Bad Gandersheim (red). Die Stadt Bad Gandersheim setzt einen weiteren Baustein für mehr Teilhabe und Barrierefreiheit um. Auf den Friedhöfen in Ackenhausen, Wolperode, Dannhausen und Seboldshausen wurden jetzt klappbare Rollstuhlrampen für die Friedhofskapellen installiert. Möglich wird dies durch das Projekt „Barrieren abbauen – Stadtrampe - Statttreppe“, das von den Vereinen „SC Hainberg Göttingen e. V.“, „Wege zur Inklusion e. V.“ und „Selbsthilfe Körperbehinderter Göttingen e. V.“ getragen und durch Spenden sowie „Der Paritätische Niedersachsen“ gefördert wird.
Rampen erleichtern Zugang zu Friedhofskapellen
Im Rahmen eines Vor-Ort-Termins informierten sich Vertreter der beteiligten Vereine gemeinsam mit den Ortsvorstehern, der Barrierefreiheitsbeauftragten Hannelore Kükemück sowie Melanie Beismann als Vertreterin der Friedhofsverwaltung über die Einsatzmöglichkeiten der Rampen.
Das Projekt verfolgt das Ziel, öffentliche Gebäude und Einrichtungen für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen besser zugänglich zu machen. Die klappbaren Rampen ermöglichen es künftig unter anderem Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrern, Friedhofskapellen bei Trauerfeiern und Andachten leichter und selbstbestimmter zu erreichen.
Stadt zeigt sich dankbar für Unterstützung
Die Stadt Bad Gandersheim zeigt sich ausgesprochen dankbar für die Unterstützung durch die beteiligten Vereine. Besonders erfreulich sei, dass die Rampen kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Das Projekt stehe damit ganz im Sinne seines Mottos „kostenlos, aber nicht umsonst“: Mit vergleichsweise geringem Aufwand werde ein spürbarer Beitrag für mehr Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe geleistet.
Für eine zusätzliche Überraschung sorgten die Vereinsvertreter in Ackenhausen: Dort wurde spontan eine weitere Rollstuhlrampe für das Feuerwehrhaus übergeben. Das Gebäude dient unter anderem als Wahllokal und Veranstaltungsort für das Dorfleben.
Weitere Rampe für das Feuerwehrhaus in Ackenhausen
Auch hier leistet die Rampe künftig einen wichtigen Beitrag zur besseren Zugänglichkeit für alle Bürgerinnen und Bürger.
Mit den neuen Rampen auf den Friedhöfen wird ein weiterer Schritt hin zu mehr Barrierefreiheit und Inklusion in den Bad Gandersheimer Ortsteilen umgesetzt.
Foto: Zimmer