Erfolgreicher Liga-Wettkampf für den MTV Markoldendorf in Braunschweig
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Dassel
Markoldendorf (red). Am 5. und 6. September hieß es für die Turnerinnen des MTV Markoldendorf wieder: Wettkampftasche packen, Turnanzug an und ab an die Geräte. Beim Liga-Wettkampf in Braunschweig trafen sich die Mannschaften der Bezirksligen, um ihr Können unter Beweis zu stellen und wichtige Punkte für die Saison zu sammeln.
Für den MTV Markoldendorf gingen Teams in der Bezirksliga 2 und der Bezirksliga 3 an den Start. Neben sauberen Übungen waren vor allem Konzentration, Teamgeist und gegenseitige Unterstützung gefragt.
Bezirksliga 2 verpasst vierten Platz knapp
In der Bezirksliga 2 erreichte der MTV Markoldendorf mit 143,800 Punkten den fünften Platz unter neun Mannschaften. Dabei lag das Team nur hauchdünn hinter dem Viertplatzierten: Lediglich 0,1 Punkte trennten die Markoldendorfer Turnerinnen vom vierten Platz.
Die Mannschaft zeigte an allen vier Geräten konstante Leistungen. Am Sprung erreichte sie 36,400 Punkte, am Stufenbarren 35,100 Punkte, am Balken 35,500 Punkte und am Boden 36,800 Punkte.
Für den MTV Markoldendorf turnten Enna Schoppe, Sandra Neumann, Finja Heise, Mathea Schoppe und Lovis Fuchs (ESV). Nach Angaben des Vereins sei besonders die geschlossene Mannschaftsleistung erfreulich gewesen. Das Team sei während des gesamten Wettkampfs konzentriert geblieben und habe sich gegenseitig bis zur letzten Übung unterstützt.
Jüngere Turnerinnen starten in Bezirksliga 3
Auch die jüngeren Turnerinnen des MTV Markoldendorf gingen in der Bezirksliga 3 an den Start. Mit 135,317 Punkten belegte die Mannschaft den sechsten Platz. Dabei erzielte das Team 35,767 Punkte am Sprung, 34,650 Punkte am Stufenbarren, 31,000 Punkte am Balken und 33,900 Punkte am Boden.
Für den MTV Markoldendorf turnten Lara Reschke, Kim Jackolis, Leni Jackolis, Nora Weist, Natalie Lambrecht und Paulina Neumann. Leni Jackolis erreichte mit 49,134 Punkten die höchste Einzelwertung innerhalb der Mannschaft.
Für einige Turnerinnen war es einer der ersten Liga-Wettkämpfe. Entsprechend groß sei nach Angaben des Vereins die Freude über viele gelungene Übungen und die gesammelten Wettkampferfahrungen gewesen.
Mannschaftsgeist spielt wichtige Rolle
Gerätturnen ist eine Sportart, bei der jede Turnerin ihre Übung allein am Gerät zeigt. Trotzdem ist ein Mannschaftswettkampf alles andere als ein Einzelkampf. Jeder Punkt zählt für das Team, und gerade nach gelungenen Übungen oder kleinen Fehlern spielt die Unterstützung durch die Mannschaft eine wichtige Rolle.
Ob am Sprung, Stufenbarren, Balken oder Boden: Die Freude am Turnen, der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaften und die gemeinsame Zeit in der Turnhalle stünden nach Angaben des MTV Markoldendorf im Mittelpunkt.
Der Verein dankt allen Turnerinnen, Trainerinnen, Kampfrichterinnen sowie den vielen Unterstützenden und Eltern, die die Teams begleitet haben. Der MTV Markoldendorf sei stolz auf seine Turnerinnen und freue sich bereits auf die nächsten Wettkämpfe.
Fotos: MTV Markoldendorf
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Zurück für den Landkreis Holzminden – Video 1 von 3
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Politische Werbung – Video 1 von 3 – Landkreis Holzminden
Ich bin in unserer Region aufgewachsen. Geboren in Uslar, führte mich mein Weg über Ausbildung, Beruf und Verantwortung in viele Teile Niedersachsens – doch meine Heimat ist immer das Weserbergland geblieben.
Zurück im Einsatz heißt für mich zurückzukehren, um für die Menschen im Landkreis Holzminden wieder in den Einsatz zu gehen, dieses Mal nicht als Polizeichef ausschließlich für die Sicherheit und Ordnung, sondern als Landrat ganzheitlich Verantwortung zu übernehmen.
