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Region Aktiv
Freitag, 15. Dezember 2017 12:50 Uhr
Open-Air mit Scooter in Beverungen
Freitag, 15. Dezember 2017 10:04 Uhr

Hameln (red). Mittwochabend empfing der Landkreis Holzminden eine Auszeichnung für einen der besten Beiträge im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs „mobil gewinnt“. Die Initiative „mobil gewinnt“ unterstützt Betriebe, die sich für nachhaltige Mobilität engagieren – innerbetrieblich, auf Geschäftsreisen und auch auf den Arbeitswegen der Beschäftigten. Sie wurde vom Bundesumweltministerium (BMUB) und Bundesverkehrsministerium (BMVI) initiiert. Das eingereichte Konzept des Landkreises „Mobil.innovativ.nachhaltig…Der Landkreis Holzminden gibt Gas***Maximale PS für den Klimaschutz“ beinhaltet gezielte Mobilitätsmaßnahmen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung und soll so dabei helfen, die Klimaschutzziele aus dem Projekt Masterplan-100 % Klimaschutz zu verwirklichen. Nachdem die Konzeptphase des Projektes nun abgeschlossen ist, bildet die gestrige Auszeichnung den Auftakt für die Umsetzungsphase.

Bei der Auszeichnung der Preisträger und der Übergabe der Urkunden in Berlin nahmen Hans-Joachim Scholz (Dezernent) sowie Dr. Linda Hartmann (Masterplanmanagerin) die Glückwünsche stellvertretend für den Landkreis von Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks sowie von Bundesverkehrsminister Christian Schmidt entgegen und zeigten sich sehr zufrieden. Denn mit der Auszeichnung ist verbunden, dass das Projektvorhaben zur Förderung gemäß der geplanten BMVI-Förderrichtlinie empfohlen wird und im nächsten Schritt diese Förderung gegebenenfalls erhalten kann. Die entsprechende Richtlinie wird derzeit erarbeitet und soll im ersten Quartal 2018 in Kraft treten. Sollte das Vorhaben bewilligt werden, könnte der Landkreis als öffentliche Institution bis zu 100 Prozent gefördert werden.

Der Umsetzung der ersten Maßnahme im Rahmen des Projektes Masterplan stünde so nichts mehr im Wege. Innerhalb des Masterplan-Handlungsfeldes „Klimafreundliche Mobilität“ sollen dann neben den Dienstwegen auch die individuellen Arbeitswege der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landkreises optimiert werden. Hierfür wurden im Vorfeld Mitarbeitende nach ihrem Arbeitsweg sowie ihren Wünschen befragt. Anhand dieser Mobilitätsgewohnheiten entstanden dann Ideen zu Energieeinsparmaßnahmen und zur Minderung des Treibhausgas-Ausstoßes. Diese beinhalten beispielsweise die Anschaffung von Fahrrädern und E-Autos oder CNG-PKWs für Dienstwege, die Aufwertung des Innenhofs für Radfahrer, Fahrgemeinschaften sowie E-Mobilität und vieles mehr. Insgesamt acht Ideen sollen das Mobilitätsverhalten der Kreisverwaltung nachhaltiger gestalten und so dem Ziel des Masterplan-Projektes, nämlich die energiepolitischen Ziele der Bundesregierung auf lokaler Ebene zu erreichen, ein Stückchen näher kommen.

Das Konzept „Mobil.innovativ.nachhaltig…“ ist jedoch nur eine von vielen Ideen, die im Projekt Masterplan ab 2018 umgesetzt werden können. Und auch Tobias Timm, Geschäftsführer der Klimaschutzagentur Weserbergland, zeigt sich über die Auszeichnung erfreut: „Der Masterplan soll die Lebensqualität in der Region verbessern. Klimafreundliche Mobilität nimmt dabei eine zentrale Rolle ein, denn sie führt zu einer langfristigen Sicherung von Versorgung und Mobilität im ländlichen Raum, Treibhausgasemissionen können reduziert und die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger verbessert werden.“

Foto: Rainer Kant

Donnerstag, 14. Dezember 2017 17:37 Uhr

Corvey (mk). Einst war es das Zuhause des wohl bekanntesten Künstlers der letzten Jahrzehnte im Weserbergland: James Donnachie Domizil. Ein alte Stellwerkgebäude und sein idyllischer, nahezu verwunschener Garten. Jetzt ist es ein gemütliches Café geworden und eine Erinnerung an das Lebenswerk dieses einzigartigen Künstlers, was ursprünglich das Anliegen des Vereins Stellwerk auch zu Beginn der Vereinsgründung war. Bereits im Herbst 2013, als der eigenwillige Maler James noch lebte, wurde mit Manfred Hecker als den ersten Vorsitzenden der „Verein Stellwerk“ gegründet.

Da James sich nicht mehr um Arbeiten rund um Haus und Garten kümmern vermochte, übernahm der Verein entschlossen sämtliche Aufgaben diesbezüglich und sanierte es zudem zeitnah komplett. Was daraus entstand, ist ein Kleinod an der Weser geworden. Jetzt sehen die Räumlichkeiten in dem winzigen Gebäude behaglich hell und einladend gemütlich aus. Im unteren Bereich befindet sich die voll ausgestattete Küche, wo nun frische Waffeln und leckere große Windbeutel in allen möglichen Variationen von den beiden Pächterinnen, Christiane Krause und Ute Ebbrecht, zubereitet werden. So wie jetzt, in der kälteren Jahreszeit, werden auch schmackhafte Lauch – Cremesuppen zum Aufwärmen serviert. In dem kleinen Raum in der oberen Etage können bis zu 15 Gäste Platz nehmen und den Zügen der Nordwestbahn zweimal in der Stunde, in jede Richtung jeweils einmal, nachschauen. Sonst herrscht um das „Café Stellwerk“ in Corvey Ruhe und Beschaulichkeit und erinnert nur durch Relikte, welche liebevoll dekoriert überall zu finden sind, an den eigentlichen Zweck des Gebäudes.

Gäste können sich hier in der besonderen Atmosphäre schnell wohlfühlen und herrlich abschalten. Natürlich sind auch, sehr zur Freude seine Bewunderer, überall Erinnerungen des Höxteraner Künstlers Donnachie zu finden, wie die legendären Tanzschuhe von James. Dem „Verein Stellwerk“, ist es gelungen, das Vermächtnis James Donnachies zu bewahren und das hübsche kleine Gebäude zu neuem Leben zu erwecken.

Café Stellwerk – ein Platz für Kultur und Musik – ein Platz für die Seele!

Mit den zwei Pächterinnen vom „Café Stellwerk“, Christiane Krause und Ute Ebbrecht, kamen Charme und Atmosphäre in das ehemalige Domizil Donnachies. Ihre Ideen für das Café Stellwerk in den vergangenen Sommermonaten, wie Abende mit Konzerten, Grillen oder Buchvorstellungen, fanden so großen Anklang, dass das „Café Stellwerk“ vor kurzem beschloss, auch in den Wintermonaten zu öffnen. Mit ihren heißen saisonalen Suppen oder Schmalzbroten und dazu aromatischen Glühwein, ist es nun hier im romantischen alten Stellwerk eine herrliche Wohltat Weihnachten entspannt entgegen zu sehen und genüsslich die Seele baumeln zu lassen.

Gemütlich weihnachtlich wird es auch am kommenden Adventswochenende am Hafen in Corvey. Denn bitten Christiane Krause und Ute Ebbrecht in ihrem Café Stellwerk zum Wintergrillen, bei Live-Musik und singen als „aufwärmen“ von Weihnachtsliedern im behaglich beleuchteten Garten. Ein Weihnachtszauber, dem sich mit Sicherheit auch Maler James Donnachie einst nicht entzogen hätte vermag.

Öffnungszeiten – Winter für das „Café Stellwerk“ :

Mittwoch bis Sonntag von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Stellwerk - Frühstück im Salon nur mit Reservierung an den Feiertagen von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Kontakt „Café Stellwerk“:

Am Hafen 10

37671 Höxter

Telefon: 0 52 71 -  9 51 14 90

E-Mail: info@cafe-stellwerk-corvey.de

online: www.cafe-stellwerk-corvey.de

Fotos: mk

Donnerstag, 14. Dezember 2017 12:58 Uhr

Hannover (red). „Christoph Niedersachsen“ ist auf dem Weg zu einem Einsatz. Draußen ist es dunkel, trotzdem können die beiden Piloten alles deutlich sehen, denn sie tragen Nachtsichtgeräte. Seit dem Herbst liefen Schulungen an der Hannoveraner Station der DRF Luftrettung, jetzt nutzen die Besatzungen die hochmodernen Geräte standardmäßig bei Ihren nächtlichen Einsätzen.

„Die Brillen machen unsere Einsätze bei Dunkelheit noch sicherer“, unterstreicht Andreas Schwind, Stationsleiter und Pilot in Hannover, den Nutzen der sogenannten NVGs (Night Vision Goggles). „Die Nachtsichtbrillen verstärken das Restlicht und ermöglichen so den Piloten eine sehr detaillierte Erkundung des Landeplatzes und möglicher Hindernisse.“ Zudem können sie unvorhergesehene Wetterbedingungen, wie z. B. tiefe Wolken oder starke Niederschläge, frühzeitig erkennen und ihnen ausweichen. 

Die Brillen stellen so einen weiteren Baustein für die sichere Luftrettung bei Nacht dar und ergänzen die bisher genutzten Mittel, wie Hochleistungsscheinwerfer, Instrumentenflugausrüstung, Satellitennavigationssysteme und spezielle Hinderniskarten. Im Gegensatz zur DRF Luftrettung in Göttingen, die von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang Einsätze fliegen, ist Christoph Niedersachsen (Hannover) rund um die Uhr im Einsatz.

Nachtflug bei der DRF Luftrettung 

Die DRF Luftrettung besitzt bundesweit die längste Erfahrung im Bereich der nächtlichen Luftrettung. Sie war auch die erste Luftrettungsorganisation in Deutschland, die die behördliche Zulassung zum Einsatz von Nachtsichtbrillen erhielt und diese seit 2009 einsetzt. Mittlerweile kommen NVGs an acht Stationen der DRF Luftrettung zum Einsatz.

Die Luftrettungsstation Hannover

„Christoph Niedersachsen“ wird für dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken und als schneller Notarztzubringer bei Notfällen alarmiert. Als einziger Intensivtransporthubschrauber in Niedersachsen kann er täglich rund um die Uhr alarmiert werden. Nachts sind zwei Piloten im Einsatz. Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern erreichen die Besatzungen in maximal 15 Flugminuten. 

Die DRF Luftrettung

Die DRF Luftrettung setzt an 29 Luftrettungsstationen in Deutschland und an zwei Stationen in Österreich Hubschrauber für die schnelle Notfallrettung und dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein. Zur weltweiten Rückholung von Patienten werden eigene Ambulanzflugzeuge eingesetzt. Insgesamt leistete die DRF Luftrettung 2016 38.015 Einsätze.

Um weiterhin die hohe Qualität ihrer Arbeit sicherzustellen, investiert die DRF Luftrettung kontinuierlich in die Fortbildung ihrer Mitarbeiter und in die Modernisierung ihrer Flotte. Diese Kosten trägt sie teils selbst, teils tritt sie in teure finanzielle Vorleistung. Daher ist die gemeinnützig tätige Luftrettungsorganisation auf die Unterstützung von Förderern und Spendern angewiesen, Infotelefon montags bis freitags von 8.00 bis 19.00 Uhr: 0711-70072211. Mehr Informationen online unter: www.drf-luftrettung.de oder www.facebook.com/drfluftrettung

Foto: DRF Luftrettung

Donnerstag, 14. Dezember 2017 08:41 Uhr

Hellental (jp). Alle Jahre wieder zieht er unzählige Besucher in seinen Bann, der Weihnachtsmarkt im idyllisch gelegenen Bergdorf Hellental. Nun schon zum 22. Mal und immer am 2. Adventssonntag findet hier in ganz besonderer Atmosphäre ein Weihnachtsmarkt statt. Besonders der Dorfplatz am Teich hatte sich mit seinen vielen stimmungsvollen Lichtern herausgeputzt.

Überall duftete es nach Tannen, Glühwein, Kakao und gebrannten Mandeln. Dazu hörte man besinnliche Weihnachtsmusik und das Lachen der Besucher, die hier ganz entspannt in vorweihnachtlicher Stimmung ein paar schöne Stunden verbringen wollten. An vielen Ständen konnte man an diesem Sonntag die schönsten Leckereien genießen.

Außerdem haben Ideen für die Weihnachtsdeko und selbstgemachte Weihnachtsgeschenke nicht gefehlt. Das herrlich duftende, selbstgebackene Brot aus dem historischen Backofen war wie all die Jahre zuvor, ganz schnell ausverkauft, denn die Besucher wissen längst, wie lecker es schmeckt.

Auch Frau Holle hatte sich in diesem Jahr viel Mühe gegeben und verzauberte das kleine Dörfchen in eine märchenhafte Winterlandschaft und die Besucher werden sicher noch länger an diesen zauberhaften Weihnachtsmarkt in winterlicher Atmosphäre zurückdenken.

