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Dassel
Von links nach rechts: Freddy Brackmann, Sven Wolter (Vorsitzender WAZ Solling), Klaus Pagel, Patrick Helmker, Achim Lampe, Lena Sieburg, Wolf Koch, Christoph Schwerdtfeger (Wassermeister), Gerhard Melching und Uwe Fingerhut.

Dassel (red). Trinkwasser ist ein wichtiges Lebensmittel, das in hoher Qualität für jedermann schnell und vergleichsweise kostengünstig durch das Öffnen des Wasserhahns ins Haus kommt. Die SPD Dassel informierte sich beim Trinkwasserversorger WAZ Solling über die aktuellen Herausforderungen der Trinkwasserversorgung in Dassel. Wassermeister Christoph Schwerdtfeger stellte im Rahmen einer Führung durch das Wasserwerk in Lauenberg die geschichtliche Entwicklung der Trinkwasserversorgung dar und erläuterte die technischen Anlagen.

Wasserversorgung begann Ende des 19. Jahrhunderts

Die organisierte Wasserversorgung in Dassel begann Ende des 19. Jahrhunderts in Markoldendorf. Schnell schlossen sich mehrere Ortschaften zusammen und gründeten einen Zweckverband, aus dem 1928 der Wasserbeschaffungsverband Markoldendorf entstanden ist. Schwerdtfeger erklärte, dass schon damals zur Erlangung von Fördergeldern die Rechtsform des Verbandes geändert werden musste, während der WAZ nun wieder ein Zweckverband ist.

Die Trinkwasserversorgung wird für die Städte Dassel und Moringen sowie für die Gemeinden Bodenfelde und Wesertal durchgeführt. Dabei werden die Gebühren für jede Kommune getrennt kalkuliert.

WAZ Solling sieht Vorteile bei eigener Expertise

Schwerdtfeger betonte, dass sich die Trinkwasseranlagen im Stadtgebiet Dassel durch regelmäßige Investitionen und Sanierungen auf einem sehr guten Niveau befänden. Das technische Wissen und die Fähigkeit des WAZ Solling, viele Arbeiten eigenständig erledigen zu können, seien ein großer Vorteil für eine sichere und qualitativ hochwertige Trinkwasserversorgung.

Die wesentliche Trinkwassergewinnung erfolgt über die Brunnen in Lauenberg. Die Trinkwasseraufbereitungsanlage ist energieintensiv. Eine konstante Stromversorgung sei daher auch für die Trinkwasserversorgung wichtig. Durch den relativ neuen Hochbehälter am Grubenberg habe man nun aber ausreichende Kapazitäten zur Verfügung.

Gartenpools können für Kapazitätsprobleme sorgen

Im Vergleich zu anderen Versorgungsgebieten habe Dassel verschiedene Brunnen und ausreichend Hochbehälter, sodass der WAZ Solling hier besser auf Krisenfälle vorbereitet sei. In einzelnen Ortschaften könne es im Frühjahr zu Kapazitätsproblemen kommen, weil es immer mehr Gartenpools gebe, die zu Saisonbeginn gleichzeitig befüllt würden.

Schwerdtfeger machte zudem auf eine Besonderheit von Trinkwassergebieten im Buntsandstein aufmerksam. Hier enthalte das geförderte Wasser immer Arsen – in den Brunnen in Lauenberg seien es fünf Mikrogramm pro Liter. Der Grenzwert betrage in Europa zehn Mikrogramm pro Liter. Deutschland habe den Grenzwert auf vier Mikrogramm gesenkt, der bei bestehenden Anlagen ab 2036 gelte. Dies bedeute für Regionen mit Buntsandstein erhebliche Investitionen und höhere Betriebskosten bei der Trinkwassergewinnung.

SPD spricht sich für kommunale Wasserversorgung aus

Für die SPD Dassel sei der WAZ Solling als Zweckverband die beste Möglichkeit, eine kommunale Trinkwasserversorgung im Zusammenschluss mit anderen kleineren Kommunen zu organisieren. Für Dassel sei der WAZ Solling eine Erfolgsgeschichte, so der Tenor innerhalb der SPD. Trinkwasser sei ein öffentliches Gut, das nach Auffassung der Partei nicht privatisiert werden dürfe.

Die Besucherinnen und Besucher bedankten sich für die informative Führung.

Foto: SPD Dassel


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Landkreis Holzminden

Niese (red). Am Samstag, 5. September, findet auf dem Sportplatz in der „Köterbergstraße 2“ in 32676 Lügde ein markenoffenes Autotreffen statt. Los geht es um 15 Uhr, das Ende der Veranstaltung ist offen. Willkommen sind alle Fahrzeugbegeisterten – unabhängig von Marke oder Fahrzeugtyp.

Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreicher Nachmittag und Abend mit zahlreichen Fahrzeugen, einer entspannten Atmosphäre sowie einem Rahmenprogramm für die ganze Familie. Verschiedene Aussteller präsentieren ihre Angebote, während Ottos Köstlichkeiten mit Speisen und Getränken für das leibliche Wohl sorgt. Ergänzt wird das Angebot durch einen Eiswagen, der für einige Stunden vor Ort sein wird. Für Kinder steht ein Spielplatz zur Verfügung. Mit Einbruch der Dämmerung sorgt ein Lagerfeuer für einen stimmungsvollen Ausklang.

Anmeldung für Ausstellungsfahrzeuge erforderlich

Die Veranstalter bitten alle Teilnehmenden, respektvoll anzureisen und auf unnötigen Lärm wie Burnouts oder Schubknallen zu verzichten. Auf dem Veranstaltungsgelände gilt Schrittgeschwindigkeit. Zudem sind die Anweisungen der Einweiser zu beachten. Ausreichend Parkmöglichkeiten sowie Sanitäranlagen stehen vor Ort zur Verfügung.

Wer mit seinem Fahrzeug auf dem Ausstellungsgelände teilnehmen möchte, muss sich vorab anmelden. Hierfür werden Name, Vorname, Kennzeichen sowie ein bis drei Fotos des Fahrzeugs benötigt. Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an meet_and_chill_weserbergland@gmx.de. Nach der Anmeldung erhalten die Teilnehmenden eine Rückmeldung per E-Mail. Weitere Informationen zur Anmeldung sind auf den Social-Media-Kanälen der Veranstalter zu finden.

Hinweise zum Ablauf der Veranstaltung

Sollte eine Teilnahme kurzfristig nicht möglich sein, bitten die Organisatoren um eine kurze Absage, damit der Platz anderweitig vergeben werden kann.

Die Veranstalter weisen außerdem darauf hin, dass während der Veranstaltung Foto- und Videoaufnahmen erstellt werden, die für Veröffentlichungen genutzt werden können. Wer dies nicht wünscht, kann sich vor Ort an das Medienteam wenden.

Bei ungünstigen Wetterverhältnissen behalten sich die Organisatoren vor, die Veranstaltung ohne Ersatztermin abzusagen.

Interessierte Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich den Termin vorzumerken und einen geselligen Nachmittag und Abend in lockerer Atmosphäre mit vielen besonderen Fahrzeugen und netten Gesprächen zu verbringen.

Weitere Informationen sind auf den Instagram- und Facebook-Kanälen der Veranstalter zu finden.

Fotos: M&C Weserbergland Orga-Team, Airscope

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