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Region Aktiv
Mittwoch, 20. September 2017 09:30 Uhr
Haupt-und Realschule Eschershausen erhält Preis für Generationenprojekt
Mittwoch, 20. September 2017 08:50 Uhr

Bevern (red). Es sei schön mit anzusehen, wie sich Eltern im Freibad Bevern um die Schwimmausbildung ihrer Kinder kümmern, erklärte Annegret Fiene, 1. Vorsitzende des Vereins Freibad Bevern-Burgberg e. V.. Zusammen mit dem Nachwuchs, der für die Bronzeabzeichenprüfung übte, stürzten sich die Eltern in das kühle Nass. Wahrscheinlich habe es an dieser Unterstützung gelegen, dass die Kinder gleich beim ersten Versuch die Prüfung bestanden, fügte Fiene an.

„Es wäre schön, wenn sich noch mehr Eltern so intensiv für die Schwimmfähigkeit ihrer Kinder interessieren würden, denn frühestens als Freischwimmer gehört man zu den sicheren Schwimmern. Deshalb ist es Schwimmmeister Andrej Schmidt ein Anliegen, dass im Sommer viele Schwimmkurse angeboten werden können“, heißt es abschließend.

Foto: Fiene

Dienstag, 19. September 2017 14:10 Uhr

Ottenstein (red). Die Kreisstraße K 87 von der L586 von der Sievershagener Mühle zur L428 – von Lüntorf nach Ottenstein – müsse auf Grund von Baumfällungen für den Fahrzeugverkehr vom 19. bis voraussichtlich 21. September gesperrt werden, erklärte der Landkreis Holzminden am Dienstagmittag mit der Bitte um ihr Verständnis.

Dienstag, 19. September 2017 11:12 Uhr

Grünenplan (red). Auf der Landesstraße 484 zwischen Grünenplan und dem Gerzer Kreisel ist voraussichtlich am Montag, 25. September, und Dienstag, 26. September, mit Behinderungen zu rechnen. Grund hierfür ist die Vollsperrung der Landesstraße wegen Forstarbeiten, die die Straßenmeisterei Eschershausen in Zusammenarbeit mit der Revierförsterei Hohenbüchen ausführt.

Zudem wird die Kreisstraße 29 nach Hohenbüchen gesperrt. Die Umleitungen erfolgen während der Sperrung über die Landesstraßen 462 und 589 über die Ortschaft Delligsen. Im Anschluss an diese Arbeiten erfolgen noch einige Tage Forstarbeiten im Bereich der Landesstraße 484 – „Roter Fuchs“ – zwischen Grünenplan und Holzen. Die Verkehrsregelung bei dieser Maßnahme wird mit einer Ampelanlage geregelt und führt zu geringen Beeinträchtigungen. 

Die Forst- und Straßenbauverwaltungen bitten Anlieger und Verkehrsteilnehmer um ihr Verständnis für diese Maßnahmen, die im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht unbedingt erforderlich sind.

Dienstag, 19. September 2017 10:47 Uhr

Holzminden (red). Alle naturinteressierten Kinder und ihre Eltern sind wieder herzlich eingeladen, am kommenden Sonntag, den 24. September, zwischen 11 und 14 Uhr auf den Horstberg in Holzminden zu kommen. Bei Stockbrot am Lagerfeuer, Gemüsesuppe, Würstchen vom Grill und selbst hergestelltem Apfelsaft möchte die NAJU über ihre Aktivitäten informieren.

Direkt neben dem NEST, der Natur-Erfahrungs-Stätte des NABU, kümmert sich die Naturschutzjugend um ihr eigenes Schutzgebiet. Die Kinder und Jugendlichen erkunden den Lebensraum Streuobstwiese, lernen Tiere und Pflanzen, wie z. B. Grünspecht, Trauerschnäpper, Hornissen und Wiesenknopf kennen, und überlegen, wie man ihnen helfen kann. So wurden ein großes Insektenhotel gebaut und viele Nistkästen aufgehängt, die regelmäßig gereinigt werden, außerdem neue Obstbäume und heimische Sträucher gepflanzt und Reisighaufen als Verstecke für Igel und andere Tiere angelegt.

Jetzt im Herbst werden reichlich Äpfel geerntet und in einer Presse eigenhändig zu Saft verarbeitet. In der Regel treffen sich die Mitglieder der NAJU alle 14 Tage sonnabends von 10 bis 12 Uhr und finden dann auch immer Zeit, um zu spielen, zu klettern und Buden zu bauen.

Dienstag, 19. September 2017 10:33 Uhr

Delligsen (red). Am vergangenen Samstag fand der traditionelle Hilspokal der Feuerwehren im Flecken Delligsen statt. Ausgerichtet und organisiert wurde der Wettkampf in Grünenplan. Gemeindebrandmeister Burkhard Schlimme konnte insgesamt 18 Gruppen und zahlreiche Besucher am Feuerwehrgerätehaus begrüßen. Bei dem Wettkampf kam es auf schnelles Kuppeln, Agieren und gute Teamarbeit an. Aufgebaut wurde ein dreiteiliger Löschangriff.

Den Anfang machten die Jugendfeuerwehren - insgesamt traten vier Gruppen aus den Jugendfeuerwehren Ammensen, Delligsen und Grünenplan an. Im Anschluss folgten 14 Gruppen der aktiven Einsatzabteilung. Nachdem alle Gruppen ihr Können unter Beweis gestellt hatten, wurden die Zeittakte ausgewertet. Am Ende hatte die Gruppe II der Feuerwehr Grünenplan die Nase vorn. Platz zwei belegte ebenfalls die Feuerwehr Grünenplan mit der Gruppe I, gefolgt von der Werkfeuerwehr der SCHOTT AG Grünenplan.

Sieger der Jugendfeuerwehr wurde Ammensen, gefolgt von Grünenplan. Platz drei belegte die Jugendfeuerwehr Delligsen Gruppe I. Nachdem die Siegerehrung vollzogen wurde, bat Gemeindejugendfeuerwehrwart René Reiche den Ortsbrandmeister der Feuerwehr Delligsen, Jürgen Otte, nach vorne. Otte war bis zu seinem Amtsantritt als Ortsbrandmeister sechs Jahre Gemeindejugendfeuerwehrwart im Flecken Delligsen. Im April 2017 übernahm René Reiche den Posten des Gemeindejugendfeuerwehrwartes. Reiche bedankte sich bei Jürgen Otte für seine hervorragende Arbeit als Gemeindejugendfeuerwehrwart. Anschließend übergab er ihm ein Präsent. Am Rande des Wettkampfes kam die Kameradschaft bei Bratwurst und kühlen Getränken nicht zu kurz. 

Foto: Hendrik Meier

Montag, 18. September 2017 13:29 Uhr

Wangelnstetdt (jp). Wangelnstedt und Linnenkamp (jp). Bei sonnigem Wetter fand vergangenen Samstag von 10 bis 16 Uhr in Wangelnstedt und Linnenkamp der erste Dorfflohmarkt statt. Bei diesem Ereignis durfte jeder in den beiden Dörfern verkaufen was er wollte.

Verkauft wurden Antiquitäten, Kinderspielzeug, Kleidung, Handwerksprodukte und vieles mehr. Über 30 Verkaufsstände waren aus beiden Dörfern vertreten, dabei verkauften nicht nur die Erwachsenen, sondern auch die Kinder. Unter den Handwerksprodukten wurden unter anderem Honig aus eigener Imkerei, Holzprodukte von der Holzbildhauerin Stefanie Fuentes Schreiber und Kunstwerke von dem Atelier Steggerda angeboten.

Für das leibliche Wohl wurde auch gesorgt. Bratwurst und Steaks von Ilsemann aus Lenne wurden auf dem Platz neben der Schule in Wangelnstedt bereitgestellt. Außerdem wurde selbstgebackener Kuchen von engagierten Dorfbewohnern und Kaffee angeboten. Dieser Verkauf fand neben dem Schulgebäude statt.

Der Flohmarkt wurde gut angenommen und daher gut besucht. Alle Beteiligten des Flohmarktes, die Verkäufer und die Organisatoren Ruth Stemmer und Karsten Klingenberg sind rundum zufrieden mit dem ersten Dorfflohmarkt.

Fotos: Patzer

Sonntag, 17. September 2017 16:41 Uhr

Lüerdissen (red). Wer glaubt, Märchenstunden seien nur etwas für Kinder, kennt Achim Amme nicht. Der bekannte Hamburger Autor, Schauspieler und Ringelnatzpreisträger beweist im Fresenhof in Lüerdissen am 22.09.2017 um 19:30 Uhr das Gegenteil: Obwohl der Titel „Rotkäppchen & Co.“ vielleicht Vertrautes erwarten lässt, können sich die Besucher auf ihre Vorbildung in Sachen Grimmsche Märchen nicht verlassen.