Fotos: Julian Patzer

Donnerstag, 14. Dezember 2017 07:35 Uhr

Landkreis Holzminden (red). 2050 – diese Zahl hat sich Björn Schrader, der Pressesprecher des Round Table, besonders dick auf seinen Zettel geschrieben. 2050 mal haben die Mitglieder der beiden Service Clubs Round Table 150 und Ladies Circle 64 am letzten Freitag zugepackt und Päckchen um Päckchen in Umkartons verpackt. Eine tolle Zahl, auch wenn 400 Pakete nicht direkt hier vor Ort, sondern von den Mitgliedern des Round Table 229 und Ladies Circle 80 im Raum Eichsfeld gesammelt wurden. Es bleibt die überwältigenden Zahl von 1650 Paketen, die zahlreiche Spenderinnen und Spender hier in unserer Region gepackt haben, Schulkinder und Kindergartenkinder mit Ihren Eltern und auch in den größeren Unternehmen wurde wieder fleißig gesammelt. Viele liebe Menschen haben es sich nicht nehmen lassen, für Kinder in Rumänien, Moldawien und in der Ukraine ein oder sogar mehrere Pakete zu füllen.

Direkt am folgenden Tag gingen die Pakete, die bei der Spedition TKN im Lüchtringer Weg auf Paletten verpackt wurden mit einem der bekannten gelben LKW der Spedition auf den Weg zum Zwischenlager Gütersloh und werden von dort weiterverbracht nach Koblenz.

In wenigen Tagen dann wird der Konvoi von Koblenz aus in die Empfängerländer aufbrechen, um mit den hier vor Ort gesammelten Paketen ein Lächeln auf die Gesichter der dort lebenden Kinder zu zaubern und einen Hauch von Weihnachtszauber über die Grenzen hinweg zu verbreiten.

Bereits seit vielen Jahren gehört die Aktion Weihnachtspäckchenkonvoi für viele Bürger auch in unserer Region zu einem festen Programmpunkt in der Weihnachtszeit. Spielzeuge, Schokolade aber auch einfache, notwendige Dinge wie Zahnbürsten und Socken finden den Weg in die armen Regionen der EU. Seit letztem Jahr gehen die Jungs vom Round Table 150 nicht mehr alleine auf Sammeltour, bereits zum zweiten Mal wurden sie von den Damen des Ladies Club 64 bei Ihrer Sammlung unterstützt. Bereits im Vorfeld mussten viele Dinge organisiert werden, seit Ende der Sommerferien läuft die Vorbereitungsphase, Anschreiben an die Institutionen, Zuweisung der Sammelstellen an die Mitglieder und Beschaffung von Flyern und Plakaten, bevor es zum Ende des Novembers dann in die heiße Phase des Sammelns und bündeln der vielen Pakete geht.

2,00 EUR werden je Paket als „Gebühr“ erbeten, denn ein Transport über so eine lange Distanz ist auch dann noch kostspielig, wenn die Organisatoren fast alles in Eigenarbeit erbringen, denn der sparsamste LKW verbraucht dennoch Diesel und auch Mauten und Zollgebühren werden davon beglichen. Um jenen, die sich bereits die Mühe gemacht haben ein Paket zu packen hier eine Entlastung zu schaffen, ist diese Geldspende bei uns freiwillig, wer möchte, der kann sich natürlich gerne auch finanziell beteiligen, es ist aber nicht zwingend notwendig.

Um die Kosten für die Pakete zu decken veranstalten die Round Tabler seit einigen Jahren im Vorfeld zum Konvoi ein Dinner, so auch in diesem Jahr. Bereits vor einigen Wochen trafen sich rund 90 Gäste im Restaurant Graf Everstein und spendeten durch den Erwerb der Karten einen Anteil des Dinnerpreises an die Aktion Weihnachtspäckchenkonvoi. Die Organisatoren danken im Zuge dieses Artikels noch einmal ausdrücklich sowohl Susanne und Uwe Multhoff und seinem Team, sowie den fleißigen Spendern für Ihre Teilnahme.

Auch besondere Freude ruft bei den Tablern und Ladies die Tatsache hervor, dass das Vorjahresergebnis der Bemühungen noch einmal deutlich übertroffen wurde. Die Spendenbereitschaft war wirklich überwältigend, über 400 Pakete mehr als im Vorjahr, das ist ein Spitzenwert. Die jungen Ehrenamtler haben mal wieder gemeinsam an einem Strang gezogen, um für die Empfänger der Geschenke die Zeit ein wenig schöner zu machen und für die Spender hier vor Ort die Möglichkeit zu realisieren mit relativ geringem Aufwand für einen anderen Menschen die Welt zumindest für eine Weile ein klein wenig besser zu machen. Hierfür sagen die Mitglieder der beiden Clubs allen Beteiligten ein tiefempfundenes Danke!

Foto: Round Table

Mittwoch, 13. Dezember 2017 16:42 Uhr

Holzminden (red). Am Dienstag, den 19. Dezember, um 19 Uhr, findet im Bergwerk Holzminden das erste Event statt: Rätseln im Dunkeln! Die Stollenbeleuchtung wird komplett ausgeschaltet und alle Besucher bekommen lediglich eine kleine Stirnlampe. So ausgerüstet wird sich die Gruppe auf die Rätseltour begeben und ein einmaliges Abenteuer erleben!

Für diesen besonderen Termin stellt das Bergwerk 15 Plätze zur Verfügung, die einzeln vergeben werden. So wird sich sicherlich ein abenteuerlustiges Team zusammensetzten. Im Anschluss können sich alle Teilnehmer gemütlich über das Erlebte bei leckerem Eintopf in der Bergwerkskantine austauschen.

Der Preis pro Person beträgt 15 Euro inklusive Ausrüstung und Eintopf. Die Anmeldung soll nur per Mail an mail@bergwerk-holzminden.de erfolgen. Für jede Person dürfen maximal zwei Plätze reserviert werden.

Mittwoch, 13. Dezember 2017 15:00 Uhr

Stadtoldendorf (rus). Zum wiederholten Male lädt die Evangelisch-freikirchliche Gemeinde in Stadtoldendorf zu ihrem alljährlichen Weihnachtsmusical ein, das an drei hintereinander folgenden Abenden im Gemeindezentrum im Holeburgweg stattfinden soll. Dieses Jahr trägt das Musical den Titel "Die Prophezeiung" und erzählt von den Prophezeiungen, die über Jesus Christus vorausgesagt wurden und wie sie sich dann auch erfüllen.
 
Die Zuschauer begegnen Maria und Josef, den Hirten und den Weisen, jeder von ihnen erfährt auf seine ganz eigene Art und Weise von der Geburt Jesu. In diesem Jahr ist das Musical neu verfasst worden und wird durch einen Chor und sogar ein kleinen Orchester musikalisch begleitet. Ebenso sind Bühnenbilder und Kostüme neu gestaltet worden, mit beträchtlicher Mitwirkung der Gemeinde. Die Besucher dürfen gespannt sein, verraten die Organisatoren schon vorab. Zum Abschluss findet das Musical wie immer in einer gemütlichen Atmosphäre mit Tee und leckeren Keksen.

Für Zuschauer gibt es die folgenden Möglichkeiten, live dabei zu sein: Am Freitag, 15. und Sonnabend, 16.12.2017 um 19.00 Uhr und am Sonntag, den 17.12.2017 um 17.00 Uhr. Der Eintritt zu allen Vorstellungen ist frei.

Foto: red

Mittwoch, 13. Dezember 2017 10:58 Uhr

Fürstenberg (red). Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende und es heißt "New year ahead". Der Jugend- und Kulturverein Fürstenberg e. V. veranstaltet am Freitag, dem 29. Dezember, in freundlicher Zusammenarbeit mit der Vereinsgemeinschaft im Haus der Vereine (am Ort des bekannten Solling Jump Open Air, beim Mittelalterdorf Bokenrode) erstmals ein Rock-Konzert und möchte das alte Jahr damit musikalisch ausklingen lassen. Es wurden mehrere Bands unterschiedlicher Genres verpflichtet. 'Special Guests': Die Frackophoniker aus Fürstenberg. Die Gruppe führt mit ihrem Beitrag aus einer alternativen Stilrichtung in den Abend ein. Sie interpretiert seit langen Jahren die Musik der Comedian Harmonists und möchte mit humorvollen und lebhaften Stücken die musikalische Bandbreite des Abends erweitern.

NADJA'S KITCHEN macht seit 2016 einen sehr ausgewogenen Mix aus Country-Blues und Rock'n'Roll. Dabei greifen die Musiker aus dem Raum Höxter-Holzminden teilweise auf ein sehr traditionelles, abwechslungsreiches Repertoire aus den 20er Jahren der amerikanischen Musikgeschichte zurück. Neben Evergreens von Presley, Cash und Perkins machen Nadja's Kitchen gerne Ausflüge in die modernen Musikgefilde der USA und spielen Songs von Chris Stapleton oder Brian Fallon. Zudem werden bekannte Stücke von Bob Dylan, Bruce Springsteen oder Survivor ganz neu interpretiert. Außerdem spielen Nadja's Kitchen eigene Songs, die von melancholischem Blues bis hin zu punkigen Stücken reichen.

STORMWATCH: Die Band stammt aus Holzminden. Sie spielen Metal- und Rock-Classics aus verschiedenen Zeiten und von unterschiedlichen Interpreten.

ATTIXX sind aus Höxter und performen klassische Rock Songs von Chuck Berry, Elvis, Jimi Hendrix, The Beatles, Tom Petty, The Marshall Tucker Band, Lynyrd Skynyrd und AC/DC.

Absacker mit dem DJ Team Solling Jump als Ausklang des Abends. Sei dabei, wenn wir sagen: Tschüss 2017, Willkommen 2018! Einlass ist um 19.30 Uhr, Beginn 20.00 Uhr. Eintritt 8 Euro. Für Getränke und Essen wird gesorgt.

Foto: r

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Blaulicht
Freitag, 15. Dezember 2017 23:35 Uhr
Vermeintlicher Scheunenbrand in Mainzholzen führt zu Alarmierung – Gebrannt hat jedoch etwas anderes
Freitag, 15. Dezember 2017 13:48 Uhr

Landkreis Holzminden (mhn/r). In der kommenden Woche – 18. bis 21. Dezember – wird die Polizei im Weserbergland wieder Verkehrsüberwachungsmaßnahmen durchführen. Am Montag werden Verstöße hinsichtlich des Überquerens roter Ampeln im Hamelner Stadtgebiet überwacht. Zu Geschwindigkeitskontrollen kommt es am Dienstag auf der Bundesstraße 83. Ebenfalls am Dienstag kontrolliert die Polizei hinsichtlich des Schulwegs und Fahrräder im Bereich Stadtoldendorf. Lkw-Kontrollen werden im gesamten Kreisgebiet durchgeführt. Am Mittwoch folgen Schwerlastkontrollen im Bereich Hameln sowie Geschwindigkeitsmessungen in den Bereichen Bad Münder, Coppenbrügge und Salzhemmendorf. Im gleichen Gebiet folgen am Donnerstag Geschwindigkeitsmessungen sowie Schwerlastkontrollen im Bereich Hameln.

Freitag, 15. Dezember 2017 11:55 Uhr

Boffzen (red). Am 6. Dezember konnten echte Polizeibeamte der Polizei Holzminden verhindern, dass falsche Polizisten bei einer Seniorin aus Boffzen eine hohe Bargeldsumme ergaunern. Die 87-jährige erhielt am Nikolaustag und in den Tagen zuvor wiederholt Anrufe von angeblichen Polizeibeamten. Dieser erzählten der Frau aus Boffzen, dass in der Nachbarschaft eingebrochen wurde. Während der Tatortaufnahme stieß man angeblich auf einen Zettel, auf dem auch ihre Anschrift als mögliches Einbruchsziel vermerkt sei, so der Anrufer.

Da die Ermittlungen ergeben hatten, dass auch Bankangestellte ihrer Bank Mitglieder der Einbrecherbande seien und das Geld auf ihrem Konto nicht mehr sicher ist, sollte sie umgehendst ihr gesamtes Erspartes vom Konto abheben und in die sicheren Hände der Polizei übergeben, schilderte der falsche Polizeibeamte sein Vorhaben und schüchterte die Angerufene immer weiter ein. Mit diesen Instruktionen hob die alte Dame tatsächlich eine größere Bargeldsumme vom Konto ab. Die anfänglichen Einwände der misstrauischen Bankmitarbeiterin wiegelte die Seniorin aufgrund der angesprochenen Mittäterschaft der Bankangestellten ab und erfand eine erfundene Geschichte, um die Geldabhebung zu begründen.

Am 6. Dezember sollte das in der Wohnung deponierte Geld von einem Polizeibeamten abgeholt werden, da die Geldverstecke in ihrer Wohnung bis zu den Einbrecherbanden vorgedrungen und nun bekannt seien, so die weiteren Anweisungen und Argumentationen der Betrüger. Ein Polizist in Zivil würde in den Abendstunden vorbeischauen und das Geld persönlich bei ihr vor der Haustür abholen. Dazu müsse das Geld in einer Tüte verstaut sein, so die weiteren Anweisungen am Telefon.

Die Seniorin, die immer noch eingeschüchtert den telefonischen Anweisungen folgte und kein Verdacht schöpfte, packte ihr gesamten Bargeld (5-stelliger Eurobetrag) in eine Tüte und wartete am Mittwochabend auf weitere Handlungsanweisungen. Kurz vor der geplanten Geldübergabe an die Trickbetrüger um 20.30 Uhr schritt rechtzeitig die echte Polizei aus Holzminden ein, die einen Hinweis zu den Betrugsabsichten erhielt und auf die kriminellen Aktivitäten aufmerksam wurden.

