Hardegsen/Asche (red). Gleich zwei brennende Landmaschinen haben am Mittwoch, 29. Juli, die Feuerwehren im Landkreis Northeim beschäftigt. Betroffen waren eine Ballenpresse auf der K 434 zwischen Asche und Harste sowie ein Mähdrescher in Markoldendorf.
Ballenpresse gerät auf der K 434 in Vollbrand
Gegen 17:08 Uhr meldete ein Landwirt den Brand seiner Ballenpresse auf der K 434 zwischen der Hardegser Ortschaft Asche und dem zur Gemeinde Bovenden gehörenden Ort Harste im Landkreis Göttingen.
Aus bislang ungeklärter Ursache geriet die Ballenpresse eines 36-jährigen Mannes während der Fahrt in Brand. Der Landwirt war mit seinem Trecker und der angehängten Ballenpresse aus Richtung Harste in Fahrtrichtung Asche unterwegs, als das Feuer ausbrach.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Landmaschine bereits in Vollbrand und drohte, auf ein angrenzendes Feld überzugreifen. Ein von einem ortsansässigen Landwirt bereitgestelltes Wasserfass, das in Zusammenarbeit mit der Ortsfeuerwehr während der Erntezeit einsatzbereit vorgehalten wird, konnte gemeinsam mit den Einsatzkräften Schlimmeres verhindern, berichtet Stadtbrandmeister und Einsatzleiter Thomas Plessmann.
Kreisstraße rund drei Stunden gesperrt
Neben der Ortsfeuerwehr Asche waren auch die Feuerwehren aus Hardegsen, Hettensen, Gladebeck und Lutterhausen im Einsatz. Die K 434 musste während der Löscharbeiten rund drei Stunden voll gesperrt werden.
Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 40.000 Euro geschätzt. Am Trecker entstand kein Schaden.
Entstehungsbrand an Mähdrescher in Markoldendorf
Noch während des laufenden Einsatzes kam es gegen 18:30 Uhr in der Dasseler Ortschaft Markoldendorf zu einem weiteren Einsatz. Dort war an einem Mähdrescher ein Entstehungsbrand ausgebrochen.
Auch hier konnte die Feuerwehr durch ihr schnelles Eingreifen ein Ausbreiten der Flammen verhindern. Die rund 20 eingesetzten Feuerwehrkräfte hatten den Brand rasch unter Kontrolle und konnten kurze Zeit später wieder einrücken.

Fotos: Joel Fröchtenicht/ Landkreis Northeim Kreisfeuerwehr