Amme hat einige weniger bekannte Perlen und Denkwürdigkeiten aus dem reichen Geschichtenfundus der Brüder Grimm hervorgestöbert und bringt außerdem Werke jüngerer Autoren mit, die sich unterschiedlich respektvoll mit dem Grimmschen Erbe auseinandergesetzt haben. Faszinierend ist dabei zu beobachten, wie der Schauspieler jeder Erzählung ihren persönlichen Klang zu verleihen vermag. So erweckt er die Charaktere seiner Geschichten zum Leben und pointiert geschickt die Intention der Verfasser. Fast hat man das Gefühl, Amme lese den Text zwischen den Zeilen mit. Neben den erzählerischen Fähigkeiten trägt auch die Zusammenstellung des Programms zum hohen Unterhaltungswert bei. Es bietet einen gut abgestimmten Wechsel zwischen heiteren und nachdenklichen Texten. Die Kürze und Dichte der Geschichten bewirken, dass die Aufmerksamkeit nie nachlässt und die Zuhörer sich auf jedes Märchen neu konzentrieren können.

Die Besucher erwartet ein ungewöhnlicher Märchenabend, der lange nachwirkt. Wie zu jedem Konzert gibt es neben Getränken im Fresenhof die beliebten Fischhäppchen mit frischen Matjes, Lachs und Krabben von Fisch Blum direkt von der Insel Sylt. Einlass ist ab 18:30 Uhr. Karten gibt es für 10 Euro unter 05534-9109119 oder in begrenzter Anzahl unter http://res.seatlion.com/8260.

Foto: Rosa Frank

Sonntag, 17. September 2017 16:38 Uhr

Kemnade (red). Ein weltberühmtes Werk der Kirchenmusik wird am Sonntag dem 22. Oktober, um 17 Uhr, in der Klosterkirche Kemnade aufgeführt: Georg Friedrich Händels Oratorium „Der Messias“. Es musizieren vier hochkarätige Gesangssolisten: Hanna Zumsande (Sopran), Nicole Dellabona (Alt), Lothar Blum (Tenor) und Raimonds Spogis (Bass), das Ensemble Antico auf historischen Instrumenten sowie die Kantorei mit einem neuen Projektchor und die Jugendkantorei Bodenwerder unter der Leitung von Christiane Klein.

„Allein die Schrift“ – unter diesem Motto erklingt zum Reformationsjubiläum das Christus-Oratorium in Martin Luthers deutscher Bibel-Übersetzung. Es beleuchtet auf der Grundlage von genial zusammengestellten Texten verschiedener Bibelbücher in zwei Teilen den Weg über Advent, Weihnachten, Passion, Ostern und Pfingsten und redet im dritten Teil von der Hoffnung auf das Ewige Leben. Händels Musik hat bis heute nichts von ihrer Faszination verloren; das „Halleluja“ ist eines der bekanntesten Musikstücke der Welt und wurde auch als Flashmop dargestellt. Das Werk stellt besondere Anforderungen an den Chor: nicht weniger als 21 im Charakter äußerst vielfältige Stücke sind ihm zugewiesen. Seit über einem Jahr probt die Kantorei schon für das besondere Ereignis, und auch die 10 bis 16-jährigen Jugendchoristen üben schon mehrere Monate ihre Sopranstimme.

Der Kartenvorverkauf hat begonnen. Einzel- und Familienkarten kann man kaufen oder für die Abendkasse reservieren lassen bei Düt un Dat in der Münchhausenstadt, Große Straße 43, 37619 Bodenwerder | Telefon / Fax: 05533 979363 | Mail: duetundatmuenchhausenstadt@web.de.

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Blaulicht
Mittwoch, 20. September 2017 10:57 Uhr
„Handwerker“ aus Landkreis Holzminden werden durch Polizei kontrolliert – Männer sind Polizei einschlägig bekannt
Dienstag, 19. September 2017 10:44 Uhr

Einbeck-Naensen (red). Am Montagmorgen wurde der Polizei Einbeck gemeldet, dass ein grauer VW-Golf in einen Gartenzaun in Naensen gefahren sei und sich anschließend vom Unfallort einfach entfernt habe. Im Rahmen der polizeilichen Fahndung konnte der unfallflüchtige VW-Golf dann auf einem asphaltierten Feldweg zur B 3 seitlich in einem Straßengraben liegend aufgefunden werden. Der Fahrzeugführer, ein 32-jähriger Mann aus der Ortschaft Delligsen, saß noch auf dem Fahrersitz und war auf Grund von Volltrunkenheit nicht in der Lage, den Pkw selbst zu verlassen. Ein später durchgeführter Alkoholschnelltest erbrachte dann auch einen Alkoholwert von 3,19 Promille. Der Verunfallte wurde dem hiesigen Krankenhaus zugeführt, wo er zur Beobachtung und Ausnüchterung verblieb. Der Führerschein des Fahrzeugführers wurde beschlagnahmt, über die Schadenshöhen liegen noch keine Angaben vor.

 

Sonntag, 17. September 2017 17:49 Uhr

Grohnde/Hehlen (red). Am Sonntagmorgen um kurz nach 8 Uhr ist es zu einem Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang für eine 68-jährige Hamelnerin gekommen. Diese befuhr mit ihrem Pkw die B83 aus Richtung Grohnde kommend in Richtung Hehlen und kam nach links von der Fahrbahn ab, wo ihr Pkw mit zwei Bäumen kollidierte, zum Stillstand kam und in Brand geriet. Besonnene Ersthelfer retteten die verunfallte Fahrzeugführerin zunächst und versuchten die Frau zu reanimieren. Jedoch blieben diese und im Anschluss durch Rettungskräfte vorgenommene Reanimationsversuche erfolglos.

Sonntag, 17. September 2017 17:27 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Im Landkreis Holzminden führten die örtlich zuständigen Beamten am Sonntag mit Unterstützung von Kollegen der "Sonderkontrollgruppe Krad", der Beamte aus verschiedenen Landkreisen der Polizeidirektion Göttingen angehören, an verschiedenen - hauptsächlich von Motorradfahrern genutzten - Stellen Schwerpunktkontrollen durch. Im Fokus standen bei diesen Kontrollen neben Geschwindigkeitsverstößen auch technische Veränderungen an den Motorrädern. 

Bei der technischen Begutachtung von 40 Motorrädern, wurden an einer Kontrollstelle insgesamt sechs Verstöße festgestellt, die mit einem Bußgeld geahndet werden. Vier davon wegen Veränderungen an der Abgasanlage. Hier wurde von den Fahrern vor Fahrtbeginn der Schalldämpfer, der sogenannte "db-Killer", ausgebaut, was zu einer vorschriftswidrigen Geräuschemission führt.

An einer anderen Kontrollstelle wurde vermehrt auf Geschwindigkeitsverstöße geachtet. Hier stellten die Beamten innerhalb von vier Stunden 63 Verstöße fest, 27 davon werden mit einem Bußgeld geahndet. Drei Verkehrsteilnehmer, davon zwei Kradfahrer, waren so schnell, dass sie neben dem Bußgeld auch mit einem mindestens vierwöchigen Fahrverbot rechnen müssen.

Neben den Kontrollen führten die Polizeibeamten zahlreiche Gespräche mit den Kradfahrern und wiesen auf die Gefahren von überhöhter oder nicht angepasster hin. Viele Flyer, in denen ausdrücklich an die Vernunft der Verkehrsteilnehmer appelliert wird, wurden verteilt. Was bei einem Unfall mit einem Motorrad passiert wurde auf eindrucksvolle Weise mit einem "Unfallkrad" an einer der Kontrollstellen verdeutlicht und regte die Kradfahrer zum Nachdenken an.

Foto: Polizei

Sonntag, 17. September 2017 16:32 Uhr

Neuhaus (red). Mit schweren Verletzungen musste am Sonnabend ein Motorradfahrer zur weiteren Behandlung in die Universitätsklinik nach Göttingen gebracht werden. Seine Maschine, eine Harley-Davidson, wurde stark beschädigt.

Aufgrund der Unfallschilderung eilten Rettungsdienst und Polizei unter Verwendung von Sondersignalen zur Unfallstelle nach Neuhaus. Den Rettern bot sich folgendes Bild: Auf der dortigen Kreuzung lag ein offenbar erheblich verletzter Mann, der jedoch ansprechbar war. Die an dem Unfall beteiligten Fahrzeuge, ein Motorrad und zwei weitere Autos, waren beschädigt.