Die Holzmindener Polizisten stellten das Geld sicher und bewahrten dadurch die 87-Jährige vor einem hohen finanziellen Schaden. Im Rahmen einer sofort ausgelösten Fahndung konnte in Tatortnähe ein verdächtiges Fahrzeug aus Nordrhein-Westfalen angehalten und überprüft werden. Die beiden Insassen (26 und 31) kommen als Geldabholer in Betracht und werden derzeit von den Ermittlern als Tatverdächtige in dieser versuchten Betrugstat geführt. Die langwierigen Ermittlungen dauern derzeit noch an. 

Damit die Trickbetrüger erfolglos bleiben, gibt die Polizei wiederholt nachfolgende dringende Ratschläge:

  • Geben Sie niemals telefonisch persönliche Daten an Unbekannte weiter, auch nicht, wenn diese sich als Polizeibeamte ausgeben
  • Polizeibeamte, oder auch Bankangestellte, werden Sie am Telefon niemals von ihren persönlichen Vermögensverhältnissen, Bankdaten oder sonstigen sensiblen Daten befragen
  • Übergeben Sie Unbekannten niemals Geld oder Wertsachen. Auch nicht, wenn diese sich als Boten oder angebliche Polizeibeamte ausgeben, Die Polizei wird Sie niemals auffordern, Bargeld von der Bank abzuheben und für ihre Ermittlungen zu übergeben
  • Gibt sich der Anrufer als Polizeibeamter aus, lassen Sie sich dessen Namen geben und rufen Sie Ihre örtliche Polizeidienststelle unter der Ihnen bekannten oder im Telefonbuch verzeichneten Telefonnummer an und erkundigen Sie sich, ob dieser dort auch arbeitet und wie er erreichbar ist
  • Rufen Sie in diesem Zusammenhang niemals die möglicherweise in Ihrem Telefondisplay hinterlegte Nummer des Anrufers zurück oder nutzen gar die Rückruffunktion
  • Beachten Sie: die Polizei ruft Sie nie über die Nummer 110 an!
  • Öffnen Sie unbekannten Personen nicht allein die Tür oder lassen Sie sie gar in Ihre Wohnung. Ziehen Sie nach Möglichkeit eine weitere Vertrauensperson hinzu, Bleiben Sie misstrauisch. Bei Zweifeln kontaktieren Sie umgehend Ihre örtliche Polizei oder wählen Sie den Notruf 110!
  • Wichtig: geben Sie die Hinweise auch an Angehörige oder Nachbarn weiter, von denen Sie wissen, dass diese die Medienberichterstattung nicht so intensiv verfolgen und die daher von dieser Betrugsmasche nichts erfahren würden.
Mittwoch, 13. Dezember 2017 14:10 Uhr

Boffzen-Lüchtringen (red). Sirenenalarm heute Mittag um 12:33 Uhr in Boffzen. Die Meldung war unklar, ein Feuer oder eine stärkere Rauchentwicklung wurde der Leitstelle Hameln auf der Landstraße zwischen Boffzen und Lüchtringen gemeldet. Unterstützung bekamen die Wehrleute aus Boffzen von der Freiwilligen Feuerwehr Höxter mit einem Tanklöschfahrzeug. Unter der Einsatzleitung von Gemeindebrandmeister Philipp Pedall fuhr man gemeinsam die Strecke zwischen Boffzen und Holzminden ab. Sowohl von unterhalb als auch auf der Strecke war keine Rauchentwicklung oder ein Feuer mehr zu sehen. Nach genauer „Erkundung“ fuhren die Feuerwehrfahrzeuge wieder ihre Heimatstandorte an – Fehleinsatz!

Foto: Thomas Kube

Montag, 11. Dezember 2017 15:37 Uhr

Polle (mhn). Ein überhitztes Ofenrohr hat in der „Bergstraße“ in Polle zu einem Feuerwehreinsatz geführt. Durch die Überhitzung ist die Außenfassade des Hauses in Brand geraten, woraufhin die Einsatzkräfte gegen 14:25 Uhr alarmiert worden sind. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr versuchten im Anschluss die Fassade zu öffnen, um an den Brandherd zu gelangen. Dies stellte sich jedoch schwieriger heraus, als erhofft, da das Grundstück abschüssig ist und sich der Einsatz von Leitern als schwierig heraustellte. Daher wurde ein Gerüst erbaut, um einen sicheren Stand für die Einsatzkräfte zu gewährleisten. Wieso das Ofenrohr überhitzt ist und der Brand entstanden ist, konnte Einsatzleiter Michael Eisenbeis auf Nachfrage noch nicht beantworten. Neben Kräften aus Polle sind auch Feuerwehrkräfte aus Heinsen, Brevörde und Bodenwerder im Einsatz. Auch die Drehleiter steht in Bereitschaft.

Foto: kp

Montag, 11. Dezember 2017 13:43 Uhr

Bodenwerder (red). Am vergangenen Wochenende fand der Sterntalermarkt in Bodenwerder statt. Dreiste Diebe nutzten die Gelegenheit und entwendeten in der Nacht von Samstag auf Sonntag zwei rote Brauereischirme mit dem Aufdruck "Allersheimer".

Die Schirme haben zusammen einen Wert von ca. 600 Euro. Das Abbauen und der Transport dieser großen Schirme sollte aufgefallen sein. Die Polizei Bodenwerder bittet deshalb um Hinweise unter der Rufnummer: 05533 - 974950 oder auch an jede andere Polizeidienststelle.

Foto: Polizei

Montag, 11. Dezember 2017 09:03 Uhr

Weserbergland (red). Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden haben sich am gestrigen Sonntag zahlreiche witterungsbedingte Verkehrsunfälle ereignet. Bei 26 polizeilich registrierten Verkehrsunfällen in den Landkreisen Hameln-Pyrmont und Landkreis Holzminden sind vier Insassen von Fahrzeugen verletzt worden. In den meisten Fällen blieb es jedoch bei Sachschäden. Hier eine Auswahl aus den Unfallberichten:

Am Sonntagmorgen, gegen 6.15 Uhr, geriet ein 54-jähriger Autofahrer aufgrund von Straßenglätte auf der Landesstraße 433 zwischen Hameln und Haverbeck ins Schleudern. Der Peugeot des Autofahrers aus Hameln schleuderte auf Höhe "Gut Helpensen" gegen die Schutzplanke. Der 54-Jährige wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der Schaden am Fahrzeug wird auf mindestens 5.000 Euro geschätzt.

Am Grießemer Berg wurde gegen 16.15 Uhr eine 26-jährige Fiat-Fahrerin verletzt. Ein 69-jähriger Mann aus Bad Münder kam mit seinem Pkw Ford die verschneite Steigungsstrecke auf der Landesstraße 426 zwischen Bad Pyrmont und Grießem nicht weiter vorwärts. Sein Wagen rutsche schließlich die abschüssige Straße rückwärts und prallte gegen den Fiat der 26-Jährigen. Am Grießemer Berg wurden noch weitere Verkehrsunfälle und Liegenbleiber registriert. 

Zwei Fahrzeuge prallten gegen 14.45 Uhr in Hameln auf der Hagenohsener Straße zusammen. Verletzt wurde nach jetzigem Kenntnisstand niemand. Beide Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Schaden: mehrere tausend Euro.

14.50 Uhr prallten auf der Landesstraße 549 zwischen Neuhaus und Boffzen drei Fahrzeuge zusammen. Eine Daimler A-Klasse, gefahren von einer 54-jährigen Frau aus Herford, geriet auf die Gegenfahrbahn. Hier prallte der Daimler mit zwei entgegenkommenden Fahrzeugen zusammen und rutschte im weiteren Verlauf gegen die Schutzplanke. Auch hier wurde zum Glück niemand verletzt. Der Schaden beläuft sich auf über 20.000 Euro Schaden.

Auf der Bundesstraße 83 bei Grohnde prallten gegen 17 Uhr zwei Fahrzeuge zusammen. Zwei Kinder wurden verletzt und sind vorsorglich in ein Krankenhaus transportiert worden. Ein 39-jähriger Mann aus Ottenstein befuhr mit einem Audi A6 die B83 von Emmerthal in Richtung Bodenwerder. Im Bereich der Platanenallee geriet der Audi auf schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern und prallte mit einem entgegenkommenden Opel Zafira eines 27-jährigen Mannes aus Barntrup zusammen. Die leicht verletzten Kinder befanden sich als Mitfahrer im Opel. Die Höhe des Sachschadens ist in diesem Fall nicht bekannt.

Gegen 20.30 Uhr prallte ein VW Golf, der von einem 28-Jährigen aus Krefeld gefahren wurde, auf der Bundesstraße 241 zwischen Lauenförde und Uslar gegen den Beginn einer einer Seitenschutzplanke. Der Wagen geriet auf verschneiter Straße in einer Linkskurve außer Kontrolle und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Krefelder blieb unverletzt. Der VW Golf war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Eine Kollision mit Verkehrsunfallflucht, bei der mehrere tausend Euro Schaden entstanden sind, ereignete sich in Hess. Oldendorf-Fischbeck in der Straße "Paschenburg". Ein Alfa Romeo geriet auf der schneebedeckten Fahrbahn ins Schleudern und prallte gegen einen geparkten BMW. Trotz des entstandenen Sachschadens entfernte sich der Alfa-Fahrer unerlaubt von der Unfallstelle. Möglicherweise über eine eigenständig initierten Facebook-Aufruf des 31-jährigen Geschädigten meldete sich ein Fischbecker Anwohner und meldete, dass der gesuchte Wagen in einer Fischbecker Seitenstraße sehen würde. Die Polizei Hameln konnte daraufhin einen 21-jährigen Mann aus Hess. Oldendorf als verantwortlichen Fahrer ermitteln. Der Führerschein des Alfa-Fahrers wurde sichergestellt. Neben den passenden Unfallbeschädigungen am Verursacherfahrzeug mussten die Polizteibeamten feststellen, dass der Alfa mit Sommerreifen gefahren wurde.

Gegen 21 Uhr war ein städtisches Streufahrzeug bei einer Kollision in Bad Pyrmont betroffen. Eine 28-jährige Autofahrerin geriet in einer Rechtskurve auf der Pyrmonter Straße (Landesstraße 430) auf schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern und prallte gegen einen entgegenkommenden Streuwagen der Stadt Bad Pyrmont. Es blieb glücklicher Weise bei Sachschäden.

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Politik
Freitag, 15. Dezember 2017 16:47 Uhr
Stadt Eschershausen bittet Anlieger bei Straßenbaumaßnahmen zukünftig nicht mehr zur Kasse
Freitag, 15. Dezember 2017 10:54 Uhr

Bevern (mhn/fw). Die Samtgemeinde Bevern hat am Donnerstagabend in ihrer Ratssitzung den Haushalt für das Jahr 2018 beschlossen. Und immer wenn Haushalte beschlossen werden, muss die Balance zwischen Zuschüssen und Investitionen sowie Kürzungen gefunden werden. Das Verhältnis zwischen der Samtgemeinde und dem Freibad-Verein ist an diesem Abend sicherlich nicht besser geworden.

Eine nach der Ratssitzung ratlos wirkende Annegret Fiene, 1. Vorsitzende des Freibad-Vereins, gab zu Protokoll, dass von einer definitiven Verkürzung der Freibadsaison ausgegangen werden müsse. Minuten zuvor hatten die Samtgemeinde die Kürzung der Zuschüsse für das Freibad Bevern in Höhe von 25.000 Euro beschlossen. Wurden dem Verein zuvor jährlich 80.000 Euro zur Verfügung gestellt, sind es im Jahr 2018 nur noch 55.000 Euro. 

Annegret Fiene wirft Fragen auf 

Bevor der Haushalt zum Ende der Sitzung beschlossen wurde, meldete sich Annegret Fiene in der Einwohnerfragestunde zu Wort, um auf die Lage des Vereins hinzuweisen. Sie erläuterte, dass der Verein für das Freibad in der Summe rund 125.000 Euro jährlich benötige.

Ca. 3.000 Stunden Arbeit würde im und um das Freibad anfallen. Eine Kürzung habe zur Folge, dass der Festangestellte fortan in der Hälfte der Zeit die gleiche Arbeit erledigen müsse. Fiene fügte der Sitzung zudem eine Kostenaufstellung an. Demnach würden Wasser (15.000 bis 18.000 Euro für), Strom (20.000 Euro), Chlor (7.000 Euro), versch. Gebühren (5.000 Euro), Versicherungen (5.000 Euro) und Prüfungsgebühren (3.000 Euro) bereits zu 58.000 Euro Kosten führen.

Fiene kritisierte zudem zwei Finanzangelegenheiten: einerseits habe der Verein 22.500 Euro zu viel an E.ON gezahlt und die Rücküberweisung sei nicht wieder an den Verein getätigt worden, sondern in der Samtgemeinde verblieben, andererseits sei die Samtgemeinde nicht für eine außerplanmäßige Zahlung aufgrund eines Rohrbruchs aufgekommen.

„Wenn nicht gespart wird, sind Rücklagen aufgebraucht und die Kredite würden weiter steigen“

Vor der Verabschiedung des Haushaltes erklärte der Samtgemeinderat, dass im Haushalt ein Fehlbetrag von 173.000 Euro vorliege, zudem Kreditverbindlichkeiten in Höhe von 228.400 Euro. Im Jahr 2018 werde die Samtgemeinde zudem weitere 118.000 Euro in Form eines Kredits aufnehmen müssen. Die Ausschüsse sei sich einig, es muss gespart werden, denn die Samtgemeinde stehe finanzielle unter Druck. Für die Jahre 2019 und 2020 hoffe man auf positive Ergebnisse. 

