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Einbeck
Drifts, „Donuts“, Lärm und Müll haben die Polizei rund um den Walter-Poser-Park in Einbeck auf den Plan gerufen.

Einbeck (red). Das Dialogformat „Coffee with a Cop“ hat sich erneut als wirkungsvolles Werkzeug für den direkten Austausch zwischen Bevölkerung und Polizei erwiesen. Bei den vergangenen zwei Veranstaltungen auf dem Einbecker Marktplatz brachten Bürgerinnen und Bürger wiederholt die Situation rund um die sogenannte „Auto-Poser-Szene“ zur Sprache.

Besonders außerhalb der Geschäftszeiten und in den Abend- und Nachtstunden komme es nach Angaben der Polizei auf dem Parkplatz des Walter-Poser-Parks zu vermehrten Treffen junger Menschen mit ihren Fahrzeugen. Neben dem bloßen Zusammenkommen – teilweise würden Campingstühle mitgebracht – fielen immer wieder einzelne Teilnehmende durch verhaltensbedingten Lärm auf.

Polizei berichtet von Drifts und „Donuts“

Auf dem Parkplatzgelände sowie im angrenzenden Verkehrskreisel würden nach Angaben der Polizei wiederholt Drifts und sogenannte „Donuts“ gefahren. Dies führe zu erheblichen Lärmbelästigungen für die angrenzenden Wohnviertel. Als weitere Begleiterscheinung verblieben regelmäßig große Mengen Müll auf dem Areal, darunter Abfälle eines nahegelegenen Fast-Food-Restaurants, die nicht eigenständig entsorgt würden.

Die Polizei Einbeck nahm die Sorgen der Anwohnenden auf und leitete entsprechende Schritte ein. In Gesprächen mit mehreren Filialleitungen der anliegenden Geschäfte sowie dem Eigentümer des Walter-Poser-Parks wurde die Problematik erörtert.

Nutzung des Parkplatzes außerhalb der Öffnungszeiten untersagt

Dies führte zu dem Entschluss, die Nutzung des Parkplatzes außerhalb der regulären Öffnungszeiten grundsätzlich zu untersagen. Der Eigentümer hat hierzu entsprechende Hinweisschilder an den Ein- und Ausfahrten sowie auf dem gesamten Gelände installiert.

Im ersten Schritt weist die Polizei die Anwesenden vor Ort auf das bestehende Nutzungsverbot hin und spricht Platzverweise aus. Bei Wiederholungen oder Uneinsichtigkeit folgen Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruchs.

Polizei zieht nach erster Woche positive Bilanz

Eine erste Bilanz nach der ersten Woche fällt nach Angaben der Polizei positiv aus: Die angesprochenen Personen hätten sich überwiegend einsichtig gezeigt und seien den polizeilichen Weisungen umgehend gefolgt.

Zur Einhaltung des Nutzungsverbotes und zur Eindämmung der Lärm- und Müllproblematik wird die Polizei den Walter-Poser-Park auch weiterhin, insbesondere zur Nachtzeit und an den Wochenenden, verstärkt bestreifen.

Nach Einschätzung der Polizei verdeutliche das Ergebnis, dass „Coffee with a Cop“ weit über ein unverbindliches Gespräch zwischen Polizei und Bürgerinnen und Bürgern hinausgehe. Bürgeranliegen würden ernst genommen und durch abgestimmte Einsatzkonzepte gezielt umgesetzt.

Foto: Symbolfoto


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Holzminden. Eine Dachsanierung ist eine große Entscheidung – und gerade bei älteren Häusern zeigt sich oft erst während der Arbeiten, welche unerwarteten Herausforderungen auf Bauherren warten. Doch was passiert, wenn während der Sanierung plötzlich ein Problem auftaucht, mit dem niemand gerechnet hat?

„Wir hatten dann eine böse Überraschung. Beim Abriss der Kaminverkleidung stellte sich heraus, dass der obere Teil des Kamins nicht mehr zu retten war“, beschreibt der Bauherr die Situation.

Schnelle Lösung ohne Verzögerungen

Für das Team der Firma Mairose war schnell klar, dass nun eine zügige Lösung gefragt war. Die zusätzliche Arbeit wurde kurzfristig in den Bauablauf integriert. „Die Firma Mairose hat sich umgehend darum gekümmert, sodass dadurch keine Verzögerungen entstanden sind“, ergänzt der Bauherr.

Bereits zu Beginn des Projekts mussten zudem grundlegende Anpassungen am Gebäude vorgenommen werden – ganz nach den Wünschen der Bauherren. „Bei unserem Haus bestand die erste Herausforderung darin, dass wir ursprünglich überhaupt keine Dachüberstände hatten. Sowohl an der Giebelseite als auch an der Traufe musste alles verlängert werden“, berichtet die Bauherrin.

Individuelle Planung und sichtbare Fortschritte

Auch bei der Auswahl der neuen Dacheindeckung wurden die Bauherren eng in den Entscheidungsprozess eingebunden. „Wir haben im Vorfeld verschiedene Ziegelmuster bekommen und konnten uns bei der Firma Mairose vor Ort alle Varianten in Ruhe ansehen. Auch wenn sich kurzfristig noch etwas geändert hat, war das überhaupt kein Problem“, erzählt der Bauherr.

