200 Nudeltüten und jede Menge Teamgeist: Hahnemühle-Nachwuchs erlebt besondere Ausbildungstage
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Dassel
Dassel (red). Anstelle von Büro, Schulbank und Papierproduktion verbrachten die Auszubildenden der Hahnemühle FineArt GmbH zwei Erlebnistage zwischen Gemüseacker und Nudelmanufaktur, die die Gruppe als Team stärkten. Ob Auszubildende aus den höheren Lehrjahren oder ganz neu – alle waren dabei.
Im Mittelpunkt stand dabei die gemeinsame Herstellung eigener Pasta in Bio-Qualität samt selbst gestaltetem Etikett – natürlich mit einer ordentlichen Portion Teamgeist.
Von der Nudel bis zum eigenen Etikett
Nach dem Kennenlernen von Hof und Manufaktur ging es direkt ans Werk: Gemeinsam galt es, allerhand Entscheidungen zu treffen: Welche Form sollen die Nudeln haben? Wie soll das Etikett gestaltet werden – aber auch: Was soll es zum Mittagessen geben? Aufgeteilt in Kleingruppen wurden all diese Aufgaben parallel angegangen.
Während einige in der Manufaktur Einblicke in die regionale Lebensmittelproduktion und die handwerklichen Abläufe bei Hof.Genuss Solling erhielten, ließen andere im Sonnenschein vor dem Scheunentor ihrer Kreativität freien Lauf. Das Team entwickelte ein eigenes Nudel-Etikett und setzte sich dabei mit praktischen Fragen auseinander: Welche Pflichtangaben sind zu platzieren und was soll darüber hinaus mit dem Etikett vermittelt und erzählt werden?
Zeitmanagement gehört zur Aufgabe
Hierbei musste jedoch auch das Zeitmanagement im Blick behalten werden, da die Etiketten von Kolleginnen und Kollegen am Nachmittag in der Hahnemühle gedruckt und geschnitten werden sollten.
Zur Mittagspause traf die frisch hergestellte Pasta auf saisonales Gemüse vom hofeigenen Acker. Gemeinsam zubereiten, gemeinsam essen – passender hätte der erste Tag kaum enden können.
Am zweiten Nachmittag wurden die Arbeitsschritte des Vortages dann zu einem großen Ganzen zusammengeführt: Die Nudeln wurden in Tüten verpackt und mit den selbst gestalteten Etiketten versehen. Bei Eis und frischem Obst vom Hof blieb außerdem Zeit für Austausch und Gespräche, bevor die beiden Tage mit einer gemeinsamen Reflexionsrunde ausklangen.
Zwei Unternehmen, eine Verbundenheit zur Region
Für Hof.Genuss Solling und die Hahnemühle FineArt GmbH war diese Veranstaltung mehr als ein besonderes Teambuilding-Erlebnis. Beide Unternehmen sind fest mit der Region verbunden und engagieren sich auf ihre Weise für ihre Region, nachhaltige Wertschöpfung und kooperative Zusammenarbeit vor der eigenen Haustür.
Gerade die unterschiedlichen Arbeitswelten machen den Austausch spannend: Auf der einen Seite die traditionsreiche Papierherstellung und die weltweite Präsenz, auf der anderen Seite Landwirtschaft und regionale Lebensmittelproduktion. Was beide verbindet, ist der Anspruch, Qualität zu schaffen, Verantwortung zu übernehmen und in der Region etwas zu bewegen.
Schulterschluss zweier regionaler Unternehmen
Der Besuch bei Hof.Genuss Solling war damit ein schöner Schulterschluss zweier regionaler Unternehmen – und ein Beispiel dafür, wie aus unterschiedlichen Perspektiven gemeinsames Erleben und neue Verbindungen entstehen können.
„Unsere diesjährige Teambuilding-Veranstaltung zum Start in das neue Ausbildungsjahr hat uns wieder einmal aufgezeigt, welche großartigen Möglichkeiten unsere Region bietet. Zudem konnten wir mit den eigens hergestellten Nudelpackungen unseren Mitarbeitenden eine kleine Freude bereiten“, sagte Anna Grotenburg, Ausbilderin bei der Hahnemühle FineArt GmbH.
200 Nudeltüten für die Belegschaft
Und am Ende gab es nicht nur neue Erfahrungen und ein gestärktes Team, sondern auch genussvolle Grüße für die gesamte Belegschaft des Standorts Relliehausen: 200 persönlich gestaltete Nudeltüten, die für Zusammenhalt und Teamwork stehen – schließlich hält gutes Essen Leib und Seele zusammen.