Ratsmitglied Junker (CDU) merkte an: „Wenn nicht gespart wird, sind die Rücklagen aufgebraucht und die Kredite würden weiter steigen." Die Samtgemeinde müsse im generellen Einsparungen vornehmen, die nicht nur das Freibad betreffen, auch andere Vereine seien betroffen. Hinsichtlich der Kürzungen der Zuschüsse für das Freibad fügte er an, die Ausschüsse haben die Zahlen genauestens analysiert. 

Ziel müsse es sein, mehr Gäste für das Freibad zu gewinnen, um mehr Eintrittsgelder zu generieren. Junkers Worten zur Folge habe der Verein im kommenden Jahr 55.000 Euro Zuschuss und ca. 35.000 bis 40.000 Euro in Form von Eintrittsgeldern. Darüber hinaus würden 8.000 Euro für die Solaranlage und 5.000 Euro für Netzentgelte entfallen, sodass sich die Einsparungen nur noch auf ca. 12.000 Euro belaufen würden. 

Junker nach der Versammlung

CDU-Politiker Junker erklärte nach abgehaltener Sitzung, dass in der ersten Sitzung des Jahres am 9. Januar über die Förderung von Maßnahmen nachgedacht wird. Daher sollten für das Freibad Ideen durch den Verein erarbeiten und vorgestellt werden. „Dem Verein obliegt die Betriebsführung und er stünde somit in der Nachweispflicht und müsse Ideen entwickeln“, so Junkers. Sicher sei jedoch, dass alle Parteien Einigkeit darüber zeigen, dass das Freibad erhalten bleiben soll.

Annegret Fiene ist ratlos 

„Der Verein wird zukünftig immer mehr Kosten haben, da das Schwimmbad alt ist und immer mehr Reparaturen anfallen“, so Annegret Fiene. Ihren Worten zur Folge werde es keine Lösung geben und um eine definitive Verkürzung der Saison komme man nicht herum. Ein großes Problem seien aufkommende Schulden, die an den Mitgliederns des Vereins hängen blieben. „Die Verwaltung soll lieber den ortsansässigen Vereinen Geld zukommen lassen, als irgendwelchen Projekten des Solling-Vogler-Gebiets“, erklärt Fiene.

Hinsichtlich der im Rahmen der Diskussion zu den Kürzungen vorgestellten Idee, dass das Freibad als gGmbH betrieben werden können, fügte sie an, dass diese Option zuvor immer abgelehnt worden sein und plötzlich wieder gehen solle?

Donnerstag, 14. Dezember 2017 14:31 Uhr

Eschershausen/ Stadtoldendorf (kp). Der Samtgemeinderat der Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf hat beschlossen: Am 21. Oktober 2018 soll in der Zeit von 8 bis 18 Uhr die Direktwahl des Samtgemeindebürgermeisters stattfinden. Die achtjährige Amtszeit des derzeitigen Samtgemeindebürgermeisters Wolfgang Anders endet am 31.12.2018. Läuft die Amtszeit eines Samtgemeindebürgermeisters aus, so muss innerhalb von sechs Monaten vor Ablauf der Amtszeit die Wahl eines Nachfolgers stattfinden. In der Samtgemeinderatssitzung am vergangenen Dienstag wurde nun der 21. Oktober 2018 als Termin festgelegt. Sollte es eine Stichwahl geben, soll diese am 4. November stattfinden.

Auf Nachfrage der Redaktion bestätigte uns Wolfgang Anders, sich wieder aufstellen lassen zu wollen. „Ja, ich trete wieder an“, sagte er uns während unseres Telefonats. Wer bei der Direktwahl noch (alles) gegen Wolfgang Anders antreten wird, steht noch nicht fest. Am Nachmittag konnten wir August-Wilhelm Ritterbusch von der SPD - und Samtgemeinderatsmitglied - erreichen. Auf Nachfrage äußerte sich dieser wie folgt: „Zurzeit steht noch kein Kandidat von Seiten der SPD fest, sicher ist nur, dass wir einen aufstellen werden.“

Foto: Archiv

Dienstag, 12. Dezember 2017 16:31 Uhr

Weserbergland (red). Der SPD-Bundestagsabgeordnete für das Weserbergland Johannes Schraps erklärt zum zehnjährigen Jubiläum des Vertrages von Lissabon, dass Deutschland sich in der aktuellen Europa-Debatte deutlich positionieren muss. "So ein Jubiläum ist ein Grund, um nicht nur in die Vergangenheit zurückzublicken, sondern auch in die Zukunft zu schauen", so Schraps. Der Abgeordnete für den Wahlkreis Hameln-Pyrmont - Holzminden gehört zu denjenigen im Bundestag, die weitere Reformen der Europäischen Union für unabdingbar halten: "Die Errungenschaften des Vertrages von Lissabon sind unbestritten. Genauso klar ist es dennoch auch, dass nach zehn Jahren die Zeit gekommen ist, um weitere Fortschritte anzustoßen".

Am 13. Dezember 2007 wurde der Vertrag von Lissabon unterzeichnet. Nachdem die Referenden in Frankreich und in den Niederlanden die Umsetzung des ausgehandelten Europäischen Verfassungsvertrags verhinderten, konnten mit dem Vertrag von Lissabon dennoch wesentliche Reformen auf den Weg gebracht werden: So wurden beispielsweise die Zuständigkeiten des Europäischen Parlaments erweitert und die Position eines EU-Außenministers geschaffen. 

Heute ist die Debatte über die Zukunft der Europäischen Union aktueller denn je - sowohl in Deutschland als auch europaweit. Nach dem Brexit-Schock war die Europarede von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mit konkreten Reformvorschlägen für die EU und die Eurozone der erste Anstoß für einen Neuaufbruch. Darauf muss auch aus Deutschland eine Antwort kommen, fordert Johannes Schraps: "Europa steht vor vielen Herausforderungen, die nur gemeinsam bewältigt werden können. Umso wichtiger ist es, dass Deutschland als größte europäische Volkswirtschaft in dieser Situation zusammen mit Frankreich eine führende und konstruktive Rolle übernimmt".

Dienstag, 12. Dezember 2017 10:18 Uhr

Landkreis Holzminden (mhn/r). Wenn der Kreistag des Landkreises Holzminden am 18. Dezember im Altendorfer Hof in Holzminden zusammenkommt, geht es unter anderem um die zukünftige Gestaltung der kommunalen Bildungslandschaft im Landkreis Holzminden. Noch bis zum 31. Dezember dieses Jahres haben Kommunen die Möglichkeit sich für das Programm „Bildung integriert“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zu bewerben, um Fördermittel zu sichern.

Auf den Landkreis Holzminden bezogen bedeutet dies, dass eine valide Datenbasis – in deren Mittelpunkt die Menschen und ihre Bildungsbiografien stehen – geschaffen werden soll. Zudem soll der Auf- und Ausbau von Managementstrukturen sichergestellt werden, damit in Zukunft „fundierte bildungspolitische Entscheidungen“ getroffen werden können. Zur Umsetzung des Programms fördert das Ministerium Personalausgaben für bis zu zwei wissenschaftliche Stellen pro Kommune – eine für das Bildungsmanagement und eine für das Bildungsmonitoring – sowie die Ausgaben für Dienstreisen und die einmalige Anschaffung einer Basissoftware des Kommunalen Bildungsmonitorings, inklusive deren Supports.

Nutzen für den Landkreis Holzminden

Nach Angaben des Landkreises Holzminden sei die Aufgabe der beiden Mitarbeitenden die Bestandsaufnahme sowie die Sichtung vorhandener Daten in Bezug auf die Bildungslandschaft im Landkreis Holzminden sowie deren Erfassung oder möglicherweise notwendige Erhebung. Weiterhin gehöre es zu ihrer Aufgabe, Schlüsselakteure und deren Zuständigkeiten zu identifizieren und zu erfassen und in diesem Zusammenhang auch Kooperationsvereinbarungen mit den einzelnen Schlüsselakteuren für Bildung, innerhalb und außerhalb der Verwaltung, auszuarbeiten und abzuschließen. Nach Abschluss der Arbeiten sei ein Maßnahmenplan vorzubereiten sowie die Evaluation für die einzelnen Maßnahmen durchzuführen, heißt es seitens des Landkreises Holzminden.

Hinsichtlich des Nutzens dieses Programms erklärt der Landkreis Holzminden, man sehe den Vorteil in der Bereitstellung und Aufarbeitung vorhandener und gegebenenfalls zu erhebender Daten, die für ein abgestimmtes Bildungsmanagement notwendig seien. Bedarfe und Besonderheiten der einzelnen Gemeinden und/oder Ortschaften können in Hinblick auf das lebenslange Lernen identifiziert werden. Maßnahmen und Fördermöglichkeiten werden besser auf die Gegebenheiten abgestimmt. Doppelstrukturen im Bildungsbereich sollen erkannt und bei Bedarf abgebaut werden.

Finanzielle Auswirkungen

Trotz einer Förderung und damit zu nennenden Übernahme der Kosten in Höhe von 50 Prozent durch das Bundesministerium, entstehen für den Landkreis Holzminden Kosten im sechsstelligen Bereich. Aktuell geht der Landkreis Holzminden von Gesamtausgaben in Höhe von maximal ca. 423.000 Euro für einen Zeitraum von drei Jahren aus. Bestimmt wird diese Höhe auch durch die Eingruppierung der beiden Stellen in den Entgelttabellen. Aktuell habe man eine Einstufung in der Entgeltgruppe 13 angenommen. Bei einer möglichen Eingruppierung in die Entgeltgruppe 9 seien die Gesamtkosten beispielsweise bei 340.000 Euro anzusiedeln. Maximal würde die Teilnahme am Programm den Landkreis Holzminden 211.500 Euro, beziehungsweise 70.500 Euro pro Jahr kosten. Da für 2018 keine Mittel im Haushalt für eine Teilnahme festgesetzt worden sind, wäre eine außerplanmäßige Zurverfügungstellung notwendig. Über die Teilnahme am Programm „Bildung integriert“ wird der Kreistag nun am 18. Dezember in Holzminden entscheiden.

 

 

 

 

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Wirtschaft
Freitag, 15. Dezember 2017 12:33 Uhr
Amtsarzt Dr. Klaus Weber wurde verabschiedet
Freitag, 15. Dezember 2017 10:29 Uhr

Holzminden/Bodenwerder (red). Das Entsorgungszentrum in Holzminden und der Wertstoffsammelplatz in Bodenwerder sind an den Werktagen jeweils geöffnet und sind nur an den Feiertagen (25.12., 26.12., 01.01.) geschlossen. Die Deponie und der Wertstoffsammelplatz in Delligsen sind in der Zeit vom 18. Dezember bis einschließlich 6. Januar 2018 geschlossen. Ab dem 8. Januar gelten wieder die normalen Öffnungszeiten. Die weiteren Wertstoffsammelplätze haben in den Wintermonaten bis Ende Februar reduzierte Öffnungszeiten. Die Standorte in Bevern, Boffzen und Eschershausen sind samstags von 9.00 bis 12.00 Uhr und die Plätze in Polle und Stadtoldendorf freitags von 13.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Die AWH bittet Ihre Kunden um Verständnis und Beachtung.

Foto: Symbolfoto

Freitag, 15. Dezember 2017 07:11 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Lohn-Lücke in der Gebäudereinigung: Einem Großteil der rund 340 Reinigungskräfte im Landkreis Holzminden drohe ab Januar der Rückfall auf den gesetzlichen Mindestlohn, erklärt die IG Bau. Demnach würden ab Januar 2018 statt wie bisher 10,30 Euro lediglich 8,84 Euro pro Stunde auf dem Lohnzettel stehen. „Einer Vollzeitkraft gehen damit rund 250 Euro im Monat verloren. Bei Glas- und Fassadenreinigern liegt die Lohn-Lücke sogar bei knapp 800 Euro“, warnt die IG BAU Niedersachsen-Süd. 

Der Grund

„Das Bundesarbeitsministerium hat die neuen Tariflöhne für die Branche noch nicht für allgemeinverbindlich erklärt. Der alte Tarifvertrag läuft jedoch Ende Dezember aus. Damit gilt das Januar-Lohn-Plus, das die IG BAU mit den Arbeitgebern ausgehandelt hat, nicht automatisch in allen Betrieben. Nur Gewerkschaftsmitglieder können darauf einen Anspruch erheben“, erklärt Bezirksvorsitzender Torsten Witt. Um das Lohn-Plus im Januar zu bekommen, sollten Reinigungskräfte noch im Dezember in die IG BAU eintreten. Ausführliche Infos und Unterstützung für Beschäftigte gibt es unter der mobilen IG BAU-Hotline 0160 – 90 600 480.

Foto: IG Bau

Donnerstag, 14. Dezember 2017 14:00 Uhr

Boffzen (rus/red). Fast ein Jahr ist vergangen, nachdem Marion Winnefeld in Boffzen das Hotel „Alte Post“ erwarb. Heute blickt sie nun auf ein spannendes Jahr zurück. „Die Umgestaltung des Hotels war für mich eine herausfordernde Aufgabe, der ich aber mit großer Freude und Enthusiasmus entgegen sah“, so Winnefeld. „Doch zweifellos verläuft solch ein großes Projekt nicht ohne Zwischenfälle, die aber glücklicherweise alle lösbar waren.“

Der angestrebte Eröffnungstermin, der ursprünglich auf den 15. Mai 2017 fixiert worden war, musste daher auf den 15.08.2017 verschoben werden; an diesem Tag checkten dann auch gleich die ersten Gäste ein. Im November dieses Jahres fand dann auch eine offizielle Eröffnungsfeier statt. Marion Winnefeld zeigte sich dabei stolz über das Erreichte und darüber, dass sich die Mühen des vergangenen Jahres gelohnt haben. Positiv und voller Vorfreude blickt sie in die Zukunft. „Sehr viele Gäste, die wir bis heute schon in unserem Hotel „Alte Post“ begrüßen konnten, haben uns bereits ein anerkennendes Feedback gegeben“, so Winnefeld.