Während der gesamten Bauphase konnten die Eigentümer die Entwicklung ihres Projekts Schritt für Schritt verfolgen. „Man hat eigentlich jeden Tag Fortschritte gesehen. Darüber können wir wirklich nur Positives berichten“, sagt die Bauherrin. Sichtbare Fortschritte auf der Baustelle und eine transparente Kommunikation sorgten dafür, dass jederzeit das Gefühl bestand, das Projekt in guten Händen zu wissen.

Zufriedenheit auch nach Abschluss der Arbeiten

Heute genießen die Bauherren das Ergebnis jeden Tag aufs Neue. „Wir stehen oft hier im Garten oder sitzen auf der Terrasse und sagen, dass wir – was unsere Entscheidung betrifft – jederzeit wieder genauso entscheiden würden. Wir sind mit dem Ergebnis wirklich sehr zufrieden.“

Das Projekt zeigt, dass bei einer Dachsanierung nicht entscheidend ist, ob unerwartete Herausforderungen auftreten, sondern wie mit ihnen umgegangen wird. Gute Planung, eine offene Kommunikation und schnelle Lösungen können dazu beitragen, dass selbst unvorhergesehene Probleme den Bauablauf kaum beeinflussen und am Ende ein Ergebnis entsteht, mit dem die Bauherren langfristig zufrieden sind.

Firma Mairose
Burgbergblick 14
37603 Holzminden

Telefon: 05531 3339
https://mairose.de/

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Lesedauer: 4 Minuten
Bodenwerder-Polle

Bodenwerder (awin). Die Feuerwehr Schoholtensen/Altenhagen ist Landesmeister 2026. Beim 18. Landesentscheid der niedersächsischen Feuerwehren setzte sich die Einheit am Sonntag, 6. September, in Bodenwerder gegen 39 weitere Gruppen durch. Platz zwei belegte die Feuerwehr Kalbe, Rang drei ging an die Feuerwehr Klein Meckelsen.

Rund 3000 Besucherinnen und Besucher verfolgten den Wettbewerb auf dem Gelände der Saint-Gobain Rigips GmbH. Ab 8 Uhr traten dort die 40 besten Feuerwehreinheiten Niedersachsens gegeneinander an.

Fünf Prüfungen entscheiden über den Titel

Die Gruppen hatten sich zuvor über Leistungsvergleiche auf Gemeinde-, Kreis- und Regionalebene für den Landesentscheid qualifiziert. In Bodenwerder mussten sie fünf Module absolvieren: einen Löschangriff, das Kuppeln einer Saugleitung, eine Fahrübung, eine Belastungsübung unter Atemschutz und eine Funkübung über Digitalfunk.

Insgesamt waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer rund eineinhalb Stunden mit den Prüfungen beschäftigt. Gefragt waren Schnelligkeit, Präzision, Kondition und Teamarbeit. Die Aufgaben orientieren sich am Feuerwehralltag und sollen zugleich den Ausbildungs- und Übungsdienst unterstützen.

Ein Jahr Planung für den Landesentscheid

Hinter der Veranstaltung stand ein erheblicher organisatorischer Aufwand. Rund ein Jahr liefen die Planungen für den Landesentscheid. Am Veranstaltungswochenende waren rund 150 Feuerwehrkräfte aus Bodenwerder, Linse, Rühle und Heinsen mit der Organisation beschäftigt. Ausgerichtet wurde der Wettbewerb von der Ortsfeuerwehr Bodenwerder gemeinsam mit der Münchhausenstadt Bodenwerder.

Regierungsbrandmeister Dascho Wehner hatte sich nach eigenen Angaben auf Landesebene persönlich dafür eingesetzt, den Landesentscheid nach Bodenwerder und damit in den Zuständigkeitsbereich Weser zu holen. Das damit verbundene Vertrauen in die Ortsfeuerwehr Bodenwerder und die Verantwortlichen vor Ort sei mehr als gerechtfertigt gewesen. „Dieses Vertrauen wurde nicht nur bestätigt, sondern weit übertroffen“, bilanzierte Wehner nach der Veranstaltung.

Viel Herzblut hinter den Kulissen

Besonders beeindruckt habe ihn, mit wie viel Herzblut, Zusammenhalt und persönlichem Einsatz der Landesentscheid vorbereitet und durchgeführt worden sei. Viele Beteiligte hätten über Monate zahlreiche Stunden investiert, Verantwortung übernommen und angepackt, erklärte der Regierungsbrandmeister.

Auch abseits der Wettbewerbsflächen wurde den Besucherinnen und Besuchern ein Programm geboten. Dazu gehörten moderne und historische Feuerwehrfahrzeuge, Feuerwehrtechnik sowie Angebote für Familien. Bereits am Samstagabend hatte eine Open-Air-Party im Rathauspark unter dem Motto „Baron on Fire“ den Auftakt des Wochenendes gebildet.

Bodenwerder im Mittelpunkt der Feuerwehrwelt

Mit dem Landesentscheid wurde Bodenwerder für ein Wochenende zum Treffpunkt der niedersächsischen Feuerwehrwelt. Für die 40 teilnehmenden Gruppen ging es um den Landestitel – und zugleich darum zu zeigen, was hinter sicheren Abläufen im Einsatz steckt: Ausbildung, regelmäßiges Training und viel persönlicher Einsatz.

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Fotos: awin, Feuerwehr

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