Auf diese Herausforderung bin ich aufgrund meiner vielfältigen Führungsaufgaben im Innenministerium, der Zentralen Polizeidirektion und zurzeit als Vizepräsident der Polizeidirektion Braunschweig mit 3.000 Beschäftigten bestens vorbereitet: neben den operativen Tätigkeiten habe ich Erfahrung in den Bereichen IT, Kommunikation und Innovation sowie Logistik und Beschaffung bis hin zu sozialen Servicedienstleistungen. Ich habe gelernt, Menschen zu führen, Krisen zu bewältigen und Veränderungen mit Augenmaß umzusetzen.
Gemeinsam mit meiner Frau Frauke habe ich mich bewusst entschieden, nach Holzminden zurückzukehren. Nicht, weil wir irgendwo anders gescheitert wären, sondern weil wir überzeugt sind: Hier gehört unsere Zukunft hin. Familie, Nachbarschaft und Heimat sind für uns keine Schlagworte, sondern gelebter Alltag. Stark im Recht bedeutet mein Handeln richtet sich nach unseren rechtsstaatlichen Prinzipien. Ich handele nicht willkürlich, behandele alle Menschen gleich, bin als Landrat keinem Parteienzwang unterlegen und entscheide nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.
Mit dem Blick desjenigen, der gegangen ist und zurückkehrt, sehe ich die großen Stärken unseres Landkreises – und die Aufgaben, die vor uns liegen.
Nah am Menschen war und bin ich schon immer. Ich mag die Nähe von Menschen, ihre Ideen aufzunehmen und gemeinsam umzusetzen. Mit Herz und Verständnis und echtem Interesse an Anderen.
Ich trete als Uwe Lange an, mit eigenen Ideen und der Erfahrung, sie auch umzusetzen.
Mit vollem Engagement bin ich zurück im Einsatz.
Ihr Uwe Lange
Politische Werbung. Auftraggeber und finanziert durch: CDU-Kreisverband Holzminden, Kirchstraße 2, 37603 Holzminden. Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Sabine Echzell, stellvertretende Vorsitzende
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Neues Tierheim in Holzminden eröffnet: Mehr Platz und bessere Bedingungen für die Tiere
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Höxter-Beverungen
Holzminden (awin). 15 Monate wurde gebaut, geplant, nachgebessert und immer wieder angepackt – der eigentliche Umzug war dann nach kaum eineinhalb Stunden geschafft. Seit dem 29. August leben die ersten Tiere im neuen Tierheim des Tierschutzvereins Holzminden-Höxter am Allernbusch. Damit endet für den Verein eine lange Bauphase, die nicht immer nach Plan verlief.
Der Transport vom bisherigen Standort am „Ziegeleiweg“ verlief laut Tierheimleiter Julian Kusak ganz entspannt. Tierärzte begleiteten den Umzug. Inzwischen haben vier Hunde und 66 Katzen ihr neues Zuhause auf Zeit bezogen. Und sie treffen dort auf Bedingungen, die mit denen des bisherigen Tierheims kaum noch vergleichbar sind.
Mehr Platz und neue Möglichkeiten für die Tiere
Allein das Hundehaus umfasst rund 400 Quadratmeter. Insgesamt stehen 17 Zwinger zur Verfügung, vier davon als Quarantänebereiche. Die 13 regulären Zwinger verfügen über angeschlossene Ausläufe. Zudem ist am neuen Standort eine artgerechte Gruppenhaltung möglich.
Für die Katzen wurden auf rund 250 Quadratmetern unter anderem Vermittlungsräume mit Außengehegen geschaffen. Insgesamt ist der Bereich für etwa 80 bis 90 Katzen ausgelegt. Neu ist außerdem eine eigene Katzenquarantäne, die es am alten Standort nicht gab.
„Wir haben einen der höchsten Standards gebaut, die man aktuell bauen kann. Allein der Hygienestandard ist um ein Vielfaches höher im Vergleich zum alten Tierheim“, betont Jens-Uwe Müller, erster Vorsitzender des Tierschutzvereins Holzminden-Höxter.
Erstrahlen auf dem Gelände im neuen Glanz: Das Hundehaus (l.) und das Katzenhaus (r.)
