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Dassel
Uwe Fingerhut, Klaus Pagel, Heike Hoffmann, Gerhard Melching, Lisa Sommer, Birte Schamuhn, Achim Lampe, Patrick Helmker, Freddy Brackmann und Cornelia Schmidt.

Dassel (red). Seit dem Jahr 2000 existiert die Tagesgruppe der Evangelischen Jugendhilfe Obernjesa e. V. „Im Forsthaus“ in Seelzerthurm. Die Tagesgruppe bietet Platz für zwölf Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren, die nach der Schule bis zum späten Nachmittag dort betreut und gefördert werden. Drei Pädagoginnen und Pädagogen, eine Lehrerin und eine Familientherapeutin in Ausbildung sorgen für die Umsetzung des Konzeptes. Die Unterstützung der Kinder und Jugendlichen, ihre individuelle Entwicklung sowie die Förderung der schulischen Fähigkeiten sind Teil des Konzeptes.

Ein Team für Betreuung und Förderung

Eine Köchin, die täglich ein frisches Mittagessen zubereitet, zwei Fahrerinnen, die die Kinder von den Schulen abholen und am Nachmittag wieder nach Hause bringen, sowie eine Reinigungskraft und ein Hausmeister gehören ebenfalls zum Team. Die Erzieherinnen Lisa Sommer und Birte Schamuhn gaben der SPD Dassel einen umfassenden Einblick in die Aufgaben und Herausforderungen der Tagesgruppe.

Neben der Betreuung und Förderung in der Tagesgruppe ist die Zusammenarbeit durch regelmäßige Elterngespräche und eine enge Kooperation mit den Schulen und dem Northeimer Jugendamt ein wichtiger Baustein, um erfolgreich für die Kinder und Jugendlichen tätig sein zu können.

Hilfeplan wird regelmäßig überprüft

Die Grundlage der Hilfemaßnahme für Familien ist ein mit allen Institutionen gemeinsam entwickelter Hilfeplan, der alle sechs Monate besprochen und reflektiert wird.

Die Arbeit in der Tagesgruppe zeichnet sich durch eine feste Struktur, gegenseitige Wertschätzung und einen festen Wochenplan aus. So gibt es Gemeinschaftsziele, an denen die Gruppe zusammenarbeitet, um bei deren Erreichen eine gemeinsame Aktivität erleben zu können. Ein striktes Handyverbot, keine Kraftausdrücke, keine körperlichen Auseinandersetzungen und ein mitbestimmender Kinderrat sind ebenfalls Teil des Konzeptes.

Mehr Mädchen als Jungen in der Gruppe

Zum ersten Mal seit Jahren sind in der Gruppe mehr Mädchen als Jungen. Die Kinder und Jugendlichen haben in der Regel getrennt lebende Eltern, Schwierigkeiten in der Schule und eine emotionale Vorbelastung. Bei mehr als der Hälfte der Gruppe wurde ADHS diagnostiziert, weitere haben einen Pflegegrad.

Die Ratsfrauen Heike Hoffmann und Cornelia Schmidt, Mitglieder des Ausschusses für Jugend, Familie, Senioren und Gleichstellung, bedankten sich für die Einblicke in die tägliche Arbeit der Tagesgruppe und die Präsentation. Sie erklärten, dass die Erkenntnisse durch die SPD in der politischen Arbeit in den kommunalen Gremien berücksichtigt würden.

Foto: SPD Dassel


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Politische Werbung – Bevern. Video 2 von 3

Seit über 30 Jahren arbeite ich im öffentlichen Dienst. Als Verwaltungsfachmann und Betriebswirt weiß ich, wie wichtig verantwortungsvolle Entscheidungen, wirtschaftliches Handeln und der sorgsame Umgang mit Steuergeld sind.

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Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Jörg Hesse
Herausgeber und Finanzierung: Jörg Hesse

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Holzminden

Holzminden (mhn). In diesem Sommer verwandelt sich Holzminden wahrlich in ein Mekka für Liebhaber seltener Automobile. Mitte August begeisterte der Isetta-Club mit seinem Jahrestreffen 2026 die Automobil-Enthusiasten der Region. Vom 3. bis 6. September finden die noch selteneren Volkswagen 411 und 412 ihren Weg in die Kreisstadt. Der Verein „VW411-412 Friends e. V.“ lädt in diesem Jahr zum 4. Internationalen Typ-4-Treffen ins Weserhotel Schwager ein.

