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03.03.2013 - 17:39 Uhr

UPDATE: Busunglück im Solling: 25 Verletzte, zwei Kinder werden mit Hubschraubern weggeflogen

Neuhaus (rus). Wieder ein Großeinsatz für die Rettungskräfte im Landkreis Holzminden: Ein vollbesetzter Reisebus mit Konfirmanden im Alter von 13 bis 14 Jahren fährt kurz nach Sonntagmittag auf der L549 zwischen Neuhaus und Boffzen frontal gegen einen Straßenbaum, entwurzelt diesen und bleibt im Graben liegen. Der Reisebus war gemeinsam mit einem weiteren Bus und mehreren Kleinfahrzeugen im Rahmen einer Konfirmandenfreizeit auf dem Rückweg vom CVJM-Heim in Dassel in Richtung Halle (Westfalen). Doch schon wenige Kilometer vom Abfahrtsort entfernt, kam es zu dem schrecklichen Unglück. Vermutlich aufgrund glatter Fahrbahn rutschte der voll besetzte Reisebus in einer Linkskurve in den Graben und traf dort auf einen Baum.Zwar fuhr der Bus vermutlich nur mit geringer Geschwindigkeit, dennoch reichte es, um zahlreiche Jugendliche unter den insgesamt 50 Fahrgästen bei dem Unfall zu verletzen. Die Rettungsleitstelle in Hameln löst sofort Großalarm aus, sofort eilen Feuerwehren und Rettungskräfte in den Solling, um zu helfen. Das Alarmstichwort „MAnV3“ wird ausgelöst, dieses steht für „Massenanfall von Verletzten“. Ein Großeinsatz mit zahlreichen Rettungsfahrzeugen aus Holzminden, Höxter und Umgebung sowie mit rund 180 Helfern beginnt.

Auch Rettungshubschrauber werden angefordert und landen im Solling, zwei der Jugendliche werden mit dem Rettungshubschrauber Christoph 13 nach Bielefeld und mit Christoph 4 nach Hannover in die Kliniken geflogen. Die anderen Verletzten kommen meist mit Schnittwunden und leichteren Verletzungen davon, werden zum Teil in die umliegenden Krankenhäuser gebracht. Die weiteren rund 74 Fahrteilnehmer, die teils im verunglückten Reisebus gesessen haben oder den Unfall in den weiteren Fahrzeugen live miterlebt haben, werden in der Nähe der Unglücksstelle in einem Hotel von Notfallseelsorgern betreut. Aus Höxter und Holzminden wurde Vollalarm für alle Seelsorger ausgerufen, die sich vor Ort um die Beteiligten kümmern. Glücklicherweise stellten sich die Mehrheit der Verletzungen jedoch als leicht heraus.

Nach dem Reizgas-Unfall am Schulzentrum Liebigstraße ist dies bereits der zweite Großeinsatz im Landkreis Holzminden, der die Rettungskräfte binnen weniger Tagen fordert.

alt

03.03.2013 - 14:50 Uhr
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