Auch technisch auf einem neuen Stand
Zum Konzept gehören unter anderem säure- und urinbeständige Oberflächen, die Reinigung und Hygiene erleichtern sollen. Zwei Wärmepumpen versorgen Hunde- und Katzenhaus, hinzu kommen eine Fußbodenheizung und eine 40-Kilowatt-Photovoltaikanlage auf dem Dach. Ein Brunnen dient der Wasserversorgung, zusätzlich steht ein Frischwasserreservoir zur Absicherung bereit.
Von den Veränderungen profitieren jedoch nicht nur die Tiere. „Besonders freut es mich für unsere Mitarbeiter, dass wir ihnen einen vernünftigen Arbeitsplatz schaffen konnten“, sagt Müller. Im ehemaligen Wohnhaus stehen dem Team nun unter anderem Aufenthaltsräume, Umkleidemöglichkeiten, Bad und Küche zur Verfügung.
Der neue Aufenthaltsraum soll zugleich eine Begegnungsstätte für die mehr als 220 Vereinsmitglieder werden. Damit verbindet der Tierschutzverein auch die Hoffnung, weitere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer für die Arbeit im Tierheim zu gewinnen.
Der geplante Umzug im Juni musste warten
Eigentlich sollten Tiere und Beschäftigte bereits im Juni an den Allernbusch wechseln. Weil die vorgesehenen Hundeausläufe zu diesem Zeitpunkt noch nicht fertiggestellt waren, wurde der Umzug in Abstimmung mit dem Veterinäramt verschoben. Der Verein entschied sich, zunächst nachzurüsten, damit die Anlage anschließend ohne Mängel abgenommen werden konnte.
Für die zusätzlichen Arbeiten an den Hundeausläufen wurden noch einmal rund 30.000 Euro benötigt. Die Förderung stellte der Deutsche Tierschutzbund e. V. bereit. Auf die Situation aufmerksam geworden war der Verband auf Initiative der niedersächsischen Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Miriam Staudte.
1,5 Millionen Euro für den neuen Standort
Insgesamt kostete das neue Tierheim rund 1,5 Millionen Euro. Die Summe brachte der Verein unter anderem über Förderanträge und Spendensammlungen auf. Hinzu kamen Sachspenden und Arbeitsleistungen von Unternehmen und Handwerksbetrieben aus der Region. Auch die Photovoltaikanlage wurde dem Verein kostenfrei zur Verfügung gestellt.
Auch personell musste der Verein während der Bauphase einen unerwarteten Umbruch bewältigen. Nachdem der damalige Tierheimleiter und seine Stellvertreterin am selben Tag gekündigt hatten, wurden innerhalb kurzer Zeit Julian Kusak als neuer Leiter und Jana Pruhs als stellvertretende Tierheimleiterin gewonnen. Kusak bringt langjährige Erfahrung als Tierpfleger und Gehegeleiter mit, Pruhs Erfahrungen aus Tierarztpraxen und der Arbeit in einem Tierheim.
Julian Kusak wird als "Glücksgriff" für das Tierheim Holzminden bezeichnet
Nach 15 Monaten ist der Kraftakt geschafft
Mit dem Einzug endet für den Tierschutzverein damit eine intensive Zeit. Verzögerungen, zusätzliche Arbeiten und der Personalwechsel mussten parallel zum laufenden Tierheimbetrieb bewältigt werden. Für Jens-Uwe Müller hat sich der Aufwand aber auf allen Ebenen gelohnt – schließlich gilt es einen hohen Maßstab zu erfüllen: „Wir wollen für den Landkreis ein gutes Tierheim sein.“
Damit sich die Tiere zunächst in Ruhe an ihre neue Umgebung gewöhnen können, bleibt das Tierheim in dieser Woche noch für Besucherinnen und Besucher geschlossen. Für spätere Tiervermittlungen bittet das Team grundsätzlich um eine vorherige telefonische Anmeldung. So könnten Termine besser mit dem laufenden Tagesgeschäft abgestimmt und ausreichend Zeit für die jeweiligen Tiere und Interessierten eingeplant werden. Die aktuellen Öffnungszeiten und weitere Informationen sind auf der Internetseite des Tierheims Holzminden zu finden.
Die aktuell jüngsten Bewohner des neuen Tierheims: Katzen-Babys, die erst wenige Wochen alt sind.
Fotos: awin
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