Am offiziellen Eröffnungstag war auch der Bürgermeister von Boffzen, Christian Perl zugegen. In einer kurzen Ansprache brachte er seine Freude darüber zum Ausdruck, dass mit dem Hotel „Alte Post“ ein innovativer, touristischer Anziehungspunkt nach Boffzen eingezogen sei. Robert Hübeler von Gastroplenum erwähnte zudem, dass viele fleißige Hände notwendig waren, um die „Alte Post“ in einem neuen, frischen, modernen Stil erscheinen zu lassen und ließ den gemütlichen Vormittag nicht vergehen, ohne allen Beteiligten, die zum Gelingen des Projekts „Alte Post“ beigetragen haben, seine Anerkennung auszudrücken. Die Firma Gastroplenum, vertreten durch Bettina Schmidt und Robert Hübeler, hat das Hotel an Frau Winnefeld vermittelt und steht ihr auch weiterhin beratend zur Seite.

Der Bruder von Marion Winnefeld und dessen Lebensgefährtin stehen bei der Bewältigung des Alltagsgeschäfts der Schwester zur Seite und wenn es die Zeit erlaubt hat Marion Winnefeld die Möglichkeit auch mit ihrer Mutter einen kleinen „Schnack“ zu halten, denn auch sie bewohnt eine eigene Wohnung im Hotelkomplex. Die Zielgruppe der Hotelgäste, die mit dem Hotel angesprochen werden sollen, sind vorrangig „Best Ager“, die mit dem Fahrrad, dem Motorrad, zu Fuß oder mit dem Auto unterwegs sind; Touristen, die das Weserbergland und die Region lieben. Marion Winnefeld trägt mit ihrem eigenen Anspruch an Qualität, den hochwertigen Materialien die im Hotel verbaut wurden und mit ihrem exzellenten und abwechslungsreichen Frühstück jeden Tag aufs Neue dazu bei und dabei hat sie jederzeit das Wohl ihrer Gäste im Auge. Abschließend „outet“ sich Marion Winnefeld als bekennende „Neu-Boffzenerin“; dass sie sich hier bereits zu Hause fühle und bedankte sich bei dieser Gelegenheit über die herzliche Aufnahme ihrer Familie im Ort durch die „Alt-Boffzener“.

Fotos: red

Mittwoch, 13. Dezember 2017 09:06 Uhr

Landkreis Holzminden (red). „Ich bin ausgesprochen beeindruckt von der touristischen Entwicklung der Region!“, so das Fazit von Martina Schindler, die fünf Jahre nach Gründung der gemeinsamen Tourismusorganisation - der Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V. - die Veränderung der touristischen Wertschöpfung in den Blick genommen hat. 

Die Ausgangssituation in 2009 war alles andere als rosig: trotz insgesamt steigender Übernachtungszahlen im Weserbergland sanken die Zahlen im Landkreis Holzminden. Die Anzahl der touristischen Anbieter hatte sich von 1998 bis 2008 um fast 30% verringert; die Bettenanzahl um 17%. Der Handlungsbedarf war offensichtlich, wurde dem Landkreis mit seiner einzigartigen Landschaft und kulturellen Besonderheiten doch durchaus ein hohes Tourismuspotential bescheinigt. So holten sich die kommunalen Partner 2010 mit Martina Schindler von der Schindler Consulting GmbH aus Hamburg eine ausgewiesene Expertin an ihre Seite. Das Ergebnis: die Bündelung aller touristischen Vermarktungsaktivitäten bei der neu geschaffenen Solling-Vogler-Region e.V. (SVR) und eine stringente Ausrichtung aller Maßnahmen am Masterplan des Weserbergland Tourismus e.V als der Dachorganisation. Die Themenschwerpunkte Wandern, Radfahren und Historisches Weserbergland wurden ausgewählt.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Übernachtungszahlen sind von 2011 bis 2016 um fast 60% angestiegen – von knapp 162.000 auf 258.000. Die Gästeankünfte im gleichen Zeitraum erhöhten sich dagegen um „nur“ knapp 40%. Das bedeutet, dass die Touristen deutlich länger in der Region bleiben. Auch die Anzahl der touristischen Anbieter entwickelt sich positiv; private Investitionen lohnen sich wieder. Auf Grundlage allgemein anerkannter Statistiken zu den durchschnittlichen Ausgaben von Touristen stellte Martina Schindler die konkreten Wertschöpfungszahlen vor. In 2016 wurde eine Wertschöpfung von 27 Mio. € generiert, ein Plus von 10 Mio. € gegenüber dem Ausgangswert in 2011. Bei den Steuereinnahmen wurde ein Zuwachs von 500.000,- € für die Region erzielt, ausgehend von 0,9 Mio. € in 2011 auf 1,42 Mio. € in 2016. Das entspricht einem Arbeitsplatzzuwachs von fast 400 für den gesamten Landkreis. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die amtlichen Statistiken zu den Übernachtungszahlen nur Betriebe mit mehr als 10 Betten erfasst. Unterkünfte unterhalb dieses Schwellenwerts dominieren im Weserbergland, so dass die präsentierten Zahlen ein sehr vorsichtiges Bild von der erzielten Wertschöpfung abgeben. Setzt man die jährlich getätigten Investitionen der öffentlichen Hand in die touristischen Vermarktungsstrukturen i. H. v. etwas mehr als 155.000,- € jährlich ins Verhältnis, wird deutlich, dass diese Wirtschaftsförderung sich für die Kommunen rechnet.

„Vor dem Hintergrund der immer wiederkehrenden politischen Diskussionen bezüglich der Sinnhaftigkeit von öffentlichen Investitionen in den Tourismus, war es mir wichtig die Zahlen auf den Tisch zu legen“, so Landrätin Angela Schürzeberg, die die Untersuchung beauftragt hatte. „Dass mehr Gäste zu uns kommen, ist deutlich sichtbar“, so die Landrätin. „Ob es die mit Rucksack und Wanderstiefeln ausgestatteten Wanderfreunde sind, die uns im Wald begegnen, oder die Radfahrer, die auf unseren Dorf- und Marktplätzen ein Eis essen – sie alle sind ein deutlicher Beleg für die Erfolge. Unsere Investitionen in die touristische Vermarktung der Solling-Vogler-Region im Weserbergland haben sich rentiert. Dass die ökonomischen Effekte so überragend sind, hat aber auch mich überrascht“, so die Landrätin bei der Präsentation der Ergebnisse am 6. Dezember 2017. 

Harald Stock, Vorsitzender der SVR, gab einen Überblick über die inhaltliche Arbeit der SVR: Dazu gehören die klassischen Aufgaben einer Vermarktungsorganisationen wie z.B. die Entwicklung von Printprodukten, die Präsentation auf Messen oder der Aufbau von professionellen Online-Marketinginstrumenten wie der Internetpräsenz, dem Tourenplaner, der Solling-Vogler App und Social Media Aktivitäten. Daneben hat sich die SVR auf die Themenschwerpunkte aus dem Masterplan des Weserbergland Tourismus fokussiert. Intensiv wurden die Volumenmärkte Radfahren, Wandern und Historisches Weserbergland entwickelt. Dass dabei den hohen Ansprüchen des Touristen entsprochen wird, belegen die Auszeichnungen: der Weserradweg gehört regelmäßig zu den bundesweit beliebtesten Radwegen – aktuell auf Platz 2. Der Fernwanderweg Weserbergland Weg gehört zu den „Top Trails of Germany“. Das nächste ehrgeizige Ziel, das gemeinsam mit dem Naturpark Solling-Vogler und den kommunalen Partnern anvisiert wird, ist die Etablierung der ersten Qualitätswanderregion Niedersachsens. „Wir danken dem Team der SVR mit seinem Geschäftsführer Theo Wegener für eine engagierte, professionelle Arbeit, ohne die die in den vergangenen fünf Jahren erzielten Erfolge nicht möglich gewesen wären“, so Harald Stock in seinen Ausführungen. 

In ihrem Fazit führt Landrätin Schürzeberg aus, dass es gilt am Ball zu bleiben, um auch künftig den hohen Anforderungen des Gastes gerecht zu werden. Der Tourismus erfordere ein ganzheitliches Denken und setze eine gute Zusammenarbeit der touristischen Wirtschaftsunternehmen und der Tourismusakteure voraus. „Am Ende profitieren alle: die Betriebe, die Kommunen und die Menschen der Region“, so die abschließenden Worte der Landrätin.

Foto: Landkreis Holzminden

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Sport
Freitag, 15. Dezember 2017 08:23 Uhr
Pokalschießen und Weihnachtsfeier beim SV Weiß-Rot Stadtoldendorf
Freitag, 15. Dezember 2017 07:50 Uhr

Stadtoldendorf (r). Die Volksbank eG in Stadtoldendorf unterstützt den TV 1887 Stadtoldendorf bei der Anschaffung neuer Handballtornetze mit einer Spende aus den Reinerträgen des VR-Gewinnsparens. Dr. Jörg Hahne, Vorstandsmitglied der Volksbank eG, und Sören Eilers, Repräsentant der Volksbank eG in Stadtoldendorf überreichen dem TV 1887-Manager Volker Gnioth den Spendenscheck über 500 Euro. 

Dr. Hahne weist darauf hin, dass es eine wichtige Säule in der Geschäftsphilosophie der Volksbank eG sei, die verschiedensten Institutionen und Vereine in der Region zu unterstützen. Denn: „So zeigen wir Kundennähe und unsere Verantwortung für die Region – eben mehr Werte für Menschen.“ Gnioth bedankt sich herzlich bei den Vertretern der Volksbank eG für die Spende. „Nun können wir endlich neue Tornetze für unsere Handballer anschaffen.“

„Dass wir jedes Jahr die Reinerträge zur Verfügung haben, ist nicht zuletzt unseren Mitgliedern und Kunden zu verdanken“, berichtet Dr. Hahne. Denn das VR-Gewinnsparen erfreut sich schon seit Jahrzehnten großer Beliebtheit bei den Mitgliedern und Kunden der Volksbank eG in Alfeld, Bad Gandersheim, Bockenem, Einbeck, Langelsheim und Seesen. Über 51.000 Gewinnsparlose unterhalten die Mitglieder und Kunden bei ihrer Volksbank eG.

Mit den Reinerträgen aus dem VR-Gewinnsparen schafft die Volksbank eG mehr Werte für Menschen, denn sie fließen direkt zur Unterstützung gemeinnütziger Projekte an die regionalen Vereine und Institutionen. Ein Los kostet 5 Euro und je 1 Euro pro Los wird für die monatliche Verlosung verwendet. Die bei der Verlosung anfallenden Reinerträge werden für gemeinnützige Zwecke verwendet. Vom Auto bis zu einem Reisegutschein können viele tolle Sachpreise gewonnen werden. Aber auch Geldgewinne bis zu 25.000,00 Euro sind möglich. „Etwas tun für die Region und für die Menschen, die dort leben, das sind wichtige Aspekte unserer genossenschaftlichen Unternehmensphilosophie.“ Der Vorstand der Volksbank eG resümiert: „Vom VR-Gewinnsparen und den daraus resultierenden Reinerträgen profitieren alle!“

Foto: TV 87 Stadtoldendorf

Donnerstag, 14. Dezember 2017 11:44 Uhr

Stadtoldendorf (mhn/jp). Sie haben sich viel vorgenommen, die Handballer des TV 87 Stadtoldendorf. Mit ihrer Leidenschaft wollten sie die Euphorie für den Handballsport in der Stadt unter der Homburg zurück ins Leben holen, die Menschen begeistern, für emotionale und mitreißende Sportmomente gewinnen. Lässt man den Blick während der Heimspiele entlang der Tribüne in der berüchtigten „Rumbruchshölle“ schweifen, sieht man mit Freude applaudierende Zuschauer, die mit stehenden Ovationen ihre Begeisterung für die Leistung der Handballer ausdrücken. Man darf behaupten, die „Rumbruchshölle“ wird ihrem Namen wieder gerecht. Dieses wieder entfachte Feuer für den Sport, der einst für höchste Begeisterungsstürme in Stadtoldendorf gesorgt hat, basiert auf einer Mannschaft, die höchst konzentriert unter der Leitung von Trainer Dominik Niemeyer für diesen Erfolg arbeitet.

Lohn erhalten die Spieler des TV 87 Stadtoldendorf nicht nur in Form der ihnen gegenüber erbrachten Begeisterung in der Halle, auch Platz zwei in der Tabelle entlohnt für Schweiß und Schmerz. Die Mannschaft gehört mittlerweile zu den Schwergewichten der Landesliga. Mit 32,36 Toren pro Partie ist die Mannschaft das torhungrigste Team der Landesliga und die Niemeyer-Jungs sind dem Tabellenführer auf den Fersen. 