Wie die Polizei inzwischen bestätigte, passierte der Unfall am Sonnabend, um 16 Uhr. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand befuhr eine 60-jährige Frau mit ihrem Peugeot die Straße "Am Wildenkiel" und wollte weiter in Richtung Silberborn fahren. Beim Überqueren der dortigen Kreuzung beachtete sich nicht die Vorfahrt des 55-jährigen Bikers, der mit seiner Harley-Davidson auf der Bundesstraße 497, aus Uslar kommend, in Richtung Holzminden unterwegs war. Beim Zusammenprall der beiden Fahrzeuge wurde der 55-Jährige gegen ein weiteres Fahrzeug geschleudert, das im Kreuzungsbereich verkehrsbedingt wartete.

Während der Biker, er wohnt in Einbeck, sehr schwer verletzt wurde, konnte die 60-jährige Autofahrerin, sie kommt aus Osterode, nach einer Behandlung im Holzmindener Krankenhaus wieder nach Hause entlassen werden. Die entstandenen Sachschäden schätzte die Polizei auf 25.000 Euro.

Foto: red

Donnerstag, 14. September 2017 14:51 Uhr

Eschershausen (kp). Gegen 13:50 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr alarmiert, nachdem es bei einem Gebäude in der Odfeldstraße zu einer Rauchentwicklung vor einem Kellerfenster kam.

Die Situation erforderte ein zügiges Einschreiten der Einsatzkräfte, da sich der Rauch bereits vollständig im Keller ausgebreitet hatte. Ein Trupp unter Atemschutz musste sich gewaltsam Zutritt durch die Hintertür des leerstehenden Hauses verschaffen. Nachdem der Brand gelöscht war, musste der Keller mit einem Hochleistungslüfter vom Rauch befreit werden.

Wie sich im Verlauf des Einsatzes herausstellte, war der Bereich des Kellerfensters, der sich zum Gehweg erstreckt, mit allerlei Müllabfällen von der Seite des Fußgängerweges „verstopft“. Aus bisher nicht geklärten Gründen waren diese Abfälle in Brand geraten. Der durch das Feuer entstandene Rauch drang schließlich durch das geschlossene (sehr alte) Fenster in das Gebäude.

Mittwoch, 13. September 2017 11:56 Uhr

Holzminden (my). Die Polizei Holzminden geht einem Hinweis nach und prüft eine mögliche Bedrohungslage im Jobcenter Holzminden in der Steinbreite. Nach Angaben des Pressesprechers der Polizei, Burkhard Schramm, bestehe aktuell keine akute Bedrohungslage. Dennoch werden seit heute Morgen alle Personen, die ins Jobcenter wollen, durchsucht. Mehrere Beamte sind noch vor Ort und werden die entsprechenden Maßnahmen bis heute Mittag fortführen. Danach schließt das Jobcenter regulär.

Heute Morgen um 9:20 Uhr ging bei der Polizei ein anonymer Hinweis ein. Angeblich solle ein Kunde des Jobcenters Details geäußert haben, am Vormittag mit einem Messer in das Gebäude gehen zu wollen. Wenige Minuten später waren die Beamten mit mehreren Streifenwagen vor Ort und schlossen zuerst den Eingang. Alle Personen durften erst ins Gebäude, nachdem sie auf Waffen durchsucht wurden.

Die Ermittlungen der Polizei dauern noch an. Wir werden weiter berichten.

Update 14:55 Uhr

Auf Grund einer am Vortage gegenüber einem Mitarbeiters des Jobcenters geäußerten, gleichlautenden Bedrohung konzentrierten sich die polizeilichen Ermittlungen auf einen vom Jobcenter betreuten 31-jährigen Mann aus einem Stadtoldendorfer Ortsteil. Dieser konnte im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen gegen 13.30 Uhr in Hameln angetroffen und kontrolliert werden. Ihm gegenüber wurde durch die Polizei eine sog. "Gefährderansprache" durchgeführt. Der Mann, der die Tat schließlich auch zugab, wird sich jetzt wegen der Bedrohung verantworten müssen.

Foto: my

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Politik
Montag, 18. September 2017 12:37 Uhr
Land Niedersachsen fördert Revolvierenden Rückbaufonds
Montag, 18. September 2017 09:45 Uhr

Stadtoldendorf (red). Unter dem Titel "Willkommen in Niedersachsen! Integration gemeinsam leben“ lädt der Holzmindener Landtagsabgeordnete Christian Meyer alle Interessierten am Dienstag, den 26. September 2017 um 19:00 Uhr herzlich in das „Bistro-Caféteria Forum“ (Markt 7, 37627 Stadtoldendorf) ein. Dabei soll unter anderem auf folgende Fragen eingegangen werden: Wie lebt es sich im Landkreis Holzminden mit Flucht- oder Migrationshintergrund? Warum ist herkunftssprachlicher Unterricht in der Schule ein Gewinn für alle? Warum braucht es ein modernes Einwanderungsgesetz? Als Expert*innen werden der Grünen-Landtagsabgeordnete und Mitglied im Innenausschuss des Landtages Belit Onay sowie die ehrenamtliche Integrationsbeauftragte der Stadt Stadtoldendorf Esin Özalp an der Veranstaltung teilnehmen.

"Migration hat es in der Geschichte der Menschheit immer gegeben – Ein- und Auswanderung ist schlicht Realität“, betont Christian Meyer. „Entscheidend ist, dass die Politik gesellschaftliche Vielfalt als Chance begreift und Integration fördert, statt sie zu behindern.“ Grundlage für ein gutes Miteinander könne dabei nur das Grundgesetz sein und keine „Leitkultur“, die auf einem völkischen Verständnis und Ausgrenzung beruhe.

Obwohl die CDU auf Bundesebene mit immer neuen populistischen Forderungen die Rahmenbedingungen für die rot-grüne Koalition in Niedersachsen nicht leicht gemacht habe, sei während der vergangenen Jahre viel erreicht worden. Meyer: „Um nur einige Beispiele zu nennen: Die Sprachförderung für Zugewanderte wurde massiv ausgebaut, die Kommunen erhalten deutlich mehr Geld für die Unterbringung von Geflüchteten und Niedersachsen hat im Gegensatz zu anderen Bundesländern nicht in Krisengebiete wie Afghanistan abgeschoben.“ Dennoch bleibe viel zu tun – was genau, darüber soll bei der Veranstaltung diskutiert werden.

Foto: GRÜNE

Montag, 18. September 2017 08:51 Uhr

Holzminden (red). „Die Energiewende in ihrer jetzigen Form ist gescheitert“, sind sich Dr. Stefan Birkner, Landesvorsitzender und Spitzenkandidat zur Landtagswahl, und der Franktionsvorsitzende im Niedersächsischen Landtag und Spitzenkandidat zur Bundestagswahl, Christian Dürr, einig.

„Wie Studien zeigen, wird die EEG-Umlage auf ein neues Rekordhoch steigen und Unternehmen in Niedersachsen weiter stark belasten. Insbesondere die internationale Wettbewerbsfähigkeit des niedersächsischen Mittelstands habe unter den steigenden Kosten der Energiewende zu leiden, aber auch die privaten Haushalte“, so Stefan Birkner. Energie müsse bezahlbar bleiben, bzw. wieder werden.

Christian Dürr bekräftigte, dass durch das Erneuerbare-Energien- Gesetz keine zusätzliche Tonne CO 2 eingespart wurde, da im Stromsektor die Emissionen üben den europäischen Emissionshandel gedeckelt werden. CO 2 -Einsparungen hätten vor allem im Gebäudesektor stattgefunden. Hier müsse man die weiterhin großen Senkungspotenziale konsequent weiter erschließen. „Über die Einbindung des Gebäude- und Transportsektors in den Emissionshandel könnten diese Potenziale mittelfristig aktiviert werden“, so Dr. Stefan Birkner.

Stiebel-Eltron- Geschäftsführer Dr. Kai Schiefelbein erklärte, CO 2 müsse einen realistischen Preis haben, ansonsten könne keine Steuerungswirkung davon ausgehen. „In der jetzigen Gestaltung hat der europäische Emissionshandel keine Lenkungswirkung.Wir fordern deshalb eine gerechtere EEG-Umlage. Die Kosten der Energiewende müssen auf alle Energieträger umgelegt werden und nicht nur auf den Strom“, führt Dr. Kai Schiefelbein die Lage des Holzmindener Unternehmens weiter aus.

Frühzeitig habe man sich auf die politischen Rahmenbedingungen eingestellt und im Bereich Wärmepumpen und Lüftungsanlagen innovative Produkte entwickelt, um bei der Energiewende voran zu gehen. Um die Energiewende zu einem Erfolgsmodel zu machen, müssten die Rahmenbedingungen deutlich verbessert werden.

