich am nächsten Morgen ein Bild der Verwüstung.
Großbrand entwickelt sich binnen kurzer Zeit
Es waren dramatische Szenen, die sich am Samstagabend kurz nach 20 Uhr in Deensen abspielten. Als um 20.18 Uhr die erste Alarmierung mit dem Einsatzstichwort „B2 Garage“ an die Einsatzkräfte der Feuerwehr erfolgte, konnten vermutlich nur die wenigsten erahnen, welches Ausmaß das Feuer kurze Zeit später annehmen würde.
Bereits beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte stand nach Angabe der Kreisfeuerwehr Holzminden ein Anbau zwischen zwei Wohnhäusern in Vollbrand. Aufgrund der vorgefundenen Lage wurde die Alarmstufe umgehend auf „B3“ erhöht und weitere Einsatzkräfte nachalarmiert.
Bereits aus großer Entfernung war die dichte schwarze Rauchsäule zu erkennen, die über Deensen in den Himmel stieg und das Ausmaß des Großbrandes erahnen ließ. Sogar im Kreis Höxter wurde die mächtige Rauchsäule am Horizont wahrgenommen.
Flammen greifen auf zwei Wohnhäuser über
Zunächst griffen die Flammen vom benannten Anbau auf das erste Wohnhaus über. Innerhalb kurzer Zeit stand der Dachstuhl in Vollbrand. Das Gebäude konnten die Einsatzkräfte nicht mehr retten – es fiel den Flammen zum Opfer. Die Bewohner sollen sich zum Zeitpunkt des Brandes offenbar im Urlaub aufgehalten haben.
Im weiteren Verlauf breitete sich das Feuer auch auf das benachbarte Wohnhaus aus. Dort griffen die Flammen ebenfalls auf den Dachstuhl über und richteten erhebliche Schäden an. Während der Löscharbeiten war aus dem Brandbereich ein lauter Knall zu hören. Nach ersten Erkenntnissen könnte es sich dabei um die Explosion einer Gasflasche gehandelt haben.
Rund 160 Einsatzkräfte der Feuerwehren kämpften stundenlang unter hohem körperlichem Einsatz gegen das Flammenmeer, um eine weitere Ausbreitung des Brandes zu verhindern. Die Brandbekämpfung erfolgte aus mehreren Richtungen. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte am Boden von den Hubrettungsfahrzeugen der Feuerwehren Stadtoldendorf und Holzminden. Die Einsatzleitung lag bei Ortsbrandmeister Matthias Sander.
Meterhohe Flammen schlagen aus dem Dachstuhl, während dichter schwarzer Qualm über Deensen aufsteigt.Im Mittelpunkt des Großeinsatzes stand die enge Koordination der Einsatzkräfte. In der Spitze waren rund 160 Einsatzkräfte am Brandort im Einsatz.Ein Bagger unterstützte die Einsatzkräfte bei den Abrissarbeiten am Brandobjekt, um verbliebene Glutnester freizulegen und die Löscharbeiten zu erleichtern.
Warnung an die Bevölkerung
Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde auch die Bevölkerung gewarnt. Über Lautsprecherdurchsagen sowie die Warn-App BIWAPP wurden die Bewohnerinnen und Bewohner in Deensen und der Umgebung aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Klima- und Lüftungsanlagen vorsorglich abzuschalten. Hintergrund waren die erhebliche Rauchentwicklung und der Rauchniederschlag.
Im weiteren Verlauf des Abends kam außerdem ein Bagger zum Einsatz, um Abrissarbeiten vorzunehmen und die Löscharbeiten zu unterstützen. Glücklicherweise wurde bei dem verheerenden Großbrand keine Person verletzt.
Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.
Fotos: red, Kreisfeuerwehr Holzminden
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