Wolf als Verursacher festgestellt: Zehn Leineschafe sterben nach Angriff auf Versuchsgut Relliehausen
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Dassel
Relliehausen (ber/mhn). Auf dem Versuchsgut der Universität Göttingen in Relliehausen ist es in der Nacht vom 29. auf den 30. August zu einem Angriff auf eine 38-köpfige Leineschafherde gekommen. Dabei wurden acht Tiere tot aufgefunden. Zwei weitere Schafe mussten aufgrund ihrer schweren Verletzungen eingeschläfert werden. Der Angriff ist auf einen Wolf zurückzuführen.
Landwirtschaftskammer stellt Wolf als Verursacher fest
Der Landkreis Northeim erklärte auf Nachfrage der Redaktion, dass die betroffenen Tiere durch einen Rissgutachter der Landwirtschaftskammer Niedersachsen untersucht worden seien. Aufgrund des Rissbildes und der vorliegenden Erkenntnisse habe die Landwirtschaftskammer den Wolf als Verursacher des Angriffs feststellen können.
Eine genetische Untersuchung der entnommenen Proben stehe noch aus. Deren Ergebnisse müssten für die fachliche Feststellung des Wolfes als Verursacher in diesem Fall jedoch nicht abgewartet werden, teilte der Landkreis mit.
Herde durchbricht nach Angriff die Einzäunung
„Die durch den Angriff in Panik versetzte Herde hat die Einzäunung durchbrochen, alle Tiere flohen von der Weide und wurden von den Angreifern verfolgt. Gegen zwei Uhr schlug im Nachbardorf ein Alarmsystem auf einem Hof an, woraufhin die Polizei, ein Tierarzt und das Wolfsrissmanagement der Landwirtschaftskammer Hannover benachrichtigt wurden“, erklärte die Universität Göttingen auf Nachfrage der Redaktion.
Neben den zehn verendeten beziehungsweise eingeschläferten Schafen wurden 13 Tiere gesund aufgefunden und zurück auf das Versuchsgut nach Relliehausen gebracht. Acht weitere Tiere mussten nach Angaben der Universität tierärztlich behandelt werden. Sieben Schafe wurden trotz der Suche durch Menschen, Hunde und Drohnentechnik weiterhin vermisst, hieß es am Freitagnachmittag.
Versuchsgut hält bedeutende Genreserve der Leineschafe vor
Die Universität machte zugleich auf die besondere Bedeutung des betroffenen Tierbestands aufmerksam. Bei den Leineschafen handelt es sich demnach um eine bedrohte Landrasse, für die das Versuchsgut der Universität eine bedeutende Genreserve vorhält.
Foto: Symbolfoto
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Dringender Bedarf für neue Kindergärten in Stadtoldendorf und Holzen
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Dringender Bedarf für neue Kindergärten in Stadtoldendorf und Holzen
Die Schaffung moderner, zeitgemäßer Kindertagesstätten, wie sie in Stadtoldendorf und Holzen geplant sind, steht ganz oben auf der Prioritätenliste der FDP. In der Kita „Pusteblume“ in Stadtoldendorf konnten wir uns von der hervorragenden Arbeit des Betreuungsteams ein Bild machen. Es wird aber dringend Zeit für neue, zeitgemäße Räumlichkeiten. Außerdem werden dringend zusätzliche Plätze gebraucht, um allen Kindern einen Platz anbieten zu können. Das gilt ebenso für die geplante neue Kita in Holzen für den Raum Eschershausen.
Unser Ziel ist eine familienfreundliche Samtgemeinde. Deshalb müssen die Neubaupläne für die Kitas ohne Verzögerung umgesetzt werden.
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Auftraggeber und finanziert durch: FDP Kreisverband Holzminden. Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Hermann Grupe, Vorsitzender
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Wenn Einsatzkräfte Hand in Hand arbeiten: PS.Speicher lädt zum dritten „BlaulichtTag“ ein
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Einbeck
Einbeck (red). Wie arbeiten Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste und andere Organisationen zusammen? Auf welche Technik setzen sie bei einem Einsatz? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt der dritte „BlaulichtTag“ des PS.Speicher im Otto-Hahn-Park Einbeck.