„Bis jetzt ist es absolut positiv gelaufen, was das Sportliche betrifft. Wir sind absolut im Soll in Sachen Punkteausbeute“, fügt der Mannschaftsverantwortliche, Stefan Warnke, an und erläutert, dass man sehr gute Spieler im Team habe. „Das einzige Spiel, was wir verloren haben, war in Himmelstür. Das hätte man auch sicherlich anders gestalten können“, erklärt Warnke etwas wehmütig. 

Fragte man Stefan Warnke nach den weniger schönen Dingen der Saison, dann fällt das Stichwort „Verletzungen“. „Nicht so zufrieden sind wir natürlich mit unserer Verletzungsmisere. Andre Michael wird uns lange Zeit fehlen, das tut richtig weh. Anfang der Saison fiel Busse aus. Zudem hatten wir mehrere kleine Verletzungen zwischendurch. Das ist nicht so glücklich gelaufen“, so Warnke abschließend.

Fazit der Spieler zur aktuellen Serie 

„Unser Saisonstart war super, wir sind gut in die Saison reingekommen und unsere Heimspiele haben wir alle gewonnen. Das läuft Zuhause richtig gut. Leider haben wir das Spitzenspiel mit einem Tor verloren“, zieht Jan Ahlers sein Fazit. 

„Im Großen und Ganzen können wir sehr zufrieden sein, wie wir vor unseren eigenen Fans aufgetreten sind“, so Ahlers weiter. Diesem schließt sich Kreisläufer Marc-Philipp Tube an: „Ich glaube, wir haben einen ersten, guten Abschnitt in der Saison gespielt. Wir steigern uns von Spiel zu Spiel und stehen relativ weit oben in der Tabelle.“ 

„Wir haben noch jede Menge Potenzial nach oben hin“, erklärt Tube entschlossen. „Ich denke auch, wir können noch ein bisschen drauflegen und noch ein bisschen Gas geben“, fügt Ahlers an. Damit zeigen beide Spieler eine Einstellung, die bei den Zuschauerinnen und Zuschauern sicherlich mit Wohlwollen aufgenommen wird.

Ehemaliger Aktiver des TV 87 Stadtoldendorf über den Sieg gegen Hannover

„Für mich war die Saison sehr überraschend. Ich habe früher selber beim TV 87 im Tor gespielt und der Handballsport hat mich nie losgelassen. Daher komme ich nach wie vor begeistert zu den Heimspielen, so wie es meine Zeit erlaubt. Heute (Anmerkung der Redaktion: Spiel gegen den Hannoverschen SC) war ich wieder absolut hingerissen. Heute waren ja wegen der Witterung nicht so viele Zuschauer da, was sehr schade war, obwohl es das Spiel verdient hätte. Die Hannoveraner haben es uns in der ersten Halbzeit ziemlich schwer gemacht. In der zweiten Halbzeit wurde dann die Abwehr verbessert und dann der verdiente Sieg geholt“, so Markus Verwohlt über das vergangene Spiel.

Noch heute zeichnet sich der TV 87 Handball den Worten Verwohlts nach als „eine kleine Familie“ aus. „Das war schon früher so, als ich hier noch Handball über die gesamte Jugend- und Herrenzeit gespielt habe“, so Verwohlt abschließend.

Foto: TV 87

Donnerstag, 14. Dezember 2017 09:18 Uhr

Stadtoldendorf (red). „Ein Verein lebt von seinen Mitgliedern“ , das weiß ein Jeder. Mindestens genauso wichtig sind aber auch die Menschen, die in einem Verein Sportangebote durchführen. Der Turnverein von 1887 e.V. Stadtoldendorf hat ein sehr vielfältiges Sportangebot. Der Verein ist aktuell in vielen Abteilungen auf der Suche nach Unterstützung durch engagierte Menschen. Übungsleiter oder auch Schiedsrichter (Handball) werden dringend gesucht. Vor allem die Abteilung des Gesundheitssportes ist auf der Suche nach einem ausgebildeten Physiotherapeuten, der das Team vom Reha-Sport unterstützen kann. Der Verein ist gerne bereit Übungsleiterlizenzen oder Schiedsrichterscheine, sowie Weiterbildungen zu finanzieren. Aufgrund der vorhandenen Qualifikation wird ein angemessenes Übungsleiterentgelt gezahlt. Interessierte finden Kontaktdaten der Abteilungsleiter auf der Homepage unter www.tv87.de.

Foto: red

Mittwoch, 13. Dezember 2017 09:38 Uhr

Eschershausen (red). Am Donnerstag, dem 4. Januar veranstaltet die TT-Abteilung des MTSV Jahn Eschershausen seine diesjährigen Mini-Meisterschaften. Die Veranstaltung findet in der Sporthalle in Eschershausen im Teil C ab 16.00 Uhr (Turnierbeginn) statt. Teilnehmen können alle Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 12 Jahren, die noch nicht an Punktspielen teilgenommen haben. Die Mini-Meisterschaften werden in drei Konkurrenzen ausgetragen. 1. Altersklasse (AK) von 6 - 8, 2. AK von 8-10 und 3. AK von 10 bis 12 Jahren. Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde und einen kleinen Preis. TT-Schläger werden zur Verfügung gestellt. Die Kinder müssen lediglich Sportsachen und Sportschuhe, sowie Getränke mitbringen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die TT-Abteilung hofft auf viele Teilnehmer und wünscht schon jetzt viel Spaß. Viele heutige TT-Stars haben über die Mini-Meisterschaften den Weg zum TT-Sport gefunden. Neuestes Beispiel ist auch der heutige Bezirksmeister der C-Schüler-Klasse, Roy Murawsky, der dem MTSV Escherhausen angehört.

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Panorama
Mittwoch, 06. Dezember 2017 14:13 Uhr
Meldepflichtiges Ereignis im KKW Grohnde
Montag, 04. Dezember 2017 17:04 Uhr

Ostwestfalen-Lippe (as). Das Schicksal des 20-jährigen Christian aus Horn- Bad Meinberg rührt eine ganze Region. Vor einigen Wochen bekam der angehende Produktionsingenieur aus Horn- Bad Meinberg die schockierende Diagnose: akute Leukämie. Christian studierte bis zum Zeitpunkt der Diagnose an der Hochschule Ostwestfalen- Lippe Produktionstechnik. In seinem DKMS- Registrierungsaufruf beschreibt Christian, wie tief ihn die Diagnose traf. „Nach der Diagnose war ich fassungslos. Ich habe mich schutzlos und ausgeliefert gefühlt, als würde ich jegliche Kontrolle über mein Leben verlieren.“ Auch für seine Familie und Freunde war es ein harter Schlag.

Doch Christian will kämpfen. Durch seinen Registrierungsaufruf der DKMS möchte er alle Bürgerinnen und Bürger darum bitten, sich bei der DKMS zu registrieren. Denn nur eine Stammzellenspende ermöglicht ihm eine Heilung, die er sehnlichst herbeiwünscht. Christian spricht im Aufruf über seine Zukunftswünsche, die er nach der Genesung verwirklichen möchte. „Dann würde ich mein Studium beenden, um danach meinen Traum, als KFZ- Sachverständiger tätig zu werden und gemeinsam mit meinem Vater eine KFZ- Prüfstelle zu errichten erfüllen. Auch ich möchte später eine Familie gründen, denn das gehört für mich zum glücklich sein einfach dazu.“ 

Die Registrierung als Stammzellspender unter www.dkms.de/christian_1711  dauert keine 5 Minuten, ermöglicht Christian jedoch die Hoffnung auf ein Leben.

Foto: Privat

Sonntag, 03. Dezember 2017 11:56 Uhr

Hameln (mm). Die Attraktion bei der gestrigen dritten Hamelner Box-Gala, "die Nacht, die kracht" war Güney Artak. Er ludt in die Hamelner Rattenfängerhalle zu einem Schlachtfest ein, welches über 1.000 Zuschauern bestaunen durften. Mit einer Armee von über 50 Freunden marschierte der durchtrainierte Athlet in den Ring und machte mit dem aus Halberstadt stammenden deutschen Meister Martin Espenhahn kurzen Prozess. Nach einem Uppercut, der nicht besser hätte einschlagen können, kannte die Freude bei seiner Anhängerschaft keinen Halt mehr. Somit darf sich Artak neuer K1-Weltmeister der WBU nennen.

Neben den insgesamt zwölf Kämpfen, die stattgefunden haben, war Ex-Weltmeister Graciano Rochhigiani mit von der Partie. Dieser stand während des ganzen Abends für Autogramme und Selfies zur Verfügung.

1. Kampf

4 Runden Cruiserweight

Angelo Venjakob (Osnabrück) - Werner Rauhbach (Kiel)

Beim ersten Kampf des Abends boten sich Venjakob und Rauhbach ein ungleiches Duell. Von Beginn an war Venjakob der überlegene Mann im Ring, der mit Körper- und Kopftreffern Rauhbach in die ständige Rückwärtsbewegung boxte. Nach der ersten Runde war der Boxer aus Kiel bereits sichtlich gezeichnet. Mit weiteren Körpertreffern und einem harten Leberhaken beendete Venjakob das Duell. Das Handtuch wurde von den Kieler Trainern in den Ring geworfen, sodass Venjakob bereits nach der zweiten Runde durch technisches K.O. siegte.

2. Kampf

3 Runden Kickboxen Welterweight

Human Jahekari (Hannover) - Shoar Abazi (Stassfurt)

Einen ansehnlichen Kickboxkampf boten sich die beiden Kontrahenten. Während Jahekari mehr über das Boxen kam, versuchte Abazi mit extravaganten Kicks sein Glück. In der dritten Runde kassierte Jahekari einen Tritt ins Gesicht. Nach den angesetzten drei Runden stand es Remis, sodass eine Extrarunde die Entscheidung bringen sollte. Abazi zeigte die besseren Aktionen, doch das mehrmaligen Festhalten der von Jahekari ausgeführten Tritte wurde ihm dann zum Verhängnis. Es folgte der Punktabzug, sodass Jahekari das Duell über die Punkte für sich entscheiden konnte.

3. Kampf

4 Runden Featherweight

Kim Angelina Jäckel (Neumünster) - Manja Thies (Kiel)

Im einzigen Frauenkampf des Abends wurde den Zuschauern zunächst wenig Aktion im Ring geboten. In der ersten Runde war Jäckel zwar die aktivere der beiden Damen im Ring, doch richtig Wirkung hatten ihre Schläge bei der Kielerin nicht hinterlassen. Im zweiten Durchgang hatte Jäckel weiter die Vorteile auf ihrer Seite. Sie landete nun einige härtere Schläge. Zum Ende des zweiten Runde flog aus der Ringecke von Thies das Handtuch in den Ring, sodass Jäckel durch technisches K.O. siegte.

4. Kampf

6 Runden Cruiserweight

Dilan Prasovic (Montenegro) - Damian Ionut (Regensburg)

Einen Kampf über die volle Distanz boten sich diese beiden Kontrahenten. Die erste Aktion des Kampfes fand auch gleich sein Ziel. Ionut traf Prasovic am Kopf. Dieser konnte sich aber schnell wieder fangen und gute Treffer ins Ziel setzen. Gerade in den ersten drei Runden ging es im Ring heiß her, wobei der junge Montenegriner deutlich aktiver war und gute Hände setzte. Prasovic ließ auch in den Folgerunde wenig anbrennen und bestimmte den Kampf. Somit fuhr Prasovic seinen vierten Sieg im vierten Profikampf ein.

5. Kampf

6 Runden Middleweight

Predrag Radosevic (Montenegro) - Yesilat Berkta (Köln)

Auf dem Weg zurück an die Weltspitze bestritt Predrag Radosevic, der in seiner bisherigen Laufbahn zweimal an einer Weltmeisterschaft der großen Boxverbände kratzte, einen Aufbaukampf. Bereits in der ersten Runde kassierte Berkta viele Körpertreffer und wehrte sich nur mit wilden Schwingern, die nicht trafen. Nach einer Körper-Kopf-Kombination war in der zweiten Runde auch Schluss. Somit fuhr Radosevic den erwarteten Pflichtsieg ein.

6. Kampf

6 Runden Super Middleweight

Christian Pawlak (Espelkamp) - Alexander Jankovic (Rastatt)

Mit Graciano Rocchigiani in seiner Ringecke trat WBU-Weltmeister Christian Pawlak seinen Kampf an. Von Beginn an dominierte Pawlak das Geschehen und beförderte Jankovic mit einer Kombination zu Boden. Nach einem Kopftreffer landete Jankovic zum Ende der ersten Runde ein weiteres Mal auf dem Ringboden. Die Ringglocke rettete ihn in die zweite Runde, in welcher Pawlak schließlich kurzen Prozess machte. Nach einem weiteren Niederschlag folgte das Handtuch aus der Ringecke, sodass der amtierende Weltmeister einen erwarteten Sieg einfuhr.

7. Kampf

4 Runden Middleweight

Besir Ay (Hannover) - Darko Knezevic (Serbien)

Nicht lange dauerte der Kampf zwischen Besir Ay und Darko Knezevic. Der Hannoveraner dominierte den Kampf mit guten Körpertreffern und landete einen harten Kopftreffer, der beim Serben Folgen haben sollte. Zur zweiten Runde wurde der Kampf verletzungsbedingt abgebrochen, sodass der Mann aus der Landeshauptstadt Niedersachsens als Sieger hervorging.