Hermann Grupe, FDP Kreisvorsitzender und Mitglied des Niedersächsischen Landtags, zeigt sich ebenso begeistert vom Holzmindener Traditionsunternehmen, wie seine zwei Landtagskollegen. Stiebel stehe für modernste Technologie bei Wärmepumpen und im gesamten Energiesektor und sei ein Aushängeschild für unsere Region.

Foto: FDP

Dienstag, 12. September 2017 14:13 Uhr

Kreis Holzminden (r/jp). Mehr Personal für die Kitas im Landkreis Holzminden: 685.000 Euro erhielt Landrätin Angela Schürzeberg heute von Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt in Form eines Förderbescheides. Mit dem Geld sollen zusätzliche Fach- und Betreuungskräfte in den Kindertagesstätten eingestellt werden. Ziel des Programms „QuiK“ – Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Verbesserung der Qualität in Kindertagesstätten – ist, das bereits vorhandene Personal zu entlasten und bei der Integration und Sprachförderung zu unterstützen.

Die Richtlinie „Quick“ (Qualität in Kindertagesstätten) möchte mit den Geldern eine bessere Unterstützung für die frühkindliche Bildung und eine Verbesserung des Personals finanzieren sowie die Fortbildungen, Fach- und Betreuungskräfte und Quereinsteiger unterstützen. Bei dieser Förderung ist besonders die Unterstützung der Kinder mit Migrationshintergrund und Sprachproblemen wichtig. „Wenn die kleinen Kinder in einer Kita Deutsch lernen, ist es wie eine Muttersprache für sie“, berichtet Heiligenstadt.

Die Niedersächsische Landesregierung fördert die personelle Verstärkung in Kindertagesstätten über die Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Verbesserung der Qualität in Kindertagesstätten („QuiK“) in den kommenden Jahren mit rund 300 Millionen Euro. Insbesondere Einrichtungen, in denen viele Kinder nichtdeutscher Herkunftssprache bzw. Kinder mit Fluchterfahrung betreut werden, sollen über das Förderprogramm personelle Unterstützung erhalten.

Landrätin Schürzeberg: „Ich freue mich, dass wir mit der Landesförderung in die Lage versetzt werden, die Betreuungsqualität in den Kindertagesstätten im Kreisgebiet zu verbessern. In einigen Kindertagesstätten ist die Zahl der Kinder mit Migrationshintergrund deutlich gestiegen und die Mittel werden helfen, Verbesserungen zu erreichen.“ Die Mittel werden an 22 Kindertagesstätten verteilt. In der Stadt Holminden profitieren 9 Einrichtungen von der Förderung. Im Flecken Dellingsen 4 Einrichtungen, in Eschershausen-Stadtoldendorf 3, in Bodenwerder 2 Einrichtungen und in den Ortschaften Bevern, Neuhaus, Polle und Hehlen jeweils 1 Einrichtung.

Die örtlichen Träger der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe – wie der Landkreis Holzminden – leiten die Mittel an die Träger der Kindertageseinrichtungen weiter und sorgen so dafür, dass die zusätzliche Personalunterstützung bedarfsgerecht zum Einsatz kommt. Dort, wo aufgrund der Arbeitsmarktsituation kurzfristig keine Fachkräfte eingestellt werden können, erhalten die Träger die Möglichkeit, nicht einschlägig qualifizierte Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger als Zusatzkräfte einzustellen und ihnen eine berufsbegleitende Ausbildung für den zukünftigen Einsatz als Regelkraft zu ermöglichen.

Foto: jp

Montag, 11. September 2017 12:48 Uhr

Delligsen (kp). Der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil besuchte den Flecken Delligsen und zog Bilanz der vergangenen Regierungszeit. Zusammen mit Johannes Schraps und Sabine Tippelt fand man sich im Garten der Landtagsabgeordneten ein.

Der Ministerpräsident nahm sich eine halbe Stunde, um sich zu Themen wie Regionalpolitik, Infrastruktur und dem Twesten-Wechsel zu äußern.

Ministerpräsident zur Regionalpolitik

„Südniedersachsen war über viele Jahre ein Stiefkind des Landes, da ist nicht viel passiert, mit Ausnahmen von Wissenschaftsinvestitionen in Göttingen“, beginnt Weil seine Ausführungen zur Regionalpolitik in Südniedersachsen.

Die Region habe langsam aber sicher ein Problem bekommen (unterdurchschnittliche Wirtschaftsdynamik usw.). „Wir haben uns vorgenommen, dieses zu ändern“, so der Ministerpräsident. Und man habe geliefert.

Und weiter: „Das mündet in den Südniedersachsenplan. Wir haben die Regionalpolitik anders aufgestellt, mit Regional- und Landesbeauftragten und einem Projektbüro in Göttingen.“ Zudem soll der Südniedersachsenplan hinsichtlich der Investitionen erstmals die 100-Millionen-Euro-Grenze überschritten haben (z.B. Breitbandausbau und Wirtschaftsförderung).

Ministerpräsident zur Infrastruktur

Bei Themen wie Ortsumgehungen  – Stephan Weil nennt Negenborn als Beispiel – gehe es erkennbar voran. „Der ganz große Traum vom Ith-Tunnel harrt natürlich nach wie vor der Realisierung“, so der Ministerpräsident. „Aber“, fügt er hinzu, „ wenn man vergleicht, wie der Stand der Verkehrsprojekte vor vier, fünf Jahren gewesen ist, muss man sagen, dass da wirklich etwas geschehen ist.“ Und das solle auch so weitergehen.

Für die Infrastruktur sei vor allem auch der Breitbandausbau wichtig. Wichtig vor allem auch für die Wirtschaftsstandorte im Weserbergland (und Holzminden), um „gute Datennetze“ gewährleisten zu können. „Da haben wir einen deutlichen Fortschritt landesweit und auch hier im Landkreis Holzminden erzielt“, sagt Weil. Dennoch, gibt er zu, sei man weiterhin auf einer Aufholjagd.

Ein Blick in die Zukunft

Blickt der Ministerpräsident in die Zukunft,  attestiert er vor allem einer Thematik eine große Wichtigkeit: Wie können junge Leute und Familien im Weserbergland und im Landkreis Holzminden gehalten werden?

Stephan Weil spricht von einem „Schlüssel für regionale Entwicklung“: „Die Wirtschaft muss gut laufen, dann gibt es auch Arbeitsplätze für junge Familien. Junge Leute müssen dann das Gefühl bekommen, eine so gute Zukunft erwarten zu können, dass sie dann auch Familien gründen.“ Dass eine gute Infrastruktur mit guten Verkehrswegen und guten Datennetzen ebenso dazugehöre sei selbstverständlich.

https://www.youtube.com/watch?v=jV-zfmTL1mo

Fotos/ Video: Kai Pöhl

 

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Wirtschaft
Mittwoch, 20. September 2017 09:13 Uhr
Volksbank eG und 19 weitere Firmen ausgezeichnet - Verleihung der Förderplakette „Partner der Feuerwehr“ 2017 in Hannover verliehen
Dienstag, 19. September 2017 13:04 Uhr

Holzminden (red). Frisch, kreativ, außergewöhnlich – Symrise hat mithilfe junger Köche und Barkeeper neue Perspektiven zur Königin der Gewürze Vanille gewonnen. Zusammen mit sechs Genussexperten und Influencern aus der Generation der Millennials entwickelte der globale Anbieter von Duft und Geschmackstoffen Ideen, wie sie sich in der modernen Küche einsetzen lässt.

Die Millennial-Genussexperten kommen aus der ganzen Welt: Der Chefpatissier des vom führenden Restaurantführer Guide Michelin ausgezeichnete Restaurants Chiltern Firehouse in London, eine Tee-Sommelière aus Italien oder ein mehrfach preisgekrönter Barkeeper aus Australien.

Die Experten stehen repräsentativ für die Generation der zwischen 1980 und 1998 Geborenen. Die Gruppe der Millennials umfasst in der Europäischen Union rund 118 Millionen und weltweit zwei Milliarden junge Menschen. Diese Generation gilt als die erste wirklich globale: Die moderne Technologie verbindet sie über Grenzen hinweg und die Möglichkeit, günstig zu reisen, öffnet ihr die ganze Welt und damit auch vielfältige Geschmackshorizonte.

Alle Sinne ansprechen

Die Zusammenarbeit mit den Geschmackskoryphäen aus Europa, Asien und Australien ermöglicht es Symrise, die Millennials besser zu verstehen und was sie antreibt. Eine Generation, die für neue Aromen und Geschmacksrichtungen offen ist und mit ihnen experimentiert. Junge Menschen, die Außergewöhnliches trinken und essen möchten. Etwas, das alle Sinne anspricht – sowohl in Form und Farbe als auch Textur.

