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10.06.2011 - 14:33 Uhr

Katastrophen-Band ist nicht zum Fürchten! MKV lädt Urgestein aus Osten an der Oste zum Jazzfrühschoppen

Nach jahrzehntelangen Übungen und ungezählten furiosen Auftritten freut sich die Katastrophen-Band auf den Jazz-Frühschoppen am Mühlenanger in Stadtoldendorf am Sonntag, den 26.Juni 2011, ab 11 Uhr. Gespielt wird viel Jazziges, natürlich der gern gehörte „Tin Roof Blues“. Die Band hat keine Berührungsängste, wenn „La Paloma“ oder das „Trompeten-Echo“ gewünscht werden. Zuweilen wird gar Around the Clock gerockt.

„The Girls from Ipanema“ sind ihnen ebenfalls schon begegnet. Der Name geht auf die sehr unterhaltsamen und spaßigen Auftritte zurück, bei denen das Publikum nicht vom Mitmachen verschont bleibt.
Die Katastrophen-Band ist ein musikalisches Urgestein aus Osten an der Oste, deren Anfänge bis in die frühen 1960er Jahre zurückreichen, als die Gründungsmitglieder der Band, Erich Tietzel und Ralph Ketelboeter, erstmals zusammentrafen, um Musik zu machen. Der erste als solcher dokumentierte Auftritt der Band fand im Juni 1981 in Osten statt. Bereits damals stand der leider allzu früh verstorbene Jürgen Gerecke am Teekistenbass, der sich unter seinen Händen zu einem wahren Kultinstrument entwickelte. Die heutige Band besteht aus Erich Tietzel (Klavier, Keyboard, Posaune, Tuba und sonst alles, womit sich Klänge erzeugen lassen), Ralph Ketelboeter (Klarinette und Tenor-Saxophon), Jürgen Rüsch (Schlagzeug und Teekistenbass), Edda Renelt (Trompete und E-Bass), Christoph Renelt (Trompete), sowie seit Oktober 2009 Markus Janz (Gitarre und Banjo) und, nicht zu vergessen, eine Menge Humor, gute Laune und viel Liebe zur Musik, welche hingegen niemals als katastrophal bezeichnet wurde.

Der Feldbahn- Verein, der den Mühlenanger seit vielen Jahren liebevoll erhält, bietet wieder kulinarische Köstlichkeiten vom Grill, frische kühle Getränke, sowie Kaffe und Kuchen an. Der Eintritt ist frei, jedoch ist der MKV für eine kleine Gabe sehr dankbar, um 2012 den Jazzfrühschoppen in gewohnter Qualität durchführen zu können. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter www.stadtoldendorf-mkv.de.

(Bild und Text: Susanne Ullrich)

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