Besucherinnen und Besucher können die teilnehmenden Organisationen an ihren Ständen kennenlernen, mit den Einsatzkräften ins Gespräch kommen und einen Blick hinter die Kulissen ihrer täglichen Arbeit werfen. Die Beteiligten zeigen auf ihren Standflächen unterschiedliche Einsatztechniken und berichten aus ihrem Arbeitsalltag.
Einsatzkräfte demonstrieren gemeinsam eine realistische Bergungsszene
Um 13 Uhr stellen die Einsatzkräfte gemeinsam eine realistische Bergungsszene nach. Anhand eines Unfallfahrzeugs demonstrieren sie, wie verschiedene Organisationen bei einem Einsatz Hand in Hand arbeiten und welche Rettungs- und Bergungstechniken zum Einsatz kommen. Die Werkstatt Marco Ewert Automobile GmbH unterstützt die Vorführung mit zwei Unfallfahrzeugen.
Auch für die jüngsten Gäste gibt es viel zu entdecken. Kinderschminken, ein Glücksrad, Hüpfburgen und Bastelaktionen sorgen für Unterhaltung.
Präventionspuppenbühne vermittelt Kindern Wissen über den Straßenverkehr
Ein weiteres Angebot richtet sich speziell an Kinder im Kindergarten- und Vorschulalter sowie an Schülerinnen und Schüler der Grundschule. Die Präventionspuppenbühne der Polizeidirektion Göttingen präsentiert mit „Pepe GEHT! zur Schule“ ein spielerisches Programm zur Verkehrsunfallprävention. Dabei lernen die Kinder altersgerecht und mit Musik und Moderation, worauf es im Straßenverkehr ankommt.
Der PS.Speicher reserviert auf dem Veranstaltungsgelände einen begrenzten Bereich für Besucherinnen und Besucher, die mit einem Blaulicht-Oldtimer anreisen. Denn auch historische Einsatzfahrzeuge passen perfekt zum BlaulichtTag. Eine Reservierung ist nicht möglich. Solange Plätze verfügbar sind, erhält die fahrende Person freien Zutritt zum Veranstaltungsgelände.
Das Programm des dritten BlaulichtTags im Überblick
Programm (ohne Gewehr):
11 Uhr: „Pyrotechnik & Festnahme Gewalttäter“ der Landes- und Bundespolizei
11:30 Uhr: Präventionspuppenbühne „Pepe GEHT! zur Schule“, Polizei Göttingen
12:15 Uhr: THW „Rettung von Personen aus Trümmern“
13 Uhr: Gemeinsame Vorführung „Unfallszene mit Bergung“
14:30 Uhr: Präventionspuppenbühne „Pepe GEHT! zur Schule“, Polizei Göttingen
15 Uhr: „Pyrotechnik & Festnahme Gewalttäter“ der Landes- und Bundespolizei
15:30 Uhr: THW OV Einbeck „Rettung von Personen aus Trümmern“
Am BlaulichtTag beteiligen sich unter anderem die Polizei Einbeck, die Feuerwehr Einbeck, die Werksfeuerwehr der KWS, der THW-Ortsverband Einbeck, die Johanniter Einbeck, der DRK-Ortsverein Einbeck, die Bundespolizei Duderstadt, der Zoll Göttingen und die Bundeswehr.
Eintritt kostet drei Euro – Kinder unter sechs Jahren sind kostenfrei dabei
Der Eintritt auf das Außengelände beträgt drei Euro pro Person. Wer bereits vorab online oder vor Ort ein Ticket für die Sammlung LKW + BUS, ein Ein-Tagesticket oder ein Zwei-Tagesticket gekauft hat, erhält freien Eintritt auf das Veranstaltungsgelände. Wer zunächst nur den BlaulichtTag besucht und sich anschließend für einen Besuch der Sammlung LKW + BUS entscheidet, bekommt die bereits gezahlten drei Euro auf den Ticketpreis angerechnet. Kinder unter sechs Jahren besuchen den BlaulichtTag kostenfrei.
Foto: Stiftung PS.Speicher/Magdalena Formanek
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