Neue Trends, die speziell über Soziale Medien an sie herangetragen werden, beeinflussen die heute 19- bis 37-Jährigen enorm. Und immer öfter sollen diese Gaumenfreuden auch gut für ihre Gesundheit sein. Die Genussexperten, mit denen Symrise kooperiert, haben für ihre Generation attraktive und geschmackvolle Vanille-Produkt-Ideen für die Küche der Zukunft entwickelt.

Kombiniert mit Gewürzen

Es ist Zeit, Vanille als Gewürz wiederzuentdecken, dachten sich die jungen Spezialisten weiter. Das Ziel: das Geschmackspotenzial aller Zutaten zur vollen Entfaltung zu bringen und ihnen wirkliche Tiefe und eine überraschende Komplexität zu verleihen. Denn Vanille hat sowohl einen erdigen als auch einen blumigen Grundton. Sie kann damit den schwarzen Pfeffer in der Küche ersetzen und lässt sich sehr gut mit Salz kombinieren. Gewürz und Salz gemeinsam betonen zum Beispiel eine gewisse Süße im Fisch oder regen den Geschmackssinn für Umami an, wenn sie auf Tomaten gestreut wird. Und auch bei Süßspeisen entfaltet die Salzvanille delikate Wirkung. Sie bildet beispielsweise einen idealen Gegenpol zum herben Geschmack der Schokolade. Ihre blumigen Nuancen vervollständigen darüber hinaus die Aromen in Früchten, Cremes und Puddings.

„Die Zusammenarbeit mit den Millennials hat uns gezeigt, welche Vielfalt Vanille besitzt“, erklärt Yannick Leen, Kompetenz-Direktor für Vanille bei Symrise und selbst Millennial. „Wir wollen aus ihren Ideen neue, innovative, attraktive und geschmackvolle Lösungen entwickeln und Extrakte und Aromen dafür anbieten. Unsere Kunden und wir sind so begeistert von den Ideen, dass wir diese Zusammenarbeit auf jeden Fall fortsetzen. Neue Horizonte entdecken, Geschmack neu definieren und kombinieren, und Inspirationen schaffen – gehört zu den Kernkompetenzen von Symrise.“

Foto: Symrise

Dienstag, 19. September 2017 10:40 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Lokale Vielfalt, wie sie im Buche steht, gebündelt unter einem Dach: Das sind die Produkte der Regionalmarke „Echt!“ der Solling-Vogler-Region im Weserbergland (SVR). Was einst mit der Idee, regionale Wirtschaftskreisläufe zu stärken und ein einzigartiges unternehmerisches Netzwerk von Anbietern heimischer Waren zu schaffen, begann, hat sich heute zu einem wahren Aushängeschild entwickelt, das sich weit über die lokalen Grenzen hinaus einen Namen gemacht hat. Denn so unterschiedlich die einzelnen Waren sind, ihnen ist allen etwas gemein: Sie sind unverwechselbar, regionaltypisch, traditionell, von ausgezeichneter Qualität und werden in sowie mit Rohstoffen aus der Solling-Vogler-Region hergestellt. 

Nur wenn diese Voraussetzungen erfüllt und vom Qualitätsausschuss überprüft worden sind, erhält ein Produkt das begehrte Echt!-Siegel. „Unsere Richtlinien zur Aufnahme in die Regionalmarke sind sehr streng. Doch nur durch solch strikte Kriterien kann die Marke gestärkt und dem Kunden ein Produkt angeboten werden, das auch garantiert regional ist. Unser Versprechen ist deshalb: Wo Echt! draufsteht, ist auch wirklich Echt! drin“, erklärt Theo Wegener, Geschäftsführer der SVR, das Konzept der Regionalmarke.

Aus einst sieben Anbietern und 18 Produkten, die in der ersten Auszeichnungsrunde im Frühjahr 2013 zertifiziert wurden, ist heute eine große Familie geworden. Und die hat unlängst einmal mehr Zuwachs bekommen und ist auf 73 Anbieter mit über 400 Produkten angewachsen.

Neu in die Regionalmarke aufgenommen wurden folgende Anbieter und ihre Produkte: Das Tryp by Wyndham Hotel Stadtoldendorf mit Hirschkalbsragout aus heimischen Wäldern, Mein Mühlenfeld aus Holzminden mit Mühlenfeld mit Allersheimer Baltic Porter Bier, das Gasthaus Zur Hünenburg aus Golmbach mit Wildburger sowie das Schlosscafé und Restaurant Lottine aus Fürstenberg mit gratiniertem Ziegenfrischkäse.

Auch mehrere „alte Bekannte“ dürften sich über weitere zertifizierte Produkte freuen: Riedel’s Ketchup-Manufaktur aus Bevern hat gleich zwei neue regionale Produkte auszeichnen lassen – einen Erdbeer- und einen Bierketchup. Antje Adolph vom Landcafé im Gasthaus Gollart, Kammerborn, ist mit weiteren Konfitüren und Gelees dabei. Außerdem hat Luise Naturseifen mit Herz und Hand, Vernawahlshausen, die neue regionale Seife „Immerschön“ kreiert. Und das Landgasthaus Zur Linde in Fürstenhagen bietet ab sofort Echt!-ausgezeichneten Auerochsen-Eintopf an.

„Wir freuen uns sehr über unsere neu gelabelten Regionalmarken-Mitglieder“, so Wegener. „Ebenso sind wir stolz darauf, dass einige unserer bereits zertifizierten Anbieter neue Produkte haben auszeichnen lassen. So können wir das Netzwerk weiter ausbauen. Und davon profitieren nicht nur die Anbieter, sondern die gesamte Region.“

Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de, und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.

Foto: SVR

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Sport
Dienstag, 19. September 2017 18:38 Uhr
Ereignisreiche Wochen gehen zu Ende - Die Meister des GC Weserbergland ermittelt
Dienstag, 19. September 2017 18:33 Uhr

Polle (red). Einfach mal der digitalen Welt entfliehen und inmitten der schönen Natur des Weserberglands den großen Sport mit dem kleinen, weißen Ball unverbindlich ausprobieren - diese Möglichkeit besteht am 23. September von 14 bis 15.30 Uhr auf der Golfanlage an der Weißenfelder Mühle 2 in Polle-Hummersen. Der heimische Golfclub Weserbergland lädt zum kostenfreien Schnupperkurs ein. Die Ausrüstung wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gestellt, mitzubringen sind lediglich Sportschuhe und bequeme, an das Wetter angepasste Kleidung. Anmeldungen sind unter 05535/8842 möglich. Neben einer Einweisung in das Golfspiel, erfahren die Golf-Interessierten mehr über das Spiel auf der Driving Range und dem Putting Green. Zudem wird zu einer Führung über das Gelände eingeladen. Der Abschluss des Tages wird mit einem kleinen Turnier erfolgen.

Dienstag, 19. September 2017 13:30 Uhr

Bodenwerder (red). Beim Landessichtungsturnier in Nienhagen startete Noel Lochbühler vom Budo-Club Bodenwerder in einem 11er Pool, der vorgepoolt in eine 2er und drei 3er Gruppe wurde. Die jeweiligen Gruppensieger und Gruppenzweiten zogen ins Viertelfinale ein. Lochbühler startete in einer 3er Gruppe, in der er seinen ersten Gegner aus Isenbüttel mit 4:0 besiegte. In seinem zweiten Kampf stand Noel zum wiederholten Male Lasse Fettköther (12. der Rangliste) gegenüber, den er mit einem klaren 7:0 besiegte. Als Gruppensieger qualifizierte Lochbühler sich also für das Viertelfinale. Dort traf er auf einen Gruppenzweiten und entschied dieses Duell deutlich mit 9:0 für sich.

Nun kam es leider schon im Halbfinale zum vorweggenommenen Finale gegen Rayane Chenine von den Crocodiles Osnabrück (3. der Rangliste). Dort geriet Noel durch einen Shido mit 0:1 in Rückstand und leistete sich danach eine kleine Unaufmerksamkeit die Chenine ausnutzte. Hierdurch geriet Noel mit einem Ippon 0:6 ins Hintertreffen. O

bwohl Noel nochmal alles auf eine Karte setzte, und auf 2:6 verkürzte, konnte er am Ende leider nicht mehr den Sieg erzwingen. Im kleinen Finale um Bronze führte Noel 17 Sekunden vor Schluß mit 2:1, als er am Boden liegend von seinem Garbsener Gegner einen Tritt in den Rücken bekam. Folglich wurde dieser daraufhin vom Kampfrichtergespann disqualifiziert. Im Ergebnis erlangte Noel die Bronzemedaille und 12 ganz wichtige Punkte für die Verteidigung der Niedersächsischen Ranglistenführung.