Nach Vereinsangaben darf sich die Region auf 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit 35 Volkswagen dieses Typs aus den 1960er- und 1970er-Jahren freuen.

Fans dieses Klassikers haben am Freitag, 4. September, ab 16 Uhr die seltene Möglichkeit, die Typen 411 und 412 vor dem Weserhotel Schwager zu bestaunen, wenn zeitgleich der Teilemarkt veranstaltet wird.

Ein Blick auf die Fahrzeuge beim 3. Internationalen Jahrestreffen 2025 in Isny im Allgäu: Anfang September kommen zahlreiche VW Typ 4 nach Holzminden.
Nur noch 205 Fahrzeuge in Deutschland zugelassen

Welch eine Rarität Holzminden Anfang September besuchen wird, macht Vereinspräsident Dr. Hilmar Walde deutlich: „Der zugelassene Gesamtbestand dieser Fahrzeuge beträgt in Deutschland im Jahr 2026 nur noch 205 Fahrzeuge, wir werden also fast 20 Prozent dieser Fahrzeuge vor Ort in Holzminden zu besichtigen haben.“

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus Deutschland, Dänemark, Österreich oder den Niederlanden, wobei die längste Anreise ein Mitglied aus Graz in Österreich hat. Über eine Strecke von rund 1.000 Kilometern wird der Typ 4 auf einem Trailer nach Holzminden gebracht, um an diesem Jahrestreffen teilnehmen zu können. Die zweitweiteste Anreise hat ein Teilnehmer aus Dänemark: Sein VW Typ 4 wird rund 600 Kilometer bewältigen, bevor er auf dem Trailer im Weserbergland ankommen wird.

Ausfahrten führen nach Hessisch Oldendorf, Einbeck und Wolfsburg

Von der Kreisstadt aus organisiert der internationale Verein mehrere Ausfahrten und Besichtigungen. So dürfen sich die teilnehmenden Vereinsmitglieder unter anderem auf eine Führung durch die Grundmann-VW-Sammlung in Hessisch Oldendorf freuen. Nicht fehlen darf der Besuch der PS.SPEICHER-Erlebniswelt in Einbeck.

Zum Abschluss des Jahrestreffens ist eine Ausfahrt in Richtung Wolfsburg geplant. Dort erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Führung durch das VW-Automuseum und das Motorenkabinett, bevor die Vereinsmitglieder am Sonntag ihre Heimreise antreten.

Mehr als 100 Mitglieder aus elf Ländern

Nach eigenen Angaben sind die „VW411-412 Friends e. V.“ der einzige internationale Verein für Liebhaber des VW Typ 4. Der Verein zählt weltweit mehr als 100 Mitglieder aus elf Ländern. Unter anderem unterstützen sich die Vereinsmitglieder bei der Suche nach Ersatzteilen, beim Austausch technischer Informationen sowie bei Fragen rund um den Erhalt und die Nutzung der seltenen Fahrzeuge. Überdies gibt der Verein eine zweisprachige digitale Vereinszeitschrift heraus.

Vom VW 411 zum VW 412

Der VW Typ 4 wurde von 1968 bis 1974 gebaut. Bei dem Volkswagen handelt es sich um einen Mittelklasse-Pkw mit luftgekühltem Vierzylinder-Boxermotor.

Der VW 411 wurde zunächst im Volkswagenwerk Wolfsburg produziert, bevor seine Fertigung im Juli 1972 auslief. Auch der Nachfolger VW 412 wurde zunächst in Wolfsburg gebaut. Ab August 1973 verlagerte Volkswagen die Produktion jedoch in das Werk nach Salzgitter. Im Juli 1974 lief schließlich der letzte VW 412 vom Band.

Insgesamt wurden rund 370.000 Fahrzeuge des VW Typ 4 produziert. Davon entfielen rund 250.000 Exemplare auf den VW 411.

Wer mehr über den Verein und die Historie des VW Typ 4 erfahren möchte, findet weitere Informationen auf der Internetseite der „VW411-412 Friends e. V.“.

Seltene VW 411 und 412 beim 3. Internationalen Jahrestreffen der „VW411-412 Friends e. V.“ 2025 in Isny im Allgäu.

Fotos: VW411-412 Friends e. V.

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