8. Kampf

8 Runden Super Middleweight

Emin Atra (Bielefeld) - Slavo Mitic (Iffezheim)

Auf dem Weg zur Weltspitze befindet sich der Bielefelder Emin Atra. Er baute seinen Kampfrekord mit einem weiteren Sieg auf 14 Siege bei 14 Kämpfen aus. Mitic war gegen den Schützling von Talip Ipek von Beginn an auf Schadensbegrenzung aus und setzte auf eine massive Deckung, die Emin Atra fast zur Verzweiflung brachte. Dennoch konnte der Atra einige guten Hände ins Ziel setzen, sodass der Kampf zu Beginn der dritten Runde abgebrochen wurde. Somit steht der in Bielefeld angekündigten Boxgala vom TEAM EMKO im Frühjahr nächsten Jahres nichts mehr im Wege.

9. Kampf

6 Runden Super Welterweight

Rematch: Omar Siala (Hameln) - Mario Lenz (Neumünster)

Zuhause ist es doch am schönsten - dies dachte sich auch Omar Siala, der nach seinem eindrucksvollen Einzug in den Ring im Rematch gegen Mario Lenz auch gleich das Tempo bestimmte. Nach einem Kopftreffer ging Lenz in Runde 1 zu Boden und hatte gegen Ende dieser Runde Glück, dass die Ringglocke die nächste Offensivwelle des Lokalmatadores gestoppt hat. In der zweiten Runde war Lenz wieder voll da und lieferte sich mit Siala eine ausgeglichene Runde, in welcher beide Boxer Schläge austeilten und einsteckten. Der Neumünsteraner versuchte in der dritten Runde sein Glück, doch kassierte einen harten Leberhaken, der ihn zu Boden zwang. Zu Beginn der vierten Runde gab Lenz schließlich auf, sodass Omar Siala durch technisches K.O. siegte.

10. Kampf

vacant WBU Light Heavyweight International Title (10 Runden)

Emil Markic (Kroatien) - Mehmet Karaka (Türkei)

Den kürzesten Kampf des Abends bekamen die Zuschauer beim ersten Titelkampf des Abends geboten. Ein präziser Leberhaken reichte nach etwa 15 Sekunden für Markic aus, um sich den vakanten Titel zu sichern. Die erste Diagnose des Ringarzt lautete Verdacht auf Rippenbruch.

11. Kampf

WBU Muay Thai Light Heavyweight World Title (5 Runden à 3 Minuten)

Toni Thes (Halberstadt) - Jovica Jovanovic (Bosnien)

Bei traditioneller thailändischer Musik standen sich die beiden Kontrahenten bei der WBU Thaibox-WM im Seilgeviert gegenüber. Während Toni Thes seinen Gürtel zum zweiten Mal verteidigte, wollte Jovanovic den Gürtel erringen. Bereits zu Beginn des Kampfes ging Jovanovic nach einem Kick von Thes zu Boden. Nach einem krachenden Knie von Thes an den Kopf des Bosniers war der Kampf entschieden. Die Runde wurde zwar noch beendet, doch nach der Ringpause folgte schließlich der Abbruch. Somit war der Kampf vorzeitig durch technischen K.O in der zweiten Runde entschieden.

12. Kampf

vacant WBU K1 ProAm Heavyweight World Titel (5 Runde à 2 Minuten)

Güney Artak, Kampfname "Zaza" (Hannover) - Martin Espenhahn (Halberstadt)

"Europameister" gegen "deutschen Meister" - ein Duell, welches Anfang dieses Jahres bei einem Turnier in Bremen stattgefunden hat, stand im Hauptkampf des Abends auf dem Programm. Damals wurde "Zaza" disqualifiziert, sodass der Hannoveraner heiß auf die Revanche war. Mit einer Armee von rund 50 Freunden marschierte er ein und bot den über 1.000 Zuschauern ein Spektakel, welches man bei seiner K.O.-Quote erwarten konnte.

Bereits mit der ersten Hand konnte Artak den ersten Wirkungstreffer an den Kopf des Halberstädters setzen. Nach einer Kombination ging Espenhahn dann auch schnell zu Boden. Richtig erholen konnte sich der Schützling von Toni Thes davon nicht. Es folgte ein Anzählen im Stehen und schließlich der krachende Uppercut. Mustafa Erenay brach den Kampf mit all seiner Erfahrung sofort ab, sodass "Zaza" das Sportlerjahr 2017 mit dem Weltmeisterschaftsgürtel krönen konnte.

Fotos: rr

Freitag, 01. Dezember 2017 16:54 Uhr

Hameln (mm). Insgesamt 6 Monate dauerte die Vorbereitung auf das Event, die Box-Gala "Die Nacht, die kracht". Bereits zum dritten Mal wird am morgigen Samstag (Einlass: 17 Uhr; Eröffnung um 19 Uhr) die Ringglocke  in der Hamelner Rattenfängerhalle ertönen. Die Zuschauer dürfen sich auf eine K1 und eine Muay Thai Weltmeisterschaft des Boxverband der World Boxing Union (WBU) freuen. Zudem wird es eine internationale Meisterschaft im Boxen geben.

Die Waage ist gemeistert und der Staredown ist nun auch überstanden - jetzt zählt nur noch das Können im Ring. Vor über 1.000 Zuschauern werden auch dieses Mal die Fäuste fliegen. Ein Publikumsmagnet wird der Hannoveraner Hauptkämpfer Güney Artak, der mit Kampfnamen "Zaza" heißt, sein. Bereits im letzten Jahr waren etwa 80 Zuschauer wegen ihm gekommen, in diesem Jahr haben sich mehrere Hunderte angekündigt. In Holzminden konnte sich der Schützling von Torsten Knille, welcher aufgrund seiner hohen KO-Rate auch den Spitznamen "Schlachter" trägt, den Europameisterschaftstitel holen - nun will "Zaza" seine Disqualifikation gegen den Halberstädter Martin Espenhahn wieder gutmachen und sich nach dem "Rückkampf" den Weltmeistergürtel um die Hüften schnallen.

"Martin ist schwerer und hat Reichweitenvorteile, aber wir haben entsprechend trainiert. Es wird ein interessanter Kampf, bei dem ich die Chance 50:50 einschätze", so Artaks Trainer Torsten Knille. "Ich freue mich auf die Veranstaltung in Hameln und danke Torsten Knille, der mich in den letzten beiden Jahren erfolgreicher gemacht hat und mir die Chance gibt vor so tollen Bühnen aufzutreten. Hameln ist eine der edelsten Veranstaltungen. Ich freue mich auf das heimische Publikum und die Chance auf die Revance", so Zaza selbst. Martin Espenhahn gab sich bei der Pressekonfrenz bescheiden. "Meine Vorbereitung mit meinem Trainer Toni Thes verlief optimal und danke Torsten Knille für diese Chance, die nicht selbstverständlich ist", so der Halbstädter.

Zum ersten Mal wird es in Hameln auch eine Kickbox-Weltmeisterschaft (Muay Thai) geben. Der Halberstädter Toni Thes, welcher aktuell Weltmeister ist und seinen Titel zum zweiten Mal verteidigen wird, trifft auf Joe Jovanno aus Bosnien. Während sich der Bosnier kurz hielt und auf englisch sagte: "Ich liebe es zu kämpfen und spreche im Ring", holte Toni Thes weiter aus. "Für mich ist es wettbewerbsübergreifend der 51. Profikampf: Ich möchte Hameln einen guten Kampf liefern", so Thes mit Blick auf den morgigen Kampf. Doch er blickt auch schon auf weitere Gegner. "Ich möchte gegen Patrick Rokohl kämpfen, damit er mal einen richtigen Gegner vor die Fäuste bekommt und poche weiter auf einen Rückkampf gegen Jonny Keta, dessen Team mich nach unserem Boxkampf, wie auf Sport1 zu sehen war, im Ring angegriffen hat", so Thes.

Emil Markic hat sich erholt. Eigentlich sollte er bereits in Holzminden um die Weltmeisterschaft kämpfen, doch gesundheitsbedingt musste er seinen Kampf gegen Frank Blümle absagen. Nun steht Markic wieder im Ring und wird um die internationale Meisterschaft kämpfen. "Ich möchte einen guten Kampf liefern und die Zuschauer zufrieden stellen", so der in Stuttgart aufgewachsene Markic, der unter Fahne von Kroatien boxt und in Mostar (Bosnien) wohnt.

Einen Aufbaukampf wird Pregrad Radosevic, der bereits zweimal um Weltmeisterschaften der höchsten Boxverbände kämpfen konnte, aber beide Mal scheiterte, bestreiten. "Ich habe mich drei Monate auf den Kampf vorbereitet. Ich möchte im März/April wieder angreifen und um eine Weltmeisterschaft boxen", so Redosevic, der in einem WM-Kampf dem Deutschen Felix Sturm gegenüberstand.

Neben den Boxkämpfen wird auch Prominenz erwartet. Der Ex-Weltmeister Graciano Rocchigiani wird am Ring mit von der Partie sein und für Fotos und Autogramme zur Verfügung stehen. An der Abendkasse werden am morgigen Samstag noch Karten für die Tribüne im Wert 25 Euro verkauft.

Die vorläufige FIGHTCARD (Änderungen vorbehalten)

1. Kampf

4 Runden Cruiserweight

Angelo Venjakob (Osnabrück) - Werner Rauhbach (Kiel)

2. Kampf

4 Runden Featherweight

Kim Angelina Jäckel (Neumünster) - Manja Thies (Kiel)

3. Kampf

6 Runden Cruiserweight

Rashid Raad (Frankfurt) - Sinisa Kondic (Serbien)

4. Kampf

3 Runden Kickboxen Super Welterweight

Okan Celidal (Hannover) - Omar Hiti (Köln)

5. Kampf

3 Runden Kickboxen Welterweight

Human Jahekari (Hannover) - Mo Hiti (Köln)

6. Kampf

6 Runden Cruiserweight

Prasovic Dilan (Montenegro) - Damian Ionut (Regensburg)

7. Kampf

6 Runden Super Middleweight

Christian Pawlak (Espelkamp) - Alexander Jankovic (Rastatt)

8. Kampf

4 Runden Middleweight

Besir Ay (Hannover) - Darko Knezevic (Serbien)

9. Kampf

8 Runden Super Middleweight

Emin Atra (Bielefeld) - Slavo Mitic (Iffezheim)

10. Kampf

6 Runden Super Welterweight

Rematch: Omar Siala (Hameln) - Mario Lenz (Neumünster)

11. Kampf

vacant WBU Light Heavyweight International Title (10 Runden)

Emil Markic (Kroatien) - Frank Blümle (Neumünster)

12. Kampf

WBU Muay Thai Light Heavyweight World Title (5 Runden à 3 Minuten)

Toni Thes (Halberstadt) - Joe Jovanno (Bosnien)

13. Kampf

6 Runden Middleweight

Predrag Radosevic (Montenegro) - Yesilat Berkta (Köln)

14. Kampf

vacant WBU K1 ProAm Heavyweight World Titel (5 Runde à 2 Minuten)

Güney Artak (Hannover) - Martin Espenhahn (Halberstadt)

Fotos: mm

Samstag, 25. November 2017 08:14 Uhr

Hameln (red). Startschuss für den Hamelner Weihnachtsmarkt: Oberbürgermeister Claudio Griese eröffnet am 27. November den Hamelner Weihnachtsmarkt 2017 um 17:30 Uhr und auch der Rattenfänger gibt sich die Ehre. Die neuesten Weihnachtstrends, Leckereien, mystisches Late-Night-Shopping (2.12.), eine Fülle Attraktionen für Kinder inklusive der Kinderbäckerei auf dem Markt und weihnachtliches Programm erwartet die Besucher bis einschließlich 23. Dezember.

Rund 70 Holzhäuser sind um das Hochzeitshaus und die Marktkirche bis in die Osterstraße aufgebaut. Die Weihnachtsbeleuchtung mit den Sternchen in der Innenstadt ist der absolute Blickfang, erweitert um zauberhafte Design-Lichtkegel. In der Osterstraße ragt eine schön geschmückte Tanne hoch auf. Auf dem „Lütjen-Markt“ wird die kleine Eisbahn in Betrieb sein, die tagsüber für Kinder zum Austoben gedacht ist. Abends können Mannschaften die Eisbahn zum Eisstockschießen mieten. Anmeldung über das „Stadtmarketing Hameln unter: Tel.: 05151 9578-27. Kinderdisco immer samstags ab 18 Uhr.

Holzspielzeug, regionales Kunsthandwerk, die neuesten trendigen Weihnachts-Dekos sowie wärmende Kleidung für den Winter werden angeboten. Und was wäre ein Weihnachtsmarkt ohne süßes Naschwerk und allerlei herzhafte Leckereien. Neben der glanzvollen Dekoration erzeugen Kinder-Karussells Atmosphäre. Der Weihnachtsmann besucht die Hamelner Kinder jeden Mittwoch und Samstag ab 14 Uhr. Am Samstag, den 2. Dezember, öffnet der Weihnachtsmarkt zur „Mystischen Weihnachtsnacht“ mit sagenhaftem Programm bis 23:00 Uhr. Die Geschäfte haben an diesem Abend bis 22 Uhr geöffnet. Einmal, am 3., kommt der Weihnachtsmann sogar mit echten Rentieren.

An der Front vom historischen Hochzeitshaus ist ein Adventskalender angebracht: Jeden Tag ein Türchen und jeden Tag um 17 Uhr erklingt das weltbekannte Glockenspiel mit einem anderen Weihnachtsklassiker. Adventskonzerte in den Kirchen, Turmbläser und Gospel-Einlagen Rund um den Markt sorgen für sinnliche Stimmung. 