Foto: Budo-Club Bodenwerder

Dienstag, 19. September 2017 10:55 Uhr

Grünenplan (red). Mit einer konsequenten Mannschaftsleistung setzte die BSG Hils I in der Badminton-Kreisklasse ein deutliches Zeichen in Richtung Aufstieg. Gegen den stark besetzten MTV Nordstemmen IV gelang ein glatter 8:0-Erfolg, wobei nur Sascha Rehbein und Stephan Willudda in ihren Einzeln einen verlängernden dritten Satz spielen mussten (21:17, 19:21, 21:15 bzw. 19:21, 21:11, 21:19). Die anderen Punkte besorgten Sebastian Faitz (Einzel), Faitz/Rehbein und Jörg Gieseke/Willudda (Doppel), Miriam Otto-Hischer (Einzel), Gieseke/Constanze Knappwost-Gieseke (Mixed) und Knappwost-Gieseke/Otto-Hischer (Doppel). Im zweiten Spiel gegen die eigene zweite Mannschaft gab es ebenfalls ein 8:0. Hier waren neben den Routiniers Sven Scholz und Susanne Schwedhelm die Syrer Amin Ahmad, Ramadan Mohamad und Mohamed Rawda sowie die Nachwuchskräfte Jean-Pierre Trinh und Marie Sophie Nerbas am Start. Glücklos agierte BSG Hils II auch gegen Gastgeber SG Diekholzen/Himstedt mit einem weiteren 0:8. Nerbas holte im Dameneinzel mit 21:19, 7:21, 17:21 den einzigen Satz der Partie.

Foto: Willudda

Montag, 18. September 2017 22:01 Uhr

Stadtoldendorf (red). Dritter Sieg im dritten Spiel! Der TV 87 Stadtoldendorf eilt weiter von Sieg zu Sieg - unterstützt wird das Team von einem begeisterten Publikum. Nach der Halbzeit hat man den Gast aus Hess. Oldendorf in die Knie gezwungen. Hier nun das Video zum Spiel, das 35:28 endete.

https://www.youtube.com/watch?v=wo2L73EAVmI&t=1s

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Panorama
Samstag, 16. September 2017 07:21 Uhr
Neubeschilderung des Welterbes Corvey gestartet
Donnerstag, 14. September 2017 09:21 Uhr

Uslar (red). Ein langer, aber garantiert nicht langweiliger Abend verspricht die „Nacht der Kultur“ am 23. September in Uslar zu werden. Denn auch in diesem Jahr haben die Veranstalter ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt, das einmal mehr zahlreiche Besucher in die Stadt am Fuße des Sollings locken wird. Denn seit der Erstauflage im Jahr 2008 hat sich die Nacht der Kultur fest im Veranstaltungskalender etabliert und feiert in diesem Jahr 10. Jubiläum. Und auch dieses Mal dürfen sich die Besucher wieder auf Lesungen, Live-Musik, Ausstellungen und verschiedenen Vorführungen freuen. Die rund 20 verschiedenen Angebote verteilen sich über das gesamte Stadtgebiet bis hinaus aufs Gut Steimke und können von 18 Uhr bis Mitternacht kostenfrei besucht werden.

Von Beginn der Veranstaltung bis zu deren Ende erwartet die Gäste im Museumsstübchen eine Bilderausstellung zum Thema „Die vier Jahreszeiten“, außerdem werden weitere Ausstellungen in der Eisdiele San Marco, dem Bistro Da Massimo, dem Reisebüro Bode, bei Brille & Mode, der Stadtschänke sowie dem Elektrogeschäft Schreiber präsentiert. Ebenfalls über den gesamten Abend hinweg öffnet die St. Johanniskirche ihre Tore zur „Langen Nacht der Reformation“. An verschiedenen Stationen gibt es Kreatives und Wissenswertes rund um Martin Luther und das Jahr der Reformation zu erfahren. Um 18 Uhr liest Juliane Deinert in der Stadtbücherei aus ihrem Kinderbuch „Finns Abenteuer im Prinzenland“. Ebenfalls um 18 Uhr präsentiert das Theaterprojekt „Jugendwohnen“ des Albert-Schweitzer-Familienwerkes ihr Stück „ZusammenHalt Krasser Move zwischen Angst und Mut“. Um 19 Uhr geht es dann in der Volksbank Solling mit einer Lesung von Bernd Homeyer weiter. Und von 18 bis 21 Uhr lädt das Gut Steimke zu ihren Planetariumsvorstellungen unter dem Motto „Sonne, Sterne, Planeten und mehr“ ein. In der Klankengasse erwartet die Besucher um 21 Uhr eine Schwarzlicht-Installation.

Auch Musikfreunde kommen auf ihre Kosten: Um 19.30 Uhr findet in der Friedenskirche ein Konzert des Sudheimer Barockensembles mit klassischen Werken von Händel und Bach statt und um 20 Uhr spielt im Museumsstübchen das Berliner Jazz Duo SUBSYSTEM. Wer gerne selber aktiv werden möchte, ist um 21.30 Uhr im KulturBahnhof an der richtigen Adresse: Trommelbegeisterte können bei der African Night an einem Mitmach-Workshop teilnehmen.

Um 22.30 Uhr schließen die Reggae-Band Blessed & Irie und die African Culture Group im KulturBahnhof beim großen Abschlusskonzert den ereignisreichen Abend. Damit alle rechtzeitig beim Abschlusskonzert eintreffen, wird zwischen 22 Uhr und 22.30 Uhr ein kostenfreier Shuttle-Service ab dem Busbahnhof am Neustädter Platz eingerichtet.

Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.

Foto: SVR

Mittwoch, 13. September 2017 15:07 Uhr

Hofgeismar (red). Zum Saisonabschluss im Herbst findet an diesem Sonntag, 17. September, der 9. Sababurger Tierparklauf statt. Im wunderschönen Tierpark und im angrenzenden Reinhardswald werden wieder die bewährten Strecken eingemessen. Begeisterte Zuschauer an der Strecke und die unvergleichliche Natur begleiten die Teilnehmer auf der sorgfältig ausgewählten Laufstrecke. Als letzter Lauf zum Reinhardswald Lauf- und Walkingcup 2017 kann man hier noch fehlende Punkte erlaufen. Die Laufstrecken innerhalb des Tierparks führen über befestigte Parkwege. Der Lauf ist beim HLV angemeldet und wird als Volkslauf gewertet. Gewertet wird in elf Altersklassen.

Halbmarathon: Für die Halbmarathondistanz folgen die Läufer dem ersten Teil der Tierparkrunde, bevor sie das Gelände verlassen. Über die befestigten Wirtschaftswege durch den Reinhardswald erreichen die Läufer dann wieder die Zielgerade im Tierpark. Die Teilnahme ist ab Jahrgang 2001 und älter möglich. 10 km-Strecke: Der Lauf über die 10 km-Distanz folgt zweimal der 5-km-Rundstrecke. Die Teilnahme ist ab Jahrgang 2005 und älter möglich. 5 km-Strecke und 5 km-Walking: Die Rundstrecke folgt der historischen Außenmauer innerhalb des Tierparks und gibt einen guten Überblick über die Gesamtdimension des Parks. Die Teilnahme ist ab Jahrgang 2007 und älter möglich. Schüler 1.000 m und Bambini 500 m: Die Schüler und die Bambini laufen auf einer zentralen Kurzstrecke im Blickfeld der Zuschauer. Wenn erforderlich, dürfen die Kinder von einem Erwachsenen begleitet werden. Kinder ab Jahrgang 2010 und jünger werden als Bambini gewertet. Startzeiten: Halbmarathon 9 Uhr, Bambini 500 m 9:10 Uhr, Schüler 1.000 m 9:30 Uhr, 10 km-Strecke 10 Uhr, 5 km-Strecke 10 Uhr, 5 km-Walking 10:15 Uhr. Verbindliche Anmeldung bis 20 Minuten vor Startzeit des jeweiligen Laufes. Änderung der Startzeiten vorbehalten.