Fotos: Hahnemühle FineArt
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Verantwortung für unsere Samtgemeinde Bevern
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Seit über 30 Jahren arbeite ich im öffentlichen Dienst. Als Verwaltungsfachmann und Betriebswirt weiß ich, wie wichtig verantwortungsvolle Entscheidungen, wirtschaftliches Handeln und der sorgsame Umgang mit Steuergeld sind.
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16 Länder, sechs Kontinente und viele Hürden: „Hurdle the World“ kommt mit bewegender Geschichte nach Einbeck
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Landkreis Northeim
Einbeck (red). Eine Weltreise ist für die meisten Menschen ein einmaliges Erlebnis. Für Alexander Källner und Lovis Wiefelspütz wurde sie außerdem zu einer Geschichte über Freundschaft, gegenseitige Unterstützung und den Umgang mit unerwarteten Herausforderungen. Ein Jahr lang bereisten die beiden als interabled Duo „Hurdle the World“ 16 Länder auf sechs Kontinenten. Aus ihren Erfahrungen entstanden das Buch „Die Reise unseres Lebens“, eine große Community in den sozialen Medien sowie Vorträge, mit denen sie inzwischen deutschlandweit unterwegs sind. Am Freitag, 21. August, kommen sie auf Einladung von Pro Inklusion Northeim e. V. nach Einbeck.
Weltreise als interabled Duo
Alexander und Lovis kennen sich seit vielen Jahren. Alexander lebt mit der angeborenen Muskel- und Gelenkerkrankung Arthrogryposis multiplex congenita (AMC), Lovis mit ADHS. Gemeinsam planten sie ihre Reise rund um den Globus und stellten sich dabei immer wieder neuen Situationen: nicht barrierefreie Verkehrsmittel, spontane Planänderungen und ungewohnte Wege, aber auch große Hilfsbereitschaft sowie Begegnungen mit Menschen, die ihre Reise auf ganz unterschiedliche Weise bereicherten.
Ihre Erfahrungen haben sie in ihrem Buch „Die Reise unseres Lebens“ veröffentlicht und teilen diese in Lesungen und Vorträgen. Mit ihrer sympathischen Art konnten sie unter anderem bereits auf der Leipziger Buchmesse und in der NDR-Sendung „DAS! – Das Rote Sofa“ das Publikum begeistern.
Vortrag im PS.SPEICHER
Unter dem Titel „Von der Welt lernen. Vor Ort gestalten. – Impulse für gelingende Inklusion vor Ort“ kommen Alexander Källner und Lovis Wiefelspütz nun in den Victoria-Benz-Saal des PS.SPEICHERs/FREIgeist in Einbeck. Dort berichten sie von Erlebnissen, die nicht in jedem Reiseführer stehen: von Momenten, in denen Improvisation gefragt war, von Begegnungen, die in Erinnerung geblieben sind, und von einer Freundschaft, die auf Reisen immer wieder auf die Probe gestellt wurde.
Gleichzeitig geben sie Einblicke in ihren Alltag als interabled Duo und sprechen darüber, wie Barrieren Reisen beeinflussen können – und welche Rolle Offenheit, gegenseitige Unterstützung und kreative Lösungen dabei spielen.
Abschluss eines Projekts
Für Pro Inklusion Northeim e. V. ist die Veranstaltung mehr als ein Reisevortrag. Sie bildet den Abschluss des fünfjährigen Projekts „Netzwerk Inklusion und Teilhabe in Freizeit, Sport und Kultur“ und fällt in das zehnjährige Bestehen des Vereins.
„Mit Alexander und Lovis haben wir Gäste eingeladen, die auf authentische Weise zeigen, dass Inklusion nicht bei theoretischen Diskussionen beginnt, sondern im gemeinsamen Erleben“, erklärt der Verein. „Wir möchten den Abend nutzen, um Menschen zusammenzubringen und neue Perspektiven für ein inklusives Miteinander in unserer Region zu eröffnen.“
Kostenfreie Teilnahme nach Anmeldung
Die Veranstaltung beginnt am Freitag, 21. August 2026, um 17:30 Uhr im Victoria-Benz-Saal des PS.SPEICHERs in Einbeck. Im Anschluss an Vortrag und Lesung lädt Pro Inklusion Northeim e. V. bei Live-Musik und einem kleinen Imbiss zum Austausch ein.
Der Eintritt ist kostenfrei. Anmeldungen sind bis zum 14. August 2026 telefonisch unter 05551 9103995, per E-Mail an info@proinklusion-northeim.de oder online unter https://eveeno.com/proinklusion möglich. Unterstützungsbedarfe können bei der Anmeldung angegeben werden. Gebärdensprachdolmetschende begleiten die Veranstaltung.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit NORTkultur und der BBS Einbeck statt. Ermöglicht wird sie durch die Förderung der Bürgerstiftung Einbeck, Aktion Mensch und der AKB Stiftung.
Foto: Hurdle The World
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