Noch etwas „Besonderes“ unternehmen: Rattenfänger- Führungen, diverse Stadt- und Erlebnisführungen, Adventsfahrten auf der Weser, das Museum und die Schauglasbläserei bieten Advents-Angebote an. Die Pausenzone für Familien im FiZ ist bis 19 Uhr geöffnet. Darüber hinaus bietet das FiZ gemeinsam mit der Fleischer- und Bäckerinnung eine Kinderbäckerei an – auf dem Markt in einer Weihnachtshütte gegenüber. Auskunft und Anmeldung: Familie im Zentrum (FiZ), Eugen-Reintjes-Haus, Osterstraße 46, 31785 Hameln, Tel.: 05151/202-3456.

Flyer mit Programm-Informationen liegen aus - Informationen zum Hamelner Weihnachtsmarkt im Web unter: www.hameln-weihnachtsmarkt.de

Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag:         10.00 bis 20.00 Uhr 

Freitag und Samstag:             10.00 bis 22.00 Uhr 

Sonntag:                                 11.00 bis 20.00 Uhr 

(Samstag 2. 12. „Mystische Nacht“ mit Late-Night-Shopping bis 22:00 Uhr, / Markt bis 23:00 Uhr)

Verkehrsregelnde Maßnahmen zur Vorweihnachtszeit 2016

An den vier Samstagen vor Weihnachten werden die Betriebsparkplätze AOK und Finanzamt sowie die beiden Parkplätze vor den Sporthallen des Schiller-Gymnasiums für Besucher der Innenstadt zum Parken freigegeben. Unter Umständen wird der Rathausplatz während des Weihnachtsmarkts an Samstagen und Sonntagen zum Parken freigegeben. 

Busse: Busparkplätze sind in unmittelbarer Nähe zur Touristinfo verfügbar (Deisterallee und 164er Ring). Die geräumige Touristinfo ist von hier aus in 1 Minute, der Weihnachtsmarkt in 3 Minuten zu erreichen. Die Gäste können sich in der Touristinfo einen Kurzfilm über Hameln und Umgebung ansehen. Weitere Busparkplätze befinden sich direkt am Dampferanleger, linker Streifen Ostertorwall und Bürenstraße. Der Parkstreifen und Taxistand in der Deisterallee in Fahrtrichtung links wird für diesen Zeitraum ebenfalls als Busparkstreifen ausgewiesen.

Foto: Hameln Marketing und Tourismus GmbH

Nachrichten aus Holzminden
27. Juli, 06:15 Uhr
Das Geburtshilfeteam des Krankenhaus Holzminden lädt zum Elterninformationsabend ein
27. Juni, 13:23 Uhr

Holzminden (red). Der Holzmindener Duft- und Geschmackstoffhersteller Symrise wurde aufgrund seines Fokus auf Nachhaltigkeit und zahlreicher weiterer Positivkriterien von der Ratingagentur Vigeo Eiris zu den 120 führenden Firmen im Euroraum mit herausragender unternehmerischer Verantwortung eingestuft. Bereits in den Jahren zuvor zählte der international vertretene Duft- und Geschmacksstoffhersteller in Europa und weltweit zu den 120 Unternehmen, die im Bereich Nachhaltigkeit sämtliche Kriterien erfüllen.

„Unsere Unternehmensstrategie bezieht auf allen Stufen der Wertschöpfungskette Aspekte der Nachhaltigkeit ein: Wir tragen Verantwortung für den profitablen Einsatz des uns anvertrauten Kapitals, für die effiziente Nutzung und zugleich Bewahrung natürlicher Ressourcen, für das Wohlergehen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für gesellschaftliche Belange“, sagt Symrise Chief Sustainability Officer Hans Holger Gliewe. Da sich diese gelebte Unternehmensverantwortung anhand konkreter Zahlen und Erfolge bestätigen lässt, erhielt Symrise auch in diesem Jahr wieder die Auszeichnung, zu den 120 vorbildlichsten Firmen in der Eurozone zu zählen. Bereits 2012 gehörte Symrise zu den herausragenden 120 Unternehmen Europas. 2013 kam die gesamte Eurozone hinzu. Und 2014 wurde der global agierende Duft- und Geschmackstoffhersteller in den Kreis der weltweit fortschrittlichsten Konzerne aufgenommen.

Der Euronext Vigeo Eurozone 120 Index hebt Unternehmen mit den erfolgreichsten Umwelt-, Sozial- und Governance-Leistungen im Euroraum hervor, die anhand von 330 Indikatoren aus 38 Nachhaltigkeitstreibern bewertet werden. Als Positivkriterien gelten gesellschaftliches Engagement, Unternehmensführung, Beziehung zu Kunden und Lieferanten sowie Gesundheit, Sicherheit, Menschenrechte, Umwelt und Arbeitsbedingungen.

Bei Symrise sind hundert Prozent der Produktionsstätten nach Nachhaltigkeitskriterien verifiziert. So arbeiten beispielsweise in den Segmenten Flavor und Nutrition die Formulierungstechnologien für Aromen mit verringertem Energieverbrauch, höherer Verwendungssicherheit und verbessertem Leistungsprofil. Darüber hinaus werden stets neue und verbesserte Verfahren entwickelt, damit die wertvollen natürlichen Ressourcen effektiv genutzt und gleichzeitig die Abfall- und Nebenströme reduziert werden.

„Als Unterzeichner des Global Compacts der Vereinten Nationen unterstützen wir aktiv die dort niedergelegten Prinzipien verantwortungsvollen Wirtschaftens“, sagt der Nachhaltigkeitsleiter Gliewe. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in mehr als 40 Ländern rund um den Globus tätig sind, teilen diese gemeinsamen Werte als Grundlage für unsere gemeinsamen Ziele.“

Die Unternehmensstrategie des Holzmindener Duft- und Aromaherstellers integriert wirtschaftliche Ambitionen mit vier Stoßrichtungen für mehr Nachhaltigkeit – Footprint, Innovation, Sourcing und Care. Footprint steht für ökologischen Fußabdruck, Innovation für ressourcenschonende und geschäftssteigernde Effekte, Sourcing für nachhaltige Rohstoffbeschaffung, Care beschreibt die Wertschaffung für Mitarbeiter und Standortgemeinden. So will Symrise die positiven Auswirkungen des eigenen Handelns erhöhen und die negativen weiter verringern.

„Durch unser Klimaschutzmanagement, immer effizientere Prozesse und ein Portfolio, das zur Befriedigung der Grundbedürfnisse einer wachsenden Weltbevölkerung in den Bereichen Ernährung, Gesundheit und Wohlbefinden beiträgt, berücksichtigen wir stets auch die künftigen Generationen“, so Gliewe, der die erneute Einstufung in den Euronext Vigeo Index mit Freude zur Kenntnis nimmt.

22. Juni, 04:37 Uhr

Holzminden/Hannover (red). Am 17. Juni stand der alljährliche Bezirkslehrgang der U10 bis U18 im Bezirk Hannover, durchgeführt in Empelde, an. Mit acht Jugendlichen - Benjamin Schulze, Niklas Möhle, Colin Schulze, Marie Weiß, Daria Mundt, Maximilian Littmann, Fabio Klünker und Leonard Hübner - wurde früh aufgebrochen, um rechtzeitig zum Lehrgangsbeginn in Empelde zu sein.

Vor Ort wurden die Spieler nach Altersklassen eingeteilt und begannen unter Aufsicht ausgebildeter Faustballtrainer mit ersten Aufwärmübungen. Im Anschluss ging es mit einer Vielzahl von Ballübungen, einzeln oder zu zweit, bis zur Mittagpause weiter. Nach der verdienten Pause wurde das Mannschaftsspiel in den Vordergrund gestellt. Am Ende erfolgte die Abschlussbesprechung in den einzelnen Altersgruppen. Hier gab es dann sehr erfreuliche Nachrichten.

Fabio Klünker und Leonard Hübner wurden zum Landeslehrgang vom 25. bis 26. August nach Moslesfehn eingeladen. Auf dem Lehrgang erfolgt die Zusammenstellung der NTB-Jugend-Auswahl für die Deutsche Meisterschaft der Landesturnverbände (Deutschlandpokal) vom 23. bis 24. September in Großenaspe sowie auch für den Jugend-Europapokal vom 6. bis 8. Oktober in Linz (AT).

Ebenfalls über eine Einladung zum Landeslehrgang für die Niedersachsenauswahl, hier für die U14 vom 11. bis 13. August in Düdenbüttel, kann sich Benjamin Schulze freuen. Außerdem gelang es Benjamin sich für die Bezirksauswahlmannschaft zu qualifizieren, die für den Bezirk Hannover/Braunschweig am 23. September am Niedersachsenschild in Brettorf teilnimmt. Die Abteilung gratuliert den jungen Faustballern und wünscht Ihnen viel Erfolg bei den nun anstehenden Sportveranstaltungen.

Foto: MTV 49 Holzminden

19. Juni, 14:34 Uhr

Holzminden (r). Symrise Fine Fragrance hat den renommierten Perfume Extraordinaire Fragrance Foundation Award für Poppy Soma gewonnen. Symrise hat diesen Duft für die Kollektion Les Potions Fatales von Quartana Parfums komponiert.

Der Perfume Extraordinaire Award ist der einzige Preis, den die Fragrance Foundation verleiht, der die Kunst der Parfum-Kreation ehrt. Jeder Dufthersteller durfte einen Duft aus dem Portfolio seiner 2016er Marktneuheiten auswählen und einreichen. Anschließend begutachtete eine Jury aus Duftexperten großer Duftstofflieferanten und -hersteller diese Düfte blind. Aus dieser Auswahl bestimmen die Jury-Mitglieder einen Duft, der für das aktuelle Jahr – den Titel Perfume Extraordinaire erhält – zu Deutsch: das außergewöhnlichste Parfüm des Jahres.

Die Symrise Parfümeure Emilie Coppermann und Dave Apel haben das Parfüm Poppy Soma gemeinsam kreiert. Zwei Jahre dauerte die schöpferische Arbeit an dem faszinierenden Duft. Poppy Soma gehört zur Kollektion Les Potions Fatales und erkundet die trügerische Schönheit, den verbotenen Reiz und die faszinierende Geschichte um neun der weltweit giftigsten Blumen. Dem Mohn. Der Duft entfaltet florientale, rauchige, narkotische und würzige Amber-Noten, die aus dem Sichuan-Pfeffer, Curry-Blättern, dem roten Pfeffer, der schwarzen Gardenie, dem Sambac Jasmin, der roten Rose, altem Kirchenweihrauch, Labdanum, Tuberose, Styrax und Moschus-Tonka stammen. (www.six-scents.com/products/dark-poppy)

Ein Teil der Erlöse aus den Verkäufen dieses Parfüms kommt der American Association of Poison Control Centers, der amerikanischen Giftkontrollzentrale, zugute. (www.aapcc.org)

“Ich bin von der Kreativität unserer Parfümeure begeistert, die dieses wahre Meisterwerk für Quartana Parfums geschaffen haben”, sagt Achim Daub, Vorstand Scent & Care bei Symrise. „Wir haben diesen äußerst renommierten Fragrance Foundation Award gewonnen. Das ist eine große Ehre für uns und unterstreicht unsere Mission, das Leben mit Düften angenehmer zu machen. Ein großes Dankeschön geht an alle, die zu diesem außergewöhnlichen Erfolg beigetragen haben!“

Über Emilie Coppermann, Master Parfümeurin: Seit über 20 Jahren arbeitet sie für die renommiertesten Mode- und Designer-Marken. Ihr Erfolg gründet auf ihrer Fähigkeit, ihrer weiblichen Intuition zu folgen. Ihre Arbeit wurde bereits viele Male mit Preisen aus Fach- und institutionellen Kreisen geehrt, wie zum Beispiel dem Prix Lalique de Talents du Luxe 2011.

Über David Apel, VP Senior Parfümeur:
Er wurde sich seiner Bestimmung bewusst, als er in einer Einstiegsposition bei einem Dufthersteller arbeitete. Dort hat er sich sofort in die faszinierenden Öle, viskosen Flüssigkeiten und bezaubernden Festharze verliebt. Seine Erkundungen als Parfümeur ermöglichen es ihm, seinen künstlerischen Stil auszuüben. Er war zudem maßgeblich an der Neuauflage der DeLaire Basen beteiligt.

Über Joseph Quartana: Gründer von Six Scents Parfums und dem ehemals angesagten Modehaus Seven New York. Parfums Quartana gehört zu einer Kollektion neuer Premium-Parfums unter dem Markendach von Six Scents. Diese Kollektion erforscht einzelne Themen und schafft dafür eine Reihe luxuriöser Düfte in limitierter Auflage.

Foto: Symrise

19. Juni, 06:57 Uhr

Holzminden (red). Am Montag, 19.06. 2017 um 15:15 Uhr, findet wie in jedem Jahr die Vorerfassung für alle Vollzeitschulformen im Hauptgebäude der Georg-von-Langen-Schule, Berufsbildende Schulen Holzminden, statt. Schülerinnen und Schüler, die sich für ein Berufsvorbereitungsjahr (BVJ), eine Berufseinstiegsklasse (BEK), eine Berufsfachschule (BFS), die Fachoberschule (FOS) oder das Berufliche Gymnasium (BG) angemeldet haben, werden von ihrem neuen Klassenlehrer über den Beginn im neuen Schuljahr und weitere Planungen unterrichtet. Die Räume sind im Foyer der Georg-von-Langen-Schule, Von-Langen-Allee 5, ausgehängt.

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