Startgeld: Das Startgeld beträgt für Einzelläufer 15 Euro. Kinder und Jugendliche bis einschließlich Jahrgang 1998 starten für zwei Euro. Das Startgeld zahlen die Läufer direkt im Tierpark bis spätestens 20 Minuten vor Beginn des jeweiligen Laufes. Im Startgeld ist der Tageseintritt, Einlass bis 10:30 Uhr, auch für Familienmitglieder bereits enthalten. Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde. Die Sieger der jeweiligen Altersklassen erhalten eine Medaille, die Gesamtsieger einen Pokal. Urkunden und Ergebnislisten können auch über www.tierparklauf.de ausgedruckt werden. Anmeldungen: Eine Anmeldung ist online über www.tierparklauf.de möglich. Weiterhin ist eine Anmeldung am Lauftag bis spätestens 20 Minuten vor Startzeit des jeweiligen Laufes möglich. Eine spätere Anmeldung ist ausgeschlossen. Veranstalter ist der Landkreis Kassel, Eigenbetrieb Jugend-und Freizeiteinrichtungen, mit Unterstützung der LG Reinhardswald, der LAG Wesertal und des Lauftreffs Hofgeismar. Sanitäre Einrichtungen: Toiletten sind vorhanden. Duschmöglichkeiten werden angeboten. Die medizinische Betreuung übernimmt das DRK Deutsches Rotes Kreuz Oberweser/Wahlsburg.

Ein neues Zuhause für die Uhus: Uhus sind die größten einheimischen Eulen Deutschlands. Diese beeindruckenden Greifvögel sind die Jäger der Nacht, können aber am Tag genauso gut sehen wie in der Nacht. Für die Uhus soll eine neue Voliere gebaut werden, die größer ist als die alte und den Uhus mehr Flugmöglichkeiten bietet. Natürlich werden auch Versteckmöglichkeiten angeboten, da diese Vögel stundenlang beinahe bewegungslos im Baum sitzen. Genau dafür hat der Uhu auch das bräunlich gefleckte Gefieder – es ist sein Tarnumhang. Zur weiteren Verbesserung der Haltungsbedingungen wird eine neue Uhuvoliere gebaut werden. Ein großer Teil der Startgelder fließt direkt in den Neubau der Uhuvoliere.

Dienstag, 12. September 2017 18:33 Uhr

Lippoldsberg (red). Das Kloster Le Thoronet, in der französischen Provence gelegen, gilt als eines der ursprünglichsten und bekanntesten Zisterzienserklöster. Ende des 12. Jahrhunderts wurde mit der Errichtung des monumentalen Baus begonnen. Etwa zeitgleich entstand auch in Lippoldsberg in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland eine imposante Basilika: die Klosterkirche Lippoldsberg, eine von acht historischen Stätten des Projekts „Historisches Weserbergland“.

Am Samstag, 23. September, findet eine einzigartige Verknüpfung dieser beiden besonderen Orte statt. Walter Vogt und Thomas Weithäuser lassen an diesem Tag die Entstehungsgeschichte der Abtei Le Thoronet lebendig werden – und zwar in der Klosterkirche Lippoldsberg.

Der französische Autor Fernand Poullion hat einst die Aufzeichnungen des Baumeisters Wilhelm Balz zum Tagebuchroman „Singende Steine“ verarbeitet. Dieser ist die Grundlage, auf die das Bühnenstück von Walter Vogt und Thomas Weithäuser basiert. Vogt schildert aus der Sicht des Baumeisters Balz die Entstehungsgeschichte der französischen Abtei, berichtet von den Widrigkeiten während des Baus, vom Kampf mit den Naturgewalten sowie vom täglichen und nächtlichen Gebetsrhythmus und den körperlichen und seelischen Leiden der am Bau beteiligten Mönche und Konversen. Auch die innerliche Zerrissenheit des Baumeisters selbst, der die Interessen seines Mönchtums mit seiner künstlerischen Berufung in Einklang zu bringen versucht, wird bei dieser Aufführung thematisiert und packend umgesetzt. Begleitet wird Walter Vogt während des Stücks von Thomas Weithäuser, der mit unterschiedlichen Instrumenten einen passenden musikalischen Rahmen für die Thematik schafft.

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt zur Veranstaltung kostet 14 Euro (ermäßigt 10 Euro), Eintrittskarten können im Vorverkauf und an der Tageskasse in der Klosterpforte erworben werden Weitere Informationen gibt es bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.

Foto: SVR

Dienstag, 05. September 2017 09:44 Uhr

Niedersachsen (red). Erst Angst machen, dann abkassieren: Verbraucher in Niedersachsen werden per Anruf oder Online-Werbung gewarnt, ihr Rechner sei gefährdet. Schnelle Hilfe versprechen angebliche Computerspezialisten, die sich über eine Fernwartung-Software Zugang zum Rechner verschaffen – und für den Support plus Virenschutz bis zu 300 Euro für ein Jahresabo abkassieren. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen warnt eindringlich davor, Fremden Zugriff auf den eigenen Rechner zu gewähren. 

„Die Masche ist nicht neu, aber immer wieder wirkungsvoll“, erklärt Kathrin Körber, Rechtsexpertin der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Ein aktueller Fall zeigt ein besonders dreistes Vorgehen: Ein Verbraucher wurde zunächst nachts von einem Anrufer gewarnt, sein Rechner sei gefährdet. Parallel erschien ein entsprechender Hinweis auf seinem Bildschirm – zusammen mit einer Hamburger Telefonnummer, die Hilfe versprach. Dahinter steckte eine Firma, die vorgab im Auftrag von Microsoft und Windows zu arbeiten. Sie forderte über die Fernwartung-Software „TeamViewer“ Zugriff auf den Rechner und bot eine Sicherheits-Software für 299 Euro an. Der Verbraucher wurde misstrauisch und brach das Gespräch ab.

Andere Betroffene haben aus Unsicherheit gezahlt und für ein Jahr Support und Virenschutz bis zu 279 Euro bezahlt. „Neben dem finanziellen Schaden, ist besonders der Eingriff in die Privatsphäre erschreckend“, sagt Körber. „Über die Fernwartung ermöglicht der Verbraucher den vollständigen Zugriff auf jede noch so kleine Datei.“ Statt einer wirksamen Sicherheits-Software können auch schadhafte Programme installiert oder private Daten ausgelesen werden. Schutz vor Maleware ist wichtig, dem Verbraucher sollte aber bewusst sein, dass diese Programme Einblick in persönliche Daten sowie über Surf- und Nutzungsverhalten im Internet geben. „Entscheidend ist daher, dass der Zugang nicht leichtfertig und unter Druck, sondern wohl überlegt und nur vertrauenswürdigen Personen gewährt wird“, so die Rechtsexpertin.

Foto: Markus Spiske

 

Nachrichten aus Holzminden
27. Juli, 06:15 Uhr
Das Geburtshilfeteam des Krankenhaus Holzminden lädt zum Elterninformationsabend ein
27. Juni, 13:23 Uhr

Holzminden (red). Der Holzmindener Duft- und Geschmackstoffhersteller Symrise wurde aufgrund seines Fokus auf Nachhaltigkeit und zahlreicher weiterer Positivkriterien von der Ratingagentur Vigeo Eiris zu den 120 führenden Firmen im Euroraum mit herausragender unternehmerischer Verantwortung eingestuft. Bereits in den Jahren zuvor zählte der international vertretene Duft- und Geschmacksstoffhersteller in Europa und weltweit zu den 120 Unternehmen, die im Bereich Nachhaltigkeit sämtliche Kriterien erfüllen.

„Unsere Unternehmensstrategie bezieht auf allen Stufen der Wertschöpfungskette Aspekte der Nachhaltigkeit ein: Wir tragen Verantwortung für den profitablen Einsatz des uns anvertrauten Kapitals, für die effiziente Nutzung und zugleich Bewahrung natürlicher Ressourcen, für das Wohlergehen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für gesellschaftliche Belange“, sagt Symrise Chief Sustainability Officer Hans Holger Gliewe. Da sich diese gelebte Unternehmensverantwortung anhand konkreter Zahlen und Erfolge bestätigen lässt, erhielt Symrise auch in diesem Jahr wieder die Auszeichnung, zu den 120 vorbildlichsten Firmen in der Eurozone zu zählen. Bereits 2012 gehörte Symrise zu den herausragenden 120 Unternehmen Europas. 2013 kam die gesamte Eurozone hinzu. Und 2014 wurde der global agierende Duft- und Geschmackstoffhersteller in den Kreis der weltweit fortschrittlichsten Konzerne aufgenommen.

Der Euronext Vigeo Eurozone 120 Index hebt Unternehmen mit den erfolgreichsten Umwelt-, Sozial- und Governance-Leistungen im Euroraum hervor, die anhand von 330 Indikatoren aus 38 Nachhaltigkeitstreibern bewertet werden. Als Positivkriterien gelten gesellschaftliches Engagement, Unternehmensführung, Beziehung zu Kunden und Lieferanten sowie Gesundheit, Sicherheit, Menschenrechte, Umwelt und Arbeitsbedingungen.

Bei Symrise sind hundert Prozent der Produktionsstätten nach Nachhaltigkeitskriterien verifiziert. So arbeiten beispielsweise in den Segmenten Flavor und Nutrition die Formulierungstechnologien für Aromen mit verringertem Energieverbrauch, höherer Verwendungssicherheit und verbessertem Leistungsprofil. Darüber hinaus werden stets neue und verbesserte Verfahren entwickelt, damit die wertvollen natürlichen Ressourcen effektiv genutzt und gleichzeitig die Abfall- und Nebenströme reduziert werden.

„Als Unterzeichner des Global Compacts der Vereinten Nationen unterstützen wir aktiv die dort niedergelegten Prinzipien verantwortungsvollen Wirtschaftens“, sagt der Nachhaltigkeitsleiter Gliewe. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in mehr als 40 Ländern rund um den Globus tätig sind, teilen diese gemeinsamen Werte als Grundlage für unsere gemeinsamen Ziele.“

Die Unternehmensstrategie des Holzmindener Duft- und Aromaherstellers integriert wirtschaftliche Ambitionen mit vier Stoßrichtungen für mehr Nachhaltigkeit – Footprint, Innovation, Sourcing und Care. Footprint steht für ökologischen Fußabdruck, Innovation für ressourcenschonende und geschäftssteigernde Effekte, Sourcing für nachhaltige Rohstoffbeschaffung, Care beschreibt die Wertschaffung für Mitarbeiter und Standortgemeinden. So will Symrise die positiven Auswirkungen des eigenen Handelns erhöhen und die negativen weiter verringern.

„Durch unser Klimaschutzmanagement, immer effizientere Prozesse und ein Portfolio, das zur Befriedigung der Grundbedürfnisse einer wachsenden Weltbevölkerung in den Bereichen Ernährung, Gesundheit und Wohlbefinden beiträgt, berücksichtigen wir stets auch die künftigen Generationen“, so Gliewe, der die erneute Einstufung in den Euronext Vigeo Index mit Freude zur Kenntnis nimmt.

22. Juni, 04:37 Uhr

Holzminden/Hannover (red). Am 17. Juni stand der alljährliche Bezirkslehrgang der U10 bis U18 im Bezirk Hannover, durchgeführt in Empelde, an. Mit acht Jugendlichen - Benjamin Schulze, Niklas Möhle, Colin Schulze, Marie Weiß, Daria Mundt, Maximilian Littmann, Fabio Klünker und Leonard Hübner - wurde früh aufgebrochen, um rechtzeitig zum Lehrgangsbeginn in Empelde zu sein.

Vor Ort wurden die Spieler nach Altersklassen eingeteilt und begannen unter Aufsicht ausgebildeter Faustballtrainer mit ersten Aufwärmübungen. Im Anschluss ging es mit einer Vielzahl von Ballübungen, einzeln oder zu zweit, bis zur Mittagpause weiter. Nach der verdienten Pause wurde das Mannschaftsspiel in den Vordergrund gestellt. Am Ende erfolgte die Abschlussbesprechung in den einzelnen Altersgruppen. Hier gab es dann sehr erfreuliche Nachrichten.

Fabio Klünker und Leonard Hübner wurden zum Landeslehrgang vom 25. bis 26. August nach Moslesfehn eingeladen. Auf dem Lehrgang erfolgt die Zusammenstellung der NTB-Jugend-Auswahl für die Deutsche Meisterschaft der Landesturnverbände (Deutschlandpokal) vom 23. bis 24. September in Großenaspe sowie auch für den Jugend-Europapokal vom 6. bis 8. Oktober in Linz (AT).

Ebenfalls über eine Einladung zum Landeslehrgang für die Niedersachsenauswahl, hier für die U14 vom 11. bis 13. August in Düdenbüttel, kann sich Benjamin Schulze freuen. Außerdem gelang es Benjamin sich für die Bezirksauswahlmannschaft zu qualifizieren, die für den Bezirk Hannover/Braunschweig am 23. September am Niedersachsenschild in Brettorf teilnimmt. Die Abteilung gratuliert den jungen Faustballern und wünscht Ihnen viel Erfolg bei den nun anstehenden Sportveranstaltungen.

Foto: MTV 49 Holzminden

19. Juni, 14:34 Uhr

Holzminden (r). Symrise Fine Fragrance hat den renommierten Perfume Extraordinaire Fragrance Foundation Award für Poppy Soma gewonnen. Symrise hat diesen Duft für die Kollektion Les Potions Fatales von Quartana Parfums komponiert.

Der Perfume Extraordinaire Award ist der einzige Preis, den die Fragrance Foundation verleiht, der die Kunst der Parfum-Kreation ehrt. Jeder Dufthersteller durfte einen Duft aus dem Portfolio seiner 2016er Marktneuheiten auswählen und einreichen. Anschließend begutachtete eine Jury aus Duftexperten großer Duftstofflieferanten und -hersteller diese Düfte blind. Aus dieser Auswahl bestimmen die Jury-Mitglieder einen Duft, der für das aktuelle Jahr – den Titel Perfume Extraordinaire erhält – zu Deutsch: das außergewöhnlichste Parfüm des Jahres.

Die Symrise Parfümeure Emilie Coppermann und Dave Apel haben das Parfüm Poppy Soma gemeinsam kreiert. Zwei Jahre dauerte die schöpferische Arbeit an dem faszinierenden Duft. Poppy Soma gehört zur Kollektion Les Potions Fatales und erkundet die trügerische Schönheit, den verbotenen Reiz und die faszinierende Geschichte um neun der weltweit giftigsten Blumen. Dem Mohn. Der Duft entfaltet florientale, rauchige, narkotische und würzige Amber-Noten, die aus dem Sichuan-Pfeffer, Curry-Blättern, dem roten Pfeffer, der schwarzen Gardenie, dem Sambac Jasmin, der roten Rose, altem Kirchenweihrauch, Labdanum, Tuberose, Styrax und Moschus-Tonka stammen. (www.six-scents.com/products/dark-poppy)

Ein Teil der Erlöse aus den Verkäufen dieses Parfüms kommt der American Association of Poison Control Centers, der amerikanischen Giftkontrollzentrale, zugute. (www.aapcc.org)

“Ich bin von der Kreativität unserer Parfümeure begeistert, die dieses wahre Meisterwerk für Quartana Parfums geschaffen haben”, sagt Achim Daub, Vorstand Scent & Care bei Symrise. „Wir haben diesen äußerst renommierten Fragrance Foundation Award gewonnen. Das ist eine große Ehre für uns und unterstreicht unsere Mission, das Leben mit Düften angenehmer zu machen. Ein großes Dankeschön geht an alle, die zu diesem außergewöhnlichen Erfolg beigetragen haben!“

Über Emilie Coppermann, Master Parfümeurin: Seit über 20 Jahren arbeitet sie für die renommiertesten Mode- und Designer-Marken. Ihr Erfolg gründet auf ihrer Fähigkeit, ihrer weiblichen Intuition zu folgen. Ihre Arbeit wurde bereits viele Male mit Preisen aus Fach- und institutionellen Kreisen geehrt, wie zum Beispiel dem Prix Lalique de Talents du Luxe 2011.

Über David Apel, VP Senior Parfümeur:
Er wurde sich seiner Bestimmung bewusst, als er in einer Einstiegsposition bei einem Dufthersteller arbeitete. Dort hat er sich sofort in die faszinierenden Öle, viskosen Flüssigkeiten und bezaubernden Festharze verliebt. Seine Erkundungen als Parfümeur ermöglichen es ihm, seinen künstlerischen Stil auszuüben. Er war zudem maßgeblich an der Neuauflage der DeLaire Basen beteiligt.

Über Joseph Quartana: Gründer von Six Scents Parfums und dem ehemals angesagten Modehaus Seven New York. Parfums Quartana gehört zu einer Kollektion neuer Premium-Parfums unter dem Markendach von Six Scents. Diese Kollektion erforscht einzelne Themen und schafft dafür eine Reihe luxuriöser Düfte in limitierter Auflage.

Foto: Symrise

19. Juni, 06:57 Uhr

Holzminden (red). Am Montag, 19.06. 2017 um 15:15 Uhr, findet wie in jedem Jahr die Vorerfassung für alle Vollzeitschulformen im Hauptgebäude der Georg-von-Langen-Schule, Berufsbildende Schulen Holzminden, statt. Schülerinnen und Schüler, die sich für ein Berufsvorbereitungsjahr (BVJ), eine Berufseinstiegsklasse (BEK), eine Berufsfachschule (BFS), die Fachoberschule (FOS) oder das Berufliche Gymnasium (BG) angemeldet haben, werden von ihrem neuen Klassenlehrer über den Beginn im neuen Schuljahr und weitere Planungen unterrichtet. Die Räume sind im Foyer der Georg-von-Langen-Schule, Von-Langen-Allee 5, ausgehängt.

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